The Tree of Life

Jack und seine Eltern (Brad Pitt, Jessica Chastain) leben in den 50ern. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Jack. Doch ganz so einfach ist das nicht, denn die Geschichte ist anders. Es gibt Dinosaurier, wunderschöne Aufnahmen, deprimierende Stimmung von Anfang bis zum Ende und die Frage nach dem Sinn des Ganzen.
So ist man entweder nach wenigen Minuten fasziniert, oder aber, was wahrscheinlicher ist, gelangweilt und deprimiert. Der Film überfällt einen mit einer derart merkwürdigen Stimmung, dass man kaum anders kann als sich zu langweilen oder gegen sich selbst gerichtete Aggressionen zu entwickeln. Da helfen auch keine schönen Bilder, weil alles dermaßen zäh und langweilig vorgetragen wird, dass man nur schwer, wenn überhaupt, Zugang zu dem Werk bekommen kann. Und wer keinen Zugang hat, verspürt möglicherweise sogar das Gefühl sich etwas antun zu wollen, um diesen Film nicht mehr ertragen zu müssen. Natürlich gibt es einfachere Methoden als sich etwas anzutun. Doch dieser Film macht es einem wirklich nicht leicht abzuschalten bevor man total deprimiert ist und auf den Gedanken kommt sich einen Kugelschreiber ins Auge zu stoßen oder eine Hand abzuhacken. Für labile Menschen ist der Film sicher nicht ungefährlich. Für diejenigen, die in dem Film etwas erkennen, was vielleicht sogar da ist, oder eben nicht, mag der Film durchaus geeignet sein.

Fazit: Kunst oder gefährliche Kacke. Man weiß es einfach nicht.


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