Traben-Trarbach – Tag 2

In der Nacht wache ich gegen 05.00 Uhr auf, weil meine Nase einseitig zu ist und ich nicht ordnungsgemäß atmen kann. Da ich nicht das richtige Nasenspray mitgenommen habe, kann ich mir nicht helfen. Ich habe nicht nur das falsche Nasenspray mitgenommen, ich habe sogar vergessen Hemden einzupacken, so dass ich entweder nur ein T-Shirt oder T-Shirt und einen relativ warmen Pulli darüber anziehen kann. Meine Vorbereitung war dieses Mal sehr unprofessionell. Parfum habe ich übrigens auch keins dabei, wie mir jetzt einfällt. Und auch die Zahnseide habe ich vergessen.

Zum Frühstück gibt es Brötchen, die ich bei meinem traditionellen Einkauf am Tag nach der Ankunft mitbringe. Da die Wettervorhersage nicht unbedingt schönes Wetter verspricht, laufe ich ziemlich ziellos drauflos und beginne schon bald mit dem Geocachen. Weil ich eine wunderbare Schaukel, die nicht nur für Kinder aufgebaut wurde, entdecke, nehme ich dort Platz, esse Müsli und trinke etwas, während ich leicht schaukle und die Mosel im Blick habe. So mag ich es. Anschließend gehe ich zum Mittagessen in die Ferienwohnung und nachdem ich gestärkt bin wieder geocachen. Bis auf kleine Regenunterbrechungen ist es trocken, was mich positiv überrascht.

Um 17.00 Uhr wäre ein Ausflug in die Traben-Trarbacher Unterwelt eine sicherlich interessante Option. Doch auch hier gilt die 3G-Regelung. Was mich daran allerdings am meisten stört ist die Tatsache, dass in den Kellern dennoch Maskenpflicht besteht. Das ist so bescheuert, dass ich da sowieso nicht mitmachen würde, selbst wenn ich geimpft, genesen oder getestet wäre.

Da ich Hunger habe, mache ich mich auf den Rückweg und komme an einer Eisdiele vorbei. Ich überlege, mir ein Eis zu kaufen, weil ich dazu nicht einmal die Eisdiele betreten müsste, doch dann sehe ich, dass man selbst draußen am Schalter eine Maske tragen soll. Das ist mir zu blöd und ich verzichte aufs Eis.

Eigentlich wollte ich nach dem Essen nicht mehr raus, weil mir vom rumlaufen irgendwie alles wehtut, entscheide mich dann aber, dass ich mich noch einmal an die Mosel setze und lese. Leider finde ich es bald zu frisch und mache mich daher nach nur kurzem Aufenthalt auf den Weg zurück in die Ferienwohnung, die ich kurz vor 19.00 Uhr erreiche.

Mit einer Laufleistung von 19 Kilometern habe ich es eindeutig übertrieben. Morgen plane ich einen entspannten Tag mit weniger Rumlaufen und mehr chillen. Ob mir das gelingen wird?

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