Kokowääh

Der etwas erfolglose Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) bekommt von einer Frau, die ein ONS war, eines Tages seine Tochter (Emma Tiger Schweiger), von der er bis dahin nichts wusste, vor die Tür gesetzt, um sich eine Zeit um sie zu kümmern. Henry, der mit Kindern so gar nichts anfangen kann, ist alles andere als begeistert und selbstverständlich zunächst völlig überfordert. Vor seiner möglicherweise neuen Freundin (Jasmin Gerat) und allen anderen versucht er geheim zu halten, dass es sich bei dem Mädchen um seine Tochter handelt.
Kokowääh ist alles andere als großes Kino. Alles ist irgendwie vorhersehbar, bietet grausige Dialoge, die Darsteller nerven fast alle und der Humor versteckt sich irgendwo, wo ihn keiner findet. So vergehen zwei belanglose Stunden, die alles bieten, was ein Film, den man schnell wieder vergisst, bieten kann. Die Schlussszene ist ganz besonders furchtbar und unterstreicht vehement, dass seichte Unterhaltung oft nicht zu ertragen ist.

Fazit: Zwei Stunden im Regen auf einem Kinderspielplatz im Sandkasten sitzen ist ähnlich deprimierend.


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