USS Indianapolis

Am 30. Juli 1945 wird die USS Indianapolis von einem japanischen U-Boot versenkt. Die Überlenden, die auf den Rettungsbooten treiben, werden immer schwächer und von Haien angegriffen. Erst nach Tagen werden sie gefunden und gerettet. Kapitän Charles Butler McVay (Nicolas Cage) muss sich später vor Gericht verantworten.
Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und die Geschichte ist wirklich interessant. Dummerweise macht Regisseur Mario van Peebles nur nichts aus den Möglichkeiten und präsentiert einen Film mit billigen Effekten, schrecklichen Dialogen und großer Langeweile. Ein wenig Liebesgeschichte à la Pearl Harbor, etwas Der weiße Hai, dazu ein wenig vom Untergang der Titanic, fertig ist der belanglose Reinfall. Die billigen Effekte erinnern an Zeiten, die schon Jahre vorbei sind und auch ein wenig an die Augsburger Puppenkiste. Glücklicherweise sieht man die Fäden an den Schiffen und Flugzeugen nicht. Passend dazu wirken auch die Schauspieler mitunter so als wären sie gerade in der Augsburger Puppenkiste aktiv, oder hätten verlernt, wie man gut schauspielert. Insgesamt ist es wirklich schrecklich, was aus der durchaus interessanten Geschichte gemacht wurde.

Fazit: Da spielt man besser zwei Stunden mit Papierschiffen in der Badewanne.

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