Gelesen: Unsinn Vorsorgemedizin

Ich gehöre durchaus zu den Menschen, die bei Vorsorgeuntersuchungen nicht grundsätzlich “Nein” sagen. Und auch der übermäßigen Vitamin- und Mineralienzufuhr durch diverse Präparate stehe ich recht offen gegenüber. Prof. Dr. Mühlhäuser sieht das ganze etwas kritischer, möglicherweise auch realistischer, was in dem Buch auch so beschrieben wird. Vielleicht ist es am Ende ja doch so, dass man machen kann, was man will und man doch keinen Einfluss auf irgendwas hat. Irgendwann wird man krank, dann stirbt man und gut ist. Oder man stirbt direkt, dann muss man nicht erst krank werden.
Nach der Lektüre werde ich mir die Zufuhr meiner geliebten Zusatzpräparate dennoch nicht abgewöhnen. Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, meinen Hang zu Vorsorgeuntersuchungen aufzugeben. Schon alleine, weil ich dann Zeit spare, die ich anderweitig verplempern kann. Das Buch kann ich durchaus empfehlen, weil ich es absolut interessant finde.

6 thoughts on “Gelesen: Unsinn Vorsorgemedizin”

  • Im Grunde ist bereits die Begrifflichkeit „Vorsorgeuntersuchung“ nicht ganz korrekt.
    Es gibt keine Vorsorge-Untersuchung – höchstens eine Früherkennung 🙂

    Gruß
    L.

  • Ich hatte noch nie einen Hang zu Vorsorge/Früherkennungsuntersuchungen. Mein Umfeld reagiert da auf meinen Dickschädligkeit phasenweise leicht panisch bis verständnislos. Ich tue für meine Gesundheit das, was ich tun kann und was in mein Leben passt = Ernährung, Bewegung/Sport, weder rauchen noch mir ständig einen hinter die Binde kippen etc. Und ich werfe phasenweise, also saisonal- od. ernährungsbedingt auch mal das eine oder andere Nahrungsergänzungsmittel ein. Da rede ich aber von Vit. D, Eisen oder Zink und nicht von dubiosen Kräuter- oder Algentabletten… die Phase habe ich hinter mir.^^ Und sonst frage ich mich, was ich wohl mit mir und meiner Gesundheit anstellen würde, wohnte ich auf einer Hallig oder in Sibirien oder sonstwo am Hintern der Welt… oder haben die es da auch so mit Vorsorgen?^^

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