Erkältungen und andere Seuchen in Zeiten des Coronavirus

Ich bin wirklich froh, dass die Masken uns so prima vor dem Coronavirus schützen, aber schwer enttäuscht, dass andere Seuchen damit nicht abgehalten werden können. Und so sitze ich hier inmitten von leicht bis stark erkälteten Teilnehmern und frage mich, wie es sein kann, dass schon im September so viele meiner Teilnehmer erkältet sind. Teilweise sind die Teilnehmer schon mehr als zwei Wochen erkältet, was ich beunruhigend finde. Während ich darüber nachdenke bekommt eine verschleimte Teilnehmerin einen Hustenanfall. Sie hat ihre Erkältung mittlerweile in die dritte Woche geschleppt und ich lasse meine Maske während ihrer Anwesenheit einfach auf, obwohl das vermutlich quatsch ist, weil sie und andere trotz Maskenpflicht erkältet sind. Die Erkältung der Teilnehmerin wird auch mit jeder Woche stärker, was ich ebenfalls beunruhigend finde. Einige meiner Teilnehmer sind auch schon wegen einer Magen- und Darmgrippe ausgefallen oder fallen noch aus. Auch hier scheinen Masken keinen Schutz zu bieten, weshalb ich mich frage, ob es Sinn macht, dass ich hier mit Maske sitze. Weil mir das alles merkwürdig erscheint, frage ich mich, wie die Masken so schlau sein können, das Coronavirus zu schwächen oder gar abzuwehren, aber bei einfachen Erkältungsviren komplett versagen. Oder sind das keine normalen Erkältungen, sondern doch das Coronavirus, was aber keiner testet, weil die Leute kein Fieber haben? Was auch immer es ist, es lässt die Maskenpflicht schon etwas fragwürdig erscheinen, aber vermutlich liegt es nicht an den Masken, sondern an Anwendungsfehlern all der Erkälteten und Verseuchten. Anders kann und will ich mir das einfach nicht erklären.

7 Kommentare on "Erkältungen und andere Seuchen in Zeiten des Coronavirus"


  1. Das habe ich mir auch überlegt: wenn man die Hygienerichtlinien einhält (Hände waschen/desinfizieren, nicht ins Gesicht fassen, in die Armbeuge niesen etc.) und eine Maske trägt, dürfte eigentlich KEIN Erreger den Weg zu mir finden. Im Umkehrschluss: wenn ich trotzdem eine Erkältung oder so was habe, dann habe ich nicht alles richtig gemacht und könnte theoretisch auch Corona haben.

    Insofern also ein Warnsignal: wer eine (vermeintliche) Erkältung hat, hat irgendwas falsch gemacht. Da will man gar nicht so genau wissen, an was diese schniefenden Mitmenschen in Wirklichkeit erkrankt sind…

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      1. Also Grippeimpfungen sollte es dieses Jahr überhaupt gar nicht brauchen. Und hier (= Schweiz) spricht man schon davon, dass es möglicherweise nicht genug davon haben wird. Hä?

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        1. Impfen geht immer. Das bringt Geld und es wäre traurig, wenn es nicht genug davon gibt. Ich denke, eines Tages sind wir soweit, dass wöchentlich geimpft wird. Gegen alles mögliche, einfach so.

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  2. Meine Grippeimpfung ist wenige Stunden alt und ich fühle mich, als wollte sich seither mein Innerstes nach außen kehren. Ansonsten werde ich mich den ganzen Winter in meinem Einzelbüro verstecken und hoffen, dass ich einfach von allem verschont bleibe.

    Impfstoff gegen Lugenentzündung scheint in der Lieferbarkeit aktuell problematischer zu sein.

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    1. Ein Grund mehr für mich die Grippeimpfung zu meiden.

      Da wollen die ständig alle impfen und dann haben die Probleme mit dem Stoff. Ziemlich erschreckend, vielleicht auch peinlich.

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      1. Ich bin hier sicherlich kein Maßstab, die meisten Leute merken davon gar nichts. Impfungen und ich werden generell keine Freunde mehr. Ich habe oft Probleme mit Medikamenten, mehr Nebenwirkungen als üblich oder sie erzielen einfach keine Wirkung, vor allem bei Schmerzmitteln ist das leider so.

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