Kontroll

Die Kontrolleure der Budapester U-Bahn, allesamt unsympathische Verlierertypen, müssen täglich ihrem Job nachgehen und erleben dabei eine langweilige Situation nach der anderen. Die ganze Belanglosigkeit dieser Geschichte ist permanent unerträglich. Selbst als ein Mörder, der wahllos irgendwelche Menschen vor herannahende Bahnen schubst, die Geschichte in eine andere Richtung zu lenken scheint, wird es nicht besser. Eher im Gegenteil. Und so zeigt einem Kontroll völlig kaputte Typen, die ihrem Beruf nachgehen, garniert mit einer unsinnigen Mördergeschichte. Alles völlig unspektakulär und unspannend. Zwischendurch gibt es noch eine Art Liebesgeschichte zwischen einem der Kontrolleure und einer jungen Frau, die in einem Häschenkostüm durch die Stationen hoppelt und sich auch mal mit den Kontrolleuren prügelt, weil sie stets ohne Fahrausweis unterwegs ist. Kontroll ist durchgehend einschläfernd und es gibt nicht einen einzigen Grund seine Lebenszeit damit zu verplempern.

Fazit: Ähnlich prickelnd wie ein alter Teppichboden.


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