The Ice Road

Nach einer Explosion in einem Bergwerk wird dringend ein spezieller Bohrkopf benötigt, um die im Bergwerk eingeschlossenen Männer zu retten. Mike (Liam Neeson), sein Bruder Gurty (Marcus Thomas), Goldenrod (Laurence Fishburne), Tantoo und Varney machen sich mir drei LKWs auf den Weg übers Eis, um das Equipment rechtzeitig zum Bergwerk zu transportieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
The Ice Road beginnt durchaus solide und wird als der erste LKW kaputt geht, plötzlich, aber nicht unbedingt unerwartet, zu einer ziemlichen Lächerlichkeit. Zunächst einmal droht der erste LKW zu versinken, was zwar schlimm ist, die Protagonisten aber immer wieder innehalten lässt, um sich entweder zu unterhalten oder einfach nur dazustehen und blöd zu gucken. Das passiert während des Films immer wieder. Auf der einen Seite hat man gar keine Zeit und es eilig, dann aber verharren die Personen irgendwo, um nachzudenken, oder weil sie vergessen haben, dass sie es eilig haben. Dann wird es wieder hektisch, bevor man zusammen einen Tee oder Kaffee trinkt. Es gibt natürlich auch Schurken und es wird besonders tragisch als Gurty in Wasser plumpst und Heldenhaft von Mike gerettet wird. Auch die Gesichtsausdrücke der Darsteller, wenn sie mit den LKWs übers Eis rasen, sind mitunter sehr unterhaltsam, aber nicht im positiven Sinne. Als Mike irgendwann endlich kapiert, was für ein mieses Spiel man mit ihm treibt, ist seine Leistung fast Oscarreif. Es gibt so unglaublich viele Szenen, die so absurd sind, dass man es kaum glauben mag. Zwischenzeitlich dachte ich, dass Liam Neeson nun endgültig auf den Spuren von Bruce Willis ist, der zuletzt ja auch in den merkwürdigsten Filmen aufgetaucht ist. The Ice Road ist durchaus unterhaltsam, aber nicht unbedingt auf eine gute Art.

Fazit: Da verbringt man besser zwei Stunden in irgendeinem Bälleparadies.


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