Private Massage mit Happy End

Meine Schwäche für Kontaktanzeigen ist hinlänglich bekannt. Gelegentlich führt das zu lustigen Konversationen, meistens zu gar nichts. Dieses Mal führt eine Kontaktanzeige, die ich aufgegeben habe, dazu, dass mich eine Frau anschreibt und mir mitteilt, dass sie sich gerne von mir massieren lassen würde und so schreiben wir eine Weile hin und her. Sie weist darauf hin, dass sie mollig, aber nicht fett ist, schickt mir als Beweisfoto ein Foto ihres nackten Oberkörpers und bietet mit einen Handjob als Gegenleistung an. Da ich zur Arbeit muss, vertagen wir die weitere Kommunikation auf den Abend.

Am Abend führen wir die Unterhaltung tatsächlich fort. Mehrmals fragt sie nach meiner Telefonnummer, was ich aber ignoriere, da mir das zu privat ist. Sie bietet mir an, dass ich mit ihr machen kann, was ich will, nachdem ich sie massiert habe. Die Kommunikation ist durchaus anregend, aber ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ihre Rechtschreibung und Grammatik lassen zu wünschen übrig. Entweder ist sie dümmlich oder aus dem Ausland. Eine Frau, die dümmlich ist, finde ich wenig reizvoll. Zum Glück stellt sich bald heraus, dass die Frau aus dem Ausland stammt. Da es schon spät ist und ich ins Bett will, um noch etwas zu lesen, mache ich mich ordnungsgemäß Bettfertig. Doch irgendwie zweifle ich an meiner Entscheidung und frage mich, ob ich nicht eine Chance auf eine erotische Begegnung verschenke und es später bereuen werde, wenn ich jetzt einfach so ins Bett gehe. Denn ich bekomme in der Regel nicht so viele Chancen, eine Frau spontan für ein sexuelles Erlebnis zu besuchen. Außerdem werde ich auf meine Anzeige auch eher keine weiteren Anfragen bekommen. Also mache ich etwas, was ich so nicht von mir erwarte und schreibe der Frau, dass ich fix dusche und sie danach aufsuchen werde. Sie ist einverstanden und nennt mir ihre Adresse. Noch immer haben wir weder telefoniert, noch Fotos getauscht, noch unsere Namen genannt, was mir durchaus gefällt. Dennoch frage ich mich, ob es eine gute Idee ist, denn sie könnte einen riesigen Kopf haben, ungepflegt sein oder gar muffig riechen. Letzteres könnte sie natürlich auch, wenn ich ein Gesichtsfoto bekommen hätte und ich weiß nicht, ob ich das verkraften könnte. Dennoch packe ich, wie vereinbart, Massageöl und ein Kondom ein und bin schon wenig später schon am Ziel meiner abendlichen Reise. Ein paar junge Männern, türkische Nachbarn, wie mir die Frau gerade geschrieben hat, beobachten mich bei meiner Ankunft argwöhnisch und einer folgt mir, um zu sehen, wo ich hinwill, was ich sehr unangenehm finde. Für einen Moment überlege ich, ob man mich hier in irgendeine Falle gelockt hat, in die ich bereitwillig und naiv getappt bin. Als die Frau den Türöffner betätigt und ich in den Hausflur treten darf, nehmen die Dinge aber doch den geplanten Verlauf. Die Frau empfängt mich an der Wohnungstür und ich fühle mich direkt an meine damaligen Besuche bei Groupie erinnert. Die Frau hat eine ähnliche Figur wie Groupie, kurze, dunkle Haare, ist 44 Jahre und etwa 1,67m groß. Bekleidet ist sie mit etwas, was sich schnell ausziehen lässt und führt mich nach flüchtiger Begrüßung direkt ins Schlafzimmer, wo ich auf dem Bett Platz nehme. Sie setzt sich auf die andere Seite des Bettes und fragt, ob es mich stört, wenn sie raucht. Eigentlich schon, aber es wird mich auch nicht umbringen, weshalb ich verneine. Sie findet, dass ich jünger aussehe, was ich großartig finde, aber auf die Lichtverhältnisse schiebe. Sie redet viel, was ich gut finde, denn ich habe nicht wirklich etwas zu sagen. Die Situation wirkt durchaus surreal auf mich, denn wir haben uns noch nie gesehen und werden uns gleich möglicherweise ziemlich nahe kommen. Vielleicht ist gerade dieses scheinbar Surreale genau das, was ich an dieser Situation so mag. Ich bin gleichzeitig Beobachter und Teilnehmer einer möglicherweise bizarren Situation. Es ist fast wie ein geschäftlicher Termin. Oder ein Arzttermin. Eine gesunde Distanziertheit sorgt dafür, dass ich nicht nervös und für meine Verhältnisse sogar ziemlich entspannt bin. Vielleicht spiele ich auch nur eine Rolle von der ich nichts weiß. Nachdem die Zigarette aufgeraucht ist, fragt sie, ob sie sich ausziehen soll. Natürlich soll sie das, denn darum bin ich ja da. Sie legt sich auf den Bauch, ich beginne mit der Massage, die ihr scheinbar zusagt. Ich betrachte ihren Körper und kann alles berühren, was ich berühren mag. Nach einer Weile dreht sie sich auf den Rücken und ich lasse meine Hände weiter über ihren Körper gleiten, spiele mit ihren Brüsten und erfreue mich am Anblick der aufgerichteten Brustwarzen mit denen ich natürlich auch spiele. Wenig später weist sie mich darauf hin, dass ich mit ihr anstellen kann, was ich will. Nun muss ich mich entscheiden, ob das hier bei der unprofessionellen Massage bleibt, ich den Handjob wähle, weil es mich an die chinesische Massage erinnert, oder ob ich das Kondom benutze und anstelle, wonach mir gerade ist. Ich bin hin und hergerissen und während ich noch überlege, fange ich an sie zu küssen, allerdings nicht auf den Mund, weil mir das unpassend und zu privat erscheint. Da mich alles, was ich so mit ihr mache, anmacht und sie nicht unzufrieden wirkt, beschließe ich, dass ich meine Hosen ausziehe, um meiner Lust freien Lauf zu lassen. Eines der verbliebenen 49 Kondome befindet sich wenig später an dem ursprünglich für Kondome vorgesehenen Platz und ich bin bereit. Der Akt ist erwartungsgemäß schnell vorbei. Sie merkt nicht einmal, dass ich schon fertig bin und wundert sich kurz darüber, dass sie es nicht mitbekommen hat. Ich wundere mich nicht darüber, weil ich weiß, wie das bei mir läuft. Kurz und fast lautlos, dafür stehe ich mit meinem Namen, den ich ihr aber nicht verrate. Da ich befriedigt bin, entsorge ich das Kondom und will mich direkt anziehen und verabschieden, was sie aber blöd findet, weshalb ich noch eine Weile liegen bleibe. Sie raucht die Zigarette danach und fängt dann völlig unerwartet an mit meinem Geschlechtsteil, welches zwischenzeitlich eingeschlafen ist, zu spielen. Ich sage zwar, dass sie das unterlassen soll, weil ich gehen muss, lasse sie aber machen, weil es idiotisch wäre, jetzt aufzustehen. Nach einer Weile habe ich aber keine Lust mehr, was sie direkt in ihren Händen bemerkt und einfach nicht versteht. Sie findet es gemein, dass ich das einfach so stoppen kann. Ich lache, weil mich das irgendwie amüsiert. Sie sagt, dass Männer doch sonst immer zwei- oder dreimal kommen wollen und sie noch nie erlebt hat, dass ein Mann einfach aufhört. Mich amüsiert auch das. Eine Weile liegen wir noch auf dem Bett, sie nackt und ich unten ohne. Sie berührt und streichelt mich noch ein wenig, was ich sehr angenehm finde. Sie würde das gerne noch Stunden so machen, ich indes will nach Hause, weil mein Schlafplan völlig durcheinander ist und ich schon jetzt den Schlafmangel spüren kann. Da die Müdigkeit mich schläfrig gemacht hat, stehe ich auf und ziehe mich an. Es ist 00.14 Uhr als sie mich zur Tür bringt und mir sagt, dass sie sich bei mir melden wird. Wie zu meinen arrogantesten Zeiten erwidere ich trocken, dass ich das weiß. Da habe ich einmal Sex und werde direkt wieder überheblich. Aber so bin ich nun mal. Ein durch und durch merkwürdiger Mann, der nach über drei Jahren tatsächlich wieder Sex hatte, ohne dafür zu bezahlen. Sollte es der letzte Sex meines Lebens gewesen sein, wovon ich selbstverständlich ausgehe, werde ich mich vermutlich später noch daran erinnern können. Somit scheint für den Moment alles im Fluss und meine sexuelle Ordnung ist wiederhergestellt.

Zu Hause angekommen freue ich mich für das benutzte Kondom, weil es nicht unbenutzt entsorgt werden muss, wie die anderen 48 Kondome, die ich noch habe. Ich finde, dass diese Art von Sexerlebnis sehr gut zu mir passt und es eindeutig für ein letztes Sexerlebnis besser geeignet ist als eine chinesische Massage mit Happy End, für die ich bezahlen musste. Die Kontaktanzeige war somit ein voller Erfolg. Und es war das erste private Sexerlebnis bei dem ich die Frau nicht geküsst habe, obwohl ich viel besser küssen als bumsen kann. Zumindest konnte ich mal gut küssen, aber das ist ja auch schon wieder Jahre her und kann mittlerweile ganz anders sein.

2 Kommentare

  1. Erstmal Glückwunsch zum geschlechtsverkehr. Macht es ihnen keine Freude, der Frau auch sexuell Freude zu machen? Sie hätten die Dame doch auch ohne die Hilfe ihren rechtschaffen müden penis zum jubeln bringen können. Ich glaub, das hätte sie gewollt, oder? Damit wär aus dieser bizarren Story eine win win Situation geworden. Man hätte gemeinsam untenrum etwas Spaß gehabt und gut. Sowas muss ja deshalb nicht verbindlich werden, wär aber fair. 🧘

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