Das Lied am Sonntag – The Boy from the Chemist is here to see you

Am ersten Mai mache ich gegen 11.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache Musik an und gerate dann in eine Art Bewegungsrausch, der seinesgleichen sucht. Die Musik ist herrlich und war selten zuvor so laut. Ich bewege mich tanzend durch die Wohnung, drehe mich, wackle mit dem Kopf und klatsche sogar in die Hände, was mich ziemlich verstört, als ich es bemerke. Der Nachbar im Haus gegenüber hat auch gerne geklatscht und es kam mir ziemlich merkwürdig vor. Und nun klatsche ich selber in die Hände. Außerdem wird mir irgendwann bewusst, dass man mich vom Haus gegenüber durchaus sehen kann, was mir zwar peinlich ist, mich aber nicht daran hindert, weiter durch die Wohnung zu wirbeln. Nebenher putze ich die Wohnung ein wenig und bereite mir etwas zum Essen vor. Später beim Essen ist es zwar etwas unpraktisch, dass ich mich ständig bewegen muss, aber scheinbar kann ich das nicht verhindern. Als ich nach dem Essen auf dem Balkon die Blumen gieße, wird mir bewusst, wie laut die Musik tatsächlich ist, denn draußen ist es genauso laut wie drinnen, daher wackle ich auch beim Blumengießen mit dem Kopf. Vielleicht muss das nach den beschissenen letzten Tagen im Büro einfach sein. Ich bin fast durchgehend in Bewegung, suche mir gelegentlich neue Lieder aus und beruhige mich erst nach drei Stunden wieder, weil ich zum Geocachen das Haus verlasse. Aus Tanz in den Mai wurde bei mir Tanz im Mai. Mal sehen, wann ich das nächste Mal einen solchen Tanz- und Bewegungsmararathon zum Besten gebe.

Nach so einem Start in den Mai ist es naheliegend die alte Tradition mit dem Lied am Sonntag fortzusetzen. Erneut mit einem Lied von OMD. OMD mochte ich schon vor vielen Jahren und daran hat sich auch nichts geändert.

6 Kommentare

  1. Was für ein geiler Song!! Hab ihn gleich auf meine Playlist für die morgige Autofahrt geschoben 🙂
    Und ehrlich: Wer DA ruhig in der Ecke sitzen kann, der muss schon tot sein 🙂

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