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Taffe Mädels – The Heat

FBI-Agentin Sandra Ashburn (Sandra Bullock) ist wenig beliebt und etwas eigenartig. Joyce Nelson (Melissa McCarthy) ist eine übergewichtige Polizistin, die gerne überzogen reagiert, unglaublich nervt und sich für unglaublich gute Polizistin hält. Gemeinsam müssen die beiden einen Fall lösen, was sich als alles anderes als leicht erweist, weshalb die beiden so verschiedenen Frauen zunächst arge Probleme haben, sich dann aber zusammen raufen und ein fast schon tolles Team werden.
Dummerweise sind die beiden in erster Linie ein nervendes Team. Joyce ist so unfassbar nervig und Sandra so trottelig, dass es manchmal weh tut, den beiden zuzusehen. Dazu kommt, dass auch der Rest des Films zu oft zu flach und Klischeehaft daherkommt.
Es gibt tatsächlich einige gelungene Scherze in dem Film, doch leider folgen danach meist katastrophale Gags, die oft auch nicht enden wollen. Eine vielzahl der Aktionen der zwei bereitet einfach keinen Spaß. So ist der Auftritt der beiden in einer Bar einfach nur nervig und will obendrein nie enden, wie so einige Szenen scheinbar nie enden wollen. Und immer, wenn man glaubt, dass alles doch nicht so schlecht ist, wird man eines Besseren belehrt und mit irgendwelchen Dialogen oder Handlungen gequält, die wirklich alles verderben. Der Verzicht auf mindestens dreißig Minuten unsinniger Gags und flacher Dialoge würde dem Film mehr als gut tun. Denn die beiden Damen zwei Stunden dabei zu beobachten, wie sie dumm daher reden, sich blamieren und doch den Fall lösen, ist wirklich keine Freude und tut gelegentlich auch weh.

Fazit: Unnötig wie Popel im Kuchen.


Tanz der Dämonen

In diesem billigen und kaum zu ertragendem Film geht es um einen Mann, der zusammen mit einigen Freunden zum Haus seiner Eltern reist, um den Selbstmord seines Vaters aufzuklären. Dort finden sie ein altes Tagebuch in dem es um Verschwörung und den Satan geht. Und dann geht es richtig zu Sache. Es kommen völlig albern aussehende Dämonen, die mit unglaublich billigen Effekten herbeigezaubert werden, um sie zu töten. Bereits zu dem Zeitpunkt ist Tanz der Dämonen schon so unerträglich, dass einen gar nichts mehr wundert. Primitivste Effekte, unglaublich hölzerne, wenn nicht sogar unfähige Schauspieler, und eine zusammengeklaute Story lassen den Zuschauer vor Übelkeit fast kotzen. Einen derartigen Schwachsinn halten wirklich nur die ganz Harten durch.

Fazit: Billiger und primitiver geht es kaum.


Taxi Teheran

Ein Taxifahrer fährt durch Teheran und unterhält sich mit verschiedenen Fahrgästen über unterschiedliche Dinge. Wäre der Film nicht im Iran gedreht worden, wäre er allerdings vollkommen bedeutungslos, denn lässt man die Umstände außer Acht, dass man nicht einfach so einen Film dort drehen darf, bleibt nur ein langweiliger und wenig unterhaltsamer Film übrig, der arg konstruiert wirkt. Selbst die nur achtzig Minuten kommen einem lang vor und es stellt sich die Frage, was man davon halten soll. Möglicherweise hätte man aus der Geschichte eine echte Dokumentation machen sollen, statt eines Spielfilms im Dokumentarstil. Letztlich wirkt Taxi Teheran doch zu gestellt und unglaubwürdig und hinterlässt lediglich einen faden Eindruck. Besonders das Ende ist vollkommen unnötig und hätte so absolut nicht sein müssen.

Fazit: Ein langweiliges Produkt, welches nicht wirklich zu empfehlen ist.


The Angriest Man in Brooklyn

Henry Altman (Robin Williams) ist ein stets meckernder und gereizter Mann, der bei einem Arzttermin von der Ärztin Dr. Gill (Mila Kunis) mitgeteilt bekommt, dass er ein Hirn-Aneurysma und vermutlich nicht mehr lange zu leben hat. Da Henry unbedingt wissen will, wie lange noch, sagt Dr. Gill irgendwann genervt, dass ihm noch 90 Minuten bleiben.
Aus diesen Gegebenheiten ließe sich sicher ein guter oder wenigstens interessanter Film machen. Doch stattdessen gibt es hier einen Langweiler, der einem wirklich am Arsch vorbei geht. Charaktere, die man sich hätte sparen können, Gefühle, die keine zu sein scheinen und ab und zu möglicherweise sogar der Versuch, witzig oder ironisch zu sein. Doch nichts davon hat den geringsten Unterhaltungswert oder berührt irgendwie. Zu oberflächlich erscheint das, was sich da abspielt. Man sucht stets nach Gründen irgendwen oder irgendwas zu mögen, aber da ist nichts. Die Darsteller spazieren durch diesen bedeutungslosen Film und alles wirkt irgendwie unausgegoren. Ob ein Happy End folgt oder Henry stirbt, interessiert einfach nicht. Und so sieht man einen vermutlich nicht einmal bemühten Film, der einfach so vorübergeht, ohne zu berühren. Er geht einem einfach am Arsch vorbei und langweilt bis er endlich vorüber ist.

Fazit: Ergreifend wie Kartoffelschalen in einer Biotonne.


The Bagman

Ein paar Jugendliche töten einen Außenseiter. Zehn Jahre später bringt jemand die Beteiligten um. Wer kann es sein und warum macht er das?
Ein weiterer Film, der nix zu bieten hat, was einen interessieren könnte. Schauspieler, die schlechter spielen als Holzpuppen, eine Synchronisation, die kaum zu unterbieten sein dürfte und eine Spannungskurve, die nicht vorhanden ist. Jede Krabbelgruppe kann etwas Besseres erschaffen. Von der ersten bis zu letzten Sekunde ist der Film unerträglich. Dass die Akteure permanent Selbstgespräche führen und sich selbst erzählen, was sie da machen oder was gerade passiert ist, sorgt für zusätzliches Leid. Ein weiterer Film, den man prima dazu benutzen kann, Menschen zu bestrafen.

Fazit: Ein Haufen Scheiße auf einer Parkbank hat mehr Niveau.


The Burrowers – Das Böse unter der Erde

Coffeys (Karl Geary) Verlobte wird kurz vor der Hochzeit entführt. Zusammen mit ein paar Männern begibt sich Coffey auf die Suche nach seiner Verlobten und den Tätern. Ihre Vermutung, dass es sich bei den Entführern um Indianer handelt bestätigt sich allerdings nicht. Die Entführer sind hässliche Kreaturen, die unter der Erde leben. Und sie haben großen Hunger.
Schon nach nur wenigen Sekunden merkt man mehr als deutlich, dass man von dem Film besser nicht zu viel erwarten sollte. Und so plätschert der Film völlig spannungsarm und bedeutungslos vor sich hin. Die Monster sehen ziemlich dämlich aus und die meisten Szenen spielen im Dunkeln, was alles nur noch uninteressanter macht. Das Schicksal der Männer ist einem stets egal, weil keiner der Charaktere einen auch nur im geringsten berührt. Die Dialoge sind genau so blöd wie der komische Hut den Coffey trägt. Wegen die nicht vorhandenen Spannung, den uninteressanten Leuten, den billigen Monstern, den ätzenden Dialogen und dem komischen Hut kommt einem der Film viel länger vor als er in Wirklichkeit ist.

Fazit: Genauso unterhaltsam wie ein Taschentuch im Straßengraben.


The Child – Tochter des Bösen | The Zombie Child

Alicianne (Laurel Barnett)wird von einem Witwer angestellt, um sich um seine kleine Tochter Rosalie (Rosalie Nordon)zu kümmern. Diese ist seit dem Tod ihrer Mutter ein ziemlich merkwürdiges Mädchen. Nachts schleicht Rosalie zum Friedhof und erweckt einige Tote zum Leben. Diese Zombies sollen nun Rache an denen nehmen, die für den Tod der Mutter verantwortlich sind.
Kaum hat der Film begonnen, beginnt auch schon die unfassbar nervtötende Klimpermusik, die sich durch den ganzen Film zieht. Sie soll vermutlich Spannung erzeugen, doch sie nervt nur. Die Musik ist sogar gruseliger als der Rest des Films. Und das ist wahrlich nicht leicht, denn Schauspieler, Story, Dialoge und alles andere machen einen ganz schön fertig. Die 85 Minuten sind nur unter schlimmsten Qualen zu ertragen.

Fazit: Ein permanent jaulender Hund ist ähnlich nervtötend.


The cold light of day

Als Martin Shaw (Bruce Willis) getötet wird, hat sein Sohn Will (Henry Cavill) ein Problem. Um seine entführte Familie zu retten, muss er innerhalb kurzer Zeit einen Aktenkoffer finden. Sollte er es nicht schaffen, wird seine Familie getötet. Es beginnt eine actionreiche Jagd nach dem Aktenkoffer, die immer lächerlicher wird. Jean Carrack (Sigourney Weaver) die ebenfalls den Koffer jagt, ist kaum zu ertragen. Der Unterhaltungswert des Films wird von Minute zu Minute geringer.
Agenten, die in einer Tiefgarage ein Treffen abhalten, bei dem sie so laut reden, dass jeder, den es nichts angeht, die Unterhaltung mithören kann, sind ein Witz. Dass andere Agenten und Will, die dabei mithören, so einen Lärm machen, dass sie entdeckt werden, ist einfach nur peinlich. Die daraus entstehende Schießerei, während der ein Agent sich unmotiviert überfahren lässt, ist unerträglich. Die Autoverfolgungsjagd zum Schluss setzt dem ganzen die Krone auf und man fragt sich, was das jetzt soll. Der Film ist am Ende so grotesk, dass man lachen muss, obwohl es eigentlich nichts zu lachen gibt.

Fazit: Lächerlich, peinlich, dämlich. Ein Film zum davonlaufen.


The Convent – Biss in alle Ewigkeit

Eine Kirche, gute Musik, Nonnen, Pfarrer und eine bewaffnete Frau, die alle in der Kirche tötet. Besser kann ein Film kaum beginnen. Doch was dann kommt ist so erbärmlich, dass man es kaum ertragen kann.
Die Story hätte sicher zu einem guten Film gereicht, die Umsetzung jedoch treibt einen in den Wahnsinn. Dämonen, die rumzappeln wie auf einem Technotrip. Schauspieler, die nicht mal in der Lindenstraße überzeugen könnten. Dialoge, die an Armseligkeit kaum zu überbieten sind und Blut leuchtender als je zuvor. Dazu noch Satanisten, die dümmer sind als man es ertragen kann und Polizisten, die rumschreien und einfach so durch die Gegend ballern, wenn sie um Hilfe gebeten werden. Was soll das? Das ist kein Horrorfilm. Es ist ein Horror sich diesen Film anzusehen.

Fazit: Eine der lächerlichsten Horrorkomödien aller Zeiten.


The Counselor

Michael Fassbender, Brad Pitt, Javier Bardem, Penelope Cruz, Cameron Diaz. Bei den Namen kann man durchaus einen besonderen Film erwarten. Und beim Counselor wird man keineswegs enttäuscht, denn er ist wirklich besonders. Besonders arm an Spannung. The Counselor erzählt auch eine Geschichte. Aber was genau das für eine Geschichte ist, bleibt unklar. Viele Dialoge, manchmal gelungen, manchmal möglicherweise auch nicht, strecken den Film, so dass einem die zwei Stunden leicht wie achtzehn vorkommen. Ermüdend wird etwas vorgetragen, was scheinbar keinen Sinn ergibt. Dann passiert mal etwas, aber auch dazu fehlt einem oft der Draht. Optisch gelungen mag das ja sein, aber ein gelungenes Werk ist es irgendwie nicht. Manchmal wirkt es wie gewollt, aber nicht gekonnt. Dann wieder wirkt es anders, aber auch nicht besser. Sehr bemüht, doch mehr auch nicht. Es ist schwer zu sagen, was mit The Counselor nicht stimmt. Es ist aber unverkennbar, dass irgendwas absolut nicht stimmt.

Fazit: Zäher Mix aus Langeweile und noch mehr Langeweile.


The Dark Knight Rises

Acht Jahre nachdem er sich quasi zur Ruhe gesetzt hat, beendet Batman (Christian Bale) diesen Ruhestand, um erneut Gotham City zu retten. Anfangs tut er sich schwer, braucht beim gehen einen Stock und ist irgendwie unmotiviert. Dann bekommt er eine Gehhilfe zum stabilisieren des Knies und ist plötzlich wieder voll beweglich, obwohl sein Arzt ihm sagt, dass er keinen Knorpel mehr in den Gelenken hat. Was diese furchtbare Einführung soll, lässt sich nicht erklären, doch es kommt noch schlimmer. Sein Butler Alfred (Michael Caine) verlässt ihn, weil er nicht möchte, dass Batman wieder aktiv wird. Und kaum ist Batman wieder aktiv, da ist er auch schon wieder raus aus dem Spiel und wird in einem Gefängnis aufbewahrt. Ein Gefängnis aus dem Batman, der mittlerweile ziemlich bewegungsunfähig ist, nicht so einfach fliehen kann. In der Zwischenzeit regiert in Gotham das Chaos. Bane (Tom Hardy), der dafür verantwortlich ist will aber nicht nur Chaos, er will Gotham mit einer Atombombe zerstören. Dies wiederum findet Batman nicht so gut, weshalb er in seinem Gefängnis hart trainiert und pünktlich zum Finale wieder in Topform ist. Natürlich ist das alles irgendwie lächerlich und macht auch nicht wirklich Spaß. Das Finale ist passend dazu auch alles andere als überzeugend.
Gäbe es die beiden ersten Teile nicht, könnte man The Dark Knight Rises eventuell gelten lassen. Doch so ist der Film schon eine echte Enttäuschung. Batman schrumpft zwischenzeitlich auf Jammerlappenniveau, spielt insgesamt eine eher untergeordnete Rolle und rettet am Ende, nachdem er quasi eingerenkt wurde, doch die Stadt und irgendwie auch sich selbst. Nur überzeugen kann das nicht. Meist herrscht Langeweile und der Film ist mit 164 Minuten viel zu lang. Und so macht der dritte Teil der Trilogie irgendwie alles kaputt, weshalb man ihn besser vergessen sollte.

Fazit: Das war wohl nichts.


The Day – Fight. Or Die.

Die Erde ist zerstört. Drei Männer und zwei Frauen ziehen gemeinsam durch die Öde, um zu überleben. Doch so einfach ist das nicht, wenn eine Gruppe von Kannibalen einem nach dem Leben trachtet. Und so kommt es in einem Haus zum Kampf dieser ungleichen Gruppen. Und dieser Kampf wird viele Opfer fordern.
Die Geschichte mit den austauschbaren Charakteren und der flachen Spannungskurve kann einfach nicht überzeugen. Die Kannibalen können sprechen und wirken auch sonst recht normal, was irgendwie befremdlich wirkt. Die erste Hälfte des Films ist recht zäh und der Funke springt einfach nicht über. In der zweiten Hälfte gibt es dann Action, die aber auch nicht begeistern kann. Das ist alles nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Und so ist es wenig verwunderlich, wenn man den Film mit einer Portion Desinteresse betrachtet und schnell vergessen wird.

Fazit: Beeindruckend wie ein Stück Holz auf einem Stapel Holz.


The Devil’s Rejects

Die Fortsetzung vom Haus der 1000 Leichen beginnt in etwa dort, wo der erste Teil endete. Die Polizei stürmt das Haus der Psychopathenfamilie, tötet jemanden, nimmt die Mutter Firefly (Leslie Easterbrook) gefangen und lässt dummerweise Otis (Bill Moseley) und Baby Firefly (Sheri Moon Zombie) entkommen. Zu den beiden gesellt sich noch Captain Spaulding (Sid Haig). Auf der Flucht quälen und töten diese Psychos selbstverständlich ein paar Leute. Letztlich werden sie aber vom Sheriff (William Forsythe), der zwischenzeitlich die Psychomutter im Knast getötet hat, geschnappt und nun von ihm gefoltert. Dummerweise macht der Sheriff dabei aber einen Fehler und muss selber dran glauben. Und so kann die halbtote Bande erneut fliehen. Glücklicherweise werden die drei dann an einer Straßensperre erschossen und so besteht die Hoffnung, dass es keine weitere Fortsetzung geben wir.
Im Gegensatz zum Haus der 1000 Leichen ist die Fortsetzung sogar stellenweise erträglich und gelegentlich unterhaltsam. Auch die Schauspieler sind besser. Insgesamt aber ist der Film äußerst nervig und nur schwer zu ertragen.

Fazit: Hirnloser Folterquatsch.


The Expendables 3 – A Man´s Job

Barney Ross (Sylvester Stallone) und sein Team befreien Doc (Wesley Snipes). Dann stellen sie fest, dass der Totgeglaubte Conrad Stonebanks (Mel Gibson) noch lebt und somit ist der nächste Auftrag klar. Die Expendables müssen Stonebanks unschädlich machen. Dazu stellt Ross ein neues, junges Team zusammen. Gemeinsam machen diese sich auf den Weg und scheitern kläglich. Das neue Team wird gefangen genommen und zusammen mit seinem alten Team und Galgo (Antonio Banderas), der permanent redet und einfach nur nervt, macht sich Ross auf, um das neue Team zu befreien und das Problem Stonebanks zu beseitigen. Unerwartete Hilfe bekommen sie dabei von Trench (Arnold Schwarzenegger), Yin Yang (Jet Li) und Max Drummer (Harrison Ford). Nachdem das neue Team befreit ist, beginnt eine riesige Schlacht, in der natürlich keiner vom Team wirklich verletzt wird, dafür aber alle Feinde eliminiert werden.
Das Team wirbelt in fast schon widerwärtiger Art und Weise durchs Feld. Wie Superhelden aus einem Comic schießen sie um sich, killen eine Übermacht an Gegnern und sind unverwundbar. Übertriebene Übertreibungen, unnötige Neuzugänge und belanglose Dialoge machen diese Fortsetzung zu einer echten Qual. Spätestens als Ross mit seinem neuen Team unterwegs ist, gibt es keinen Grund mehr weiter zu schauen. Das ist so beliebig und uninteressant, dass man sich wünscht, dass es bald vorbei ist. Und bis zum enttäuschenden Finale wünscht man sich nichts anderes mehr. Besonderes Highlight ist es als einer vom neuen Team auf einem Motorrad die Feinde erledigt.

Fazit: Kaum zu ertragen und ermüdend dumm und zu übertrieben.


The Eyes of my Mother

Eines Tages kommt ein Fremder (Will Brill) zum Haus der Familie von Francisca (Olivia Bond). Der Mann tötet die Mutter und wird dann vom Vater (Paul Nazak) erwischt und eingesperrt. Zunächst kümmert sich Francisca scheinbar um den verletzten Mörder, doch dann entfernt sie seine Augen und sorgt dafür, dass er stumm bleibt. Jahrelang füttert sie den Gefangenen, holt ihn irgendwann ins Haus, um Sex mit ihm zu haben und tötet ihn als er versucht zu fliehen. Ersetzt wird er von einer Frau, die Francisca zum Haus lockt und dann ebenso zum Schweigen bringt und die Augen entfernt. Das Baby der Frau zieht sie dann groß bis die Frau fliehen kann und somit letztendlich den Alptraum beendet.
Das klingt alles durchaus krank und ist es auch. Unfassbar langsam vorgetragen ist dieser Wahnsinn eigentlich nicht zu ertragen. Zu verstörend und abartig ist die Geschichte. So etwas wie Spannung sucht man vergebens. Abgesehen von der mit nur 76 Minuten recht geringen Laufzeit, spricht nichts für dieses verstörende Werk. Dass Francisca ihren toten Vater aufbewahrt und am Ende ihre Mutter ausgräbt, ist auch nicht unbedingt förderlich, passt aber insgesamt zu diesem durch und durch kranken Werk.

Fazit: So deprimierend und verstörend, dass man sich die Pulsadern aufschneiden möchte.


The Ferryman

Eine Gruppe von sechs Leuten fährt mit einer Yacht übers Meer, gerät in üblen Nebel, entdeckt ein Schiff auf dem nur ein Überlebender ist, nimmt diesen mit auf die Yacht und das Morden beginnt. In dem alten Mann steckt nämlich ein Dämon, der mit einem Dolch einen nach dem anderen ersticht und so in den Körper des Erstochenen, der durch den Stich des Dolches allerdings nicht stirbt, sondern einfach den Dolch rauszieht und unverletzt ist, übergeht.
Keine wirklich schlechte Story, aber eine unerträgliche Umsetzung. Die Schauspieler sind eher schlecht, Spannung selten vorhanden und der Anblick der zappelnden Darsteller ist wirklich kein schöner. Je länger der Film läuft, desto aggressiver macht er einen, da es kaum zu ertragen ist, was einem geboten wird. Und es wird von Minute zu Minute schlimmer. Das Ende des Films ist dementsprechend banal und gibt einem den Rest.

Fazit: Regungslos in der Badewanne liegen macht mehr Spaß.


The Frighteners

Geisterjäger Frank Bannister (Michael J. Fox) nimmt mit seinen drei Geistern Leute aus und hat Spaß dabei. Dieser Spaß findet ein jähes Ende als der Geist eines Amokläufers auftaucht und voller Begeisterung Leute umbringt. Nun muss sich der Geisterjäger etwas einfallen lassen. Doch weil er ein wenig überfordert ist, fällt ihm das schwer. Bei seiner Geisterjagd wird er zudem von einem völlig verblödeten FBI Agenten gejagt.
Der Film, der eine Horrorkomödie sein soll, besticht durch einen vertrottelten Geisterjäger, der so nervig ist, dass man ihm ein schnelles Ende wünscht. Noch dümmer und nervender ist allerdings der FBI Agent. Dieser ist dermaßen bekloppt, dass man sich fragt, was sein schwachsinniges Verhalten mit Humor zu tun haben soll. Überhaupt ist der Humor des Films alles andere als unterhaltsam. Wenn es sich bei all dem um Ironie handelt, dann ist es eine sehr merkwürdige Form der Ironie, die sich absolut nicht jedem erschließt. Bei The Frighteners muss man sich vermutlich angewidert vom Bildschirm abwenden. Mehr hat dieser Film auch nicht verdient.

Fazit: Mit einem Wattestäbchen in der Nase bohren ist unterhaltsamer.


The Good, the Bad, and the Dead

Am Anfang hat man ganz stark das Gefühl, dass versucht wird eine Szene aus No Country for old men zu kopieren. Dass dies schiefgeht und mitunter etwas lächerlich wirkt, überrascht nicht. Auch die Vorstellung der Akteure mit coolen Einblendungen der Namen wirkt ziemlich kitschig und unbeholfen. Geschmückt wird alles mit durchaus unpassender Musik. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass es keine Parodie zu sehen gibt, sondern eine Art Actionfilm, der extra cool wirken soll. Eins vorweg, cool ist an The Good, The Bad, and the Dead maximal die Laufzeit. Die Darsteller, allen voran Danny Trejo und Dolph Lundgren, wirken manchmal etwas deplatziert und überfordert. Die Geschichte selbst ist gar nicht so schlecht und wäre alles besser umgesetzt worden, wäre man vermutlich ganz nett unterhalten worden. So ist es dann doch eher lästig, seine Zeit mit dem Quatsch zu verschwenden, zumal das ohnehin nicht hohe Niveau mit zunehmender Laufzeit immer weiter sinkt. Die Schießerei kurz vor Ende ist ziemlich peinlich und dämlich und unterstreicht die nicht vorhandene Klasse dieser kleinen, aber jämmerlichen Vorstellung. Anderseits kann man bei dem Titel und den Darstellern auch kaum mehr erwarten.

Fazit: Packend wie ein Griff ins Klo.


The Good, the Bad, the Weird

Der Seltsame (Song Kang-ho) klaut eine Schatzkarte, die eigentlich der Schlechte (Lee Byung-hun) klauen wollte. Der Gute (Jung Woo-sung), ein Kopfgeldjäger, der die Belohnung für den Schlechten kassieren will, jagt nun irgendwie den Schlechten und den Seltsamen, was irgendwie seltsam ist und später gar verwirrend wird.
Die Mischung aus Western und völligem Unsinn, gewürzt mit einer Portion Langeweile und einer Art Chaos, macht es einem wirklich schwer. Nach erträglichem Beginn, wird es rasch immer uninteressanter, vor allem, weil ein sehr merkwürdiger Humor verstärkt eingestreut wird. Und mit diesem komischen Humor verliert sich die Geschichte immer mehr in Belanglosigkeiten. Obendrein kommen immer mehr Gruppen dazu, die ebenfalls nach der Schatzkarte suchen, oftmals ohne zu wissen, warum sie das tun. Zwischenzeitlich ist es durchaus ziemlich wirr, meistens aber einfach nur langweilig, so dass es logischerweise absolut keinen Spaß macht, das Geschehen zu betrachten. Das Finale, welches zunächst fast völlig totgequatscht wird, bringt dann zwar auch keine Freude, aber immerhin die Erlösung, weil der seltsam schlechte Unsinn damit tatsächlich vorbei ist.

Fazit: Ein seltsamer Mix von dem einem höchstens schlecht wird.


The Guardian

The Guardian erzählt die Geschichte des Rettungsschwimmers Ben Randall (Kevin Costner), der durch einen tragischen Unfall dazu gezwungen wird als Ausbilder zu arbeiten. Sein Privatleben ist ebenfalls im Arsch und seine Arbeitsmethoden kommen zunächst nicht gut an. Als er eine Gruppe Rekruten zu Ende ausgebildet hat, arbeitet er wieder als Rettungsschwimmer, kriegt es jedoch nicht auf die Reihe und quittiert seinen Dienst. Dann wird sein Nachfolger (Ashton Kutcher) auf einem Boot eingesperrt und Ben kommt zurück, um ihm zu helfen. Nicht nur, dass Ben bei diesem Einsatz stirbt, sein Tod ist auch herrlich kitschig und möglicherweise sogar lächerlich dargestellt. Dieser rührende Abgang verpasst dem Film allerdings ein würdiges Ende, denn warum sollte das Ende auch besser sein als der furchtbare Rest?
The Guardian ist so voller absurder und unglaubwürdiger Szenen, dass einem schon beim zusehen kotzübel wird. Je länger der Film läuft, desto unerträglicher wird das Zuschauen. Einen derart banalen Film sollte man sich besser sparen.

Fazit: Ertrinken macht sicherlich mehr Spaß als dieser Film.


The Holding

Cassie (Kierston Wareing) bewirtschaftet gemeinsam mit ihren Töchtern einen Hof. Eines Tages taucht ein Fremder (Vincent Regan) auf, der vorgibt ihren Mann gekannt zu haben. Er macht sich nützlich, hilft auf dem Hof und es dauert nicht lange bis er sein wahres Gesicht zeigt. Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Als die Frauen keinen Ausweg mehr sehen, wehren sie sich endlich.
Ähnliche Storys gibt es viele. Manchmal werden sie gut umgesetzt, manchmal weniger gut. Letzteres trifft auf diesen Film zu. Es passt einfach nicht. Die Protagonisten sind eher unsympathisch, die Spannung mäßig und der Unterhaltungswert hält sich durchweg im unteren Bereich. So ist es wenig verwunderlich, wenn man einschläft oder feststellt, dass man während der Film läuft andere Dinge macht, z.B. Ein Buch liest, schläft oder einfach gelangweilt an die Decke starrt. Erst wenn der Film zu Ende ist, kann man durchatmen und sich wieder wohlfühlen.

Fazit: Spannend wie ein vertrocknetes Brötchen mit Leberwurst.


The Interview

Dave Skylark (James Franco) und sein Kumpel Aaron Rapaport (Seth Rogen) wollen ein Interview mit dem nordkoreanischen Machtinhaber führen. Tatsächlich werden Sie von diesem eingeladen. Doch bevor die beiden zum Interview aufbrechen, werden sie von der CIA-Agentin Lacey (Lizzy Caplan) dazu aufgefordert, bei der Gelegenheit den Diktator zu ermorden. Und so nimmt der Klamauk, der möglicherweise eine unwitzige Satire ist, seinen grausamen Lauf.
Die beiden Hauptdarsteller überzeugen erneut mit flachen, vorpubertären Witzen, lassen gute Gelegenheiten verstreichen und geben der Fäkalsprache eine prima Plattform. Abgesehen von denen, die möglicherweise an so einem Schwachsinn Gefallen finden, werden die meisten enttäuscht feststellen, dass es nur ganz wenige Momente gibt, die wirklich witzig oder gar unterhaltsam sind. Zumeist präsentieren die beiden Schwachsinn, der übelste Schmerzen verursacht. Verursacht der Schwachsinn keine Schmerzen, ist er einfach nur langweilig. Mit erschreckend flachen Belanglosigkeiten wird so die Zeit bis zum fulminant dämlichen Finale geschunden. Und dann ist der Müll endlich zu Ende.

Fazit: Unsere Schwänze sind zu schlau, sie hassen uns wie Sau.


The last stand

Arnie ist zurück. Und wenn man den Film so betrachtet, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass das wirklich nicht nötig gewesen wäre. Denn dieser Film bietet einem nicht wirklich etwas an, was einen begeistern könnte. Der Humor ist ausgesprochen flach. Eine Spannungskurve nicht vorhanden. Dafür gibt es eine Aneinanderreihung von belanglosen Ereignissen. Leider hat man das alles schon mal woanders besser gesehen. Die Darsteller wirken auch nicht, als hätten sie alles getan, um den Film besser werden zu lassen. Von Arnold Schwarzenegger, Forest Whitaker und Peter Stormare kann man durchaus etwas mehr erwarten als das, was sie hier präsentieren. Teilweise ist der Film sogar vollkommen lächerlich. Die Verfolgungsjagd im Maisfeld ist nicht nur schlecht, sie ist eine einzige Katastrophe. Einziges Highlight dieses vorhersehbaren und deprimierenden Films ist die Corvette ZR1.
Nach so einem Comeback stellt sich die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn Arnie darauf verzichtet hätte. Bleibt nur zu hoffen, dass er nicht auf diesem Niveau weiter macht.

Fazit: Gähn.


The Legend of Hercules

Hercules (Kellan Lutz) liebt Prinzessin Hebe (Gaia Weiss), doch das darf so nicht sein, weil diese Iphicles (Liam Garrigan), Hercules Bruder, heiraten soll. Und so wird Hercules auf eine Mission geschickt, von der er nicht mehr zurückkehren soll. Die Mission scheitert auch wie geplant, doch Hercules wird nicht getötet, sondern zum Sklaven, der viele Kämpfe bestehen muss, um am Ende doch zurückzukehren und Rache zu nehmen.
Zunächst einmal sieht Hercules anders aussieht als man es sich vorstellt oder vielleicht auch wünscht. Das ist in diesem Fall doppelt blöd, weil der Film auch sonst ziemlich blöd ist. Da wäre ein optisch gelungener Hercules wenigstens ein Pluspunkt gewesen. Hinzu kommt, dass viele Aufnahmen arg künstlich wirken und die Story recht unspannend vorgetragen wird. Die Darsteller sind fast alle ungeeignet für den Film. Vielleicht ist es aber auch so, dass der Film grundsätzlich ungeeignet für jeden Schauspieler ist. Oder eine Kombination aus beidem. Mitunter ist es echt mühselig, dem Geschehen zu folgen. Spaß bereitet Hercules jedenfalls zu keinem Zeitpunkt und das Finale, bei dem Hercules die riesigen Steine umher schleudert ist einfach nur lächerlich. Ebenso wie seine Blitzpeitsche, die er schwingt. Da kriegt man entweder einen Lachkrampf oder wendet sich geschockt und angewidert ab.

Fazit: Ebenso interessant, wie ein zu Boden gefallenes Ei.


The Mad

Jason Hunt (Billy Zane) legt mit seiner Freundin, seiner Tochter und deren Freund eine Zwischenstation in einer kleinen Stadt ein. Das Restaurant, in dem sie eine Kleinigkeit essen wollen, verkauft verseuchtes Fleisch. Und so werden aus den Bürgern der Stadt innerhalb kürzester Zeit vollkommen verblödete Zombies, die man sogar dadurch ablenken kann, dass man ihnen Mützen aufsetzt.
Die erste Hälfte des Films ist schon verdammt schlecht, doch in der zweiten Hälfte wird es richtig mies. Die dämlichen Dialoge gehen einem dermaßen auf die Nerven, dass man selbst beim Zuschauen aggressiv wird. Vollkommen unsinnige Gespräche und selten doofe Aktionen setzen dem Ganzen die Krönung auf. Sämtliche Versuche witzig zu sein ersticken im Keim. Ein weiterer Film, den die Welt nicht braucht.

Fazit: Grauenhaft.


The Man with the Iron Fists

Ort des Geschehens ist die Stadt Jungle Village. Hier gibt es einen Schmied (RZA) mit einer hübschen Frau (Jamie Chung), einen Cowboy (Russell Crowe) aus England, Banden, Nutten, übelste Spattereinlagen, dummes Geschwätz, grottigen Humor, fliegende Menschen, Blutföntänen, unangebrachte Rapmusik und Menschen mit Wolfskostümen. Dazu einen tätowierten Mann (Dave Batista), der gerne Kinder trägt und dann abwirft. Obendrein ist dieser eine Art Kopfgeldjäger, der sich bei Bedarf in eine Art unsympathischer Hulk mit Goldpanzer verwandelt. Während der Kämpfe, die es reichlich gibt, fliegen die Beteiligten wie Superhelden durch die Gegend. Doch damit nicht genug. Der fast rührende Rückblick des Schmieds, dem zwischenzeitlich vom goldenen Hulk die Unterarme abgeschlagen wurden, auf sein hartes Leben, gibt dem Film kurz vor dem Finale völlig unerwartet eine neue Richtung, macht ihn aber nicht besser. Nach dem Rückblick lässt der Schmied sich neue Arme basteln und ist danach so stark, dass alle Bösen schon bald vernichtet sind.
Die gut neunzig Minuten, in und um Jungle Village herum, machen einfach keinen Spaß. Egal, wie viel Blut auch spritzt. Russell Crowe, Lucy Liu und die vielen hübschen Frauen, können einfach nicht retten, was nicht zu retten ist.

Fazit: Wo Eisen ist, da ist auch Rost.


The Nameless

Fünf Jahre nach dem angeblichen Tod ihrer Tochter wird Claudia (Emma Vilarasau) von dieser angerufen und um Hilfe gebeten. Trotz einiger Zweifel beginnt Claudia mit der Suche und findet heraus, dass der Geheimbund «Die Namenlosen» mit dem verschwinden ihrer Tochter zu tun hat. Jene, die ihr bei der Suche helfen, werden getötet. Doch letzten Endes findet die Mutter ihre Tochter, nur ist diese durch den Geheimbund in eine etwas abgewandelte Form einer guten Tochter verändert worden.
Keine wirklich schlechte Story. Doch leider kommt so gut wie nie Spannung auf. Der Film plätschert so dahin und man langweilt sich fast zu Tode. Einzig die Soundeffekte des Films können gefallen. Und das nicht nur, weil sie einen immer wieder vor dem einschlafen retten. Ein guter Ton allerdings macht noch keinen guten Film, weshalb man diesen getrost unbeachtet lassen darf.

Fazit: Einen toten Frosch beobachten ist sicher unterhaltsamer.


The Night Watchmen

Die Leiche des Clowns Blimpo landet kurioserweise in der Lagerhalle eines Zeitungsverlages. Dort erwacht Blimpo von den Toten und geht nun auf Menschenjagd. Dabei infiziert er viele Menschen, die dann ebenfalls wieder auferstehen und Menschen jagen. Diese Toten sind eine Mischung aus Zombies, Dämonen und Vampiren, die man nur mit einem Holzpfahl durchs Herz oder Sonnenlicht töten kann. Kreuze wirken natürlich auch. Die verblödeten Nachtwächter Ken (Ken Arnold), Luca (Dan DeLuca), Jiggetts (Kevin Jiggetts) und Neuzugang Rajeeve (Max Gray Wilbu) sind scheinbar die einzigen, die dem Wahnsinn ein Ende bereiten können. In erster Linie aber sind es nervende Volltrottel, die man kaum ertragen kann.
Der Humor ist maximal für Gehirnamputierte und solche, deren Gehirn nur sehr dürftig ausgebildet ist, zu ertragen. Alle anderen dürften sich angewidert abwenden. Spannend ist der Unsinn natürlich zu keinem Zeitpunkt und dummerweise gibt es gar nichts sonst, was einem gefallen könnte. Niveaulos und ohne Sinn und Verstand geht es auf die Vampirjagd und endet leider erst bei Sonnenaufgang.

Fazit: Grausamer Klamauk für Debile und solche, die es werden wollen.


The New World

Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen John Smith (Colin Farrell) und einer namenlosen Häuptlingstochter (Q’orianka Kilcher), die später auf den Namen Rebecca getauft wird und letztlich doch einen anderen heiratet. Ansonsten passiert nicht viel. Der Film legt ein erschreckend langweiliges Schneckentempo vor. Alles scheint sich in Zeitlupe zu bewegen, selbst die netten Landschaftsaufnahmen langweilen schnell. Die Filmmusik wird als quälend empfunden und die Zeit scheint still zu stehen. Ständig blickt man zur Uhr, weil man sich nichts sehnlicher wünscht, als ein baldiges Ende. Dieses kommt aber erst nach knapp 130 Minuten.
The New World ist uninteressant und langweilig von der ersten bis zur letzten Minute. Es passiert einfach nichts und die Dialoge und Erzählungen sind kaum zu ertragen, weil sie so dermaßen dröge sind, dass man es kaum glauben kann. Der Film hat nicht den geringsten Unterhaltungswert.

Fazit: Taugt höchstens als Einschlafhilfe.


The Paperboy

Der Journalist Ward James (Matthew McConaughey) will zusammen mit seinem Kollegen Yardley Acheman (David Oyelowo) den Fall des möglicherweise zu Unrecht zum Tode verurteilten Hillary Van Wetter (John Cusack), der vor einigen Jahren den Sheriff getötet haben soll, untersuchen. Zusammen mit Hillarys Verlobter Charlotte Bless (Nicole Kidman) wollen sie beweisen, dass Hillary unschuldig ist. Doch ist er es wirklich?
Eine durchaus spannende Geschichte wurde hier mit guten Schauspielern schön in den Sand gesetzt. Irgendwie kommt die Geschichte nicht in Fahrt, egal, wie sehr sich alle auch bemühen. John Cusack bleibt dabei ebenso blass wie Matthew McConaughey. Der Erzählstil des Films wirkt bemüht, vermag aber nicht zu gefallen. Spannung wird zu oft durch Langeweile ersetzt. Nicole Kidman sieht zwar irgendwie geil aus, nervt aber zu oft und kann auch nichts retten. Und so säuft dieses Werk irgendwann einfach ab und taucht auch nicht wieder auf.

Fazit: Eine Sanduhr ist unterhaltsamer.


The Presence – Besessen von Dir

Eine Frau (Mira Sorvino) zieht in ein Haus, in dem ein träger Geist (Shane West) wohnt. Gelegentlich hört dieser Geist Musik, was die Frau verwirrt. Wenn die Frau auf die Toilette, die extra weit vom Haus entfernt ist, geht, wirft jemand tote Vögel gegen das Toilettenhaus. Das ist so spannend, dass es kaum auszuhalten ist. Nach einer Weile taucht der Freund (Justin Kirk) der Frau auf, um ihr einen Heiratsantrag zu machen und eine Weile bei ihr zu wohnen. Ein zweiter Geist (Tony Curran) taucht auf und redet auf den ersten Geist und die Frau ein. Zwischendurch geht das Licht aus und es ist ganz dunkel. Die Frau wird komisch, behandelt ihren Mann schlecht und die Beziehung droht zu zerbrechen. Dann kommt ein schwarzer Geist (Deobia Oparei) und alles wird gut. Zumindest auf den ersten Blick.
Wenn man nur die Musik des Films hört, könnte man meinen, einen spannenden Film zu sehen. Doch leider täuscht die Musik, denn alles was man sieht ist dermaßen langweilig, dass es wenig verwunderlich ist, wenn man zwischendurch einschläft. Der erste Dialog nach etwa zwanzig Minuten sorgt für den einzig wirklichen Schockmoment, weil die Synchronisation so unfassbar miserabel ist. Insgesamt wirkt The Presence wie das Werk einer Truppe von Stümpern, die gerade Langeweile hatten und ganz nebenbei dieses banale und kaum zu ertragende Werk entstehen ließen.

Fazit: 80 Minuten, nur mit einer Zipfelmütze bekleidet, auf einem Fass sitzen, bereitet definitiv mehr Spaß.


The Ridiculous 6

Die lächerlichen Sechs (u.a. Adam Sandler, Taylor Lautner, Luke Wilson, Rob Schneider) sind Halbbrüder auf der Suche nach ihrem Vater Frank Stockburn (Nick Nolte). Bei ihrer Suche erleben sie unglaublich merkwürdige Dinge und präsentieren dabei einen Humor, der selbst für eine Parodie absolut unertäglich ist. Ein Esel, der Durchfallfontänen schießt, mag vielleicht irgendwann mal witzig gewesen sein, doch das muss Jahrhunderte her sein. In diesem Fall ist es einfach nur abartig. Es ist nebenbei bemerkt ebenso alles andere als witzig, wenn sie jemand ein Auge mit einem Löffel entfernt. Auch die vielen bekannten Schauspieler (z.B. Steve Buscemi, John Turturro, Harvey Keitel, Steve Zahn) helfen dieser Westernparodie ohne Witz leider nicht, weil sie die Peinlichkeiten vielmehr unterstützen anstatt sie zu beenden. So ist The Ridiculous 6 von der ersten bis zur letzten Sekunde eine Frechheit, die nebenbei nicht einen Moment spannend oder gar unterhaltsam ist.

Fazit: Zwei Stunden in einem Schlammloch zu liegen ist definitiv erbaulicher und wohltuender.


The Son of no one

In diesem Polizeifilm geht es um den Polizisten Jonathan White (Channing Tatum), der alles andere als eine reine Weste hat. Er hat als Jugendlicher jemanden getötet und nun informiert irgendwer die Presse über die Geschehnisse. Fortan geht es darum Schlimmeres zu verhindern und das Geheimnis zu bewahren. Doch leider läuft die Sache mehr und mehr aus dem Ruder.
Al Pacino, Ray Liotta und Juliette Binoche in einem stets bemühten Film, der vor Langweile höchstens als Schlafmittel taugt. Was für eine Verschwendung. Dabei hätte aus der Geschichte durchaus ein spannender Film entstehen könne, doch leider kommt die Spannung niemals in dem Film an. Stattdessen wird der Zuschauer mit lahmen Dialogen gequält bis ihm die Ohren bluten oder er das Bewusstsein verliert.

Fazit: Eine echte Strafe für Filmfreunde.


The Spiral – Tödliches Geheimnis

Der gestörte Call-Center Mitarbeiter Mason (Joel David Moore) ist eigentlich ein erfolgloser Maler und nebenbei ein komischer Einzelgänger, der kaum Kontakt zu anderen Menschen hat. Lediglich sein Freund Berkeley (Zachary Levi) kümmert sich um ihn. Als er Amber (Amber Tamblyn) kennenlernt, bleibt er zwar weiter komisch, aber immerhin unternimmt er fortan mal etwas. Doch leider stellt Amber schon bald fest, dass Mason nicht nur etwas gestört ist. Doch da ist es längst zu spät.
Es ist unvorstellbar, dass ein Typ wie Mason tatsächlich eine Frau kennenlernt und das überhaupt jemand mit ihm redet. Ständig läuft er mit deprimiertem und irren Blick durch die Gegend, redet kaum und ist in etwa so sympathisch, wie ein ausgekautes Kaugummi. Seine Trägheit trägt den ganzen Film, der komplett auf Spannung verzichtet. Quälende 90 Minuten latscht dieser Unsympath durch den Film bis der Zuschauer, der bis dahin nicht abgeschaltet hat, eingeschlafen oder verstorben ist, endlich erlöst wird.

Fazit: Eine scheißende Kuh hat mehr zu bieten.


The Theatre Bizarre

In Theatre Bizarre werden sieben Kurzfilme/filme- gezeigt. The Mother of Toads, ein Film über ein Pärchen, dass eine Kopie des sagenumwogenen Necronomicons findet, haut einen schon nicht vom Hocker, ist aber als Kurzfilm noch okay. I love you ist eine belanglose Geschichte über das Ende einer Beziehung. In Wet Dreams geht es erneut um eine gescheiterte Beziehung. In The Accident sieht ein Mädchen einen Unfall und stellt ihrer Mutter Fragen. Das ist einfach nur langweilig und interessant wie ein Schluck Wasser. Der Unterhaltungswert ist jetzt auf dem Nullpunkt und man glaubt, dass es nicht schlimmer werden kann. Doch es kann. Vision Stains ist die Geschichte einer Frau, die Frauen tötet, um sich deren Augenflüssigkeit ins Auge zu injizieren, um dadurch am Leben der Sterbenden teilzunehmen. Das ist so langweilig und schlecht, dass man sich selbst die Augen entfernen möchte, um das nicht ansehen zu müssen. Doch es geht noch weiter. In Sweets sitzt ein Pärchen in einem Zimmer und führt einen grauenhaften Dialog über die bevorstehende Trennung. Das ist so schlecht, dass man es kaum ertragen kann. Doch damit nicht genug. Zum Schluss lässt die Frau ihren Freund schlachten und verspeist ihn zusammen mit ihren gestörten Freunden.
Theatre Guignol umrahmt die sechs Geschichten. Ein menschliche Puppe (Udo Kier) führt einer Frau in einem Theater die sechs anderen filme/filme- vor, um sie nach der Vorführung für seine Puppensammlung zu einer Puppe zu machen. Bis es endlich soweit ist vergehen zwei Stunden, die unendlich erscheinen und einem wie eine Bestrafung vorkommen.

Fazit: Spannend und unterhaltsam wie ein überfahrener Regenwurm in einer Hofeinfahrt.


The Tourist

Auf der Jagd nach Alexander Pearce, nimmt Agentin Elise Ward (Angelina Jolie) Kontakt zu dem Tourist Frank Tupelo (Johnny Depp) auf, um ihn dazu zu benutzen, ein paar Verfolger auf die falsche Fährte zu locken. Dummerweise verlieben sich die beiden schnell ineinander, was zu unvorhersehbaren Komplikationen führt. Bis zum Finale darf man sich ordentlich langweilen und fragen, was das alles soll und warum es so langweilig produziert wurde.
The Tourist ist ein prima Beispiel dafür, dass es nicht grundsätzlich von Erfolg gekrönt sein muss, wenn man einige bekannte Schauspieler, neben Jolie und Depp sind u.a. Paul Bettany und Timothy Dalton mit von der Partie, versammelt. Und so ist The Tourist nichts weiter als das vollkommene überflüssige und spannungsarme Remake des französischen Films Anthony Zimmer. Selbst die Verfolgungsjagd mit einem Motorboot läuft in Zeitlupe ab. So können die Verfolger bequem neben den Booten herlaufen und in aller Ruhe auf die Flüchtenden schießen. Weil sie aber weder zielen können, noch besonders intelligent sind, entkommen die Verfolgten am Ende doch fast mühelos. Spannend ist diese Verfolgungsjagd, so wie alles andere, natürlich nicht. Das fulminante Finale ist alles andere als fulminant und rettet den schwachen Film erwartungsgemäß nicht. Eher im Gegenteil.

Fazit: Da liegt man besser 100 Minuten regungslos auf einem Autobahnparkplatz.


The Tree of Life

Jack und seine Eltern (Brad Pitt, Jessica Chastain) leben in den 50ern. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Jack. Doch ganz so einfach ist das nicht, denn die Geschichte ist anders. Es gibt Dinosaurier, wunderschöne Aufnahmen, deprimierende Stimmung von Anfang bis zum Ende und die Frage nach dem Sinn des Ganzen.
So ist man entweder nach wenigen Minuten fasziniert, oder aber, was wahrscheinlicher ist, gelangweilt und deprimiert. Der Film überfällt einen mit einer derart merkwürdigen Stimmung, dass man kaum anders kann als sich zu langweilen oder gegen sich selbst gerichtete Aggressionen zu entwickeln. Da helfen auch keine schönen Bilder, weil alles dermaßen zäh und langweilig vorgetragen wird, dass man nur schwer, wenn überhaupt, Zugang zu dem Werk bekommen kann. Und wer keinen Zugang hat, verspürt möglicherweise sogar das Gefühl sich etwas antun zu wollen, um diesen Film nicht mehr ertragen zu müssen. Natürlich gibt es einfachere Methoden als sich etwas anzutun. Doch dieser Film macht es einem wirklich nicht leicht abzuschalten bevor man total deprimiert ist und auf den Gedanken kommt sich einen Kugelschreiber ins Auge zu stoßen oder eine Hand abzuhacken. Für labile Menschen ist der Film sicher nicht ungefährlich. Für diejenigen, die in dem Film etwas erkennen, was vielleicht sogar da ist, oder eben nicht, mag der Film durchaus geeignet sein.

Fazit: Kunst oder gefährliche Kacke. Man weiß es einfach nicht.


The Twilight Werewolf

Sarah (Isabella Calthorpe), Stephen (Peter Gadiot), Emily (Gemma Atkinson), Charlie (Gabriel Thomson), Gary (Tom Felton), Doug (Joshua Bowman) und Luke (Antony de Liseo) feiern eine Art Party, während Sarahs Vater im Haus schläft. Als die jungen Leute irgendwas aus dem Haus brauchen, machen sie eine grausige Entdeckung. Überall im Haus ist Blut und der Vater liegt zerfetzt in seinem Bett. Noch bevor sie Hilfe holen können, werden sie von einem Werwolf gejagt. Zunächst verstecken sie sich auf dem Dachboden, doch weil das zu sicher ist, gehen sie immer wieder runter ins Haus, um sich töten zu lassen. Die Gruppe wird immer kleiner und weil alle etwas dämlich sind, streiten sie sich und Emily schafft es sogar sich selbst umzubringen. Sarah, die eine Wunde vom Werwolf hat wird, wie erwartet, auch zum Werwolf, kämpft dann mit dem anderen Werwolf, bevor sie jemandem in den Hals beißt und bewusstlos wird. Am nächsten Morgen wacht sie mit einer Glatze auf und sieht sich an, was sie angerichtet hat. Neben den Geschehnissen im Haus gibt es noch eine Nebengeschichte. Ein Polizist und eine Art Hundefänger fahren im Polizeiwagen Richtung Anwesen. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis sie ankommen. Und kaum sind sie angekommen, sind sie auch schon tot.
The Twilight Werewolf gehört zu den filme/filme-n, um die man getrost einen Bogen machen kann. Alles fängt zwar relativ normal an, wird mit zunehmender Dauer aber immer unerträglicher. Die Blödheit der Jugendlichen ist kaum zu ertragen und die Effekte sind alles andere als ansehnlich. Die Werwölfe sehen passend dazu ziemlich bescheuert aus, doch zum Glück sieht man sie nur selten, was zu den wenigen positiven Aspekten dieser Werwolfbelästigung zählt.

Fazit: So überflüssig wie ein Furunkel am Arsch.


The Veteran

Robert Miller (Toby Kebbell) kehrt nach dem Krieg nach South London zurück. Dort gerät er schnell zwischen die Fronten der Gewalt des Ghettos und des britischen Geheimdienstes. Und so arbeitet er schließlich Undercover für den Geheimdienst und zieht eine Spur der Gewalt hinter sich her.
Dummerweise ist der Hauptdarsteller ziemlich unsympathisch, was schon einmal sehr schlecht ist. Dann ist die ganze Geschichte irgendwie verworren und undurchsichtig. Dabei obendrein unspannend und ebenso uninteressant, wie der Hauptdarsteller. Die Figuren interessieren einen allesamt wenig bis gar nicht und irgendwie geht einem der Film schnell am Arsch vorbei. Und ein Film, der einem am Arsch vorbei geht, bereitet selten Freude. Und so sitzt man, wenn man nicht vorher aufgibt, fast 100 Minuten einfach nur da, ist gelangweilt und stellt sich vor, was man alles hätte machen können, wenn man sich nicht The Veteran anschauen würde.

Fazit: Da bastelt man sich besser aus Tomaten eine Puppe.


The Watch – Nachbarn der 3. Art

Evan Trautwig (Ben Stiller) ist Chef des Costco Marktes. Als dort ein Mord geschieht gründet er eine Nachbarschaftswache. Zusammen mit Bob (Vince Vaughn), Franklin (Seth Rogen) und Jamarcus (Richard Ayoade) will er den Mörder fassen. Schon bald stellen die vier fest, dass der Mörder nicht von dieser Welt ist.
Vier ziemlich gestörte Männer, zwei noch gestörtere Polizisten und ein paar Aliens geben alles, um diesen Film einfach unerträglich zu machen. Humor unterhalb der Gürtellinie und außerhalb der Unterhaltung. Es wird alles getan, damit man keinen Spaß hat. Der Wunsch, dass die Aliens alle töten, wird von Minute zu Minute größer. Leider geschieht das aber nicht und so wird der Zuschauer aufs Äußerste gequält und muss ein Meisterwerk des infantilen Humors über sich ergehen lassen. Da werden hundert Minuten schnell zu einer Ewigkeit.

Fazit: Infantile Unterhaltung ohne Sinn und Verstand.


The Woman

Ein gestörter Familienvater (Sean Bridgers) findet im Wald eine wilde Frau (Pollyanna McIntosh), die dort lebt. Er schlägt sie k.o., nimmt sie mit und kettet sie in seinem Keller an. Nachdem sie ihm einen Finger abbeißt, was ihn nur wenig belastet, zeigt er seinen Fund seiner Familie. Weil in der Familie alle ein wenig gestört sind, beschließen sie, die Frau zu behalten und zu zivilisieren. Mit einem Hochdruckreiniger wird die Frau gewaschen und dann wieder in den Keller gesperrt. Weil der Familienvater ein geiler Bock ist, vergeht er sich später an ihr. Am Ende eskalieren die Ereignisse. Eine Tochter befreit die Frau. Diese tötet Mutter, Vater und Sohn und geht dann mit den drei Töchtern, von denen eine jahrelang in einem Hundekäfig gehalten wurde, in den Wald.
Schon nach nur einer Minute weiß man, dass man nicht viel erwarten kann. Grausige Dialoge und äußerst mäßige Schauspieler passen zu der kranken und schlecht umgesetzten Geschichte. Fast alle Darsteller in dem Film sind einem unsympathisch. Und so bereitet der Film bis zum bitteren Ende keine Freude.

Fazit: 100 Minuten die Klospülung betätigen ist ebenso krank und ähnlich packend.


The World’s End

Die fünf Jugendfreunde Gary (Simon Pegg), Oliver (Martin Freeman), Andrew (Nick Frost), Peter (Eddie Marsan) und Steven (Paddy Considine) versuchen 20 Jahre nach ihrem ersten, gescheiterten Versuch, ihre Kneipentour dieses Mal erfolgreich zu absolvieren. 12 Pubs wollen sie nacheinander besuchen und dort ein Bier trinken. Doch eine Invasion Außerirdischer erschwert das Vorhaben ungemein.
Es geht schon wenig begeisternd los und es wird auch nicht besser. Je länger die fünf unterwegs sind, desto mehr nerven sie. Die Geschehnisse sind selten witzig, dafür meist unlustig und beschränkt. Der Humor ist flacher als es dem Film gut tut und die Außerirdischen sind unglaublich armselig. Das ist vermutlich so, weil es witzig sein soll, doch weil es eben nicht witzig ist, ist es lächerlich peinlich und zu beschränkt, um Spaß zu machen. Der Humor ist nur für Menschen geeignet, die entweder total besoffen oder total zurückgeblieben sind. Für alle anderen empfiehlt es sich, etwas anderes zu unternehmen. Erschreckend ist neben den ganzen Dialogen die Tatsache, dass der Film einfach nicht enden will. Da bekommt der eine oder andere möglicherweise Brechreiz und muss ganz stark würgen.

Fazit: Da hängt man besser in der Nase popelnd auf dem Klo ab.


Thrill to kill

Die Drogendealer Frank (Daniel Bonjour) und Eddie (Gianni Capaldi) beschließen, ihren Drogenlieferanten zu bestehlen. Kaum haben sie ihren Plan in die Tat umgesetzt, werden sie von Gangsterboss Vincent (Vinnie Jones), dem das Geld tatsächlich gehört, gejagt. Doch nicht nur der Gangsterboss ist ein Problem, denn die Agenten Maxwell (Dolph Lundgren), Beverly (Carly Pope) und Reiley (Randy Couture) mischen ebenfalls in diesem durch und durch unspannenden und dämlichen Spektakel mit.
Schauspieler, Synchronisation, Handlung und unglaublich schlecht inszenierte Kämpfe machen wahrlich keine Freude. Hölzern stolpern die Darsteller durch den Film, untermalt von den Kommentaren von einem der beiden dämlichen Dealer. Stets bemüht, cool und interessant zu wirken, geht alles in die Hose, was in die Hose gehen kann und lässt einen riesigen Haufen Scheiße entstehen. Und dieser Scheißhaufen ist es wirklich nicht wert, dass man ihn sich ansieht. Ganz und gar nicht.

Fazit: Wenn sie mich töten, bin ich tot.


Tim & Eric’s Billion Dollar Movie

Tim (Tim Heidecker) und Eric (Eric Wareheim) haben eine Milliarde Dollar von Tommy Schlaaang (Robert Loggia) in den Sand gesetzt und stehen nun auf seiner Todesliste. In einem heruntergekommenen Supermarkt versuchen die beiden das Geld zu verdienen, um nicht getötet zu werden.
Ein Höhepunkt, der das Niveau dieses filme/filme-s perfekt in Szene setzt, ist, als Eric in einer Badewanne liegt, vor der vier Kids stehen, die ihre Ärsche über die Wanne halten und diese mit ihrem Durchfall füllen bis Eric komplett mit Scheiße bedeckt ist. Das ist einfach nur widerlich. Der Film ist eigentlich auch gar kein Film, sondern lediglich eine Aneinanderreihung von schwachsinnigen Szenen und eine einzige Katastrophe, die dem Zuschauer große Qualen bereitet. Jeder Dialog ist ein Angriff auf die Gesundheit und verursacht Übelkeit und Brechreiz. Die bekannten Schauspieler, die in diesem Werk einen Auftritt haben, machen alles noch viel schlimmer. John C. Reilly, Jeff Goldblum, Zach Galifianakis, Will Ferrell und Robert Loggia liefern hier unglaublich üble Leistungen ab. Ironie und Witz sucht man vergebens. Und so findet kein Zuschauer, der einen IQ über 25 hat, auch nur irgendetwas, was den Film erträglich macht.

Fazit: Tim & Eric’s Billion Dollar Movie ist einfach nur ein großer Haufen Scheiße.


Tödliches Spiel – Would you Rather?

Iris (Brittany Snow) soll an einem Spiel teilnehmen, um die Behandlung ihres an Leukämie erkrankten Bruders Raleigh (Logan Miller) finanziert zu bekommen. Obwohl sie nicht weiß, was sie erwartet, beschließt sie an dem Spiel teilzunehmen. Mit ihr nehmen weitere Menschen an dem von Shepard Lambrick (Jeffrey Comb) veranstalteten Spiel teil. Schnell stellt sich heraus, dass nur eine Person dieses Spiel überleben wird.
Das klingt alles gar nicht so schlecht und daraus hätte man sicher auch was machen können, doch leider hat das nicht so wirklich geklappt. Ob es nur an der mäßigen Synchronisation liegt, darf bezweifelt werden. Auch die schauspielerischen Darbietungen lassen zu wünschen übrig und so wird dem Zuschauer eine ziemlich dürftige Kost vorgesetzt, die vielen nicht schmecken dürfte.Iris (Brittany Snow) soll an einem Spiel teilnehmen, um die Behandlung ihres an Leukämie erkrankten Bruders Raleigh (Logan Miller) finanziert zu bekommen. Obwohl sie nicht weiß, was sie erwartet, beschließt sie an dem Spiel teilzunehmen. Mit ihr nehmen weitere Menschen an dem von Shepard Lambrick (Jeffrey Comb) veranstalteten Spiel teil. Schnell stellt sich heraus, dass nur eine Person dieses Spiel überleben wird.

Fazit: Irgendwie einschläfernd.


Tomorrow, when the War began

Während ein paar Jugendliche ein Wochenende in der Wildnis verbringen, wird ihr Land von einer asiatischen Armee besetzt. Völlig auf sich allein gestellt müssen die Jugendlichen nun überlegen, was sie tun wollen.
Die Geschichte, die irgendwie an ‘Die rote Flut’ erinnert, hätte wirklich zu einem spannenden Film verarbeitet werden können. Wurde sie aber nicht. Stattdessen wird aufkommende Spannung meist sehr schnell im Keim erstickt. Ein bezeichnendes Beispiel ist die Sprengung der Brücke, die beinahe scheitert, weil die beiden Mädchen, die in dem gestohlenen LKW sitzen, plötzlich vergessen, dass sie im Krieg sind und stattdessen über Männer plaudern. Dummerweise schalten sie dabei das Funkgerät ab und bemerken nicht einmal, dass sich feindliche Angreifer nähern. Solche Aktionen erzeugen keine Spannung, sondern sind einfach nur lächerlich und nerven. Immer, wenn man denkt, dass es nun endlich richtig losgeht, bremsen irgendwelche nicht nachvollziehbaren Dinge den Film aus. Und so ist ‘Tomorrow, when the War began’ nichts weiter als ein belangloser Film über Teenies im Krieg.

Fazit: Angucken, vergessen, weiterschlafen.


Tomcats

Schwachkopf Michael (Jerry O’Connell) und der unsympathische und widerwertige Kyle (Jake Busey) sind die letzten Unverheirateten einer Gruppe von Freunden, die jährlich Geld in einem Jackpot angespart haben, welches der letzte verbleibende Junggeselle der Gruppe bekommen soll, wenn alle anderen verheiratet sind. Da Michael in finanziellen Schwierigkeiten steckt, versucht er mit einem Trick und der Hilfe von Natalie (Shannon Elizabeth), welche von Kyle einst übel verarscht wurde, Kyle dazu zu bringen endlich zu heiraten.
Müde, stumpfsinnige und abgewetzte Dialoge, zwei schreckliche Hauptdarsteller und eine primitive Darstellung mit teilweise völlig aberwitzigen Szenen machen Tomcats zu einer schwer verdaulichen Kost, bei der man sich immer wieder dabei ertappt, wie man zur Uhr schaut und hofft, dass es endlich vorbei ist.

Fazit: Eine grausige Komödie.


Toni Erdmann

Winfried (Peter Simonischek) und seine Tochter Ines (Sandra Hüller) haben kein besonders gutes Verhältnis zueinander und sind beide auf ihre Art schon sehr speziell. Ines ist eine trockene Unternehmensberaterin und Winfried einfach nur ein komischer Kauz. Als Winfrieds Hund stirbt besucht er seine Tochter in Bukarest. Er setzt sich eine schlecht sitzende Perücke auf, trägt ein schiefes Gebiss, welches er möglicherweise bei Horst Schlämmer entliehen hat, nennt sich Toni Erdmann und ist plötzlich Teil des Arbeitslebens seiner Tochter.
Vorgetragen wird die Geschichte in einem deprimierenden Erzähltempo. Teilweise ist alles so schleppend, dass man fürchtet alle beteiligten Personen schlafen gleich ein. Der Humor ist größtenteils ebenfalls einschläfernd und oft scheint es so als gäbe es kein Drehbuch und die Schauspieler irrten ratlos umher. Was das Ganze am Ende tatsächlich soll, bleibt irgendwie ein Rätsel. Möglicherweise ist es ganz große Kunst, vermutlich aber ist es aber nur ein ziemlicher Haufen Kacke, der zügig im Klo runtergespült und schnell vergessen werden sollte.

Fazit: Zuschauerquälerei auf deutschem Niveau.


Totem – Das Haus am Wald

Sechs Menschen landen in einem Haus im Wald. Fliehen können sie nicht, sie können sich lediglich in einem gewissen Umkreis um das Haus bewegen. Gefangen gehalten werden sie durch ein merkwürdiges Kraftfeld. Auf einem Friedhof entdecken sie einen “Totem-Pfahl” mit drei albernen Dämonenskulpturen. Diese Dämonen haben grün-leuchtende Augen. Drei der sechs Menschen sollen durch einen Fluch, oder was auch immer, zu Mördern werden, drei zu Opfern. Für jedes Opfer wird einer dieser albernen Steindämonen zum Leben erweckt. Und das sieht so aus. Eine Dämonenskulptur wird irgendwo hingestellt, es wird Nebel produziert, dazu grüne Blitze und gefährliche Musik. Ab und zu wird die bewegungsunfähige Skulptur verschoben und die Schauspieler kreischen dazu. Selten waren Horroreffekte primitiver und lächerlicher. Aber sie passen gut zu dem durch und durch schwachsinnigen Film. Beim Finale hängen die bedrohlichen Skulpturen irgendwie in bzw. an einem Baum. Wirklich beängstigend. Zu den Schauspielern und den Dialogen kann man nur so viel sagen, dass sie ähnlich prickelnd wie die Spezialeffekte sind. Das einzige Plus an dem billigen Amateurfilm ist die Laufzeit von etwa 65 Minuten.

Fazit: Gartenzwerge beobachten ist ähnlich gruselig.


Tough and deadly

Tough and deadly ist ein Film aus dem Jahr 1995, der wie ein 80er Jahre Billigfilm wirkt. Der Kopfgeldjäger Elmo Freech (Roddy Piper) findet einen schwerverletzten und unter Amnesie leidenden Mann (Billy Blanks). Weil er denkt, dass er mit oder durch den Mann Geld verdienen kann, nimmt er ihn kurzentschlossen aus dem Krankenhaus mit nach Hause. Da der Mann in keiner besonders guten Verfassung ist, gehen die beiden unverzüglich joggen. Und schon glaubt man, eine Rocky Trainingsparodie zu sehen. Die beiden joggen und trainieren so lange, bis der Mann fitter als Elmo ist. Zum albernen Training gibt es die passende Musik. Das ist herrlich schwachsinnig. Alle paar Minuten gibt es danach eine Prügelei. Fast alle Teilnehmer können Karate oder eine ähnliche Kampfsportart. Gewürzt wird das Ganze mit peinlichen Dialogen und saftlosem Humor.
Diese Trashperle ist wirklich nur etwas für wahre Trashfreunde. Alle anderen werden sehr schnell das Ende herbeisehnen. An besagtem Ende werden sie mit einer wilden Schießerei, die natürlich ebenfalls keinen Spaß macht, belohnt. Das einzig positive an diesem Film ist, dass er irgendwann zu Ende ist.

Fazit: 88 Minuten einen Abhang runter rollen ist ähnlich schwachsinnig.


Transformers

Der Teenager Sam Witwicky (Shia LaBeouf) bekommt ein Auto geschenkt, welches alles andere als ein normales Auto ist. Denn dieses Auto ist ein Autobot, der auf der Erde ist, um Krieg gegen die Deceptions zu führen. Während Sam versucht, seine Traumfrau Mikaela (Megan Fox) für sich gewinnen, passieren um ihn herum immer merkwürdigere Dinge. Und ehe er begreift, was da wirklich vor sich geht, befinden sich alle längst in dem Krieg der Transformers.
Transformers überzeugt von Anfang an mit einer flachen Story, lächerlichen Dialogen und einem Humor, der für ganz schlichte Gemüter so gerade noch zu ertragen ist. Ansonsten gibt es große und kleine Roboter zu sehen und Darsteller, die einem mächtig auf die Nerven gehen. Transformers bietet somit alles, was ein Filmfreund in dieser Form gar nicht braucht. Wem davon nicht schlecht wird, dem kann man nur gratulieren oder bemitleiden. Je nachdem, wie man selbst drauf ist.

Fazit: Ein Haufen Blech ohne Sinn und Verstand.


Transformers 2 – Die Rache

In dieser völlig unnötigen Fortsetzung sind die bösen Roboter noch größer und stärker als im ersten Teil. Dafür ist die Story noch dünner. Glücklicherweise ist das aber nicht wichtig, da es bei einer Aneinanderreihung von Actionszenen nicht wirklich darauf ankommt, dass eine vernünftige oder wenigstens spannende Handlung vorhanden ist.
Und so geht es in diesem sinnfreien Actionknaller nur darum, dass möglichst viel explodiert und zerstört wird. Die beiden Hauptdarsteller (Shia LaBeouf und die entzückend anzuschauende Megan Fox) sind nicht wirklich wichtig. Ebenso ist es nicht wichtig sich den Film anzugucken. Ist auch nur schwer zu ertragen, dieser Roboterblödsinn. Dafür explodiert viel. Und es geht viel kaputt. Braucht kein Mensch.

Fazit: High Tech Schwachsinn.


Transformers 3 – Dark of the Moon

Der hoffentlich letzte Kampf zwischen Menschen und Autobots gegen Decepticons bietet nichts weiter als unfassbar dämliche Dialoge und ganz viel Roboteraction. Bei den Dialogen werden maximal Drittklässler, Hinterwäldler und geistig minderbemittelte gut unterhalten. Die Roboterkämpfe sind so verwirrend, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Unterhaltsam ist der Film nur ganz selten. Meistens fragt man sich, was das alles soll. Die Schauspieler bieten dem Zuschauer alles, was er nicht braucht. John Malkovich als Bruce Brazos ist einfach nur peinlich. Besonders tragisch ist die Länge dieses Actionfilms. 157 Minuten in denen dümmlichste Dialoge und unglaubliche Actionszenen im Wechsel über den Bildschirm flackern. Ein bisschen weniger Action und der komplette Verzicht auf Dialoge hätte dem Film helfen können. Leider wären die verbleibenden etwa 37 Minuten zu wenig für einen abendfüllenden Film. Und so bleibt nur zu hoffen, dass es keine weiteren Schlachten geben wird. Und wenn doch, dann bitte ohne derartige Dialoge. Alles andere wäre unerträglich.

Fazit: Ein Film für Blechköpfe.


Transformers 4 – Ära des Untergangs

Mit Transformers 4 startet eine neue Trilogie der Blechhaufen für Blechköpfe. Die Darsteller wurden ausgetauscht, ansonsten geht es irgendwie doch da weiter, wo es aufgehört hat. Gigantische Blechhaufen kämpfen gegen andere Blechhaufen, die Story bleibt dürftig, wie man es kennt, und zur Krönung kommt ein großes Raumschiff angeflogen, dass mit einem Riesenmagneten Metall anzieht und dann wieder abwirft, was nebenbei bemerkt ganz schön nervt. Die Menschen, die es unnötigerweise auch noch gibt, nerven mit furchtbaren, mitunter peinlichen, Dialogen und einem hohlen Humor, der bisweilen sehr weh tut. Das Niveau bewegt sich unterhalb der Bordsteinkante und beglückt wohl nur Menschen, die sich die Blechlawine sturzbetrunken ansehen oder denen aus anderen Gründen nicht zu helfen ist. Cade Yeager (Mark Wahlberg), Joshua Joyce (Stanley Tucci) und die anderen geben wirklich alles, was keiner sehen oder hören will. Ansehnlich ist maximal Tessa Yeager (Nicola Peltz ), wobei das auch nichts bringt. Sicherlich verwandeln sich die Autobots gelegentlich in schöne Autos und die Effekte sind durchaus gelungen. Doch für einen Film, der 2 Stunden und 45 Minuten, andauert, ist das natürlich zu wenig. Dinosaurier, die aus Blech sind und unnötigerweise auch noch mitmischen, bringen den Film natürlich auch nicht nach vorne. Was für diesen vierten Teil spricht, ist lediglich die Tatsache, dass er konsequent den Weg der Blechmaschinen fortsetzt. Jeder Teil ist noch dümmer und schlechter als der Teil davor. Wenn das der Anspruch war, kann man nur gratulieren.

Fazit: Peinlicher, blecherner Schrott ohne jeglichen Unterhaltungswert.



© 02.2001 – 08.2018

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