Filme C

C2 – Killerinsect

Eine Gruppe Jugendlicher fährt zu Therapiezwecken in ein Camp im Wald. Dummerweise leben dort Zecken, die durch chemische Stoffe mutiert und arg gewachsen sind. Und so dauert es nicht lange bis es die ersten Toten gibt.
Statt irgendwelcher degenerierter Hinterwäldler, die es allerdings auch zu bewundern gibt, machen in diesem Film Zecken Jagd auf die Menschen. Und wie es sich für einen Trashfilm gehört, stellen sich die Menschen schön blöd an, um auch wirklich getötet zu werden. Dazu gibt es dämliche Dialoge, Darstellerdarbietungen, die fast gruseliger als die Zecken sind, und jede Menge schlechten Humor. Die Zecken sind oft die besseren Schauspieler und sorgen ab und zu auch mal kurz für Unterhaltung. Leider funktioniert sonst nicht viel, was zur Unterhaltung der Zuschauer taugen würde. Das furiose Finale in der Hütte ist vorhersehbar, peinlich und ziemlich billig. Wer keine wirklichen Ansprüche an einen Film stellt und Zecken mag, der darf ruhig einen Blick riskieren. Alle anderen werden sich enttäuscht und angewidert abwenden.

Fazit: Anspruchsloser Trashfilm ohne echte Höhepunkte.


Cable Guy – Die Nervensäge

Steven (Matthew Broderick) lässt sich von Cable Guy Chip (Jim Carrey) einen kostenlosen Zugang zu allen Kanälen verschaffen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Chip nicht nur etwas sonderbar ist, sondern ein gefährlicher Psychopath, der sogar dafür sorgt, dass Steven im Gefängnis landet. Nun muss Steven versuchen, diesen Psychopathen loszuwerden, was nicht einfach ist, da alle anderen Chip zunächst mögen.
Der Grimassen schneidende Jim Carrey nervt als Cable Guy ganz besonders. Die Story ist gar nicht so schlecht, die Umsetzung allerdings schon. Die Witze sind flach, die Grimassen gehen einem schnell auf die Nerven und besonders das Finale ist einfach unerträglich. Der Titel allerdings ist famos ausgewählt, denn der Cable Guy ist in der Tat nichts weiter als eine Nervensäge, die perfekt zum Titel passt. Cable Guy ist es nicht wert, dass man seine Zeit mit ihm vergeudet.

Fazit: Die Nervensäge nervt.


Cadavres

Nachdem Raymond (Patrick Huard) und seine Mutter sich betrunken haben, fahren sie nach Hause. Auf dem Weg bittet die Mutter Raymond, dass er sie erschießt. Raymond lässt sich überreden und wirft anschließend die Leiche aus dem Wagen. Er berichtet seiner Schwester (Julie LeBreton) davon und diese will, dass die Mutter anständiger entsorgt wird. So machen die beiden sich auf den Weg, um die Leiche der Mutter zu holen. Aus unerklärlichen Gründen nehmen sie aber die Leiche eines Mannes mit, die ebenfalls im Graben lag. Das sieht ein durchgeknalltes Pärchen, welches die Leiche des Mannes braucht. Und so nimmt der Alptraum seinen Lauf.
Es dauert etwa sieben Sekunden bis man erkennt, dass Cadavres einfach nur schlecht ist. Es dauert allerdings fast zwei Stunden bis der Mist endlich vorbei ist. Und in dieser Zeit präsentiert Cadavres ein krankes Geschwisterpaar, eine Horde Schweine, die während ihres Spaziergangs durchs Haus der Geschwister trampelt und für Verwirrung sorgt, und andere durchgeknallte Gestalten. Unterhaltsam ist das Ganze zu keinem Zeitpunkt. Dafür ist Cadavres zu krank, die Darsteller zu dämlich und die Geschichte zu dumm. Ein bezeichnender Moment ist die Szene in der sich Raymond, der sehr gerne onaniert, auf seinem Penis um die eigene Achse dreht. Es ist schon beängstigend, dass solche Filme überhaupt produziert und veröffentlicht werden.

Fazit: Nur schlafend zu ertragen.


Caedes – Die Lichtung des Todes

Dan (Bernhard Bozian) und seine Freunde (Burak Akkoyun, Jakob Graf, usw.) fahren zum Happy Camping. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem beschränkten Polizisten angehalten, was aber nichts zur Sache tut. Die Szene gibt lediglich einen weiteren Vorgeschmack auf den dümmlichen Humor, welcher bis zum bitteren Ende immer wieder eingestreut wird. Nach der Partynacht wachen die Gäste völlig verpeilt auf und müssen feststellen, dass sie von Zombies umgeben sind. Da diese Zombies nicht besonders schnell sind, versuchen die Leute wegzulaufen. Doch wer zu weit läuft, der wird erschossen, denn irgendwer möchte, dass die Menschen gut sichtbar auf einer Lichtung bleiben. Und genau das tun die Überlebenden dann auch. Ab und zu kommt ein Zombie vorbei, der dann zermatscht wird. Zwischenzeitlich reden die Leute dumm daher, benehmen sich dämlich und haben dennoch irgendwie Spaß. Manche verlieben sich, andere haben Sex. Plötzlich und unerwartet erscheint ein Zwerg, vermutlich weil ein Zwerg einfach nicht fehlen darf. Dann hat der Zwerg Sex mit seiner blonden Freundin und redet anschließend Müll. Es werden weitere Zombies getötet, ein Mann wird gefangen genommen und plötzlich stellen die Menschen fest, dass sie Teil eines Experiments sind. Um die hervorragende Qualität der Posse, nichts anderes kann Caedes sein, auf die Spitze zu treiben, wird der wiederbelebte Adolf Hitler im Rollstuhl reingefahren. Diesen wollen die verantwortlichen Fanatiker mit den Gefangenen und komischen Experimenten vollständig wiederherstellen. Komischerweise können sich die Gefangenen irgendwann befreien, der Führer entkommt und die vegetarische Zombiefrau, die eigentlich nur Grünzeug ist, wird irgendwie zur Heldin. Was kann man von einem Haufen Scheiße deutschen Splatterfilm mehr erwarten?

Fazit: Flickt den Führer, der Führer läuft aus.


Cannibals – Welcome to the Jungle

Vier Jugendliche suchen im Urwald von Neuguinea nach dem vor Jahren verschwundenen Präsidenten-Sohn Michael Rockefeller. Dabei filmen sie sich mit zwei Wackelkameras und treffen auf Einheimische, die sie zum fressen gern haben. Bis es jedoch endlich soweit ist, springen die vier abwechselnd vor ihren Kameras herum, reden Blödsinn, scheinen Spaß zu haben und wissen definitiv nicht, was sie tun. Natürlich ist es nicht immer schlecht, wenn man nicht weiß, was man tut, doch wenn man sich dabei mit einer Wackelkamera filmt, wird es bedenklich. Weil das Selbstfilmspektakel gar um die achtzig Minuten dauert, bis es endlich vorbei ist, grenzt es schon fast an Körperverletzung. Und so entstand ein durch und durch spannungsarmer und überflüssiger Film, den jeder zurückgebliebene Hobbyfilmer ähnlich niveaulos und spannungsarm inszenieren kann.

Fazit: Achtzig Minuten eine brennende Mülltonne beobachten ist nicht weniger interessant.


Carjacked – Jeder hat seine Grenzen

Lorraine Burton (Maria Bello)und ihr Sohn Chad (Connor Hill) werden auf dem Weg von einer Therapiesitzung nach Hause vom flüchtigen Bankräuber Roy (Stephen Dorff) überwältigt und gezwungen, ihn zur mexikanischen Grenze zu fahren. Wenn die beiden lebend aus diesem Alptraum entkommen wollen, muss Lorraine ihre Ängste überwinden und Roy zur Strecke bringen.
Während die drei fahren, entwickeln sich viele Gespräche und Situationen, die so langweilig und deprimierend sind, dass man einschlafen will. Und als man sich gerade damit abfindet, dass Carjacked bis zum Ende so weitergeht, nehmen die Ereignisse eine dramatische Wendung vom langweiligen Gequatsche hin zu peinlicher Action. Lorraine dreht den Spieß um, befreit sich aus dem brennenden Auto, in welches Roy sie gesperrt hat, und ist nun auf Rache aus. Doch bevor es soweit ist muss sie kurz telefonieren und erfährt, dass ihr Sohn, der schon vorher fliehen konnte, in Sicherheit ist und ihr das Sorgerecht entzogen wird. Dieses Telefonat unterstreicht den hohen Anspruch von Carjacked als besonders merkwürdig und lächerlich in die Filmgeschichte einzugehen. Auch das folgende, absolut dämliche Finale unterstreicht diesen Anspruch noch einmal nachhaltig.

Fazit: 90 Minuten auf dem Schrottplatz im Kofferraum irgendeines PKWs liegen ist sicherlich angenehmer.


Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr

Die böse Katze Kitty Kahlohr plant, die Herrschaft an sich zu reißen. Der Geheimdienst der Hunde will dies verhindern und dafür sorgen, dass alles bleibt wie es ist.
Die Titelmusik klingt nach James Bond. Auch sonst soll wohl einiges an 007 erinnern. Doch für einen guten Film reicht das bei weitem nicht. Denn Cats & Dogs ist furchtbar von der ersten bis zur letzten Minute. Die Dialoge sind unfassbar banal und unlustig. Die Tiere unterhalten nicht, sondern nerven nur. Der Humor, wenn man ihn so nennen darf, ist dermaßen flach und peinlich, dass es weh tut. Selbst für normal entwickelte Zweijährige ist Cats & Dogs zu Niveaulos. Auch die kurze Laufzeit kann keine Pluspunkte bringen. Cats & Dogs ist einfach nur peinlich und eine einziges Ärgernis.

Fazit: Selbst für Hirntote eine einzige Zumutung.


Chappie

Deon Wilson (Dev Patel) möchte, dass Roboter ein eigenes Bewusstsein entwickeln und arbeitet an einem Programm, welches dies ermöglichen soll. Als er es endlich geschafft hat klaut er einen defekten Polizei-Androiden und wird von den kriminellen Vollpfosten Ninja (Watkin Tudor Jones Jr.) und Yolandi (Yo-Landi Visser) entführt. Diese wollen nämlich, dass Deon alle Polizei-Androiden ausschaltet. Weil das nicht möglich ist, lassen sie Deon den geklauten Androiden zusammenbauen, um ihn für Überfälle zu nutzen. Deon schafft es tatsächlich den Androiden zu starten, doch dieser ist zunächst wie ein Kleinkind, das alles neu lernen muss. Doch Chappie, wie Yolandi ihn tauft, lernt recht schnell.
Obwohl Chappie schnell lernt, ist es dennoch kaum zu ertragen, wie sich alles entwickelt und Ninja und Yolandi ihn quasi erziehen. Chappie ist wehleidig, wackelt mit seinen Ohren und passt irgendwie nicht in den Film. Vielleicht passt der Film auch nicht zu Chappie. So jedenfalls macht es keinen Spaß. Dümmliche Dialoge und Handlungen, dumme Menschen und ein Roboter, der einfach deplatziert ist, sind wahrlich kein Genuss. Obendrein wird Spannung durch Langeweile ersetzt. Wen kann das schon erfreuen? Vermutlich nur die schlichtesten Gemüter der Gesellschafft. So ist Chappie eine einzige Enttäuschung von der ersten bis zur letzen Minute. Und weder Hugh Jackmann noch Sigourney Weaver können etwas daran ändern.

Fazit: Erschreckend schlecht und dumm.


Cherry – Wanna play

Zusammen mit ihrem Freund Andrew (Dev Patel) macht sich Angelina (Ashley Hinshaw) auf den Weg nach San Francisco, um dort ein besseres Leben zu leben. Sie zieht in einer WG, verliebt sich in Frances (James Franco), wird Pornodarstellerin, bekommt Besuch von ihrer alkoholabhängigen Mutter (Lili Taylor) und ihrer Schwester. Sie geht essen, trennt sich von Frances und geht mit der Porno-Regisseurin Margaret (Heather Graham) ins Bett. Sie streitet sich mich Andrew und ist plötzlich selbst Porno-Regisseurin.
Genau so belanglos, wie es sich anhört ist es dann aber doch nicht. Cherry – Wanna play ist viel belangloser und langweiliger, löst reges Desinteresse aus, verbreitet eine gehörige Portion Langeweile und ist möglicherweise sogar eine Zumutung.

Fazit: Aufregend und unterhaltsam wie eine verloren gegangene Schachtel Zigaretten.


Chloe rettet die Welt

Der Originaltitel lautet Chloe & Theo, was viel passender ist, weil Chloe nämlich gar nicht die Welt rettet. Chloe (Dakota Johnson) rettet niemanden, sondern nervt die meiste Zeit nur. Theo (Theo Ikummaq) rettet die Welt auch nicht, aber das wird im Titel sowieso nicht versprochen. Auch Monica (Mira Sorvino) und die anderen, die auftauchen, retten die Welt nicht. Niemand rettet während der ganzen Zeit irgendwas. Chloe rettet die Welt soll vermutlich einer Art Anklage gegen Umweltverschmutzung und Kommerz sein. Doch in erster Linie ist es eine Zumutung für die Umwelt Chloe und die anderen Pappnasen zu ertragen. Stupide vorgetragen mit einem Erzähltempo, welches nur quält und einer Aussage, die so keinem hilft. Die Leistungen aller Darsteller sind unterirdisch und es erscheint unvorstellbar, dass sie danach je wieder in einem halbwegs normalen Film mitwirken dürfen. Es gibt überhaupt nichts, was einen unterhält oder erfreut. Der Mist ist weder für Kinder, noch für Jugendliche oder gar Erwachsene geeignet. Von der ersten bis zur letzten Minute ist der Film eine einzige Zumutung. Maximal taugt dieses Werk als Brechmittel oder Strafe für Leute, die man nicht mag.

Fazit: Begeisternd wie Kuhfladen auf einer grünen Wiese.


Citadel – Wo das Böse wohnt

Nachdem Tommys (Aneurin Barnard) schwangere Frau ins Koma geprügelt wurde, lebt dieser mit seinem Kind zurückgezogen in einer Wohnung, die er nur selten und ungern verlässt, weil er sich von dem Schock nie erholt hat. Eines Tages kommen die Kapuzenträger, die seine Frau damals angegriffen haben, und holen sich Tommys Tochter. Nun muss der traumatisierte Tommy sich zusammenreißen und seine Tochter zurückholen.
Es dauert nur wenige Minuten, dann weiß man, dass Citadel ein furchtbarer Film ist. Unspannend und kaum zu ertragen. Tommy nervt total und stolpert völlig bescheuert durch den Film. Unfassbar übertrieben, fast schon beklemmend lächerlich, wird sein Trauma dargestellt. Es ist nur schwer zu ertragen, ihm zuzuschauen. Die Atmosphäre des Films ist auch auf ihre ganz besondere Art gruselig. Nur eben nicht so, wie es sich für einen angenehmen Film gehört. Die Nebendarsteller sind ebenso schrecklich. Schauspielrisch ist Citadel wirklich nur sehr schwer zu ertragen. Man muss echt aufpassen, dass man keine Depressionen beim zusehen bekommt. Da stört ein blinder Junge, der zwischenzeitlich wohl doch sehen kann, allerdings auch nicht weiter. Das Finale ist selbstverständlich eine ebensolche Katastrophe, wie das Leben von Tommy und die Geschichte an sich.

Fazit: Da versteckt man sich besser 80 Minuten in irgendeinem Schrank.


City of the dead

In L.A. schlägt ein Meteorit ein und verwandelt eine Gruppe Obdachloser in Zombies. Etwa zeitgleich treffen sich zwei Gangs in einer Lagerhalle, um ein Geschäft abzuwickeln. Dabei werden sie von der Polizei beobachtet. Als die Cops die Gangster auf frischer Tat schnappen wollen, kommen ihnen die Untoten dazwischen. Und da sich die Polizisten extrem blöd anstellen, schaffen es nur zwei von ihnen, sich in die Lagerhalle zu retten. Doch anstatt nun miteinander gegen die Zombies vorzugehen, bringen sich die Vollidioten gegenseitig um, so dass die Zombies nicht viel zu tun haben.
Schon nach etwa zwei Minuten erkennt man, dass es sich bei City of the dead um billigen Schund handelt. Darsteller und Dialoge sind dermaßen schlecht, dass man nur den Kopf schütteln kann. Spannung gibt es keine. Man wundert sich permanent wie bescheuert die Personen agieren und hofft, dass der Schund möglichst bald vorbei ist.

Fazit: Ein unwürdiger Zombiefilm.


Cooties

Clints (Elijah Woods) erster Tag als Vertretungslehrer einer Grundschule hält einige Überraschungen für ihn parat. Seine Kollegen sind durchweg speziell, möglicherweise auch irgendwie zurückgeblieben und die Schüler verwandeln sich plötzlich in Zombies, die ihre Lehrer zum Fressen gern haben.
Weil dummerweise die Lehrer dumm sind, ohne dabei witzig zu sein, macht das kurze Gemetzel nicht wirklich Spaß. Nur wenige gute Momente reichen leider nicht, um zu unterhalten. Der Humor ist mehr als fragwürdig und tut mitunter sogar weh. So gehen die wenigen gelungenen Gags einfach unter indem sie von der Blödheit der Gesamtsituation verschlungen werden. So zieht sich Cooties bis zu dem wirklich miesen Ende, welches den Zombiekinderklamauk noch weiter abwertet und durchaus zu einem Ärgernis macht.

Fazit: Eine in Urin getränkte Unterhose ist ähnlich beeindruckend.


Cop Out

Die Cops Jimmy (Bruce Willis) und Paul (Tracy Morgan) arbeiten seit Jahren zusammen. Paul ist eine furchtbare Nervensäge und Jimmy versucht immer cool zu sein, was ihm aber irgendwie nicht wirklich gelingt. Die Story wirkt als wäre sie aus vielen Filmen planlos zusammengestrickt. Bruce Willis spielt wieder einmal einen Cop, der sich von seiner Frau getrennt hat und Tracy Morgan versucht ständig witzig zu sein, was ihm aber zu keinem Zeitpunkt gelingt. Die Gags stammen aus der Vorzeit, keiner zündet und Bruce Willis wirkt teilweise vollkommen gelangweilt. Er hat sich vermutlich selbst erschrocken als er gemerkt hat in was für einem banalen Streifen er da mitwirkt.
Der Film ist durchgehend langweilig, oftmals regelrecht nervig und Tracy Morgan überzeugt in seiner Rolle als Nervensäge so sehr, dass man um Filme in denen er mitspielt, in Zukunft vermutlich einen großen Bogen machen wird. Ein durch und durch scheußlicher Film ohne den geringsten Unterhaltungswert.

Fazit: Langweilig und humorlos wie eine tote Taube.


Cradle will fall

Die Mutter (Colleen Porch) von drei Kindern wird plötzlich verrückt und will ihre Kinder umbringen. Zunächst tötet sie das Baby, dann folgt die Tochter, bevor sie Jagd auf den Sohn macht. Dieser ist allerdings nicht ganz so leicht zu erwischen. Viel mehr gibt es zu der Geschichte nicht zu berichten. Insgesamt ist der Film sehr nervig, vor allem die Mutter ist kaum zu ertragen. Die Krönung ist aber das Ende des Films. Mutter und Sohn sind in der Psychiatrie und der Vater erklärt seinem Sohn, dass die Mutter jetzt wieder gesund ist und wenn sie entlassen wird, alle wieder zusammen leben. Außerdem ist die Mutter ja schwanger und der Sohn ist schon bald wieder der große Bruder. Die Mutter konnte nicht wirklich etwas dazu, dass sie verrückt geworden ist. So ein Ende ist zum verrückt werden und an Schwachsinnigkeit echt nicht zu überbieten. Zum Schluss schwenkt die Kamera zur verrückten Mutter, die noch immer genauso verrückt und gefährlich wirkt. Doch selbst, wenn das Ende nicht so schwachsinnig wäre, wäre der Film nicht besser. Die Voraussetzungen für eine Voraussetzung sind jedenfalls gegeben. Und das macht einem wirklich Angst.

Fazit: Schwachsinniger Film mit noch schwachsinnigerem Ende.


Crank 2 – High Voltage

Chev Chelios (Jason Statham) fällt vom Himmel und wird direkt von Chinesen zum Ausschlachten mitgenommen. Da er es nicht so toll findet als Ersatzteillager benutzt zu werden, haut er, kurz nachdem man ihm sein Herz ausgebaut und gegen ein künstliches Herz ausgetauscht hat, ab und versucht nun alles, um sein Herz, was mittlerweile bei einem alten Chinesen eingebaut wurde, zurück zu bekommen. Da sein künstliches Herz während der Jagd nach seinem Originalherz immer wieder elektrisch aufgeladen werden muss, schließt er sich ständig an irgendwelche Stromkreise an. Er klemmt sich an eine Autobatterie, lässt sich Elektroschocks verabreichen, greift in Stromkästen und reibt sich an Körpern, um es aufzuladen. Besonderes Highlight ist die Nummer auf der Rennbahn, die vermutlich witzig sein soll, aber leider funktioniert in diesem sinnfreien und völlig beknackten Film auch das nicht. Die Dialoge sind alle vollkommen schrecklich, die Handlung sowieso total bescheuert und die Schauspieler können auch nicht gefallen. Lediglich das Aussehen von Eve (Amy Smart) sorgt für etwas Freude. Ansonsten ist der Film einfach nur bescheuert. Und selbst, wenn man weiß, dass Crank 2 vollkommen sinnfrei ist, macht es keinen Spaß.

Fazit: Nur interessant, wenn man kein Gehirn hat.


Creed – Rocky´s Legacy

Adonis „Donnie“ Johnson (Michael B. Jordan) ist der uneheliche Sohn von Boxlegende Apollo Creed. Er lebt in einem Heim, prügelt sich gerne und wird irgendwann von Creeds reicher Witwe Mary Anne (Phylicia Rashad) adoptiert. Natürlich will er Boxer werden sich von Rocky trainieren lassen. Dieser weigert sich zunächst, lässt sich dann aber darauf ein. Nachdem Creed seinen ersten Kampf gewonnen hat, bekommt er plötzlich, dank seines berühmten Vaters, die Chance auf einen großen Kampf.
Creed bereitet nicht wirklich Freude und macht auch keinen Spaß. Er wirkt vielmehr wie ein einziges Klischee. Der Ablauf erinnert zwar an die ersten Rockyfilme, aber leider entsteht schnell der Eindruck, dass man die alten Filme einfach nur in neuem Gewand präsentieren will. Bei Rocky mag das alles irgendwie gepasst haben, bei Creed wirkt es mitunter etwas lächerlich. Die Art und Weise, wie Creed seinen Freundin kennenlernt, die obendrein ein schweres gesundheitliches Problem hat, ist schon etwas Ideenlos, die Motorradfahrer, die Creed beim Training begleiten, sind eher peinlich als cool, die Pressekonferenz tut weh, die Geschichte um den Champion, der gegen Creed seinen vermutlich letzten Kampf macht, kann getrost in die Tonne getreten werden und die Krebserkrankung von Rocky ist endgültig zu viel des nicht Guten. Gepflegte Langeweile legt sich wie ein Schleier über Creed und der Kampf am Ende ist nicht nur vorhersehbar, er ist auch alles andere als unterhaltsam.

Fazit: Da liegt man besser zwei Stunden mit einem Kürbis im Arm in einem Boxring.


Crime Insiders

Einer der Bosse der Pariser Unterwelt dealt mir allem was Geld bringt: Koks, Nutten, Waffen, Falschgeld und schnellen Autos. Irgendwie gerät einiges durcheinander und plötzlich kämpft jeder gegen jeden, wobei man nie wirklich versteht, wer zu wem gehört und wer gerade gegen wen kämpft. Insgesamt kann man der Story nur schwer folgen und verliert sehr schnell das Interesse an diesem brutalen aber unterdurchschnittlichen Gangsterfilm. Spannend ist der Film ebenso wenig wie unterhaltsam, deshalb sollte man seine Zeit nicht damit verschwenden Crime Insiders anzugucken.

Fazit: Merkwürdig und absolut nicht sehenswert.


Curfew

Die Brüder Ray (Wendell Wellman) und Bob Parker (John Putch) brechen aus dem Gefängnis aus, um Rache an denen zu nehmen, die einst für ihre Verurteilung verantwortlich waren. Nachdem die ersten Leute ermordet wurden, landen sie beim Staatsanwalt Walter Davenport (Frank Miller) und nehmen ihn, seine Frau Megan (Jean Brooks) und Tochter Stephanie (Kyle Richards) als Geiseln. Sie quälen die Familie so lange bis Stephanie auf die grandiose Idee kommt, die beiden Brüder gegeneinander auszuspielen.
Billig und belanglos kommt dieser Film daher. Spannung wird mäßig verteilt und die schauspielerischen Darbietungen lassen arg zu wünschen übrig. Der schnauzbärtige Polizist und die anderen Nebenfiguren wirken arg lächerlich und die Hauptakteure sind auch nicht wirklich besser. So plätschert der belanglose Abklatsch eines Films langsam vor sich hin und vermag einfach nicht zu gefallen.

Fazit: Da grillt man sich besser ein paar Würstchen.


 

© 02.2001 – 12.2016

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