64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit

64 Minutes gehört zu den Filmen bei denen nach wenigen Minuten klar ist, dass das nichts werden kann. Der Cop Frank Penny (Aaron Eckhardt) hat 64 Minuten Zeit, um das Leben der Tochter des Polizeichefs (Giancarlo Esposito) zu retten. Vorher wird er aber noch vom Polizeichef persönlich vom Dienst suspendiert, was ihn aber nicht davon abhält die Tochter zu suchen. Eine klugscheißende Hobbyreporterin (Courtney Eaton) nervt und filmt ihn während er auf der Suche ist. Niemand kann diese kleine Bitch stoppen, die mit dafür sorgt, dass der Film zu einer einzigen Lächerlichkeit verkommt. Ava Brooks so heißt die Nervensäge rennt dem Cop hinterher und alles wird natürlich live übertragen. Weil der Cop eine Knalltüte ist, nimmt er sie aus unerklärlichen Gründen mit. Die Kamera darf sie natürlich weiter benutzen, während die beiden unglaublich lächerliche Unterhaltungen führen. Natürlich wird der Live Stream auf allen Sendern übertragen. Mit einem Elektroauto mit Auspuff rasen die beiden durch die Gegend, während die Leute nicht nur alles online kommentieren und die beiden auch mal verfolgen und filmen bis der Cop den Wagen umkippt. Obwohl die Zeit knapp ist, unterhalten sich die beiden gerne über dies und das, diskutieren auch mit Leuten, denen sie begegnen und nehmen dann noch einen Mann mit, dessen Fahrzeug sie sich ausleihen. Der Entführer (Ben McKenzie) ist lange Zeit scheinbar unverwundbar, was perfekt zu dem ganzen Müll passt. Das ist alles so lächerlich und tut schon beim Zusehen weh. Ob das eine Komödie sein soll oder aus Versehen zu einer lächerlichen Farce geworden ist, ist schwer zu sagen. Zu ertragen ist der Dreck mit den unfassbar dummen Dialogen leider nicht.

Fazit: Stumpfsinniger und unfassbar peinlicher Drecksfilm.


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