Filme I

I am Omega

Eine Seuche hat fast alle Menschen getötet und zu Zombies werden lassen. Ranchard (Mark Dacascos) ist einer der wenigen Überlebenden. Er lebt alleine und kämpft gegen Zombies, die überall lauern. Eines Tages nimmt eine andere Überlebende zu ihm Kontakt auf und bittet ihn, sie aus der Stadt zu holen. Doch erst als er von zwei Männern dazu gezwungen wird, macht er sich auf den Weg in die Stadt.
Der Stoff wurde nicht zum ersten Mal verfilmt, doch sicher kaum jemals so dämlich. Der Hauptdarsteller kämpft, lacht und zeigt seinen trainierten Körper und wirkt dabei teilweise so lächerlich, dass es kaum zu glauben ist. Seine Jagd nach einem Kaninchen ist grandios. Als er von der Frau angerufen wird und vom Stuhl fällt, bekommt man direkt eine Gänsehaut und seine Selbstgespräche führt er mit solcher Intensität, dass man ihn für die goldene Himbeere nominieren möchte. Seine nutzlose Karateshow im Parkhaus treibt einem Tränen in die Augen. Mike (Ryan Lloyd) und Vincent (Geoff Meed) sind auch eine Klasse für sich. Mehr wird aber nicht verraten.

Fazit: Billiges Meisterwerk für die Mülltonne.


I, Frankenstein

200 Jahre nachdem Frankenstein (Aaron Eckhart) erschaffen wurde, wird er plötzlich von Dämonen angegriffen. Kurz bevor diese ihn zu ihrem Anführer Naberius (Bill Nighy) mitnehmen können, mischen sich Gargoyles ein, retten Frankenstein und nehmen ihn mit. Nachdem sie ihn über die Dämonen aufgeklärt haben, geben sie ihm den Namen Adam. Nun hat er nicht nur endlich einen Vornamen, sondern steckt auch mittendrin im Krieg zwischen Gargoyles und Dämonen. Außerdem wird er weiter von den Dämonen gejagt, weil Naberius das Geheimnis von Dr. Frankenstein enträtseln will, um eine Armee aus toten Dämonen zu erschaffen. Doch Adam Frankenstein lässt sich nix gefallen.
Nach den ersten zwei Minuten, die durchaus ein guter Einstieg sind, ist es auch schon vorbei und man wird in eine völlig andere Welt geschleudert. Dummerweise gerät die ganze Aufführung immer wieder an die Grenzen des Erträglichen. Neben den wirklich schönen Aufnahmen und der gelungenen Optik stören die womöglich etwas zu übertriebenen Actionszenen und die oft zu belanglosen und flachen Dialoge. Vielleicht könnte man über eine gewisse Oberflächlichkeit und diverse Übertreibungen eher hinwegsehen, wenn das Finale nicht so grausam wäre, dass man sich angewidert abwenden möchte.

Fazit: Da fährt man besser neunzig Minuten U-Bahn.


Ichi – The Killer

Bei Ichi – The Killer geht es um Ichi (Nao Omori), den perversen Killer, den masochistischen und völlig gestörten Kakihara (Tadanobu Asano), die Yakuza und die Suche nach dem verschwunden Yakuza Boss Anjo. Dass dieser nicht verschwunden, sondern ebenso wie viele andere von Ichi, dem Killer in dem merkwürdigen Kostüm, zerstückelt wurde, klärt sich im Laufe der Zeit auf. Der Sinn des Ganzen bleibt dagegen stets verborgen. Ichi ist brutal, teilweise pervers, bizarr und leider größtenteils unerträglich, aber niemals spannend oder unterhaltsam. Und leider auch nicht komisch. Selten zuvor spritzten solche Blutfontänen aus den Opfern und selten hat es so wenig Sinn gemacht. Dass alle Personen, die in den zwei Stunden gezeigt werden, völlig gestört sind, ist einfach nur unerträglich und daher kann man Ichi – The Killer nur als kompletten Schwachsinn bezeichnen.

Fazit: Krank, einfach nur krank.


In a Valley of Violence

Paul (Ethan Hawke) reist gemeinsam mit seiner Hündin Abbie Richtung Mexiko. Im Tal der Gewalt bekommt er Probleme mit Gilly (James Ransone), dem Sohn des lokalen Sherrifs (John Travolta). Als dieser Abby tötet und bei Paul leider versagt beginnt Pauls Rachefeldzug.
Klingt eigentlich alles ganz gut, ist es aber nicht, denn vor lauter Langeweile und lahmen Dialogen will einfach kein Spaß aufkommen. Zu gemächlich und vorhersehbar plätschert die Handlung vor sich hin und die Zeit will einfach nicht vergehen. So werden einem gute 100 Minuten Western präsentiert, die zu keinem Zeitpunkt überzeugen können. Am Ende wird man sich im Optimalfall einfach nicht mehr an diesen Western erinnern.

Fazit: Da rührt man besser hundert Minuten eine Suppe um.


Inferno

Die Geschichte dreht sich um Eddie Lomax (Jean Claude van Damme), dem in der Wüste sein Motorrad geklaut wird. Daraufhin sucht er in der nahe gelegenen Stadt Inferno nach den Dieben, die zu einer der beiden Banden, welche die Stadt beherrschen, gehören. Er versucht die Banden gegeneinander auszuspielen, was aber schnell durchschaut wird und er somit gegen beide Banden zu kämpfen hat.
Hauptdarsteller van Damme versucht in Inferno sein ganzes nicht vorhandenes Repertoire an schauspielerischen Fähigkeiten zu präsentieren. Z.B. als Betrunkener, als Tierstimmenimitator, als lediglich mit Stiefeln bekleideter Frauenheld und als Kämpfer. Erwartungsgemäß ist seine Vorstellung wie zumeist ‘unter aller Sau’. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass neben dem Anti-Schauspieler Jean Claude van Damme ausschließlich überforderte und scheinbar unfähige Schauspieler durch den Film schleichen. Es ist wirklich erschreckend, wenn so viele, scheinbar nur mäßig talentierte, Schauspieler gemeinsam auftreten.

Fazit: Ein Film für Hohlköpfe.


Inside – Deadly Prison

Inside- Deadly Prison gehört ganz sicher zu den schlechtesten filme/filme-n, die je gedreht wurde. Eine unglaublich dröge Story wird vollkommen spannungsarm vorgetragen. Zu keinem Zeitpunkt kann dieses Werk auch nur annähernd unterhalten. Gewürzt wird dieses Trauerspiel mit einer Synchronisation, die kaum schlechter sein kann. Nicht nur, dass die Synchronsprecher grottenschlecht sind, sie vermitteln auch oft den Eindruck, dass sie möglicherweise gerade einen anderen Film synchronisieren oder zumindest nicht mitbekommen, dass sie gerade dem falschen Schauspieler ihre Stimme geben. Ob es dazu schlimm oder extrem passend ist, dass sich das meiste in der Dunkelheit abspielt, ist abschließend nicht zu beurteilen und ändert auch nichts an der Tatsache, dass Inside – Deadly Prison ein unfassbar grausamer Film ist mit dem man sich und andere maximal bestrafen kann.

Fazit: Entweder man überlebt oder man stirbt.


Intimacy

Jeden Mittwoch besucht Claire (Kerry Fox) Jay (Mark Rylance), um gemeinsam Sex zu haben. Die beiden wissen nicht viel voneinander. Doch dummerweise will Jay irgendwann mehr über seine Sexpartnerin erfahren und folgt ihr, nachdem sie bei ihm war. Und je mehr er erfährt, je näher er an ihr Leben kommt, desto mehr zerstört er die Treffen der beiden.
Eine interessante Geschichte, die leider mit zunehmender Länge immer belangloser wird und kurz davor ist, für völliges Desinteresse zu sorgen. Und so fragt man sich zwischendurch, ob es nur die Sexszenen, die wahrlich detailliert gezeigt werden, sind, die einen interessieren. Denn mag die Geschichte anfangs noch neugierig darauf machen, wie es weiter geht, was mit den beiden passiert und wie es möglicherweise endet, so wird sie, je länger man ihr beiwohnt, mehr und mehr zu einer nebensächlichen Sache, deren Ausgang immer weniger von Bedeutung ist. Das ist schade, aber leider nicht zu ändern.

Fazit: Manchmal ist Sex einfach nicht genug.


Ip Man 2

Der zweite Teil geht direkt da weiter, wo der erste aufgehört hat. Allerdings ist das auch das einzige, was an den Vorgänger erinnert. Denn im Gegensatz zum ersten Teil ist dieser mit einer furchtbaren Story und furchtbar übertriebenen Kämpfen überladen. Ip Man 2 ist nichts weiter als Klamauk. Die Kampfkünstler fliegen durch die Luft als wären sie Flugobjekte, die Dialoge sind einfach albern und billig und die Story ist ein Witz. Dieser Witz mündet darin, dass ein englischer Boxer mit einem Kung Fu Meister in den Ring steigt und diesen totschlägt. Das macht den Ip Man (Donnie Yen ) so wütend, dass er nun den Boxer herausfordert. Der folgende Kampf erinnert ein wenig an Rocky gegen Ivan Drago, was absolut nicht schön ist. Wie man auf so eine bekloppte Idee kommen kann, bleibt wohl für immer ein Rätsel.
Diese Fortsetzung ist völlig lächerlich, vollkommen unsinnig und absolut unwürdig als Nachfolger des ersten, durchaus gelungenen Teils.

Fazit: Unfassbarer Asiatenschwachsinn.


Irgendwann in Mexiko

Ein fehlgeleiteter CIA-Agent (Johnny Depp), der gerne Köche erschießt, beauftragt den Profikiller El Mariachi (Antonio Banderas) den Mann zu töten, der den Präsidenten durch einen Putsch ablösen will. Da dieser Mann die Freundin von El Mariachi auf dem Gewissen hat, was in vielen lähmend langweiligen Rückblicken gezeigt wird, nimmt er den Auftrag an. Bis zum Ende dieses grenzenlos langweiligen Spektakels muss der Zuschauer unbeschreiblich triviale Dialoge und wenig überzeugende Actionszenen, in denen viele ‘coole’ Killer versuchen El Mariachi zu töten, über sich ergehen lassen. Zwischendurch werden dem CIA-Mann noch die Augen entfernt, was ihn aber nicht davon abhält seine Gegner mit einem gezielten Kopfschuss endgültig zu erledigen. So etwas nennt man wohl außergewöhnliches Talent. Oder Schwachsinn. Kommt immer auf den Standpunkt an. Krampfhaft wird ständig versucht alles cool und lässig wirken zu lassen. Jedoch ist das einzig wirklich coole der Moment, in dem es endlich vorbei ist.

Fazit: Spannend wie ein tropfender Wasserhahn.


Irréversible

Irréversible erzählt die Geschichte einer Vergewaltigung und der daraus resultierenden Rache. Allerdings läuft der Film ‘Rückwärts’, beginnend mit der deftigen Rache, gefolgt von der brutalen Vergewaltigung und der Vorgeschichte zu den schrecklichen Ereignissen. Leider ist die Spannung spätestens nach der Vergewaltigung passé, da die Vorgeschichte langweilig und voller hektischer Dialoge und Kameraeinstellungen ist, so dass man rasch das Interesse verliert. Die aufgeregten und nervenden Dialoge, bei denen alle durcheinander reden, oftmals viel zu laut, die visuelle Präsentation, die einem Kopfschmerzen bereitet und die Tatsache den Film ‘Rückwärts’ zu gucken, quälen den Zuschauer mit zunehmender Dauer zusehends. Es gibt keinen wirklichen Grund sich Irréversible anzusehen, es sei denn man mag es hektisch und will eine fast zehnminütige Vergewaltigung sehen. Für gute Unterhaltung reichen diese Zutaten indes nicht aus.

Fazit: Wahrlich kein Meisterwerk. Einfach Schrecklich!


Isolation

Eine Kuh bringt ein mutiertes Kalb, welches aggressiv und selbst schon trächtig ist, zur Welt. Sechs kleine, mutierte Monster werden später in dem Kalb gefunden. Eins davon lebt noch und entkommt. Schuld an dem Dilemma ist ein Arzt (Crispin Letts), der irgendwelche merkwürdigen Gen-Experimente mit Kuhembryos durchführt. Während der Bauer (John Lynch) und die Veterinärin (Essie Davis) versuchen, die Sache in den Griff zu bekommen, ist das kleine Monster längst dabei sich durch Menschen und Kühe zu fressen.
Ob Kuhhorror nun interessant oder der blanke Horror ist, sei mal dahin gestellt. Was sich aber während der gesamten Laufzeit bis zum bitteren Ende abspielt, hat wenig mit guter Unterhaltung zu tun. Man muss schon ein eingefleischter Freund von dieser Art Horrorfilm sein, um nicht völlig gelangweilt und vielleicht auch angewidert dem Geschehen zu folgen. Es ist keine Freude dem schleimigen Monsterklumpen, mit nach außen gerichteten Zähnen, dabei zuzusehen, wie er durch die Gegend rutscht. Die Menschen sind auch irgendwie gruselig und haben mitunter geniale Ideen. Zum Beispiel mit einem Trecker in eine Güllegrube zu fahren, um das kleine Monster so raus zu locken. Dass ein Trecker, den man zu tief in die Gülle fährt, möglicherweise absäuft, haben die Deppen leider nicht bedacht. Und so wirkt vieles Dilettantisch und es ist eine Wohltat als die Isolation endlich beendet wird. Es bleibt zu hoffen, dass es keine Fortsetzung gibt, was bei dem Ende durchaus möglich ist.

Fazit: Da kaut man besser neunzig Minuten auf einer Schuhsohle rum.


© 02.2001 – 06.2017

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