Filme S

S. Darko – Eine Donnie Darko Saga

Die Geschichte beginnt sieben Jahre nach den Ereignissen um Donnie Darko. Dessen jüngere Schwester Samantha (Daveigh Chase) scheint auch über irgendwelche merkwürdigen Fähigkeiten zu verfügen. Sie und ihre Freundin Corie (Briana Evigan) landen in einer abgelegenen Stadt. Als ein Meteorit einschlägt geschehen auf einmal seltsame Dinge. Leute sterben, manche wünschen sich, dass die Zeit zurück gespult wird und dann sterben ganz andere Leute und die zuerst Verstorbenen leben plötzlich wieder. Am Ende geht die Welt fast unter. Doch irgendwer möchte das nicht und spult zurück. Schon ändert sich die langweilige Geschichte erneut und alles wird gut.
Furchtbar langweilig zieht sich der Film wie ein Kaugummi über die etwa 99 Minuten bis zum ebenso langweiligen Ende. Spannung gibt es einfach nicht. Ein weiterer Film den die Welt nicht braucht. Zumindest sieht die Hauptdarstellerin ganz niedlich aus.

Fazit: Unfassbar langweiliger Blödsinn.


Sabotage

Während eines Einsatzes von John „Breacher“ Wharton (Arnold Schwarzenegger) und seinem DEA-Team (u.a. Sam Worthington, Terence Howard) verschwinden 10 Millionen Dollar. Sofort wird das Undercover-Team verdächtigt für den Verlust verantwortlich zu sein. Später werden die Teammitglieder brutal ermordet und jeder verdächtigt jeden, das Geld gestohlen zu haben.
Was wie ein ganz normaler Film mit einer durchaus brauchbaren Story beginnt, entpuppt sich rasch als billige und bedeutungslose Geschichte, die man schon bald wieder vergessen hat. Die Art, wie sich die Mitglieder untereinander unterhalten ist schon arg primitiv. Die ganze Optik des Films lässt zu wünschen übrig und die schauspielerischen Darbietungen sind alles andere als unterhaltsam. Der Film wirkt wie aus einer längst vergessen Zeit. Da helfen auch die teilweise übel zugerichteten Körper der Opfer nicht. Spannung entsteht nicht wirklich und die Mitglieder des Teams sind alle irgendwie daneben. Das Niveau wird bewusst flach gehalten und so kann der Film einen zu keinem Zeitpunkt erfreuen. Er plätschert bis zum Ende vor sich hin und ist dann endlich vorbei.

Fazit: Da entfaltet man besser 100 Minuten Papiertaschentücher.


Saiten des Lebens

Der Celist Peter (Christopher Walken) erfährt, dass er an Parkinson leidet und berichtet seinen Freunden, mit denen er gemeinsam ein Streichquartett bildet, davon. Außerdem sagt er, dass er daran denkt, das Quartett zu verlassen. Die Reaktionen, die er damit auslöst, stellen die Zukunft des Quartetts ebenso auf eine harte Probe, wie die anderen Geschehnisse, um das Quartett herum. Violinist Robert (Philip Seymour Hoffman) möchte in Zukunft öfter die erste Geige spielen. Seine Frau Jules (Catherine Keener) findet heraus, dass er sie betrogen hat. Und der Violinist Daniel (Mark Ivanir) schläft mit der Tochter der beiden. Kann das Streichquartett trotzdem weiter bestehen?
Gute Schauspieler, eine interessante Geschichte und doch fehlt dem Film etwas. Spannung. Es kommt viel zu schnell Langeweile auf, das Interesse an den Geschehnissen sinkt auf ein niedriges Niveau und so sehr der Film auch bemüht ist, die Zuschauer zu unterhalten, gelingt es nur bedingt. Es ist schwer auszumachen, woran der Film letztlich wirklich krankt. Es ist aber unschwer zu erkennen, dass er nicht durchweg unterhalten kann. Immer wieder fragt man sich, ob es nicht besser wäre, ein paar Minuten zu schlafen. Die Frage stellt man sich natürlicg deshalb, weil der Film gelegentlich einfach nur einschläfernd ist. Und sollte man tatsächlich einschlafen, hat man auch nicht wirklich was verpasst.

Fazit: Zu ermüdend, um wach zu halten.


Salem´s Lot – Brennen muss Salem

In Jerusalem´s Lot treiben so etwas wie Vampire ihr Unwesen. Nach und nach werden die Bewohner ebenfalls zu Blutsaugern und töten mehr oder weniger fröhlich vor sich hin. Der Schriftsteller Ben Mears (Rob Lowe) versucht zusammen mit ein paar Einwohnern die komischen Vampire zu bekämpfen. Gegen Ende des Films werden die Vampire immer mehr zu Zombies. Sie irren völlig behindert durch die Straßen und sehen einfach nur doof aus. Der Film wird, je länger er läuft, immer unerträglicher, was bei einer Laufzeit von fast drei Stunden üble Langweile und unerträgliche Qualen bedeutet. Dass die Darsteller passend dazu aüßerst mittelmäßig agieren und man teilweise glaubt einer billigen Daily Soap zuzuschauen, setzt dem Ganzen letztlich die Krone der Zeitverschwendung auf. Definitiv keine gelungene Stephen King Verfilmung.

Fazit: Kann man getrost verbrennen.


Sausage Party – Es geht um die Wurst

Lebensmittel haben es nicht leicht. Und wenn Sie wüssten, dass sie alleine deshalb da sind, um von Menschen gegessen zu werden, dann wären sie sicher nicht begeistert. Sausage Party – Es geht um die Wurst beschreibt genau dieses Szenario. Die Lebensmittel erfahren, wozu sie gut sind und müssen einige Abenteuer überstehen, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Idee ist durchaus interessant, doch vermutlich spricht Sausage Party am Ende nur ein paar Leute mit ziemlich derben Kleinkindhumor an. Denn was die Lebensmittel während ihrer Reise zur Erkenntnis so alles von sich geben, ist wirklich alles andere als hochwertige Unterhaltung. Stattdessen gibt es Fäkalsprache ohne Ende, flache sexuelle Witzchen und vorpubertären Humor, der weit davon entfernt ist als gelungen bezeichnet zu werden. Viel mehr ekelt er einen bald an, so dass man sich wünscht, irgendwer verspeist diese gesprächigen und nutzlosen Lebensmittel, um dem unwürdigen Klamauk ein baldiges Ende zu bereiten.

Fazit: Da hätte man möglicherweise einen guten Film draus machen können.


Savage Streets – Straße der Gewalt

Nachdem Heather (Linnea Quickley), die Schwester von Breanda (Linda Blair), vergewaltigt wurde und Brenda herausbekommen hat, wer die Täter waren, sinnt sie auf Rache. Entschlossen spürt sie die Vergewaltiger auf und erledigt sie fast ordnungsgemäß.
Was sich nach einer annehmbaren Rachegeschichte anhört ist leider nichts weiter als eine billige und kaum zumutbare Katastrophe, denn die Frauen kreischen fast permanent, die männlichen Darsteller lachen meist wie Irre und die Dialoge sind auch alles andere als angenehm. Es dauert ewig bis es zur Rache kommt und diese ist dann auch nicht wirklich überzeugend, aber dafür nimmt sie nicht viel Zeit in Anspruch. Allerdings ist der Weg zur Rache so unerträglich, dass nicht jeder Zuschauer wirklich so lange durchhält. Die knapp neunzig Minuten sind so leider mehr Zeitverschwendung als Vergnügen.

Fazit: Gekreische bis die Ohren bluten.


Saw VII – Vollendung

Der vorläufige Abschluss der Saw-Reihe stellt irgendwie einen Zusammenhang aller Teile her. Es tauchen alte Bekannte der ersten Teile auf. So zum Beispiel Dr. Gordon (Cary Elwes) aus dem ersten Teil, der nicht nur überlebt hat, sondern eine ganz zentrale Rolle gespielt haben soll. Insgesamt aber wirkt alles nun endgültig zu konstruiert und durchaus wirsch. Es wird mehr gefoltert als in den bisherigen Teilen und dabei wird größtenteils kein Wert auf eine ordentliche Geschichte gelegt. Hauptsache es fließt Blut, da spielen Zusammenhänge nicht immer eine Rolle. Natürlich darf auch auf Rückblenden, in denen Jigsaw (Tobin Bell) auftaucht, nicht verzichtet werden. Besser wird es dadurch nur leider nicht. Detective Mark Hoffman (Costas Mandylor), der schon in den vorherigen Teilen nicht überzeugen konnte, ist natürlich auch wieder dabei. Er mordet munter drauflos und es geht, zumindest wirkt es so, nur noch darum, dass Menschen sterben. Besonders hervorzuheben ist, dass ziemlich viel geschrien wird, was natürlich nur nervt. Nach diesem denkwürdigen und blutigen Finale kann es eigentlich keine Fortsetzung geben. Sollte es zumindest nicht geben.

Fazit: Bitte keine weiteren Spiele auf diesem Niveau.


Scarred – Narben des Todes

Ein Mann schneidet seiner hässlichen, von Pocken übersäten Tochter, die Produkt eines Seitensprungs seiner Frau ist, das Pockengesicht vom Kopf und tötet sie dann. Zumindest glaubt er, dass er sie getötet hat. Hat er aber nicht. Und so schneidet diese gesichtslose Frau Jahre später im Wald anderen Frauen die Gesichter raus, um sich diese dann selber aufzusetzen. Vor den Morden macht sie komische Geräusche.
Die dämliche Story wird nur noch von den Darstellern und ihren schauspielerischen Leistungen unterboten. Sinnfreiheit, dämliche Dialoge und das wirre und nicht nachvollziehbare Verhalten der künftigen Opfer machen diesen Film zu einer echten Qual.

Fazit: Billiger geht es kaum.


Schatten und Lügen

William Vincent (James Franco) ist ein sehr merkwürdiger Typ, der nicht viel redet und durch Zufall einen Gangster (Josh Lucas) und dessen Laufburschen Victor (Martin Donovan) kennenlernt. Die beiden finden William wohl interessant und lassen ihn für sie arbeiten. Als Dankeschön bekommt er eine Liebesnacht mit der Prostituierten Ann (Julianne Nicholson) geschenkt. Dummerweise verliebt er sich in sie, was dem Gangster so gar nicht gefällt. Nun ist das armselige Leben von William in Gefahr.
Selten war eine solche Geschichte so deprimierend Langweilig. Jeder Dialog des Films versprüht mehrere Liter Langeweile, jede Szene ist ein Schlag ins Gesicht. Wer vor dem Film keine Depressionen hatte, der muss sich nicht wundern, wenn er danach welche hat. Manchmal wirkt es so als hätte es gar kein Drehbuch gegeben, als wüssten die Darsteller gar nicht, was sie als nächstes sagen sollen. Untermalt wird alles von einer furchtbaren Filmmusik, die selbst ohne den Film schon schlimm genug wäre. Als Kombination können der Film und die Musik sicher für den einen oder anderen zu einer echten Bedrohung werden. Dieser eigenartige Film sollte besser nur unter ärztlicher Aufsicht konsumiert werden.

Fazit: Deprimierend, gefährliche Zeitverschwendung.


Schutzengel

Weil Nina (Luna Schweiger) sieht, wie Thomas Backer (Heiner Lauterbach) einen Mann erschießt, will dieser sie töten lassen, damit sie nicht gegen ihn aussagen kann. Bis zum Prozess soll Max (Til Schweiger) Nina beschützen. Während der Jagd töten die Killer nicht nur seinen Freund Rudi (Moritz Bleibtreu).
Was anfängt wir ein interessanter Film, entwickelt sich rasch zu einer Enttäuschung, die teilweise sogar etwas lächerlich ist. Leo (Axel Stein) leidet unter Laktoseintoleranz, trinkt trotzdem Milch, muss davon furzen und wird völlig unnötig erschossen. Das soll wohl zunächst witzig und dann traurig sein. Ist aber nur überflüssig. Der trinkende Polizeipräsident (Herbert Knaup) gleicht auch eher einer Karikatur. Man weiß nur nicht von wem. Besonders peinlich ist es als Nina von der Polizei angehalten wird, den Polizisten bedroht und dieser dann an ihr vorbei springt und völlig unverständlich auf dem Boden liegen bleibt, damit Nina entspannt entkommen kann. Zwischendurch gibt es immer wieder quälend langweilige Dialoge, die den Film komplett ausbremsen. Da kann es durchaus vorkommen, dass der eine oder andere Zuschauer vor lauter Langeweile einschläft. Und so stecken die über zwei Stunden voller Peinlichkeiten, langweiligen Phasen und Witzen, die kaum einer bemerkt. Spaß macht das alles jedenfalls nicht. Dazu ist einfach vieles zu blöd und das Gesamtwerk zu schlecht.

Fazit: Da liegt man besser zwei Stunden in seinem Erbrochenem.


Schwerter der Königs

Trotz vieler bekannter Darsteller, u.a. Jason Statham, Ray Liotta, Burt Reynolds, Ron Perlman, Claire Forlani, hat man stets das Gefühl einen Amateurfilm serviert zu bekommen. Unauffindbare Spannung, peinlich humorige Einlagen, mitunter nicht zu ertragende Dialoge und ein Boomerang, runden das Spektakel nach unten ab. Ray Liotta, der Magier, der König sein wollte, wirkt teilweise arg lächerlich, wenn er seine Armeen aus der Ferne steuert. Matthew Lillard als Herzog Fallow ist eine einzige Belästigung und was er dem Publikum antut eine Frechheit sondergleichen. Burt Reynolds wirkt teilweise wie die Karikatur eines Schauspielers. Die Frauen, die in den Bäumen leben sind einfach nur lächerlich und der Kampf der Magier gegen Ende ist eine einzige Katastrophe. Man wird das Gefühl nicht los, dass Schwerter des Königs an irgendeinen anderen Film erinnern soll. Allerdings ist jeder andere Film, an den man sich vermeintlich erinnert, höchstwahrscheinlich um Längen besser als der hier dargebotene Langweiler.

Fazit: Substanzloser Rohrkrepierer.


Scooby Doo

Es gibt durchaus sogenannte Kinderfilme/filme-, die einem eine Freude bereiten und gut unterhalten. Leider trifft das auf diesen Klamauk absolut nicht zu. Denn bei Scooby Doo überzeugen die Schauspieler (u.a. Sarah Michelle Gellar, Freddie Prinze Junior, Rowan Atkinson) mit keiner Leistung und die Geschichte ist albern, nervtötend und ausgesprochen unspannend, weshalb auch nicht näher darauf eingegangen werden muss. filme/filme- wie dieser sind durchaus in der Lage, die Verblödung der Jugend zu fördern. Daher ist es nicht wirklich ratsam, dieses Werk unschuldigen Kindern und Jugendlichen vorzuführen. Gut gefallen dürfte der Film allerdings Gästen aus Talkshows, denn die haben meist so dermaßen einen an der Klatsche, dass sie eh nix mehr merken. Selbst mit der Technik wurde gnadenlos übertrieben. Man sieht förmlich, dass die Kulisse nicht echt ist und die Schauspieler vor irgendwelchen Leinwänden aufgenommen wurden. Was also kann es für einen Grund geben sich diesen Quatsch anzugucken? Eigentlich nur den, dass man zu den Leute gehört, die filme/filme-, die einfach nur schlecht sind, irgendwie mögen.

Fazit: Tot auf dem Sofa liegen macht sicher mehr Spaß.


Score 2 – Der Kampf

Irgendwo auf einem Vergnügungspark, liegt die Beute eines Raubes. Viele schwer bewaffnete Gangster und die Polizei treffen sich in besagtem Park und suchen nach der Beute. Da jeder für sich die Beute will, schießen sich die Gangster und Polizisten gegenseitig über den Haufen.
Mäßige bis saumäßige Dialoge, Ballerorgien ohne Treffer, unsympathische Charaktere. Der Film tut alles dafür, nicht zu gefallen. Teilweise ist das Vorgehen der Schauspieler so lächerlich, dass man nur den Kopf schütteln kann. Wer bis zum Finale durchhält wird selbstverständlich nicht entschädigt. Lächerlich und unfassbar banal, bringen die Darsteller dieses Werk mit abstrusen Showeinlagen zu Ende. Einzig die Laufzeit von unter 90 Minuten hat einen Trostpunkt verdient. Ansonsten gibt es gar nichts, was für Score 2 spricht.

Fazit: Wer zuletzt lacht, lacht am besten. *Kotz*


Scouts vs. Zombies – Handbuch zur Zombie-Apokalypse

Die drei Pfadfinder Ben (Tye Sheridan), Carter (Logan Miller) und Augie (Joey Morgan) sind ziemliche Langweiler, die während einer Zombieplage endlich beweisen können, dass mehr in ihnen steckt als ihre Uniformen vermuten lassen. Zusammen mit der Cocktail-Mixerin Denise (Sarah Dumont), die den ganzen Schlamassel optisch aufwertet, jagen und töten sie Zombies und retten am Ende vielen Menschen das Leben. Und wenn das alles nicht streckenweise unerträglich langweilig und irgendwie blöde, weil albern und flach, wäre, dann hätte Scouts vs. Zombies durchaus Spaß machen können. Doch leider ist die Spannung nur gelegentlich zu Gast und die wenigen guten Gags werden durch viel zu viel Unsinn zerstört. Möglicherweise ist ein singender Zombie irgendwie witzig, aber wahrscheinlich ist das nicht. Auch strippende Zombies müssen nicht zwangsläufig witzig sein. So reiht sich Scouts vs. Zombies in die Reihe der Zombiefilme/filme- ein, die man vermutlich ganz schnell wieder vergisst. Und das ist auch gut so.

Fazit: Nichts weiter als mittelmäßiges Mittelmaß.


Set up

Vincent (Ryan Phillippe), Dave und Sonny (Curtis ’50 Cent’ Jackson) erbeuten Diamanten im Wert von über 5 Millionen Dollar. Weil Vincent nicht teilen will, schießt er auf seine Komplizen. Dumm nur, dass er es nicht richtig macht und Sonny überlebt. Mit Hilfe von Gangster Biggs (Bruce Willis) will dieser nun sein Geld zurück. Weil alles anders läuft als vorgesehen, jagt nach einer Weile scheinbar jeder jeden und unsinnige Dialoge und blöde Schießereien nehmen ihren Lauf.
Was kann man von einem Film mit 50 Cent in der Hauptrolle schon erwarten? Nicht viel. Und genau das bekommt man hier. Set up spielt in einer Liga, in der man Bruce Willis früher nicht angetroffen hat. Allerdings muss man zugeben, dass Bruce Willis sich dem niedrigen Niveau des Films prima anpasst. Ryan Phillippe geht auch gar nicht. Und über die Dialoge verliert man besser ebenfalls keine großen Worte.

Fazit: Überflüssig wie ein abgefaulter Finger.


Sex Pot

Spanky (Rollin Perry) und Mert (Seth Cassell) sind nicht nur untervögelt, sie haben auch keinen Erfolg bei Frauen. In der Wohnung von Merts Bruder finden sie Cannabis, nehmen es und sind danach total geil auf Sex. So beobachten sie die beiden Nachbarinnen, werden erwischt, vorgeführt und später zu einer Party eingeladen. Dort wollen sie mit Hilfe des gefundenen Cannabis, die Frauen rumkriegen. Doch bis es soweit ist, passieren viele peinliche und absolut nicht unterhaltsame Dinge.
Der erste Satz des Films lässt einen direkt erkennen, was für ein billiges und unfassbar blödes Filmchen einem präsentiert wird. Dialoge zum Schreien und eine Synchronisation von unterirdischer Qualität quälen den Zuschauer und lassen ihn arg leiden. Sex Pot macht stets den Eindruck als hätten ihn Leute produziert, die von filme/filme-n keine Ahnung haben. Die Gags bleiben unerkannt und außer ein paar Frauenkörpern, die nett anzusehen sind, gibt es absolut nichts, was einem gefallen könnte. Sex Pot ist so doof, dass es nur wenigen gelingen dürfte, ihn bis zum Schluss zu ertragen.

Fazit: 90 Minuten eine Plastiktüte beobachten macht mehr Spaß.


Shadow Warriors 1 – Attack on Devil’s Island

Mike McBride (Hulk Hogan) und sein Team nehmen den Drogenboss Gallindo (Billy Drago) gefangen. Doch weil Fraker (Trevor Goddard) ein falsches Spiel spielt und später ein Olympiateam entführt, muss der Drogenboss im Tausch gegen das Team wieder freigelassen werden. Zusammen mit Roy (Carl Weathers) und ein paar anderen macht sich Mike auf, um das Olympiateam zu retten und Gallindo wieder festzunehmen.
Was wie ein gewöhnlicher Actionfilm klingt, entpuppt sich rasch als unterirdisches Werk mit grausigen schauspielerischen Leistungen, armseliger Action und grottigen Dialogen. Ein Höhepunkt ist das Finale in dem sich der Drogenboss von einer Olympiateilnehmerin Ohrfeigen lässt, seine Waffe verliert und direkt aufgibt. Einen passenderen Abschluss hätte es einfach nicht geben können.

Fazit: Viele Muskeln, wenig Hirn.


Shadow Warriors 2 – Rache um jeden Preis

Mike McBride (Hulk Hogan) und sein Team befreien zunächst ein entführtes Mädchen, bevor sie sich aufmachen, um Sarkisian (Gerard Plunkett), der im Golfkrieg einige Männer aus McBrides Einheit vergiftet hat, zu jagen. Da McBride zwar viele Muskeln hat, aber nicht wirklich klug ist, kann Sarkisian ihm ein Serum spritzen, welches McBride innerhalb von 72 Stunden tötet. 72 Stunden vermutlich deshalb, damit McBride noch genug Zeit hat sich ein Gegengift zu besorgen, was ihm selbstverständlich in quasi letzter Sekunde gelingt. Bis es dazu kommt, werden noch ganz viele Schurken zur Strecke gebracht. Besser wird es dadurch leider auch nicht.
Schwache Dialoge, grausige Action, viele Muskeln, unnötiger Humor und was man sonst noch für einen banalen Actionfilm braucht, gibt es reichlich. Inmitten all dieser Schwächen fallen die durchwachsenen schauspielerischen Darbietungen kaum weiter auf. Es passt einfach alles irgendwie zusammen, ohne auch nur im Geringsten gefallen zu können.

Fazit: Total banal, eine Qual.


Shadowheart

James Conners (Justin Ament) kehrt nach Jahren in seine Heimatstadt zurück, um den Tod seines Vaters (William Sadler) zu rächen. Der Mörder Will Tunney (Angus Macfadyen) ist mittlerweile Bürgermeister der Stadt. Doch bevor sich James ans Werk macht, trifft er Mary Cooper (Marnie Alton) und vergisst irgendwie, dass Will Tunney ein gefährlicher Mann ist. Erst als dieser Mary, die etwas tollpatschig in sein Messer fällt, ist er bereit seine Rache durchzuführen. Vorher muss er aber noch gesund gepflegt werden, weil er fast von Tunneys Männern getötet wurde. Aber dann geht´s los.
Shadowheart ist schwer zu ertragen und äußerst langweilig. Die Monologe von Will Tunney und sein ganzes Auftreten erinnern irgendwie an eine Oliver Kalkofe Parodie. Ernst kann man das alles sicher nicht nehmen. Alle Personen wirken irgendwie hölzern und die Synchronisation unterstreicht die Unprofessionalität des Vorgetragenen vorzüglich. Shadowheart ist so unfassbar langweilig, dämlich und unerträglich, dass die 109 Minuten wie eine Ewigkeit erscheinen.

Fazit: Geröll auf einer Halde hat mehr zu bieten.


Shallow Ground

Ein nackter, blutverschmierter Mann, der nicht redet, geht in eine Polizeiwache und gibt allen ein Rätsel auf. Was will dieser Mann? Keiner kann es sich erklären. Und der Zuschauer wird sich nie erklären können, warum er sich diesen unmöglichen, unfassbar wirren und entsetzlich langweiligen Film anguckt. Viel gewollt, wenig umgesetzt. So kann man kurz und knapp dieses Stümperwerk der Horrorfilmkunst beschreiben.

Fazit: Uninterssant wie ein weggeworfenes Stück Papier.


Sharknado – Genug gesagt!

Zunächst spült ein heftiger Hurrikan Haie an die Küste, dann wirbeln Tornados Haie durch die Luft nach Los Angeles. Die Haie sind nicht besonders überrascht, aber besonders aggressiv und schnappen sofort zu. Da bleiben selbst Autodächer nicht verschont. In einem Haus steigt das Wasser und Haie greifen die Bewohner an, während das Fluchtauto der Menschen vor dem Haus steht. Vor dem Haus ist es übrigens trocken, weil man ja sonst nicht mit dem Auto fliehen könnte. Manche Menschen bleiben in Unterführungen stehen bis diese voll Wasser sind und lassen sich dann von Haien zerbeißen. Dabei tun sie überrascht und schreien ganz fürchterlich. Andere warten seelenruhig in einem Bus bis sie von Fin Shepard (Ian Ziering) heldenhaft gerettet werden. Eine traurige Gestalt (John Heard) wird zum Helden und stirbt anschließend. Fins Freundin Cassie (Nova Clarke) wird von einem Hai verschluckt. In diesen Hai springt Fin später zufällig rein und entdeckt dort Cassie. Beide verlassen daraufhin den Hai. Cassie verliebt sich allerdings in Fins Sohn Matt (Chuck Hittinger), weshalb Fin spontan seine Ex April (Tara Reid) küsst. Kurz vor diesem herzzerreißendem Happy End werden die Bewohner eines Altenheims gerettet und die Tornados heldenhaft gesprengt. Sharknado ist ein echtes Trashfestival mit billigen Effekten und unglaublichen Wendungen. Sharknado ist so grausam, dass es stellenweise schon wieder komisch ist. Aber eher so peinlich komisch. Eigentlich nur peinlich.

Fazit: Ein Trashfestival ohne Hirn und Verstand.


Sharknado 2 – The second One

Ein Jahr nachdem Fin Shepard (Ian Ziering) zum Held geworden ist, sitzen er und seine Frau April (Tara Reid) im Flugzeug, um in New York ihr Buch “Wie ich den Sharknado überlebte” zu präsentieren. Dummerweise geraten sie in einen Sharknado und der Wahnsinn beginnt quasi von vorn. Haie fliegen durchs Flugzeug und sorgen dafür, dass die Piloten aus dem Flugzeug verschwinden. So kann Fin das Flugzeug auf seine besondere Art landen. Bevor der allerdings landet, macht er noch eine bedeutende Ansage. “Räumen Sie die Landebahn, ich fliege sehr schnell.” Wenige Augenblick später setzt er die Maschine auch schon auf eine wirklich beeindruckende Art und Weise auf und das Haifeuerwerk nimmt seinen Lauf.
In all dem Chaos gesellt sich sogar ein Krokodil zu den Haien und der Kopf der Freiheitsstatue macht quasi Jagd auf Menschen. Ein Hotel wird von unten überschwemmt, während von oben Haie im Feuer auf der Jagd nach Menschen sind. Glücklicherweise ist es vor dem Hotel trocken, so dass die Protagonisten anschließend durchatmen können, bevor die Reise im Taxi fortgesetzt wird. Als es nicht mehr weitergeht, rettet ein Abschleppseil, welches der Taxifahrer logischerweise immer griffbereit hat, die Flüchtenden. Fin läuft über Haie und seine Frau, die im Flugzeug spektakulär ihren Arm verloren hat, schraubt sich eine Flex an den Stumpf. Kommentiert wird das Geschehen von zwei unkomischen Nachrichtensprechern, die völlig unnütz sind. Wirklich gefährlich ist es zum Glück nur dort, wo die Hauptdarsteller unterwegs sind. Andernorts stehen Leute herum und warten, dass etwas passiert. Dann fallen Haie vom Himmel und erschlagen einige Passanten, die verwirrt in der Gegend platziert wurden. Fin benutzt eine Kettensäge, sägt sich durch einen Hai und wirbelt am Ende so lange durch die Luft bis alles gut ist und er dort ankommt, wo sein irrer Flug begann. Ein Höhepunkt jagt den nächsten und es ist kaum zu ertragen, wie schlecht Sharknado 2 tatsächlich ist.

Fazit: Noch mehr Trash, noch weniger Verstand.


She wants me

Der wenig attraktive filme/filme-macher Sam (Josh Glad) lebt mit seiner attraktiven Freundin Sammy (Kristen Ruhlin) zusammen. Die beiden sind arm, aber wenigstens glücklich. Zumindest bis Sam eines Tages Sammy die Hauptrolle in seinem neuen Film anbietet. Denn kaum hat er das getan, bekommt er die Möglichkeit die Hauptrolle mit der bekannten Schauspielerin Kim Powers (Hilary Duff) zu besetzen. Und während er überlegt, wie er das Sammy beibringen kann, zieht auch noch Sammys durchtrainierter Ex-Mann bei den beiden ein. Das kann nicht gutgehen.
Die seichte Liebeskomödie bietet wirklich nicht viel. Ein ungleiches Paar, einen Ex-Mann, keine Überraschungen und einen Gastauftritt von Charlie Sheen, der dem Film so gar nicht weiter hilft. Flacher Humor, stetig sinkender Unterhaltungswert und uninteressante Dialoge runden das träge Gesamtbild nach unten ab. Pluspunkte sammeln nur die niedliche Sammy und die recht kurze Laufzeit von 84 Minuten.

Fazit: Eine brennende Klopapierrolle ist ähnlich unterhaltend.


Shin Godzilla

Ein Monster aus dem Meer, radioaktiv und gefährlich, macht sich auf den Weg nach Tokio. Weil dieses Ungeheuer zu groß ist für die kleinen Straßen, geht natürlich viel beim Besuch des Ungeheuers, welches auf den Namen Godzilla getauft wird, kaputt. Und so beschließt man, Godzilla zu vernichten. Dummerweise ist das gar nicht so einfach, denn Godzilla kann sogar aus seinem Rücken schießen und sieht dabei völlig dämlich aus. So dämlich wie Godzilla möglicherweise noch nie ausgesehen hat. Das riesige, unbewegliche Gummimonster sieht anfangs allerdings noch dämlicher aus, verwandelt sich aber dann nach und nach immer mehr und sieht dann zwar weniger dämlich aus, aber immer noch zu dämlich. Bis Godzilla endlich gestoppt wird, reden Politiker und andere wichtige Menschen ausgiebig über alles und langweilen sich und den Zuschauer fast zu Tode. Die meiste Zeit wird eigentlich nur geredet und bevor alle einschlafen wird dann kurz gezeigt, was Godzilla so macht. Steht meistens ziemlich steif irgendwo rum oder macht irgendwas kaputt. So gibt es in gut zwei Stunden so gar nichts, was Spaß macht und zur großen Freude, von wem auch immer, bietet das Ende die Möglichkeit einer Fortsetzung. Wenn das nicht deprimierend ist, was dann?

Fazit: Quitscheentchen in der Badewanne sind eindeutig unterhaltsamer und machen nichts kaputt.


Shopping-Center King

Der Sicherheitsbeamte Ronnie Barnhardt (Seth Rogen) jagt in einem Einkaufscenter einen Dieb und einen Exhibitionisten. Sollte er erfolgreich sein, stünde seiner Karriere als Polizist nichts mehr im Wege. Doch leider ist Ronnie etwas krank im Kopf und hat sich nicht wirklich unter Kontrolle. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er fast alles falsch macht. Und natürlich fällt er passend dazu beim psycholgischen Test bei der Polizei durch. Das ärgert ihn so sehr, dass er ziemlich durchdreht.
Unglücklicherweise ist nichts von alledem witzig oder unterhaltsam. Alle Darsteller sind irgendwie unsympathisch und leicht behindert. Der Hauptdarsteller ist vollkommen unbrauchbar und die Story abgehangen. Alles ist sinnlos und wirkt verkrampft und unnatürlich. Das Ende, welches wahrlich viel zu spät kommt, ist vollkommen belanglos und passt so natürlich perfekt zu dem Rest des filme/filme-s. Diesen Shopping Center King braucht kein Mensch.

Fazit: Absolut überflüssige Komödie ohne jeglichen Unterhaltunsgwert.


Silent Hill – Revelation

Seit Jahren ist Heather (Adelaide Clemens) mit ihrem Vater Harry (Sean Bean) auf der Flucht vor dunklen Mächten. Gerade in einer neuen Stadt angekommen, wird ihr Vater entführt und es gibt nur einen Ort der Heather die Wahrheit bringen kann: Silent Hill. Und so macht sich Heather auf nach Silent Hill, um ihren Vater zu finden und das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu erfahren.
Es dauert nicht lange bis der Film so wirr ist, dass das Zuschauen keinen Spaß mehr macht. Größtenteils unspannend springt der Film von Ereignis zu Ereignis. Gruselig wird es dabei allerdings nur selten, obwohl der Film gruselig ist. Ein paar Monster, ein paar unverständliche Geschehnisse und schon steht Heather vor Claudia (Carrie-Ann Moss), die irgendwie gruselig, aber in erster Linie nervig ist. Oder ist ihre Nervigkeit so gruselig? Wie dem auch sei. Alles in allem bereitet dieser Film wenig Grund zur Freude, vom Abspann und der Zeit nach dem Film abgesehen.

Fazit: Da schält man besser stundenlang Bananen.


Simon says

Simon (Crispin Glover) und Stanley (Crispin Glover) haben beide mächtig einen an der Waffel, leben in einer abgelegenen Gegend, die dennoch gut besucht wird, und bringen dort Leute um. Dabei haben sie sich durchaus interessante Methoden ausgedacht, um die Menschen zu töten. Leider, und da zeigt sich das ganze Dilemma, sind die beiden nicht nur dämlich, sondern auch totale Nervensägen. Vielleicht, was durchaus sein kann, ist Simon auch schon lange tot und Stanley alleine für die Morde verantwortlich. Oder es ist umgekehrt. Schwer zu sagen. Eigentlich bräuchte Simon, oder doch Stanley, gar keine Spitzhacken, um seine Opfer zu töten. Sein dummes, permanentes Gequatsche würde vollkommen ausreichen. Selbst als man ihm ein Beil in seinen hohlen Schädel schlägt, stirbt er nicht. Außerdem, wer hätte das gedacht, zeugt er gegen Ende des Films noch Zwillinge, die vermutlich Simon und Stanley heißen und ganz sicher nicht richtig im Kopf sind. Glücklicherweise wird darauf verzichtet, den Zeugungsvorgang zu zeigen.
Die außergewöhnlichste Szene des Films darf hier nicht unerwähnt bleiben. Die letzte Überlebende schafft es irgendwie in eine verbrannte Leiche zu schlüpfen (Wie zum Teufel geht so etwas?) und Stanley, oder Simon, völlig zu überraschen, als sie aus der Leiche springt und ihm das Beil in den Schädel schlägt, was ja, wie bereits erwähnt, nicht wirklich etwas bewirkt. Außer, dass sie am Ende die Mutter seiner Zwillinge wird. Und so sollte man nie ausschließen, dass es von dem Schwachsinn irgendwann eine Fortsetzung geben wird.

Fazit: Lächerlicher Schwachsinnsfilm für Degenerierte.


Sinners and Saints

In New Orleans müssen zwei Cops (Johnny Strong , Kevin Phillips) eine Reihe brutaler Morde aufklären. Während ihrer Suche gibt es viele lange Schießereien, bei denen sehr viel geschossen und sehr wenig getroffen wird. Vermutlich verlassen deshalb immer wieder irgendwelche Leute ihre Deckung, um sich einfach so erschießen zu lassen, damit die Schießerei irgendwann aufhören kann. Hat etwas von Komödie, ist aber nicht witzig. Die Schauspieler und die Dialoge passen gut zu dem Amateuractionfilm. Hölzerne Dialoge und Schauspielleistungen, die man nie wieder sehen möchte. Zwischendurch gibt es wichtige Telefonate mit einem Obergangster (Jürgen Prochnow). Diese Telefonate haben keinen Sinn und sehen wie eine Beschäftigungsmaßnahme für Jürgen Prochnow aus. Vermutlich damit er auch mal wieder in einem Film gesehen wird. Zur Sache tut seine Rolle jedenfalls nichts.
Einen besonderen Höhepunkt bietet das Finale. Da rennen die beiden Polizisten einem Auto hinterher, sind natürlich schneller, überholen es, stellen sich davor und ballern wie blöde auf den Fahrer. Dummerweise treffen sie nicht wirklich und werden überfahren. Der Fahrer baut anschließend, vermutlich aus Verwunderung über die beiden Deppen, einen Unfall. Nach einer Weile kommen die beiden Polizisten wieder zu sich und weiter geht´s. Das ist Unterhaltung auf unterstem Actionniveau.

Fazit: Eine tote Kuh ist unterhaltsamer und hat ein höheres Niveau.


Slash

In diesem Streifen geht es um eine durchschnittliche Rockband, die zur Beerdigung der Tante des Sängers auf dessen Familienfarm fährt. Dort geschehen sogleich ein paar Morde, welche vom angeblich verbrannten Großvater des Sängers verübt werden. Mehr Story gibt es auch schon nicht. Dass es solche filme/filme- schon dutzendfach gibt und man alles schon mal irgendwo so oder ähnlich gesehen hat, ist dennoch nicht das Problem des Films. Was diesen Film so unerträglich und absolut nicht empfehlenswert macht ist, dass eigentlich nie Spannung aufkommt und man in der zweiten Hälfte des Films auch gar nicht mehr wirklich am Ausgang des Films interssiert ist, sondern nur noch das Ende herbeisehnt. Glücklicherweise ist der Film nach knapp neunzig Minuten überstanden.

Fazit: Ein weiterer Film, den man nicht sehen muss.


Sniper – Der Scharfschütze

Der Scharfschütze Thomas Becket (Tom Berenger) soll zusammen mit seinem neuen Partner Miller (Billy Zane) General Miguel Alvarez finden und ausschalten. Dummerweise verstehen sich die beiden nicht besonders und obendrein versaut Miller die Mission. Nun werden die beiden selbst gejagt. Doch damit nicht genug. Plötzlich fangen die beiden auch noch an, sich gegenseitig zu jagen. Deshalb wird Becket gefangen. Das findet Miller blöd und er beschließt, Becket zu befreien.
Der Film ist in etwa so spannend, wie das Fernsehtestbild oder eine gestreifte Tapete. Die beiden Hauptdarsteller liefern eine mäßige Leistung ab und die Story ist echt dämlich. Ein klassischer B-Film, der nie überzeugen kann und es nicht schafft Spannung zu erzeugen. Dafür sind die Darsteller, allen voran Billy Zane, einfach zu schlecht. Insgesamt ist der Film nur ein kläglich gescheiterter Versuch ein cooler Actionfilm zu sein.

Fazit: Eine leere Badewannne hat mehr zu bieten.


Snowpiercer

Eine Eiszeit hat fast alle Menschen vernichtet. Die letzten Überlebenden fahren in einem Zug um die Erde. Je weiter hinten im Zug man lebt, desto schlechter lebt man. Nachdem der Zug 18 Jahre um die Erde gefahren ist, haben die Menschen aus den hinteren Abteilungen es endlich satt von den Menschen aus den vorderen Abteilungen so mies behandelt zu werden und beschließen, dass sie sich gegen die Behandlung auflehnen und bis ins vordere Abteil durchkämpfen, um dort Wilford (Ed Harris), den Erbauer und Führer des Zuges, unschädlich zu machen. Angeführt von Curtis (Chris Evans) machen sie sich auf den Weg und kämpfen sich Abteil um Abteil nach vorne und stoßen teils auf heftigen Widerstand.
Selbst für einen Science Fiction Film sind die Geschehnisse einfach zu abstrus. Wenn dazu zu viele groteske Dinge passieren und die Darsteller nicht überzeugen können, dann wird es oft ganz schnell lächerlich oder zumindest uninteressant. Und genau das passiert bei Snowpiercer. Gewürzt mit furchtbaren Vorträgen der Ministerin Mason (Tilda Swinton) verkommt Snowpiercer teilweise zu einer einzigen Farce. Spätestens als während eines Kampfes eine Pause eingelegt wird, um das neue Jahr zu begrüßen, gibt es eigentlich keinen Grund mehr dem Zug zu folgen. Als Wilford am Ende Curtis zu seinem Nachfolger ernennt, fragt man sich ein letztes Mal, was das alles soll. Zum Glück entgleist der Zug kurz danach und der Spuk hat endlich ein Ende.

Fazit: Zwei Stunden nackt auf irgendeiner Garage sitzen ist ähnlich bescheuert.


Soldier

In diesem banalen Film geht es um den Soldaten Sergeant Todd (Kurt Russel), der für seine Armee überflüsssig geworden ist, weil diese nun aus genetisch aufgebesserten Kriegern besteht. So wird Todd in einem Kampf mit einem dieser Gensoldaten besiegt, irrtümlicherweise für Tod erklärt und auf einem Müll-Planten abgeworfen. Dort freundet er sich mit den illegal dort lebenden Menschen an und kämpft für sie gegen seine alte Armee.
Kurt Russel guckt während des gesamten Films unglaublich dümmlich, redet so gut wie nie und hinterläßt einen ziemlich beschränkten Eindruck. Die Dialoge sind passend dazu äußerst trivial. Spannung kommt tatsächlich nie auf und der stumpfsinnige Gesichtsausdruck von Sergeant Todd und den genmanipulierten Soldaten ruft permanent einen Brechreiz hervor.

Fazit: Finger weg!


Soulkeeper

Corey (Rodney Rowland) und Terrence (Kevin Patrick Walls), zwei verblödete Kleinganoven, sollen den Stein des Lazarus stehlen. Dieser Stein ist natürlich kein gewöhnlicher Stein, denn mit diesem Stein kann man verstorbene Seelen zurückholen. Auch ein Dämonenführer ist hinter dem Stein her.
Monster, alberne Kreaturen und Frauen mit schönen Körpern versuchen die beiden von ihrem Weg abzubringen. Ob die beiden allerdings wissen, welcher ihr Weg ist, bleibt mehr als fraglich. Denn die beiden irren völlig planlos durch die Gegend, treffen die merkwürdigsten Gestalten, reden den größten Unsinn, haben hier und dort Sex mit sich verwandelnden Frauen und nerven einfach nur mit ihrer unfassbaren Dämlichkeit. Keiner der Witze zündet und die Synchronisation klingt als hätten ahnungslose Jugendliche den Film in ihrem Hobbyraum synchronisiert. Der Film gehört definitiv zu den billigsten filme/filme-n, die je gemacht wurden, und lässt jegliche Spannung vermissen. Es gibt einfach keinen Grund seine Zeit mit diesem Blödsinn zu verschwenden.

Fazit: Glaubst Du an die Macht der menschlichen Seele?


Southpaw

Die unglaubwürdige Story über den Boxweltmeister Billy Hope (Jake Gyllenhaal), schon der Name klingt wie ein schlechter Witz, beginnt mit einem Boxkampf, der an die alten Rocky filme/filme- erinnert. Billy steht fast ohne Deckung im Ring, quatscht seinen Gegner voll, bekommt viele Schläge ab, sieht dementsprechend aus und gewinnt den Kampf am Ende doch durch K.O. Kurz danach wird seine Frau (Rachel McAdams) erschossen und das Geld geht im aus, weshalb er einen Vertrag über drei weitere Kämpfe abschließt und dafür 30 Millionen Dollar kassieren soll. Die Wunden des letzten Kampfes sind noch nicht verheilt als er wieder im Ring steht, sich verprügeln lässt und nicht nur seinen Titel, sondern auch seine Tochter verliert, weil er plötzlich verarmt ist, Drogen nimmt und der Vertrag über die drei Kämpfe nichtig wird. Billy ist übrigens nur mäßig intelligent, was perfekt zu dieser unglaubwürdigen Story passt. In einem Gym findet er Arbeit, trainiert nebenbei mit Titus (Forest Whitaker), erhält nach einem Schaukampf sofort wieder die Möglichkeit zu einem Titelkampf und gewinnt diesen auch. Parallel dazu bekommt er seine Tochter zurück, damit dieser völlig unglaubwürdige Unsinn ein angemessenes Ende findet. Selten war eine Story so wenig überzeugend und belanglos. Nie schafft es Southpaw wirklich ernstgenommen zu werden. Das liegt nicht an den Schauspielern, sondern an der konstruierten Story, die teilweise lächerlich wirkt und kein Klischee auslässt. So ist Southpaw bis auf ganz wenige Momente ein völlig misslungenes und unnützes Werk.

Fazit: Da liegt man besser zwei Stunden in irgendeiner Turnhalle unter einem Boxsack.


Spirit Trap – Die Geisterfalle

Fünf Studenten ziehen in ein altes Haus ein und werden von bösen Kräften manipuliert. Volkommen vorhersehbar zieht sich der Film mit mäßigen Schauspielern und unglaublich doofen Dialogen von der ersten bis zur letzten Minute. Alles wirkt unnatürlich und aus anderen filme/filme-n geklaut. Die Figuren sind allesamt alles andere als natürlich und die Story ist vollkommen an den Haaren herbei gezogen. Spannung kommt erst gar nicht auf. Nach der Hälfte des Films ist der Zuschauer völlig geschafft und will nur noch, dass es endlich vorbei ist. Wer so weit durchgehalten hat, sollte besser abschalten, denn es wird immer schlimmer.

Fazit: Ein Film für Sadisten.


Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

John McLane (Bruce Willis) fliegt nach Russland, um zu sehen in was für Schwierigkeiten sein Sohn Jack (Jai Courtney) steckt. Und kaum ist er angekommen, befindet es sich inmitten des Geschehens. Sein Sohn, der für die CIA arbeitet, wird beschossen und McLane ist plötzlich Teil einer explosiven Geschichte.
Schon die Verfolgungsjagd am Anfang des Films gibt die Richtung vor. Maßlos übertriebene Action, flache Kommentare von John McLane und jede Menge Explosionen. Nach der ausufernden Verfolgungseinleitung folgen Gespräche zwischen Vater und Sohn, die wirklich kaum zu ertragen sind. Flacher und unsinniger geht es kaum. Das macht weder Spaß, noch weckt es Interesse, die weitere Entwicklung, die eh vorhersehbar ist, zu erleben. Und genau so geht es weiter bis zum Schluss. Viel zu übertriebenen Actioneinlagen folgen Vater-Sohn-Gespräche, bei denen man kotzen möchte, bevor wieder geballert wird, was das Zeug hält. Der Film hat sogar ein Mittel gegen die Verstrahlung in Tschernobyl parat. Man sprüht dieses Mittel, leider wird nicht erklärt, was für ein Mittel es wirklich ist, in die verseuchte Gegend und schon kann man gefahrlos umherwirbeln als wäre die Luft sauber und rein. Da schadet selbst ein Sprung ins Wasser nicht, weil es nämlich nicht verseuchtes Regenwasser ist und die McLanes obendrein unkaputtbar sind. Ja, da kommt Freude auf. Nur nicht beim Zuschauer.

Fazit: Da gräbt man besser stundenlang den Garten um.


Stoker

India Stokers (Mia Wasikowska) Vater Richard (Dermot Mulroney) stirbt bei einem Autounfall. Ebenso unerwartet taucht ihr Onkel Charlie (Matthew Goode) auf und nistet sich bei India und ihrer Mutter (Nicole Kidman) ein. Doch irgendwas stimmt nicht mit Charlie. Ein dunkles Geheimnis, welches India zugleich abstößt und anzieht, umgibt ihn. Doch je mehr India erfährt, desto zwiegespaltener ist sie. Doch selbst als sie die Leiche der Haushälterin in der Gefriertruhe entdeckt, verrät sie ihren Onkel nicht. Erst als sie die Wahrheit über den Tod ihres Vaters erfährt, wird aus Faszination Hass.
Es ist durchaus eine spannende Geschichte, die hier präsentiert wird. Allerdings ist die Umsetzung etwas anstrengend, langatmig und irgendwie auch langweilig. Zu krank wirken die Handlungen der Hauptakteure, Kameraeinstellungen und Schnitte nerven, das Erzähltempo, wenn man denn von Tempo reden mag, manchmal ebenso. Der Versuch, die Zerrissenheit und Verwirrtheit der Hauptdarstellerin auf diese besondere Art darzustellen, vermag sicher nicht jedem zu gefallen. Und so ist es gut möglich, dass Stoker, trotz der interessanten Geschichte, sehr nervt und den Zuschauer in den Wahnsinn treibt. Die Spannung wird zu oft durch irgendwelche Szenen, die man als anstrengend, vielleicht auch nervend bezeichnen kann, gestört. Und so ist Stoker vermutlich für viele ein einziges Ärgernis, für andere möglicherweise eine herrliche Komposition.

Fazit: Ähnlich faszinierend, wie ein alter, zäher Kaugummi mit einer besonderen Geschmacksmischung.


Stone

Irgendwer tötet die Mitglieder der Motorradgang Grave Diggers. Deshalb wird der Undercovercop Stone (Ken Shorter) in die Gang eingeschleust, um herauszufinden, wer der Killer ist.
Damit ist auch schon alles erzählt, denn nachdem Stone eingeschleust wurde, passiert nicht mehr viel. Abgesehen davon, dass die Typen mit ihren Motorrädern durch die Gegend fahren, im Meer schwimmen, sich mit einer anderen Gang streiten und irgendwelchen Mist reden. Dazu gibt es eher nervende Musik und die Optik des ganzen Films ist auch nicht unbedingt eine Freude. Gepflegte Langeweile trägt den ganzen Film bis am Ende der Killer gefunden und gefangen genommen wird. Dummerweise ist alles, was bis dahin passiert dermaßen belanglos und einschläfernd, dass Stone definitiv nur dazu benutzt werden kann, ungeliebte Gäste aus dem Haus zu vertreiben.

Fazit: Da sucht man besser Gänseblümchen auf einer frisch gemähten Wiese.


Street Wars – Krieg in den Straßen

Elijah Kane (Steven Seagal) und seine Einheit jagen Drogendealer und dürfen zwischenzeitlich auf ein Filmteam aufpassen. Das war es dann auch schon mit der Geschichte. Sicherlich passiert ab und zu auch noch etwas. Es werden Leute erschossen, es gibt lächerliche Verfolgungen zu Fuß und hölzerne Kämpfe. Aber alles wird so langweilig, lustlos und irgendwie unmotiviert vorgetragen, dass einem der Spaß schon nach sehr kurzer Zeit vergeht. Selbst wenn man nicht viel von dem Film erwartet, wird man enttäuscht. Selbst die Puppen der Augsburger Puppenkiste wären für den Film eine echte Bereicherung. Und so irren all die gelangweilten, zumindest wirken sie meist so, Darsteller durch den Film und scheinen, ebenso, wie der genervte Zuschauer, nur darauf zu warten, dass es endlich vorbei ist und sie sich Dingen widmen können, die ihnen Spaß machen. Street Wars taugt vielleicht als Einschlafhilfe, besser aufgehoben ist er allerdings in einem tiefen Loch, welches für immer verschlossen bleibt.

Fazit: Lustlos hingeklatschter Bullshit.


Stretch

Limo-Fahrer Stretch (Patrick Wilson) fährt eine Stretchlimousine und kommt nicht damit klar, dass er von seiner Freundin verlassen wurde. Obendrein hat er 6000 Dollar Schulden und redet mit einem verstorbenen Kollegen. Als er einen durchgeknallten Millionär (Chris Pine) fahren soll, bietet dieser ihm 6000 Dollar für besondere Dienste an. Stretch erkennt seine Chance und erklärt sich bereit. Doch schnell muss er erkennen, dass er hart für dieses Geld arbeiten muss.
Die Geschichte an sich ist gar nicht so schlecht. Schlecht ist nur, dass Stretch permanent erzählt, was passiert. Noch schlechter sind seine Gespräche mit dem verstorbenen Karl (Ed Helms). Der Gastauftritt von David Hasselhoff ist lächerlich und unerträglich. Jessica Alba ist ganz hübsch anzuschauen, nervt aber ebenso. Der Humor ist fragwürdig. Die stellenweise unfassbare Langeweile nervt und das Ende des Films ist vorhersehbar und irgendwie auch dumm. Dumm ist vielleicht die einzige richtige Antwort auf die Frage, wie der Film ist. Und langweilig. Und enttäuschend. Und unwitzig. Und nervig. Und so weiter. Besonders ärgerlich ist auch, dass der Film einem viel länger vorkommt als er eigentlich ist. Einen weiteren Abzug gibt es für die meist unpassende, vulgäre Ausdrucksweise, die den Film durchzieht und sich im Fazit widerspiegelt.

Fazit: Verfickte Dreckskacke über einen beschissenen Pisser.


Sucker Punch

Fünf Frauen sitzen in einer Irrenanstalt und beschließen auszubrechen. Weil das nicht so einfach ist, flüchten sie in Phantasiewelten und kämpfen dort gegen alle möglichen merkwürdigen Gestalten. Die fünf durchaus ansehnlichen Frauen sind vermutlich der einzige Grund sich den Blödsinn anzuschauen, weil die Geschichte einfach nervt, nie fesselt und die übertriebenen Phantasien einfach zu viel des Guten sind. So etwas braucht kein Mensch. Möglicherweise hätte man einen guten Film aus der Story machen können, vielleicht aber auch nicht. Und so gehört auch bei diesem Film der Abspann zu den wenigen Höhepunkten.

Fazit: Davon wird einem schlecht.


Suicide Squad

Agentin Amanda Waller (Viola Davis) will besonders gefährliche Sträflinge benutzen, um in der Stadt für Sicherheit zu sorgen. Zu den Ausgewählten gehören unter anderem Harley Quinn (Margot Robbie), Deadshot (Will Smith), Rick Flag (Joel Kinnaman) und Captain Boomerang (Jai Courtney). Leider flieht die Hexe Enchantress, die im Körper der Archäologin June Moone (Cara Delevingne) lebte und stellt die neu formierte Truppe vor ein echtes Problem. Denn die Hexe holt ihren Bruder Incubus zur Hilfe, um eine Maschine zu bauen, mit der die gesamte Menschheit ausgelöscht werden soll.
Eigentlich ist die Geschichte nebensächlich, weil es in erster Linie darum geht, dass es viel Action gibt. Daher bleibt die Geschichte fast völlig auf der Strecke. Schon die Einführung der Anti-Superhelden wirkt etwas uninspiriert und billig. Bemüht zwar, aber wenig überzeugend. Der Joker (Jared Leto), der immer mal wieder einen Auftritt hat, ist eher lächerlich und eigentlich auch überflüssig. Größtes Ärgernis ist allerdings die Agentin Waller, die mit ihren Sprüchen und ihrer Anwesenheit einfach nur lächerlich wirkt und das ohnehin niedrige Niveau noch weiter sinken lässt. Suicide Squad ist eine Aneinanderreihung von Actionszenen mit einem Finale, welches irgendwie Erinnerungen an die Ghostbusters weckt. Damit gewinnt man allerdings nicht einmal einen Blumentopf.

Fazit: Bunter Mix aus Action und Langeweile gewürzt mit vielen kleinen Belanglosigkeiten.


Sumuru – Die Tochter des Satans

Sumuru (Shirley Eaton) will mit einer Armee von Frauen die Weltherrschaft übernehmen. Die Geheimagenten Nick West (George Nader) und Tommy Carter (Frankie Avalon) sollen dies verhindern. Der sidonesische Präsident Boong (Klaus Kinski) mischt auch mit. Und viele andere. Sinn macht das aber nicht.
Was soll man zu so einem Schwachsinn sagen? Dieser Mix aus schlechten Schauspielern, schlechtem Drehbuch, konfuser Story und der oskarverdächtigen Synchronstimme von Frankie Avalon, ist eigentlich nur zu ertragen, wenn man bereits verstorben ist. Böse Frauen, die fast alle Nick West küssen wollen, und ein besonders gruseliger Auftritt von Klaus Kinski, runden das Meisterwerk der Bedeutungslosigkeit nach unten ab. Ach ja, die Story ist, wenn man ehrlich ist, nicht nur konfus, sondern komplett Scheiße.

Fazit: Ein Film, der als Folterwerkzeug benutzt werden kann und daher verboten werden müsste.


Super – Shut up, crime!

Frank (Rainn Wilson) ist ein ziemlich durchschnittlicher Schnellimbiss-Koch. Als seine Frau Sarah (Liv Tyler) ihn verlässt, um mit einem Verbrecher (Kevin Bacon) zusammen zu sein, dreht Frank irgendwie durch. Er bastelt sich ein Superheldenkostüm und geht auf Verbrecherjagd. Später gesellt sich noch Blitzie (Ellen Page), eine total bekloppte, leicht nymphomane Comic-Verkäuferin dazu. Die beiden wollen Sarah aus den Fängen des Verbrechers befreien. Dieser Plan endet in einem durchaus brutalen Showdown.
Nach schrägem, aber durchaus interessantem Beginn, entwickelt sich Super – Shut up, crime! zu einer echten Katastrophe. Da verprügelt Frank völlig spontan Leute, die sich an der Kasse vordrängeln und Blitzie ist dermaßen gestört, dass es kaum zu ertragen ist. Die Gewalt währenddessen ist völlig unangebracht, der Humor äußerst fragwürdig. Und so wird Super – Shut up, crime! mit zunehmender Laufzeit immer unerträglicher und man sehnt das Ende herbei.

Fazit: Zu krank, um gut zu sein.


Super süß und super sexy

Die Geschichte der drei Dummchen (Cameron Diaz, Christina Applegate, Selma Blair), die immer nur das eine wollen und zwischendurch, wenn sie nicht gerade den größten Unsinn reden, bescheuerte Lieder singen (z.B. Dein Penis ist zu groß, der passt da nicht rein). Als eine der drei Dummchen ihren Traumprinzen gefunden hat, reist sie zu einer Hochzeit, welche sich als die des Traumprinzen entpuppt. Doch ganz überraschend findet die Hochzeit dann doch nicht statt, denn schließlich braucht auch der dümmste Film ein Happy End.
Bis es endlich zu diesem unnötigen Happy End kommt, gibt es immer wieder Szenen, die so albern sind, dass man sich fragt, welcher Erdenbürger darüber lachen soll. Super süß und super sexy pendelt zwischen unglaublich langweilig und unerträglich hohl, so dass die wenigen gelungenen Gags dieses fragwürdige Werk auch nicht mehr retten können.

Fazit: Weder süß, noch sexy. Einfach nur albern.


Synecdoche New York

Der New Yorker Theaterregisseur Caden Cotard (Philip Seymour Hoffman) hat nach einem Erfolg ein großes Budget bekommen und will etwas ganz Großartiges produzieren. Während er sein Ziel verfolgt, geht sein Privatleben ziemlich in die Brüche. Er kämpft mit dem älter werden, zahlreichen Krankheiten und kriegt immer weniger auf die Reihe. Sein ehrgeiziges Projekt wird immer sinnloser und sein Leben geht nebenher irgendwie den Bach runter und so wird die Geschichte immer sinnloser und langweiliger und versinkt in totaler Belanglosigkeit. Nach etwa einer Stunde ist es so unerträglich, dass man sich nur noch übergeben möchte. Alles was passiert wird von Minute zu Minute uninteressanter und man verliert das Interesse völlig. Wer trotzdem durchhält wird mit einem vollkommen belanglosen Ende belohnt. Synecdoche New York ist Zeitverschwendung pur.

Fazit: Spannend und unterhaltsam wie eine Toilettenpapierrolle.


© 02.2001 – 12.2017

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