Gesehen: Fargo – 3. Staffel

Die erste Staffel von Fargo fand ich wirklich gut. Die zweite Staffel fand ich auch gut, aber nicht so gut wie die erste Staffel. Nun endlich hatte ich die Gelegenheit mir die dritte Staffel anzuschauen und war nach den ersten drei Folgen gar nicht so scharf darauf, die restlichen Folgen auch noch anzuschauen. Irgendwie ist mir das zu abgedreht, zu wenig interessant. Vielleicht war meine Erwartungshaltung auch zu hoch, aber da ich jede Folge etwas schlechter als die vorige fand, fragte ich mich schon, ob das bis zum Ende so weitergeht. Glücklicherweise ging es ab der vierten Folge wieder in die andere Richtung und ich fand sogar Gefallen an der Serie, obwohl ich bis zum Schluss nie verstanden habe, was am Anfang in der DDR passiert ist und was es mit dem Rest der Staffel zu tun hatte. Es kann natürlich sein, dass ich das einfach nicht verstanden habe, weil ich mir viele Sachen nicht merken kann.

Ewan McGreogor spielt seine Rolle gut, ebenso wie David Thewlis und Mary Elizabeth Winstead, die ich ganz entzückend fand, obwohl sie nicht unbedingt eine sympathische Person ist in der Serie. Aber schön anzuschauen und das optische Highlight der Staffel. Ansonsten gibt es eine angemessene Portion Gewalt und auch Spannung. Absolut nicht verstanden habe ich, was Paul Marrane (Ray Wise) für einen Sinn hatte. Vielleicht sollte er nur cool und mysteriös wirken, vielleicht hatte er auch eine besondere Bedeutung, die mir nicht aufgefallen ist. Und das ist ein grundlegendes Problem, welches ich mit der dritten Staffel hatte. Ich habe einiges einfach nicht verstanden und dummerweise hat mir das Ende ebenso wenig wie der Beginn gefallen. Das Ende passt meiner Meinung nach prima zum Eindruck, den ich anfangs von der Staffel hatte. Die Frage, “Was soll der Scheiß?” stellte sich direkt als der Abspann lief. Irgendwie schwankte die Staffel zwischen cool und zu abgedreht, um mir wirklich gut gefallen zu können. Coolness ohne Substanz, fiel mir dazu spontan ein und irgendwie konnte mich die dritte Staffel von Fargo trotz einiger gelungener Momente nicht wirklich überzeugen, obwohl sie durchaus tolle Momente hatte, die in Erinnerung bleiben werden. Keine Ahnung.

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