Filme T

Taffe Mädels – The Heat
Tank 432 – Es gibt kein zurück
Tanz der Dämonen
Taxi Teheran
Terminator – Dark Fate
The Angriest Man in Brooklyn
The Bagman
The Ballad of Lefty Brown
The Burrowers
The Child – Tochter des Bösen
The cold light of day
The Convent – Biss in alle Ewigkeit
The Counselor
The Courier- Tödlicher Auftrag
The Dark Knight Rises
The Day – Fight. Or Die.
The Devil’s Rejects
The Expendables 3 – A Man´s Job
The Eyes of my Mother
The Ferryman
The Frighteners
The Good, the Bad, and the Dead
The Good, the Bad, the Weird
The Guardian
The Holding
The Hunt
The Interview
The last stand
The Legend of Hercules
The Mad
The Man with the Iron Fists
The Nameless
The New World
The Night Watchmen
The Paperboy
The Presence – Besessen von Dir
The Professor
The Ridiculous 6
The Rover
The Son of no one
The Spiral – Tödliches Geheimnis
The Strangers – Opfernacht
The Theatre Bizarre
The Tourist
The Tree of Life
The Twilight Werewolf
The Veteran
The Watch – Nachbarn der 3. Art
The Woman
The World’s End
Thrill to kill
Tim & Eric’s Billion Dollar Movie
Time Breaker
Tödliches Spiel – Would you Rather?
Tomorrow, when the War began
Tomcats
Toni Erdmann
Totem – Das Haus am Wald
Tough and deadly
Toybox
Transformers
Transformers 2 – Die Rache
Transformers 3 – Dark of the Moon
Transformers 4 – Ära des Untergangs

Taffe Mädels – The Heat

FBI-Agentin Sandra Ashburn (Sandra Bullock) ist wenig beliebt und etwas eigenartig. Joyce Nelson (Melissa McCarthy) ist eine übergewichtige Polizistin, die gerne überzogen reagiert, unglaublich nervt und sich für unglaublich gute Polizistin hält. Gemeinsam müssen die beiden einen Fall lösen, was sich als alles anderes als leicht erweist, weshalb die beiden so verschiedenen Frauen zunächst arge Probleme haben, sich dann aber zusammen raufen und ein fast schon tolles Team werden.
Dummerweise sind die beiden in erster Linie ein nervendes Team. Joyce ist so unfassbar nervig und Sandra so trottelig, dass es manchmal weh tut, den beiden zuzusehen. Dazu kommt, dass auch der Rest des Films zu oft zu flach und Klischeehaft daherkommt.
Es gibt tatsächlich einige gelungene Scherze in dem Film, doch leider folgen danach meist katastrophale Gags, die oft auch nicht enden wollen. Eine vielzahl der Aktionen der zwei bereitet einfach keinen Spaß. So ist der Auftritt der beiden in einer Bar einfach nur nervig und will obendrein nie enden, wie so einige Szenen scheinbar nie enden wollen. Und immer, wenn man glaubt, dass alles doch nicht so schlecht ist, wird man eines Besseren belehrt und mit irgendwelchen Dialogen oder Handlungen gequält, die wirklich alles verderben. Der Verzicht auf mindestens dreißig Minuten unsinniger Gags und flacher Dialoge würde dem Film mehr als gut tun. Denn die beiden Damen zwei Stunden dabei zu beobachten, wie sie dumm daher reden, sich blamieren und doch den Fall lösen, ist wirklich keine Freude und tut gelegentlich auch weh.

Fazit: Unnötig wie Popel im Kuchen.


Tanz der Dämonen

In diesem billigen und kaum zu ertragendem Film geht es um einen Mann, der zusammen mit einigen Freunden zum Haus seiner Eltern reist, um den Selbstmord seines Vaters aufzuklären. Dort finden sie ein altes Tagebuch in dem es um Verschwörung und den Satan geht. Und dann geht es richtig zu Sache. Es kommen völlig albern aussehende Dämonen, die mit unglaublich billigen Effekten herbeigezaubert werden, um sie zu töten. Bereits zu dem Zeitpunkt ist Tanz der Dämonen schon so unerträglich, dass einen gar nichts mehr wundert. Primitivste Effekte, unglaublich hölzerne, wenn nicht sogar unfähige Schauspieler, und eine zusammengeklaute Story lassen den Zuschauer vor Übelkeit fast kotzen. Einen derartigen Schwachsinn halten wirklich nur die ganz Harten durch.

Fazit: Billiger und primitiver geht es kaum.


Taxi Teheran

Ein Taxifahrer fährt durch Teheran und unterhält sich mit verschiedenen Fahrgästen über unterschiedliche Dinge. Wäre der Film nicht im Iran gedreht worden, wäre er allerdings vollkommen bedeutungslos, denn lässt man die Umstände außer Acht, dass man nicht einfach so einen Film dort drehen darf, bleibt nur ein langweiliger und wenig unterhaltsamer Film übrig, der arg konstruiert wirkt. Selbst die nur achtzig Minuten kommen einem lang vor und es stellt sich die Frage, was man davon halten soll. Möglicherweise hätte man aus der Geschichte eine echte Dokumentation machen sollen, statt eines Spielfilms im Dokumentarstil. Letztlich wirkt Taxi Teheran doch zu gestellt und unglaubwürdig und hinterlässt lediglich einen faden Eindruck. Besonders das Ende ist vollkommen unnötig und hätte so absolut nicht sein müssen.

Fazit: Ein langweiliges Produkt, welches nicht wirklich zu empfehlen ist.


The Angriest Man in Brooklyn

Henry Altman (Robin Williams) ist ein stets meckernder und gereizter Mann, der bei einem Arzttermin von der Ärztin Dr. Gill (Mila Kunis) mitgeteilt bekommt, dass er ein Hirn-Aneurysma und vermutlich nicht mehr lange zu leben hat. Da Henry unbedingt wissen will, wie lange noch, sagt Dr. Gill irgendwann genervt, dass ihm noch 90 Minuten bleiben.
Aus diesen Gegebenheiten ließe sich sicher ein guter oder wenigstens interessanter Film machen. Doch stattdessen gibt es hier einen Langweiler, der einem wirklich am Arsch vorbei geht. Charaktere, die man sich hätte sparen können, Gefühle, die keine zu sein scheinen und ab und zu möglicherweise sogar der Versuch, witzig oder ironisch zu sein. Doch nichts davon hat den geringsten Unterhaltungswert oder berührt irgendwie. Zu oberflächlich erscheint das, was sich da abspielt. Man sucht stets nach Gründen irgendwen oder irgendwas zu mögen, aber da ist nichts. Die Darsteller spazieren durch diesen bedeutungslosen Film und alles wirkt irgendwie unausgegoren. Ob ein Happy End folgt oder Henry stirbt, interessiert einfach nicht. Und so sieht man einen vermutlich nicht einmal bemühten Film, der einfach so vorübergeht, ohne zu berühren. Er geht einem einfach am Arsch vorbei und langweilt bis er endlich vorüber ist.

Fazit: Ergreifend wie Kartoffelschalen in einer Biotonne.


The Bagman

Ein paar Jugendliche töten einen Außenseiter. Zehn Jahre später bringt jemand die Beteiligten um. Wer kann es sein und warum macht er das?
Ein weiterer Film, der nix zu bieten hat, was einen interessieren könnte. Schauspieler, die schlechter spielen als Holzpuppen, eine Synchronisation, die kaum zu unterbieten sein dürfte und eine Spannungskurve, die nicht vorhanden ist. Jede Krabbelgruppe kann etwas Besseres erschaffen. Von der ersten bis zu letzten Sekunde ist der Film unerträglich. Dass die Akteure permanent Selbstgespräche führen und sich selbst erzählen, was sie da machen oder was gerade passiert ist, sorgt für zusätzliches Leid. Ein weiterer Film, den man prima dazu benutzen kann, Menschen zu bestrafen.

Fazit: Ein Haufen Scheiße auf einer Parkbank hat mehr Niveau.


The Burrowers – Das Böse unter der Erde

Coffeys (Karl Geary) Verlobte wird kurz vor der Hochzeit entführt. Zusammen mit ein paar Männern begibt sich Coffey auf die Suche nach seiner Verlobten und den Tätern. Ihre Vermutung, dass es sich bei den Entführern um Indianer handelt bestätigt sich allerdings nicht. Die Entführer sind hässliche Kreaturen, die unter der Erde leben. Und sie haben großen Hunger.
Schon nach nur wenigen Sekunden merkt man mehr als deutlich, dass man von dem Film besser nicht zu viel erwarten sollte. Und so plätschert der Film völlig spannungsarm und bedeutungslos vor sich hin. Die Monster sehen ziemlich dämlich aus und die meisten Szenen spielen im Dunkeln, was alles nur noch uninteressanter macht. Das Schicksal der Männer ist einem stets egal, weil keiner der Charaktere einen auch nur im geringsten berührt. Die Dialoge sind genau so blöd wie der komische Hut den Coffey trägt. Wegen die nicht vorhandenen Spannung, den uninteressanten Leuten, den billigen Monstern, den ätzenden Dialogen und dem komischen Hut kommt einem der Film viel länger vor als er in Wirklichkeit ist.

Fazit: Genauso unterhaltsam wie ein Taschentuch im Straßengraben.


The Child – Tochter des Bösen | The Zombie Child

Alicianne (Laurel Barnett)wird von einem Witwer angestellt, um sich um seine kleine Tochter Rosalie (Rosalie Nordon)zu kümmern. Diese ist seit dem Tod ihrer Mutter ein ziemlich merkwürdiges Mädchen. Nachts schleicht Rosalie zum Friedhof und erweckt einige Tote zum Leben. Diese Zombies sollen nun Rache an denen nehmen, die für den Tod der Mutter verantwortlich sind.
Kaum hat der Film begonnen, beginnt auch schon die unfassbar nervtötende Klimpermusik, die sich durch den ganzen Film zieht. Sie soll vermutlich Spannung erzeugen, doch sie nervt nur. Die Musik ist sogar gruseliger als der Rest des Films. Und das ist wahrlich nicht leicht, denn Schauspieler, Story, Dialoge und alles andere machen einen ganz schön fertig. Die 85 Minuten sind nur unter schlimmsten Qualen zu ertragen.

Fazit: Ein permanent jaulender Hund ist ähnlich nervtötend.


The cold light of day

Als Martin Shaw (Bruce Willis) getötet wird, hat sein Sohn Will (Henry Cavill) ein Problem. Um seine entführte Familie zu retten, muss er innerhalb kurzer Zeit einen Aktenkoffer finden. Sollte er es nicht schaffen, wird seine Familie getötet. Es beginnt eine actionreiche Jagd nach dem Aktenkoffer, die immer lächerlicher wird. Jean Carrack (Sigourney Weaver) die ebenfalls den Koffer jagt, ist kaum zu ertragen. Der Unterhaltungswert des Films wird von Minute zu Minute geringer.
Agenten, die in einer Tiefgarage ein Treffen abhalten, bei dem sie so laut reden, dass jeder, den es nichts angeht, die Unterhaltung mithören kann, sind ein Witz. Dass andere Agenten und Will, die dabei mithören, so einen Lärm machen, dass sie entdeckt werden, ist einfach nur peinlich. Die daraus entstehende Schießerei, während der ein Agent sich unmotiviert überfahren lässt, ist unerträglich. Die Autoverfolgungsjagd zum Schluss setzt dem ganzen die Krone auf und man fragt sich, was das jetzt soll. Der Film ist am Ende so grotesk, dass man lachen muss, obwohl es eigentlich nichts zu lachen gibt.

Fazit: Lächerlich, peinlich, dämlich. Ein Film zum davonlaufen.


The Convent – Biss in alle Ewigkeit

Eine Kirche, gute Musik, Nonnen, Pfarrer und eine bewaffnete Frau, die alle in der Kirche tötet. Besser kann ein Film kaum beginnen. Doch was dann kommt ist so erbärmlich, dass man es kaum ertragen kann.
Die Story hätte sicher zu einem guten Film gereicht, die Umsetzung jedoch treibt einen in den Wahnsinn. Dämonen, die rumzappeln wie auf einem Technotrip. Schauspieler, die nicht mal in der Lindenstraße überzeugen könnten. Dialoge, die an Armseligkeit kaum zu überbieten sind und Blut leuchtender als je zuvor. Dazu noch Satanisten, die dümmer sind als man es ertragen kann und Polizisten, die rumschreien und einfach so durch die Gegend ballern, wenn sie um Hilfe gebeten werden. Was soll das? Das ist kein Horrorfilm. Es ist ein Horror sich diesen Film anzusehen.

Fazit: Eine der lächerlichsten Horrorkomödien aller Zeiten.


The Counselor

Michael Fassbender, Brad Pitt, Javier Bardem, Penelope Cruz, Cameron Diaz. Bei den Namen kann man durchaus einen besonderen Film erwarten. Und beim Counselor wird man keineswegs enttäuscht, denn er ist wirklich besonders. Besonders arm an Spannung. The Counselor erzählt auch eine Geschichte. Aber was genau das für eine Geschichte ist, bleibt unklar. Viele Dialoge, manchmal gelungen, manchmal möglicherweise auch nicht, strecken den Film, so dass einem die zwei Stunden leicht wie achtzehn vorkommen. Ermüdend wird etwas vorgetragen, was scheinbar keinen Sinn ergibt. Dann passiert mal etwas, aber auch dazu fehlt einem oft der Draht. Optisch gelungen mag das ja sein, aber ein gelungenes Werk ist es irgendwie nicht. Manchmal wirkt es wie gewollt, aber nicht gekonnt. Dann wieder wirkt es anders, aber auch nicht besser. Sehr bemüht, doch mehr auch nicht. Es ist schwer zu sagen, was mit The Counselor nicht stimmt. Es ist aber unverkennbar, dass irgendwas absolut nicht stimmt.

Fazit: Zäher Mix aus Langeweile und noch mehr Langeweile.


The Dark Knight Rises

Acht Jahre nachdem er sich quasi zur Ruhe gesetzt hat, beendet Batman (Christian Bale) diesen Ruhestand, um erneut Gotham City zu retten. Anfangs tut er sich schwer, braucht beim gehen einen Stock und ist irgendwie unmotiviert. Dann bekommt er eine Gehhilfe zum stabilisieren des Knies und ist plötzlich wieder voll beweglich, obwohl sein Arzt ihm sagt, dass er keinen Knorpel mehr in den Gelenken hat. Was diese furchtbare Einführung soll, lässt sich nicht erklären, doch es kommt noch schlimmer. Sein Butler Alfred (Michael Caine) verlässt ihn, weil er nicht möchte, dass Batman wieder aktiv wird. Und kaum ist Batman wieder aktiv, da ist er auch schon wieder raus aus dem Spiel und wird in einem Gefängnis aufbewahrt. Ein Gefängnis aus dem Batman, der mittlerweile ziemlich bewegungsunfähig ist, nicht so einfach fliehen kann. In der Zwischenzeit regiert in Gotham das Chaos. Bane (Tom Hardy), der dafür verantwortlich ist will aber nicht nur Chaos, er will Gotham mit einer Atombombe zerstören. Dies wiederum findet Batman nicht so gut, weshalb er in seinem Gefängnis hart trainiert und pünktlich zum Finale wieder in Topform ist. Natürlich ist das alles irgendwie lächerlich und macht auch nicht wirklich Spaß. Das Finale ist passend dazu auch alles andere als überzeugend.
Gäbe es die beiden ersten Teile nicht, könnte man The Dark Knight Rises eventuell gelten lassen. Doch so ist der Film schon eine echte Enttäuschung. Batman schrumpft zwischenzeitlich auf Jammerlappenniveau, spielt insgesamt eine eher untergeordnete Rolle und rettet am Ende, nachdem er quasi eingerenkt wurde, doch die Stadt und irgendwie auch sich selbst. Nur überzeugen kann das nicht. Meist herrscht Langeweile und der Film ist mit 164 Minuten viel zu lang. Und so macht der dritte Teil der Trilogie irgendwie alles kaputt, weshalb man ihn besser vergessen sollte.

Fazit: Das war wohl nichts.


The Day – Fight. Or Die.

Die Erde ist zerstört. Drei Männer und zwei Frauen ziehen gemeinsam durch die Öde, um zu überleben. Doch so einfach ist das nicht, wenn eine Gruppe von Kannibalen einem nach dem Leben trachtet. Und so kommt es in einem Haus zum Kampf dieser ungleichen Gruppen. Und dieser Kampf wird viele Opfer fordern.
Die Geschichte mit den austauschbaren Charakteren und der flachen Spannungskurve kann einfach nicht überzeugen. Die Kannibalen können sprechen und wirken auch sonst recht normal, was irgendwie befremdlich wirkt. Die erste Hälfte des Films ist recht zäh und der Funke springt einfach nicht über. In der zweiten Hälfte gibt es dann Action, die aber auch nicht begeistern kann. Das ist alles nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Und so ist es wenig verwunderlich, wenn man den Film mit einer Portion Desinteresse betrachtet und schnell vergessen wird.

Fazit: Beeindruckend wie ein Stück Holz auf einem Stapel Holz.


The Devil’s Rejects

Die Fortsetzung vom Haus der 1000 Leichen beginnt in etwa dort, wo der erste Teil endete. Die Polizei stürmt das Haus der Psychopathenfamilie, tötet jemanden, nimmt die Mutter Firefly (Leslie Easterbrook) gefangen und lässt dummerweise Otis (Bill Moseley) und Baby Firefly (Sheri Moon Zombie) entkommen. Zu den beiden gesellt sich noch Captain Spaulding (Sid Haig). Auf der Flucht quälen und töten diese Psychos selbstverständlich ein paar Leute. Letztlich werden sie aber vom Sheriff (William Forsythe), der zwischenzeitlich die Psychomutter im Knast getötet hat, geschnappt und nun von ihm gefoltert. Dummerweise macht der Sheriff dabei aber einen Fehler und muss selber dran glauben. Und so kann die halbtote Bande erneut fliehen. Glücklicherweise werden die drei dann an einer Straßensperre erschossen und so besteht die Hoffnung, dass es keine weitere Fortsetzung geben wir.
Im Gegensatz zum Haus der 1000 Leichen ist die Fortsetzung sogar stellenweise erträglich und gelegentlich unterhaltsam. Auch die Schauspieler sind besser. Insgesamt aber ist der Film äußerst nervig und nur schwer zu ertragen.

Fazit: Hirnloser Folterquatsch.


The Expendables 3 – A Man´s Job

Barney Ross (Sylvester Stallone) und sein Team befreien Doc (Wesley Snipes). Dann stellen sie fest, dass der Totgeglaubte Conrad Stonebanks (Mel Gibson) noch lebt und somit ist der nächste Auftrag klar. Die Expendables müssen Stonebanks unschädlich machen. Dazu stellt Ross ein neues, junges Team zusammen. Gemeinsam machen diese sich auf den Weg und scheitern kläglich. Das neue Team wird gefangen genommen und zusammen mit seinem alten Team und Galgo (Antonio Banderas), der permanent redet und einfach nur nervt, macht sich Ross auf, um das neue Team zu befreien und das Problem Stonebanks zu beseitigen. Unerwartete Hilfe bekommen sie dabei von Trench (Arnold Schwarzenegger), Yin Yang (Jet Li) und Max Drummer (Harrison Ford). Nachdem das neue Team befreit ist, beginnt eine riesige Schlacht, in der natürlich keiner vom Team wirklich verletzt wird, dafür aber alle Feinde eliminiert werden.
Das Team wirbelt in fast schon widerwärtiger Art und Weise durchs Feld. Wie Superhelden aus einem Comic schießen sie um sich, killen eine Übermacht an Gegnern und sind unverwundbar. Übertriebene Übertreibungen, unnötige Neuzugänge und belanglose Dialoge machen diese Fortsetzung zu einer echten Qual. Spätestens als Ross mit seinem neuen Team unterwegs ist, gibt es keinen Grund mehr weiter zu schauen. Das ist so beliebig und uninteressant, dass man sich wünscht, dass es bald vorbei ist. Und bis zum enttäuschenden Finale wünscht man sich nichts anderes mehr. Besonderes Highlight ist es als einer vom neuen Team auf einem Motorrad die Feinde erledigt.

Fazit: Kaum zu ertragen und ermüdend dumm und zu übertrieben.


The Eyes of my Mother

Eines Tages kommt ein Fremder (Will Brill) zum Haus der Familie von Francisca (Olivia Bond). Der Mann tötet die Mutter und wird dann vom Vater (Paul Nazak) erwischt und eingesperrt. Zunächst kümmert sich Francisca scheinbar um den verletzten Mörder, doch dann entfernt sie seine Augen und sorgt dafür, dass er stumm bleibt. Jahrelang füttert sie den Gefangenen, holt ihn irgendwann ins Haus, um Sex mit ihm zu haben und tötet ihn als er versucht zu fliehen. Ersetzt wird er von einer Frau, die Francisca zum Haus lockt und dann ebenso zum Schweigen bringt und die Augen entfernt. Das Baby der Frau zieht sie dann groß bis die Frau fliehen kann und somit letztendlich den Alptraum beendet.
Das klingt alles durchaus krank und ist es auch. Unfassbar langsam vorgetragen ist dieser Wahnsinn eigentlich nicht zu ertragen. Zu verstörend und abartig ist die Geschichte. So etwas wie Spannung sucht man vergebens. Abgesehen von der mit nur 76 Minuten recht geringen Laufzeit, spricht nichts für dieses verstörende Werk. Dass Francisca ihren toten Vater aufbewahrt und am Ende ihre Mutter ausgräbt, ist auch nicht unbedingt förderlich, passt aber insgesamt zu diesem durch und durch kranken Werk.

Fazit: So deprimierend und verstörend, dass man sich die Pulsadern aufschneiden möchte.


The Ferryman

Eine Gruppe von sechs Leuten fährt mit einer Yacht übers Meer, gerät in üblen Nebel, entdeckt ein Schiff auf dem nur ein Überlebender ist, nimmt diesen mit auf die Yacht und das Morden beginnt. In dem alten Mann steckt nämlich ein Dämon, der mit einem Dolch einen nach dem anderen ersticht und so in den Körper des Erstochenen, der durch den Stich des Dolches allerdings nicht stirbt, sondern einfach den Dolch rauszieht und unverletzt ist, übergeht.
Keine wirklich schlechte Story, aber eine unerträgliche Umsetzung. Die Schauspieler sind eher schlecht, Spannung selten vorhanden und der Anblick der zappelnden Darsteller ist wirklich kein schöner. Je länger der Film läuft, desto aggressiver macht er einen, da es kaum zu ertragen ist, was einem geboten wird. Und es wird von Minute zu Minute schlimmer. Das Ende des Films ist dementsprechend banal und gibt einem den Rest.

Fazit: Regungslos in der Badewanne liegen macht mehr Spaß.


The Frighteners

Geisterjäger Frank Bannister (Michael J. Fox) nimmt mit seinen drei Geistern Leute aus und hat Spaß dabei. Dieser Spaß findet ein jähes Ende als der Geist eines Amokläufers auftaucht und voller Begeisterung Leute umbringt. Nun muss sich der Geisterjäger etwas einfallen lassen. Doch weil er ein wenig überfordert ist, fällt ihm das schwer. Bei seiner Geisterjagd wird er zudem von einem völlig verblödeten FBI Agenten gejagt.
Der Film, der eine Horrorkomödie sein soll, besticht durch einen vertrottelten Geisterjäger, der so nervig ist, dass man ihm ein schnelles Ende wünscht. Noch dümmer und nervender ist allerdings der FBI Agent. Dieser ist dermaßen bekloppt, dass man sich fragt, was sein schwachsinniges Verhalten mit Humor zu tun haben soll. Überhaupt ist der Humor des Films alles andere als unterhaltsam. Wenn es sich bei all dem um Ironie handelt, dann ist es eine sehr merkwürdige Form der Ironie, die sich absolut nicht jedem erschließt. Bei The Frighteners muss man sich vermutlich angewidert vom Bildschirm abwenden. Mehr hat dieser Film auch nicht verdient.

Fazit: Mit einem Wattestäbchen in der Nase bohren ist unterhaltsamer.


The Good, the Bad, and the Dead

Am Anfang hat man ganz stark das Gefühl, dass versucht wird eine Szene aus No Country for old men zu kopieren. Dass dies schiefgeht und mitunter etwas lächerlich wirkt, überrascht nicht. Auch die Vorstellung der Akteure mit coolen Einblendungen der Namen wirkt ziemlich kitschig und unbeholfen. Geschmückt wird alles mit durchaus unpassender Musik. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass es keine Parodie zu sehen gibt, sondern eine Art Actionfilm, der extra cool wirken soll. Eins vorweg, cool ist an The Good, The Bad, and the Dead maximal die Laufzeit. Die Darsteller, allen voran Danny Trejo und Dolph Lundgren, wirken manchmal etwas deplatziert und überfordert. Die Geschichte selbst ist gar nicht so schlecht und wäre alles besser umgesetzt worden, wäre man vermutlich ganz nett unterhalten worden. So ist es dann doch eher lästig, seine Zeit mit dem Quatsch zu verschwenden, zumal das ohnehin nicht hohe Niveau mit zunehmender Laufzeit immer weiter sinkt. Die Schießerei kurz vor Ende ist ziemlich peinlich und dämlich und unterstreicht die nicht vorhandene Klasse dieser kleinen, aber jämmerlichen Vorstellung. Anderseits kann man bei dem Titel und den Darstellern auch kaum mehr erwarten.

Fazit: Packend wie ein Griff ins Klo.


The Good, the Bad, the Weird

Der Seltsame (Song Kang-ho) klaut eine Schatzkarte, die eigentlich der Schlechte (Lee Byung-hun) klauen wollte. Der Gute (Jung Woo-sung), ein Kopfgeldjäger, der die Belohnung für den Schlechten kassieren will, jagt nun irgendwie den Schlechten und den Seltsamen, was irgendwie seltsam ist und später gar verwirrend wird.
Die Mischung aus Western und völligem Unsinn, gewürzt mit einer Portion Langeweile und einer Art Chaos, macht es einem wirklich schwer. Nach erträglichem Beginn, wird es rasch immer uninteressanter, vor allem, weil ein sehr merkwürdiger Humor verstärkt eingestreut wird. Und mit diesem komischen Humor verliert sich die Geschichte immer mehr in Belanglosigkeiten. Obendrein kommen immer mehr Gruppen dazu, die ebenfalls nach der Schatzkarte suchen, oftmals ohne zu wissen, warum sie das tun. Zwischenzeitlich ist es durchaus ziemlich wirr, meistens aber einfach nur langweilig, so dass es logischerweise absolut keinen Spaß macht, das Geschehen zu betrachten. Das Finale, welches zunächst fast völlig totgequatscht wird, bringt dann zwar auch keine Freude, aber immerhin die Erlösung, weil der seltsam schlechte Unsinn damit tatsächlich vorbei ist.

Fazit: Ein seltsamer Mix von dem einem höchstens schlecht wird.


The Guardian

The Guardian erzählt die Geschichte des Rettungsschwimmers Ben Randall (Kevin Costner), der durch einen tragischen Unfall dazu gezwungen wird als Ausbilder zu arbeiten. Sein Privatleben ist ebenfalls im Arsch und seine Arbeitsmethoden kommen zunächst nicht gut an. Als er eine Gruppe Rekruten zu Ende ausgebildet hat, arbeitet er wieder als Rettungsschwimmer, kriegt es jedoch nicht auf die Reihe und quittiert seinen Dienst. Dann wird sein Nachfolger (Ashton Kutcher) auf einem Boot eingesperrt und Ben kommt zurück, um ihm zu helfen. Nicht nur, dass Ben bei diesem Einsatz stirbt, sein Tod ist auch herrlich kitschig und möglicherweise sogar lächerlich dargestellt. Dieser rührende Abgang verpasst dem Film allerdings ein würdiges Ende, denn warum sollte das Ende auch besser sein als der furchtbare Rest?
The Guardian ist so voller absurder und unglaubwürdiger Szenen, dass einem schon beim zusehen kotzübel wird. Je länger der Film läuft, desto unerträglicher wird das Zuschauen. Einen derart banalen Film sollte man sich besser sparen.

Fazit: Ertrinken macht sicherlich mehr Spaß als dieser Film.


The Holding

Cassie (Kierston Wareing) bewirtschaftet gemeinsam mit ihren Töchtern einen Hof. Eines Tages taucht ein Fremder (Vincent Regan) auf, der vorgibt ihren Mann gekannt zu haben. Er macht sich nützlich, hilft auf dem Hof und es dauert nicht lange bis er sein wahres Gesicht zeigt. Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Als die Frauen keinen Ausweg mehr sehen, wehren sie sich endlich.
Ähnliche Storys gibt es viele. Manchmal werden sie gut umgesetzt, manchmal weniger gut. Letzteres trifft auf diesen Film zu. Es passt einfach nicht. Die Protagonisten sind eher unsympathisch, die Spannung mäßig und der Unterhaltungswert hält sich durchweg im unteren Bereich. So ist es wenig verwunderlich, wenn man einschläft oder feststellt, dass man während der Film läuft andere Dinge macht, z.B. Ein Buch liest, schläft oder einfach gelangweilt an die Decke starrt. Erst wenn der Film zu Ende ist, kann man durchatmen und sich wieder wohlfühlen.

Fazit: Spannend wie ein vertrocknetes Brötchen mit Leberwurst.


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