Time Breaker

Der Fremde (Tony Anthony) soll die spanische Prinzessin Elisabeth Maria (Diana Lorys) in ihre Heimat zurückbringen und verlangt dafür 50.000 Dollar. Kaum in Spanien angekommen werden die beiden von Diego (Raf Baldassarre) und seinen Leuten gefunden und die Prinzessin mitgenommen. Der Fremde wird einfach irgendwo aufgehängt und zurückgelassen. Eine Zigeunerin (Mirta Miller) rettet ihn und die Suche nach dem versteckten Schatz, den auch Engländer, Spanier und Wikinger suchen, schreitet ihrem Höhepunkt entgegen.
Dieser merkwürdige Mix aus Western und Abenteuerfilm mit einem Hauch Mytstery kann leider zu keinem Zeitpunkt überzeugen. Der Fremde führt gerne Selbstgespräche und wird bei der Suche nach dem Schatz von Geistern oder was auch immer belästigt, weshalb er zunächst wie ein Wolf heult und dann glaubt, dass er schwarz ist und verfault. In diesem Zustand rennt er vor einem Stier davon und fällt hin. Später soll er am Spieß gebraten werden, wird aber aus unerklärlichen Gründen gerettet. In dem Film wird auch viel gelacht. Irre und zumeist ohne Grund, weil ja nichts witzig ist. Schreien und Stöhnen gehört zu guten Kämpfen und als König Richard stirbt, faselt er etwas von einem Pferd. Dies kommentiert der Fremde ordnungsgemäß mit “Der König ist tot, lang lebe der König”. Bis es aber endlich soweit ist, hat man 90 Minuten, die einem viel länger vorkommen, eine filmische Offenbarung gesehen. Untermalt wird der ganze Quatsch von nervtötender Musik, die allerdings prima zu den Dialogen und schauspielerischen Leistungen passt.

Fazit: Ein Klappstuhl hat einen höheren Unterhaltungswert.


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