Schutzengel

Weil Nina (Luna Schweiger) sieht, wie Thomas Backer (Heiner Lauterbach) einen Mann erschießt, will dieser sie töten lassen, damit sie nicht gegen ihn aussagen kann. Bis zum Prozess soll Max (Til Schweiger) Nina beschützen. Während der Jagd töten die Killer nicht nur seinen Freund Rudi (Moritz Bleibtreu).
Was anfängt wir ein interessanter Film, entwickelt sich rasch zu einer Enttäuschung, die teilweise sogar etwas lächerlich ist. Leo (Axel Stein) leidet unter Laktoseintoleranz, trinkt trotzdem Milch, muss davon furzen und wird völlig unnötig erschossen. Das soll wohl zunächst witzig und dann traurig sein. Ist aber nur überflüssig. Der trinkende Polizeipräsident (Herbert Knaup) gleicht auch eher einer Karikatur. Man weiß nur nicht von wem. Besonders peinlich ist es als Nina von der Polizei angehalten wird, den Polizisten bedroht und dieser dann an ihr vorbei springt und völlig unverständlich auf dem Boden liegen bleibt, damit Nina entspannt entkommen kann. Zwischendurch gibt es immer wieder quälend langweilige Dialoge, die den Film komplett ausbremsen. Da kann es durchaus vorkommen, dass der eine oder andere Zuschauer vor lauter Langeweile einschläft. Und so stecken die über zwei Stunden voller Peinlichkeiten, langweiligen Phasen und Witzen, die kaum einer bemerkt. Spaß macht das alles jedenfalls nicht. Dazu ist einfach vieles zu blöd und das Gesamtwerk zu schlecht.

Fazit: Da liegt man besser zwei Stunden in seinem Erbrochenem.


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