Isolation

Eine Kuh bringt ein mutiertes Kalb, welches aggressiv und selbst schon trächtig ist, zur Welt. Sechs kleine, mutierte Monster werden später in dem Kalb gefunden. Eins davon lebt noch und entkommt. Schuld an dem Dilemma ist ein Arzt (Crispin Letts), der irgendwelche merkwürdigen Gen-Experimente mit Kuhembryos durchführt. Während der Bauer (John Lynch) und die Veterinärin (Essie Davis) versuchen, die Sache in den Griff zu bekommen, ist das kleine Monster längst dabei sich durch Menschen und Kühe zu fressen.
Ob Kuhhorror nun interessant oder der blanke Horror ist, sei mal dahin gestellt. Was sich aber während der gesamten Laufzeit bis zum bitteren Ende abspielt, hat wenig mit guter Unterhaltung zu tun. Man muss schon ein eingefleischter Freund von dieser Art Horrorfilm sein, um nicht völlig gelangweilt und vielleicht auch angewidert dem Geschehen zu folgen. Es ist keine Freude dem schleimigen Monsterklumpen, mit nach außen gerichteten Zähnen, dabei zuzusehen, wie er durch die Gegend rutscht. Die Menschen sind auch irgendwie gruselig und haben mitunter geniale Ideen. Zum Beispiel mit einem Trecker in eine Güllegrube zu fahren, um das kleine Monster so raus zu locken. Dass ein Trecker, den man zu tief in die Gülle fährt, möglicherweise absäuft, haben die Deppen leider nicht bedacht. Und so wirkt vieles Dilettantisch und es ist eine Wohltat als die Isolation endlich beendet wird. Es bleibt zu hoffen, dass es keine Fortsetzung gibt, was bei dem Ende durchaus möglich ist.

Fazit: Da kaut man besser neunzig Minuten auf einer Schuhsohle rum.


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