The Strangers – Opfernacht

Zwei Frauen und ein Mann töten zum Spaß Menschen in einem Trailerpark und so wird eine Familie, die dummerweise dort übernachtet, zu den nächsten Opfern.
Klingt zunächst nach einem möglicherweise netten Zeitvertreib und guter Unterhaltung, doch diese Opfernacht ist ein ziemlicher Reinfall. Die ziemlich blöd agierende Familie lässt sich rasch dezimieren und wartet gelegentlich auch sehnsuchtsvoll auf die drei Irren, weil es vermutlich sonst langweilig wäre. Konsequent bis zum Schluss bleibt es auf diesem unterirdischen, fast schon lächerlichen Niveau. Als nur noch der Mann mit der Maske übrig ist und in seinem Auto, welches kraftvoll explodiert und vor sich hin brennt, sitzt, denkt man eigentlich nun ist es endlich überstanden, doch weit gefehlt, denn aus unerklärlichen, vermutlich aber dramaturgisch wichtigen Gründen, fahrt er nochmal los, um die Tochter der Familie zu jagen. Diese bleibt immer schön auf der Straße, damit das brennende Auto ihr gut folgen kann, ohne sie aber zu überrollen, weil das ja zu einfach wäre. So stoppt der angekohlte Irre sein Auto direkt hinter ihr, nachdem sie hingefallen ist und nicht mehr weiter laufen mag, steigt aus, dampft noch ein wenig, zieht sich einen Glassplitter aus dem Bauch und ist tot. Währenddessen hat die Frau verzweifelt auf der Straße gelegen und auf ihr Ende gewartet. Anschließend macht sie sich auf den Weg, ja, sie kann wieder gehen, hält ein Auto an und schwupps steht der angebrannte Irre, der nicht sterben will, wieder hinter ihr. Beide klettern aufs Auto und damit nun endlich mal gut ist, bekommt der Irre einen mit dem Baseballschlager verpasst und fällt vom fahrenden Auto. Jason Voorhees hätte das überlebt und bei dem Irren ist das leider auch zu befürchten. Somit könnte man noch mehr von dem Mist produzieren.

Fazit: Die Musik erinnert an John Carpenter, der Rest an einen Haufen gequirlter Kacke.


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