Filmkritik: Hail, Caesar!

Das Filmgeschäft ist voller Überraschungen und so ist der Schauspieler Baird Whitlock (George Clooney) durchaus überrascht, als er feststellt, dass er entführt wurde. Als Eddie Mannix (Josh Brolin) von der Entführung erfährt, setzt er alles daran, seinen Star wiederzubekommen. Der einigermaßen untalentierte Schauspieler Hobie Doyle (Alden Ehrenreich) hat plötzlich eine Filmrolle, bei der er sprechen muss und wird am Ende derjenige sein, der Baird findet und zurückbringt. Vorher treibt er mit seiner Unfähigkeit aber noch den Regisseur Laurence Laurentz (Ralph Fiennes) fast in den Wahnsinn. Und die kommunistischen Entführer von Baird sind auch nicht ganz richtig im Kopf. Bevor er fast mit dem Lösegeld verschwindet, tanzt Burt (Channing Tatum) noch fürs Publikum und die schwangere DeeAnna Moran (Scarlett Johansson) bekommt einen Mann geschenkt.
Das klingt alles durchaus amüsant, ist es aber nicht. Vielmehr entpuppt sich diese Satire als echter Langweiler. Spannungsarm und ohne jegliche Höhepunkte, lässt „Hail, Caesar!“ jeglichen Humor vermissen. Vielleicht ist er aber auch nur zu subtil und wird deshalb leicht übersehen. Trotz einer großen Auswahl guter und bekannter Schauspieler sucht man während der über hundert Minuten immer wieder nach dem Moment, wann es endlich losgeht und gut wird. Dieser Moment ist möglicherweise aber nie da. Und so bleibt dieses zähe Stück Filmgeschichte vermutlich nur wenigen in guter Erinnerung. Das Bedürfnis, sich dieses filmische Werk mehrfach anzutun, dürfte äußerst gering sein.

Fazit: Da bewundert man besser eine Schildkröte beim Treppensteigen.

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