Online-Schulung – Teil 3

Nachdem klar war, dass heute noch keiner irgendetwas vorführen kann, weil auf den meisten, möglicherweise allen, Rechnern die geeignete Software fehlt und nicht einfach so installiert werden kann und sich scheinbar niemand bemüht hat, diese Software zu installieren, wird uns gezeigt, was man mit dem Programm so machen kann. Das ist noch einschläfernder und belangloser als bei den ersten beiden Schulungen. Wir erfahren, dass man mit dem „Laserpointer“ auf Stellen zeigen kann. Gut, das erfahren wir heute zum dritten Mal, aber warum nicht. Dann wird uns gezeigt, dass man mit dem Stift unterschiedlich dicke Linien malen oder auch schreiben kann. Natürlich kann man alles auch wieder wegradieren. Man kann auch zwischen dem Programm und der Desktopansicht hin und herschalten. Es ist unfassbar, dass man uns das wirklich zumutet. Ich schaffe es nur mit äußerster Mühe wachzubleiben und nicht permanent mit dem Kopf zu schütteln. Hier wird Grundwissen für absolute Computeranfänger an Leute übermittelt, die fast täglich unterrichten. Dafür wird uns am Ende ein Zertifikat ausgestellt. Was mag da wohl draufstehen? Der Teilnehmer weiß nun, wie man eine Datei öffnet, etwas schreibt und etwas löscht. Er kann das ganz alleine und ohne fremde Hilfe. Damit ist er nun ein zertifizierter Fachmann seines Fachs. Ich kann es kaum erwarten das Zertifikat zu empfangen und in meine Zertifikate-Sammlung aufzunehmen.

Bis zum nächsten und glücklicherweise auch letzten Termin haben wir nun Zeit unsere Rechner mit der passenden Software ausstatten zu lassen und dann sollen wir zeigen, ob wir das Erlernte auch anwenden können. Wissen für absolute Computeranfänger, vermittelt, um uns zu verbessern. Wir sind alle sowas von verloren, aber merken es nicht, oder wollen es einfach nicht merken.

2 Kommentare

  1. So stelle ich mir die Hölle vor … . 😉 Das ist ja zum Schreien. Vielleicht ist das in Wirklichkeit eine Schulung in Selbstbeherrschung unter Extrembedingungen (hier: quälende Langeweile).

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