Goon – Kein Film für Pussies

Doug Glatt (Seann William Scott) ist ein Verlierer, der plötzlich Eishockeyspieler wird. Aber nicht, weil er gut spielen, sondern weil er sich gut prügeln kann. Seine Aufgabe ist es fortan, gegnerische Spieler während des Spiels zu verprügeln. Ross Rhea (Liev Schreiber) ist ein ebenfalls prügelnder Eishockeyspieler, der allerdings kurz vor seinem Karriereende steht. Und so läuft alles auf eine letzte große Prügelei der beiden hinaus.
Was soll man von einer Geschichte, bei der es weniger um Eishockey als um Prügeleien geht, schon halten? Dass die Jungs sich während der Spiele prügeln, dass Spiel nicht weiter läuft, alle gespannt der Prügelei zuschauen und selbst die Schiedsrichter nicht eingreifen, mutet schon etwas weltfremd an. Und so vermittelt Goon – Kein Film für Pussies den Eindruck, dass es beim Eishockey in erster Linie darum geht, dass es Schlägereien gibt. Was nebenbei noch mehr stört ist das Verhalten der Mitwirkenden. Irgendwie haben alle einen an der Waffel oder sind anders kaputt. Schlichte Gemüter wohin man sieht. So ist es wenig verwunderlich, dass man kein großes Interesse an der Geschichte entwickelt. Dafür sind die Protagonisten zu dumm, der Humor zu prollig und die Geschichte zu uninteressant.

Fazit: Wer es gerne schlicht und spannungsarm mag, der sollte einen Blick riskieren.


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