Magdeburg – Tag 6

Bereits um 09.00 Uhr verlasse ich das Hotel für immer und bringe das Gepäck zum Coupé. Anschließend gehe zum letzten Mal in den Backshop Beims, um mir ein Salamibrötchen zu gönnen und heute bekomme ich es auch. Was mich allerdings stört, ist die Tatsache, dass man keine Serviette bekommt, wenn man dort isst. Ist ja schließlich nicht so, dass die Remoulade grundsätzlich keine Sauerei anrichtet, da wäre eine Serviette schon angesagt. Nachdem das Brötchen verspeist ist, geht es zur Tiefgarage, wo ich 25 Euro fürs Parken bezahle. Damit kann ich leben. Bevor es auf die Autobahn geht, wird das Coupé betankt. Der Verbrauch war unter 7 Liter, was ich absolut okay finde. Die Autobahn ist recht frei und ich komme gut durch. Kurz nach Hannover muss ich mal, fahre zu einer Raststätte, habe aber kein Kleingeld für die Toilette. Also esse ich Pommes bei Bürger King, weil ich so das Geld gewechselt bekomme. Kurz bevor ich aufgegessen habe, kommt ein Bus mit Rentnern vorgefahren und mir ist sofort klar, dass ich meinen Toilettenbesuch verschieben muss, weil Rentner, die in Bussen transportiert werden, an Gaststätten zuerst die Toiletten stürmen. So sitze ich noch eine ganze Weile einfach nur da, bevor ich die Toilette aufsuche. Vor der Damentoilette ist noch immer ein Stau, bei den Herren sieht es etwas besser aus. Nur ein Rentner wartet auf die nächste freie Kabine und ich stelle mich zu ihm, weil ich an diesen Pissoirs einfach nicht pinkeln kann. Als endlich eine Kabine für mich frei ist, muss ich das Atmen reduzieren, weil ich mich sonst übergeben müsste. Vielleicht sollte ich lernen wie ein Mann neben anderen Männern zu pinkeln. Gestank oder Gemeinschaftspinkeln, zwei wahrlich wenig überzeugende Optionen.

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