Maniac

Auf den ersten Blick wirkt Frank (Elijah Wood) schüchtern und unsicher, was er sicher auch ist, aber Frank ist auch ein perverser Mörder, der seine Opfer auf bestialische Weise umbringt. Er skalpiert seine Opfer und nimmt die Haare mit, um sie seinen Schaufensterpuppen aufzusetzen. Mit diesen Schaufensterpuppen lebt er zusammen als wäre das völlig normal.
Alexandre Ajas Maniac ist fast ausschließlich aus der Sicht von Frank gefilmt. Man sieht, was er sieht, ihn zum Glück nur selten. Dieser gewöhnungsbedürftige Stil macht es nicht leicht, den Film gerne zu sehen. Frank und seine kranken Fantasien, seine Selbstgespräche und sein Handeln, machen den Filmspaß dann endgültig kaputt. Sicherlich ist der Film anders, aber deshalb nicht automatisch gut. Vielmehr ist er eher bedeutungslos und unspannend als interessant. Und je länger er läuft, desto nerviger wird er. Das Finale ist dann leider ein total krankes Ärgernis und macht, wer hätte das gedacht, auch keinen Spaß. Und so kann lediglich die Filmmusik unterhalten. Alles andere kann man irgendwie vergessen.

Fazit: Eine kranke Mischung, die ähnlich unterhaltsam ist, wie ein zu Boden gefallener Porzellankrug.


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