Carjacked – Jeder hat seine Grenzen

Lorraine Burton (Maria Bello)und ihr Sohn Chad (Connor Hill) werden auf dem Weg von einer Therapiesitzung nach Hause vom flüchtigen Bankräuber Roy (Stephen Dorff) überwältigt und gezwungen, ihn zur mexikanischen Grenze zu fahren. Wenn die beiden lebend aus diesem Alptraum entkommen wollen, muss Lorraine ihre Ängste überwinden und Roy zur Strecke bringen.
Während die drei fahren, entwickeln sich viele Gespräche und Situationen, die so langweilig und deprimierend sind, dass man einschlafen will. Und als man sich gerade damit abfindet, dass Carjacked bis zum Ende so weitergeht, nehmen die Ereignisse eine dramatische Wendung vom langweiligen Gequatsche hin zu peinlicher Action. Lorraine dreht den Spieß um, befreit sich aus dem brennenden Auto, in welches Roy sie gesperrt hat, und ist nun auf Rache aus. Doch bevor es soweit ist muss sie kurz telefonieren und erfährt, dass ihr Sohn, der schon vorher fliehen konnte, in Sicherheit ist und ihr das Sorgerecht entzogen wird. Dieses Telefonat unterstreicht den hohen Anspruch von Carjacked als besonders merkwürdig und lächerlich in die Filmgeschichte einzugehen. Auch das folgende, absolut dämliche Finale unterstreicht diesen Anspruch noch einmal nachhaltig.

Fazit: 90 Minuten auf dem Schrottplatz im Kofferraum irgendeines PKWs liegen ist sicherlich angenehmer.


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