Silvester 2015

Weil es seit letztem Jahr Tradition ist, mache ich mich, gemeinsam mit Manni, auf den Weg zu Petra. Es ist etwa 19.47 Uhr als wir bei ihr ankommen. Der Tisch ist reichlich gedeckt und  sieht aus als würden noch viele weitere Gäste kommen, was aber nicht so ist. All diese Leckereien sind zunächst nur für uns drei. Im späteren Verlauf des Abends wird Markel sich noch zu uns gesellen. Aber auch dann wird noch genug essen für weitere Gäste da sein.
Petra hat extra für den heutigen Abend einen Raclette-Grill gekauft und so stellen wir uns köstliche kleine Mahlzeiten zusammen und hören dabei Musik von Eins Plus. Die Vorräte scheinen unendlich, obwohl wir längst satt sind. Petra und ich spielen irgendwelche Sportspiele mit der Play Station Move. Das ist verdammt anstrengend. Wenn ich eine größere Wohnung hätte, würde ich das bei mir auch öfter tun. Ist sicher sehr gesund. Weil ich meist verliere, macht mir das aber nur bedingt Spaß. Verlieren ist einfach nix für mich.

Mittlerweile ist Markel auch eingetroffen, bedient sich an den Speisen und ich stelle fest, dass wir kein zusätzliches Knabberzeug gebraucht hätten.

Wenig später ist es soweit. Wir stoßen aufs Neue Jahr an und gehen nach unten, um das Feuerwerk, welches Manni organisiert hat, abzufeuern. Auf meinen Wunsch hin hat er auch Wunderkerzen mitgebracht, welche dafür sorgen, dass ich sehr zufrieden bin. Ich möchte Silvester nie wieder ohne Wunderkerzen feiern. Wunderkerzen sind ganz toll. Die anderen Menschen, die ebenfalls auf den Straßen sind, um ihr Feuerwerk zu zünden, beachte ich nicht großartig. Nur die Leute, die direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite stehen und ihr Feuerwerk zünden, könnten meiner Meinung nach woanders sein. Ich mag diese Nähe einfach nicht.

Es ist fast 02.00 Uhr als ich wieder zu Hause bin. Weil ich furchtbar nach Zigarettenqualm rieche, wasche ich meine Haare und entledige mich der stinkenden Kleidung. Die muss dringend gewaschen werden, weil der Geruch sicher nicht von alleine verschwindet. Raucher sind echt komisch. Zeit zu schlafen, um das neue Jahr morgen ausgeschlafen in Augenschein nehmen zu können.

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