Vom Arzt zur Werkstatt und in den Park (Ein Bericht mit vier Fotos)

Bevor mich morgen der Wahnsinn (m)eines Jobs wieder überfällt, nutze ich den sonnigen Montag, um das zu tun, was ich am besten kann. Direkt um 08.00 Uhr habe ich einen Termin beim Hautarzt. Eine Stelle am Ohr bereitet mir Sorgen und weil diese einfach nicht heilen will, soll demnächst eine Gewebeprobe genommen werden, wenn die die Wunde bis dahin nicht heilt. Nervt, aber muss halt sein. Weil ich schon mal da bin, lasse ich gleich die Untersuchung auf Hautkrebs durchführen. Dabei stört mich besonders, dass die Arzthelferin mit im Raum ist und mich, das nackte Elend, auch zu sehen bekommt. Irgendwie fehlt mir die Begeisterung für solche Aktionen. Nachdem das erledigt ist und mein Körper keine weiteren Probleme aufweist, vereinbare ich einen Termin für die Gewebeprobe und verschwinde.

Kaum zu Hause angekommen stelle ich fest, dass ich an dem Tag, an dem die Probe genommen werden soll, keine Zeit habe und schreibe eine mail mit der Bitte den Termin zu verschieben. Wenige Minuten später erhalte ich eine Mail mit neuem Termin und dem Hinweis, dass ich zu dem Termin wetterfeste Kleidung tragen soll, weil es sein kann, dass man länger draußen warten muss. Das ist durchaus krank und eine Folge des Corona-Irrsinns. Hier im Haus ist auch eine Arztpraxis und da dürfen nicht so viele Leute rein. Stattdessen stehen die Leute oft im Hausflur herum. Das ist ganz toll, wenn man als Bewohner des Hauses an den Patienten vorbei muss. Was hat das für einen Vorteil, wenn fünf oder sechs Patienten im Flur herumstehen anstatt im Wartezimmer abzuhängen? Das hat sicher keine Vorteile für die Patienten und erst recht nicht für die Bewohner des Hauses. Das Flurfenster bleibt selbstverständlich geschlossen. Die Blödheit der Menschen ist einfach unendlich. Noch besser finde ich es, wenn dazu noch Leute, die in der Apotheke im Erdgeschoss einen Corona-Schnelltest machen wollen, im Flur stehen. Daran erkennt man alleine in diesem Haus den Schwachsinn gewisser Corona-Regeln. Regeln, besonders die von dummen Menschen aufgestellten, sind manchmal nur schwer zu ertragen und meist nicht zu verstehen.

Später lasse ich einen Scheinwerfer des frisch gewaschenen Coupés austauschen, weil besagter Scheinwerfer ständig feucht war, ein Zustand der nicht grundsätzlich schlecht ist, aber bei einem Scheinwerfer total sinnlos. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich die Scheinwerfer mittlerweile habe austauschen lassen. Ich bin gespannt, wie oft ich es noch tun muss. Qualität geht anders.

Zum Mittag koche ich mir eine Suppe, die nicht wirklich lecker schmeckt. Dafür kann ich tagelang davon essen. Will ich aber nicht, weshalb Petra ein wenig der Suppe abbekommt.

Am Nachmittag wandere ich mit Petra durch den Fredenbaumpark. Das ist gesund und sicher gut fürs Immunsystem. Weil ich in Stimmung bin, mache ich direkt zwei Fotos von mir. Kaum habe ich mich fotografiert, sehe ich einen Mann, der vermutlich Pipi macht. Direkt danach setzen wir unseren Spaziergang fort, weil wir genug gesehen haben.


Nachfolgend die Höhepunkte des Tages in Bildern:

Opel CoupéDas Coupé zum vorerst letzten Mal mit feuchtem Scheinwerfer.

DrSchwein im WasserSo sehe ich auf dem Wasser aus.

 

DrSchwein als SchattenSo sehe ich aus, wenn ich cool und verspielt zugleich wirken will.

Ein Mann macht PipiMacht hier ein Mann Pipi oder ist es nur die Spiegelung einer Illusion?

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