Filme 02.2018

Im Februar habe ich nicht besonders viele Filme geguckt. Insgesamt waren es nur 22 und es fehlten auch die echten Höhepunkte. Es waren allerdings auch keine wirklich schlechten Filme dabei, aber so wirklich überraschend gute eigentlich auch nicht. So musste ich dann am Ende des Monats auf Filme aus meiner Sammlung zurückgreifen, um den Filmmonat ein wenig aufzuwerten.

Die Hütte ist ein gut gemachter Film, der mir zwischendurch allerdings richtig auf die Nerven ging. Es geht mir in dem Film zu viel um Gott und noch viel mehr um Vergebung, was für mich nur schwer zu ertragen war. Bei Vergeltung wäre ich immer dabei gewesen, bei Vergebung fehlte mir jegliches Verständnis. Insgesamt ist der Film wirklich traurig und anschließend habe ich noch eine ganze Weile über die Geschichte nachgedacht. Ich denke, letztlich hatte der Vater, dem diese schrecklichen Dinge widerfahren sind, nur diese Möglichkeit der Vergebung, um selbst weiter leben zu können. Die Sache mit der Vergeltung hätte ihm leider nicht geholfen und ohne zu vergeben, wären er und seine Familie vermutlich verloren gewesen. Ob diese Vergebung nun durch Gespräche mit Gott stattfinden muss, oder auf einem anderen Weg, ist dabei wohl zweitrangig. Letztlich geht es darum, wie man mit schrecklichen Erlebnissen umgeht. Daher kann ich den Film durchaus empfehlen, obwohl er mich teilweise sehr genervt hat, weil ich die Vergeltung bevorzugt hätte.

 

Tödliche Versprechen ist ein Film aus meiner Sammlung, den ich mir immer mal wieder anschauen kann. Es ist ein sehr ruhiger Film mit einer Geschichte, die mir gut gefällt. Außerdem sind die wenigen Szenen, in denen es etwas weniger sanft zugeht, ganz nach meinem Geschmack. Viggo Mortensen spielt seine Rolle sehr cool und Naomi Watts gefällt mir sowieso fast immer. Daher bleibt der Film auch weiter in meiner Sammlung und darf sicher noch das einen oder andere mal für meine Unterhaltung sorgen.

2 thoughts on “Filme 02.2018”

  • „Tödliche Versprechen“ ist ein toller Film. Kein wirklicher Kultfilm – aber die wüste Klopperei in der Sauna ist schon sehenswert. Und Cassel als leicht grenzdebiler Sohn von Müller-Stahl ist genial.

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