Vorsätze und was daraus wurde

Glücklicherweise hatte ich nur wenige Vorsätze zu Jahresbeginn, so konnten die Enttäuschungen nicht so zahlreich werden. Aber dennoch habe ich es wieder geschafft mich zu enttäuschen. Darin bin ich seit Jahren wirklich gut.

Wo fange ich am besten an? Am besten mit den positiven Dingen, das lässt dann kurz das Gefühl aufkommen, dass ich mich auf meine alten Tage noch verbessere. Es war zwar nicht so ein richtiger Vorsatz, dieses Jahr nicht arbeitslos zu werden, aber ich will auch nicht zu streng sein. Aus unerklärlichen Gründen wurde mein Arbeitsvertrag verlängert und ich bin auch nicht weiter negativ aufgefallen, so dass ich es tatsächlich geschafft habe, ein ganzes Jahr lang beschäftigt gewesen zu sein. Hätte mir das jemand vor zwei Jahren gesagt, ich hätte ihn für völlig verrückt erklärt.

Und auch einen zweiten Vorsatz konnte ich erfolgreich umsetzen. Ein Urlaub mit mir alleine. Sogar länger als die geplanten zwei Übernachtungen. Und das war so gut, dass ich mich frage, ob es ein Versehen war.

Da ich nur drei Vorsätze hatte, wenn ich mich recht erinnere, fällt somit die Gesamtbilanz positiv aus, obwohl ich beim dritten Vorsatz völlig versagt habe. Anstatt mehr Sport zu machen, habe ich so gut wie gar keinen mehr gemacht. Mein Fahrradergometer habe ich verkauft und meinen Körper zu einem völlig schlaffen Etwas entwickelt. Ich sollte mir Sport wirklich nicht mehr als Vorsatz nehmen und mich im nächsten Jahr auf maximal zwei Vorsätze beschränken.

Bis es soweit ist, feiere ich meine Erfolge des Jahres und wünsche mir, dass eines Tages doch noch was aus mir wird.

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