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Sehr geehrte Frau G.,

vor einigen Tagen schrieb ich Ihnen, dass es wenig Sinn macht, wenn Sie mir weiter Briefe schreiben und für ein Produkt, welches ich nicht haben will, werben. Das ist so sinnlos, wie es unmöglich ist, zu Fuß zum Mars zu gelangen.

Wenn ich mich richtig erinnere, steht in Ihrem beigefügten Prospekt der gleiche Kram, der auch schon beim letzten Mal darin stand. Bei mir funktioniert diese Art von Werbung nicht. Sie können mir eine Million Mal denselben Kram schicken und doch bin ich daran nicht mehr interessiert als nach dem ersten Brief. Ist einfach so. Also sparen Sie sich und mir doch die Mühe und hören damit auf. Wenn Sie das nur machen, weil Sie mich kennenlernen wollen, so ist auch dies sinnlos. Ich habe schon eine Freundin und möchte Sie nicht kennenlernen. Wenn Sie tatsächlich Kontakt suchen, gibt es effektivere Wege als diesen Werbeweg. So viel kann ich Ihnen garantieren. Wenn Sie diesbezüglich Hilfe brauchen, fragen Sie bitte jemanden, der sich damit auskennt.
Sollten Sie auch weiter glauben, dass es für Sie von Nutzen sein könnte, wenn Sie mir weiter regelmäßig Briefe schreiben, so kann ich Ihnen erneut versichern, dass dem nicht so ist. Ich kaufe nichts und bin auch sonst nicht an Ihnen interessiert.

Wenn Sie in Zukunft nicht Abstand davon nehmen, werde ich mich mit Ihren Erziehungsberechtigten über Ihr Verhalten unterhalten. Sollte das nicht möglich sein, werde ich Ihre Vorgesetzten darüber in Kenntnis setzen müssen, dass Sie eine kleine Nervensäge sind. Ich weiß nicht, ob Ihnen das gefallen wird. Also hören Sie bitte damit auf, meine und Ihre Zeit zu vergeuden. Frau G., es gibt so viele Männer auf der Welt. Bitte schreiben Sie die an und verschonen Sie mich mit Ihren langweiligen Briefen. Ich werde Sie in mein nächstes Gebet einschließen und verspreche Ihnen, dass ich nicht nachtragend bin.

Leben Sie wohl.
Herr Fischer

© 10.2014

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