Bel Ami

Der etwas träge und ungebildete Georges Duroy (Robert Pattinson) wird in die Pariser Gesellschaft des 19. Jahrhunderts eingeführt. Er steigt auf, als er die Damen (Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas) der feinen Gesellschaft verführt. Doch wirklich ernst wird er nicht genommen, was ihn in eine tiefe Krise stürzt.
Leider wirkt Bel Ami sehr oberflächlich und vermag den geneigten Zuschauer einfach nicht zu unterhalten. Robert Pattinson spielt blass wie ein Vampir und hat maximal anderthalb Gesichtsausdrücke zu bieten. Die Handlung des Films ist schnell erzählt. Bel Ami trifft sich abwechselnd mit verschiedenen Frauen und die Frauen treffen sich mit ihm, jemand anderen oder ihren Ehemännern. Letzteres vermutlich hauptsächlich deshalb, weil Eheleute zusammen wohnen. Es wird geweint, geschrien und genervt. Und das alles lässt den Zuschauer völlig desinteressiert auf den Bildschirm starren und sehnsüchtig auf das Ende warten. Bel Ami ist langweilig von der ersten bis zur letzten Minute und definitiv zu lang. Das Ende ist eine echte Erlösung.

Fazit: Ein langsam verwesender Wellensittich ist ähnlich interessant.


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