Flesh Eating Mothers

In einer kleinen Stadt werden die Mütter plötzlich zu hungrigen Kannibalinnen, die gerne ihren Nachwuchs oder ihre Partner verspeisen. Die Mütter benehmen sich nicht nur unangemessen, sie sehen auch nach einer Weile sehr eigenartig aus. Verformte, redende Zombieweiber, die, um ihren Hunger zu stillen, Mülltonnen durchwühlen, wenn kein Menschenfleisch zur Hand ist. Der nicht gefressene Nachwuchs geht mit der Situation recht entspannt um. Sie wollen mit ihren Müttern reden, damit diese aufhören andere anzuknabbern. Auch die Tatsache, dass ihre Geschwister gegessen wurden, beunruhigt sie nicht zu sehr. Ein Sohn kommentiert das so: “Meine Mutter hat meinen Bruder gegessen. Sie hat sowas vorher noch nie gemacht.” Na, dann ist ja alles gut. Und so stümpern die Laiendarsteller munter weiter durch die Gegend bis plötzlich ein Gegenmittel gefunden ist, welches den Müttern nur noch injiziert werden muss, um sie von ihrem Kannibalismus zu heilen. Bis es so weit ist, latschen die Zombiemütter weiter durch die Stadt, führen tiefsinnige Hausfrauengespräche, verfolgen einen Polizisten, sehen lächerlich aus und verwandeln sich irgendwann zurück in das, was sie schon immer waren. Langweilige Hausfrauen, die keinen interessieren.

Fazit: Jede Kaffeefahrt ist unterhaltsamer.

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