Putzen in Zeiten des Coronavirus

Bis vor ungefähr fünf Jahren habe ich meine Wohnung regelmäßig sehr gründlich geputzt. Die Abstände zwischen den Putztagen wurden von da an aber immer größer und zuletzt habe ich nur noch selten und sehr oberflächlich geputzt. Wenn ich wusste, dass jemand zu Besuch kommt, habe ich natürlich immer dafür gesorgt, dass alles sauber aussah, aber im Vergleich zu früher war das nichts. Dank des Coronavirus bekomme ich keinen Besuch mehr und könnte noch seltener putzen, doch durch das Coronavirus habe ich plötzlich an meinen freien Tagen scheinbar mehr Zeit, denn ich habe gleich an mehreren Tagen hintereinander fast so gründlich geputzt, wie es vor einigen Jahren selbstverständlich für mich war. Selbst die Fenster wurden einer Spontanreinigung unterzogen, Schränke ausgeräumt und geputzt und Sachen entsorgt, die ich sowieso nicht brauchte. Sollte diese Corona-Krise noch länger andauern, besteht für meine Wohnung tatsächlich die Chance, dass sie zumindest vorübergehend in einen anständigen, fast schon ordnungsgemäßen Zustand versetzt wird. Unglaublich, aber wahr. Mal schauen, ob meine Autos auch irgendwann davon profitieren.

2 Kommentare on "Putzen in Zeiten des Coronavirus"


  1. Ich fühle mit Ihnen. Es scheint auch meine neue, alles erfüllende Beschäftigung dieser Tage zu sein, erkenne mich ebenfalls nicht wieder. ^^ *saugt und putzt mal weiter…*

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