Drei Menschen und ihre Pläne

Das Jahr hat kaum begonnen, schon werden konkrete Pläne geschmiedet, die möglicherweise richtungsweisend sind. Entscheidungen wurden getroffen und die Dinge nehmen unaufhaltbar ihren Lauf.

Zunächst hat Petra beschlossen nur noch vegane Schuhe zu kaufen. Als sie neulich ein paar Schuhe gefunden hatte und kaufen wollte, sagte die Verkäuferin, dass die Schuhe innen aus Schurwolle sind. Sofort verzog Petra das Gesicht und erklärte, sie könne die Schuhe nicht kaufen, weil sie Veganerin sei. Die Verkäuferin hatte vollstes Verständnis und ich musste den Laden verlassen, weil ich sonst alberne Bemerkungen gemacht hätte oder mein Lachen uns verraten hätte. Glücklicherweise sagt Petra auch, dass sie Veganerin ist, wenn sie am Samstag mit uns irgendwo etwas isst, was garantiert nicht fleischfrei ist. Ich finde das alles amüsant und bin froh, dass ich so lustige Leute kenne. Demnächst wird Petra Tiere retten und einen natürlichen Garten anlegen. Zu dem Projekt hat sie bereits einen Blog angekündigt, der dies dokumentieren wird. Erste Fotos sind gemacht. Bald geht es los. Ich werde berichten.

Manni, der nächste Verhaltensoriginelle unseres Trios, will die Welt nicht mehr retten. Nicht, dass uns zuvor je aufgefallen wäre, dass die Rettung der Welt sein Anliegen war, doch jetzt ist Schluss damit. Er hat erkannt, dass er die Welt nicht retten kann. Schade eigentlich. Hätte er uns nur eher über sein Vorhaben informiert, hätten wir vielleicht helfen können und so eine sinnvolle Aufgabe gehabt. Nun geht die Welt unter. Auch deshalb, weil die Geissens wohl fünf Autos haben. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich nicht kenne, die aber allerdings auch dafür verantwortlich ist, dass Manni die Welt nun nicht mehr rettet. Dafür wird er sich in Zukunft mehr um sich kümmern, seine Zeit intensiver nutzen und viel Motorrad fahren. Auch ihm steht somit ein aufregendes Jahr bevor, welches viele Erlebnisse bereithält und ihn am Ende hoffentlich glücklich machen wird.

Ich, der dritte im Bunde, habe beschlossen, dass ich auch aktiv werden und etwas tun muss, um gegen die beiden Aktivposten nicht als totale Null dazustehen. Deshalb habe ich begonnen mir alle Staffeln von „Two and a half Man“ anzusehen. So bin ich wenigstens auch einigermaßen sinnvoll beschäftigt und kurz nachdem ich mit der Serie anfing, habe ich festgestellt, dass ich auch ein Haus am Strand möchte. Dazu eine Haushälterin wie Berta und eine Irre wie Rose als Nachbarin. Ich bin echt froh, dass es die Serie gibt und absolut sicher, dass 2018 noch viele tolle Erlebnisse, Projekte und Überraschungen für uns bereithalten wird. Endlich kommt Abwechslung in das Leben und ich bin mittendrin statt nur dabei. Oder ist es umgekehrt? Ach, egal, Hauptsache wir haben Spaß.

Wer hätte in der Silvesternacht gedacht, dass wir im neuen Jahr so durchstarten werden? Ich jedenfalls nicht.

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