Ein unerwarteter Glücksmoment

Am Samstag bin ich mit Petra in Castrop-Rauxel zum geoachen. Viele der Wege sind so zugewachsen, dass wir irgendwann beschließen, den gleichen Weg auch zurück zu gehen, den wir gekommen sind. Auf dem Weg sehe ich am Wegesrand ein Etui, oder Portemonnaie, und weise Petra darauf hin, dass dort etwas liegt. Ein paar Schritte später erkenne ich, was da liegt und weise darauf hin, dass es sich um mein Etui mit all meinen Papieren handelt. Petra hebt es auf und wir stellen fest, dass es tatsächlich so ist. Ich verstehe nicht, wie ich es verlieren konnte, erkenne aber, dass ich wohl mehr als nur etwas Glück gehabt habe, dass ich es wiedergefunden habe, ohne es vermisst zu haben. Es muss gut eine halbe Stunde dort gelegen haben und normalerweise wären wir diesen Weg auch gar nicht zurückgegangen. Auch wenn ich das Geschehene emotionslos begleite, vermutlich, weil ich von meinem Verlust nichts wusste und er auch keine Folgen hat, frage ich mich schon, wie das sein kann. So eine Situation muss doch konstruiert sein. Dann frage ich mich, wieso mich das emotional so dermaßen kalt lässt, erkenne aber immerhin an, dass ich großes Glück gehabt habe. Damit ist das Thema dann auch für mich durch. Irgendwie ist mir das alles zu surreal.

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