Sinners and Saints

In New Orleans müssen zwei Cops (Johnny Strong , Kevin Phillips) eine Reihe brutaler Morde aufklären. Während ihrer Suche gibt es viele lange Schießereien, bei denen sehr viel geschossen und sehr wenig getroffen wird. Vermutlich verlassen deshalb immer wieder irgendwelche Leute ihre Deckung, um sich einfach so erschießen zu lassen, damit die Schießerei irgendwann aufhören kann. Hat etwas von Komödie, ist aber nicht witzig. Die Schauspieler und die Dialoge passen gut zu dem Amateuractionfilm. Hölzerne Dialoge und Schauspielleistungen, die man nie wieder sehen möchte. Zwischendurch gibt es wichtige Telefonate mit einem Obergangster (Jürgen Prochnow). Diese Telefonate haben keinen Sinn und sehen wie eine Beschäftigungsmaßnahme für Jürgen Prochnow aus. Vermutlich damit er auch mal wieder in einem Film gesehen wird. Zur Sache tut seine Rolle jedenfalls nichts.
Einen besonderen Höhepunkt bietet das Finale. Da rennen die beiden Polizisten einem Auto hinterher, sind natürlich schneller, überholen es, stellen sich davor und ballern wie blöde auf den Fahrer. Dummerweise treffen sie nicht wirklich und werden überfahren. Der Fahrer baut anschließend, vermutlich aus Verwunderung über die beiden Deppen, einen Unfall. Nach einer Weile kommen die beiden Polizisten wieder zu sich und weiter geht´s. Das ist Unterhaltung auf unterstem Actionniveau.

Fazit: Eine tote Kuh ist unterhaltsamer und hat ein höheres Niveau.


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