Filme B

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Babycall
Bad Neighbors
Bad Neighbors 2
Bad Santa 2
Bandidas
Báthory – Die Blutgräfin
Battle of Los Angeles
Behind the Mask
Bel Ami
Bellflower
Beyond Skyline
Big Driver
Billy Madison
Birdman
Bitch Slap
Blackthorn
Blade Trinity
Blair Witch 2
Blind Wedding
Blueberry und der Fluch der Dämonen
Blut, Blei, Bullen & Benzin
Blood Angel II
Blood River
Born to race
Boston Streets
Brain Dead Zombies
Bronson


Babycall

Anna (Naomi Rapace) flieht mit ihrem Sohn vor ihrem gewaltigen Ehemann. Die beiden leben in einer Wohnung, werden von zwei Sozialhelfern betreut und wollen die Vergangenheit vergessen. Doch dann stellt sich heraus, dass gar nichts so ist, wie es zu sein scheint.
Die Story ist durchaus überraschend und außergewöhnlich. Dumm nur, dass Babycall von Anfang an kein großes Interesse weckt und Langeweile erzeugt. Der Film plätschert so vor sich hin, die Darsteller tun scheinbar alles, dass man nicht wirklich am Geschehen interessiert ist, und so steckt man irgendwann in einem Finale, welches zwar tatsächlich einen Moment Spannung erzeugt, dann aber wieder in diese komische Stimmung der Gleichgültigkeit abdriftet. Es ist sicher möglich, dass der eine oder andere den Film gut finden wird, es wäre aber besser, wenn Babycall gut wäre.

Fazit: Komischer Film.


Bad Neighbors

Mac (Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) sind verheiratet, haben ein Kind und ein Haus und somit alles, um ein langweiliges, ruhiges und spießiges Leben zu führen. Als in das Haus nebenan eine Studentenbewegung einzieht, ändert sich schlagartig alles. Anfangs feiern Mac und Kelly ausgelassen mit den Studenten, doch als die Studentenpartys überhand nehmen, rufen die beiden die Polizei. Das missfällt den Studenten Teddy (Zac Efron) und Pete (Dave Franco) dermaßen, dass nun ein erbitterter Krieg unter den Nachbarn ausbricht.
Bad Neighbors ist leider von Beginn an eine nervende Angelegenheit, die mit flachen, geradezu infantilen Witzchen daherkommt und zu keinem Zeitpunkt zu gefallen vermag. Es kann durchaus vorkommen, dass mal ein Gag gelingt, insgesamt aber ist alles, was dargeboten wird, eine üble Zumutung bei der das Wort Schwanz, ebenso wie andere unwitzige und unangebrachte Wörter, einen hohen Stellenwert einnimmt. Das mag möglicherweise schlichten Teenagern oder anderen in der Entwicklung zurückgebliebenen Menschen Freude bereiten, doch alle anderen werden den Unsinn maximal tapfer über sich ergehen lassen oder sich angewidert abwenden.

Fazit: Ein Fest für Menschen deren Gehirn vorübergehend oder dauerhaft ausgefallen ist.


Bad Neighbors 2

Mac (Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) erwarten ihr zweites Kind und deshalb kotzt Kelly Mac beim Sex ins Gesicht. Damit macht der Beginn von Teil 2 sofort unmissverständlich klar, dass Teil 1 noch nicht das Ende schlechter Unterhaltung war und ist. Und man darf es vorweg nehmen, Teil 2 ist noch unerträglicher.
Erneut wird im Nachbarhaus eine Studentenbewegung heimisch und sorgt für Lärm und den einen oder anderen flachen Witz. Dass diese Studentenbewegung dort überhaupt einziehen kann, ermöglicht Teddy (Zac Efron), der bisher nichts aus seinem Leben gemacht hat. Es laufen die üblichen flachen Aktionen und Dialoge, benutze Tampons fliegen durch die Gegend und Mac ins Gesicht, das Baby spielt permanent mit einem Dildo und irgendwann wechselt Teddy die Seiten und kämpft gegen die Frauen der Studentenbewegung. All das ist maximal schrecklich anzuschauen und zu keinem Zeitpunkt witzig oder wenigstens annähernd unterhaltsam. Von der ersten bis zur letzten Minute ist Bad Neighbors 2 nur peinlich und lädt höchstens zum Fremdschämen ein. Ein wahrlich grausames Stück Filmgeschichte.

Fazit: Noch unerträglicher, abartiger und infantiler als Teil 1.


Bad Santa 2

Bad Santa 2 gehört zu den Filmen, die einen nicht lange zweifeln lassen und sofort klären, was man zu erwarten hat. Eine grausige Tortur, die mit furchtbaren Dialogen und einer großen Portion Langeweile gesegnet ist. Natürlich wird auf Spannung konsequent verzichtet, stattdessen sieht man größtenteils unsympathischen Menschen dabei zu, wie sie einen kleinen Raub planen. Eine sanft angedeutete Romanze, die in heftigem Sex endet, darf auch nicht fehlen. Unterschichtenhumor bildet den Nährboden für diese mehr als unnütze Fortsetzung und so quält Bad Santa 2 kompromisslos von der ersten bis zur letzten Minute.

Fazit: Ermüdender und frustrierender als ein totes Suppenhuhn zu beobachten


Bandidas

Tyler Jackson (Dwight Yoakam) nimmt verschuldeten Bauern ihr Land weg, um dort die Eisenbahn zu bauen. Sara Sandoval (Salma Hayek) und Maria Alvarez (Penélope Cruz) nehmen den Kampf gegen Tyler und seine Männer auf und rauben Banken aus.
Das Ganze ist in etwa so spannend und aufregend, wie ein Kindergeburtstag ohne Kinder. Die beiden Damen werfen nur so mit flachen Witzen um sich, nerven mehr als sie gut aussehen und bieten Dialoge an, die einen verzweifeln lassen. Der Humor des Films bewegt sich stets auf dem Niveau Hirntod. Spannend ist die ganze Tortur natürlich nicht und es stellt sich schon gelegentlich die Frage, was das soll und womit man das als Zuschauer verdient hat. Meistens aber sitzt man fassungslos da und ist wie gelähmt von dem Mist, der präsentiert wird.

Fazit: Da fährt man besser mit einem Tretroller gegen eine Wand. Immer wieder und wieder.


Báthory – Die Blutgräfin

Die ungarische Gräfin Erzsébet Báthory (Anna Friel) heiratet einen ungarischen Fürsten und wird so zu einer einflussreichen Frau. Sie hat Affären, quält ihre Bediensteten und tötet ebenso gerne, wie sie Sex hat.
Aus der Geschichte hätte man sicherlich einen guten oder wenigstens unterhaltsamen Film machen können. Stattdessen gibt es hier einen recht billig wirkenden Film mit größtenteils mäßigen Schauspielern, langweiligen Dialogen und einer Spannungskurve, die stets nach unten zeigt. Über zwei Stunden zieht sich der Film und dummerweise kommt einem noch viel länger vor. Schade, um die verschenkte Zeit.

Fazit: Unterhaltsam wie ein Stein.


Battle of Los Angeles

Ein riesiges Raumschiff taucht über Los Angeles auf und sofort beginnt der Angriff auf die Stadt. Ufos zerstören alles, was sich zerstören lässt. Plötzlich taucht der aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Pilot Pete Rogers (Dylan Vox) auf. Er scheint mehr über die ganze Sache zu wissen und soll deshalb an einen bestimmten Ort gebracht werden. Doch das ist schwerer als gedacht. Zunächst sieht es so aus als wäre es nicht möglich, dass Pete den Ort erreicht, doch dann taucht Karla (Nia Peeples) mit ihrem Schwert auf. Mit diesem Schwert erledigt sie die Ufos und macht es möglich, dass Pete zu dem Ort gebracht werden kann. Dort angekommen wird alles nur noch schlimmer.
Schlechte Effekte, furchtbare Schauspieler, dämlich Aktionen und dazu eine Frau mit Schwert. Fertig ist ein Spekatakel, das vermutlich nur Leuten gefallen kann, deren Gehirn zu mindestens 90 Prozent verfault ist oder die längst verstorben sind. Allen anderen kann bei diesem Schwachsinn nur übel werden. Dieser Billigfilm ist so schlecht und peinlich, dass man sich fragen muss, wer das ertragen soll und vor allem, warum jemand so etwas abartiges produziert hat.

Fazit: So schlecht, dass man explodieren möchte.


Behind the Mask

Ein Kamerateam begleitet einen Serienkiller (Nathan Baesel) bei seinen Vorbereitungen für eine Mordserie. Dabei zeigt der Killer den Reportern, wie man es richtig macht, wenn man ein berühmter Serienkiller werden will. Die strunzdoofe Reporterin (Angela Goethals) ist zunächst völlig angetan von dem blöd grinsenden und sehr von sich überzeugten Serienkiller. Als die geplanten Morde beginnen ist sie allerdings nicht mehr so begeistert und versucht nun, zusammen mit ihren Mitarbeitern, den Opfern zu helfen. So gerät auch sie auf die Todesliste des völlig bescheuerten Serienkillers.
Bei dem Film ist so ziemlich alles schief gegangen, was schief gehen kann. Miserable Schauspieler, ätzende Dialoge und dazu ein völlig missglückter Versuch den Film als Parodie auf Splatterfilme/filme- erscheinen zu lassen. All dies sind die perfekten Zutaten für einen total nervenden, uninteressanten und überflüssigen Film.

Fazit: Unerträglicher Scheißdreck.


Bel Ami

Der etwas träge und ungebildete Georges Duroy (Robert Pattinson) wird in die Pariser Gesellschaft des 19. Jahrhunderts eingeführt. Er steigt auf, als er die Damen (Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas) der feinen Gesellschaft verführt. Doch wirklich ernst wird er nicht genommen, was ihn in eine tiefe Krise stürzt.
Leider wirkt Bel Ami sehr oberflächlich und vermag den geneigten Zuschauer einfach nicht zu unterhalten. Robert Pattinson spielt blass wie ein Vampir und hat maximal anderthalb Gesichtsausdrücke zu bieten. Die Handlung des Films ist schnell erzählt. Bel Ami trifft sich abwechselnd mit verschiedenen Frauen und die Frauen treffen sich mit ihm, jemand anderen oder ihren Ehemännern. Letzteres vermutlich hauptsächlich deshalb, weil Eheleute zusammen wohnen. Es wird geweint, geschrien und genervt. Und das alles lässt den Zuschauer völlig desinteressiert auf den Bildschirm starren und sehnsüchtig auf das Ende warten. Bel Ami ist langweilig von der ersten bis zur letzten Minute und definitiv zu lang. Das Ende ist eine echte Erlösung.

Fazit: Ein langsam verwesender Wellensittich ist ähnlich interessant.


Bellflower

Woodrow (Evan Glodell ) und Aiden (Tyler Dawson ) sind zwei kaputte Typen, die sich eine globale Katastrophe wünschen, um dann mit ihrer erfundenen Autogang, im Stile von Mad Max, die Straßen unsicher zu machen. In Ihrer Freizeit basteln sie gerne Flammenwerfer. Als die beiden es irgendwann aus unerklärlichen Gründen schaffen, Frauen kennenzulernen, nimmt das Drama seinen Lauf und Gewalt und sogar Mord werden Teil des Lebens dieser kranken Vollidioten.
Die Story mag durchaus Potential haben, doch irgendwas funktioniert nicht. Es ist pures Desinteresse, was die lahmen Dialoge beim Zuschauer auslösen. Die Spannungskurve will einfach nicht steigen und schnell ist einem egal, was passiert. Irgendwie kann man den Film durchaus als krank bezeichnen. Besser wird er davon allerdings auch nicht.

Fazit: Eine furzende Waldameise ist unterhaltsamer.


Beyond Skyline

Außerirdische kommen auf die Erde, um Gehirne einzusammeln und für den Eigengebrauch zu nutzen. Zusammen mit ein paar Überlebenden nimmt Mark Corley (Frank Grillo) den Kampf gegen die Außerirdischen auf.
Ist der Beginn für ein B-Movie noch ganz okay, wird der Unterhaltungswert mit zunehmender Dauer immer geringer und irgendwann nervt das Geschehen eigentlich nur noch. Plötzlich befinden sich die Akteure nicht nur im Krieg gegen Außerirdische, sondern auch in einer Art Drogenkrieg. Warum auch nicht? Außerirdische, die ihrem Auftrag entsprechend handeln und funktionieren haben blaue, nennen wir es Augen, die wenigen, bei denen noch etwas menschliches durchkommt, haben rot leuchtende Augen. So weiß man immer schnell Bescheid, wenn man einen Außeriridschen auf seiner Seite hat. Überzeugend ist das alles natürlich nicht und mit zunehmender Laufzeit nervt es eigentlich nur noch. Irgendwie ist Beyond Skyline ein Film, der wirkt als wäre er aus vielen anderen Filmen zusammengeschustert worden. So etwas kann funktionieren, tut es in diesem Fall aber nicht.

Fazit: Alles andere als eine Freude.


Big Driver

Die Autorin Tess Thorne (Maria Bello) fährt nach einer Lesung nach Hause. Auf Anraten der Veranstalterin Ramona Norvell (Ann Dowd) nimmt sie eine andere Strecke als vorgesehen und gerät in eine Falle. Lester (Will Harris) bietet ihr zunächst scheinbar Hilfe an, um sie anschließend zu vergewaltigen. Durch Zufall überlebt Tess und sinnt auf Rache, die sie dann auch nimmt. Dumm nur, dass sie bis dahin einfach nur nervt. Sie spricht mit ihrem Navigationsgerät, mit Personen aus ihren Romanen und den Toten. Das ist alles andere als spannend oder unterhaltend. Vielmehr quält es den Zuschauer nur und es ist unmöglich sich wirklich entspannt auf das Geschehen einzulassen. Die ganze Umsetzung wirkt so holprig und unterklassig, dass es einfach keinen Spaß macht. Vielleicht wäre es besser, Tess hätte nicht überlebt und Big Driver wäre nach maximal dreißig Minuten zu Ende gewesen.

Fazit: Erschreckend langweilig, geradezu einschläfernd.


Billy Madison – Ein Chaot zum verlieben

Billy Madison (Adam Sandler) ist ein absolut nervender und unerträglicher Vollpfosten, der so dermaßen einen an der Waffel hat, das man schrieben möchte, wenn man ihn nur sieht. Eigentlich sollte er in einem Käfig leben, doch stattdessen drückt er nochmal die Schulbank, um seinem Vater Brian (Darren McGavin) zu zeigen, dass er nicht so bescheuert ist, wie er ist. Was an sich schon total bescheuert ist. So muss er innerhalb kürzester Zeit alle Klassen wiederholen, um seinen Abschluss zu machen. Bei all seiner Trotteligkeit und allem, was er tut, kann man einfach kein Mitleid mit ihm haben, weil er stets Brechreiz hervorruft. Billy Madison ist durch und durch unerträglich und kann unschuldige und unvorbereitete Zuschauer an den Rand des Wahnsinns treiben.

Fazit: Jedes vollgerotzte Taschentuch ist niveauvoller und unterhaltsamer.


Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)

Riggan Thomson (Michael Keaton) ist irgendwie am Ende. Einst war er der Superheld Birdman, heute ist er nur noch ein wenig beachteter Theaterdarsteller. Seine Tochter Sam (Emma Stone) hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und wird obendrein von Mike Shiner (Edward Norton), der in dem gleichen Theaterstück mitspielt, angebaggert. All das gefällt Riggan gar nicht. Eigentlich gefällt Riggan gar nichts. Er hört Stimmen, möchte wie der Superheld, den er einst verkörperte, fliegen können und kommt mit seinem Leben gar nicht mehr klar. Als gar nichts mehr geht, fliegt Birdman in seinen Gedanken einfach eine Runde durch die Stadt, was nicht nur dämlich aussieht, sondern auch keinen Sinn macht. Da Riggan es nicht einmal schafft, sich richtig zu erschießen, versucht er am Ende tatsächlich zu fliegen.
Das alles klingt nicht halb so deprimierend, wie es am Ende ist. Birdman ist durchaus in der Lage einen labilen Zuschauer depressiv zu machen. Die meisten anderen langweilt er vermutlich nur. Möglicherweise zu Tode. Die Filmmusik, besser gesagt, das permanente Trommeln, treibt einen fast in den Wahnsinn und der Humor dieser Tragikomödie wurde bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, so dass nur die Tragik bleibt. Ebenfalls sehr tragisch und auch vollkommen unverständlich ist, dass der Oscar für den besten Film an Birdman ging, denn das einzig Gute an dem Film ist sein Titel.

Fazit: Da pflanzt man besser stundenlang Steckrüben an.


Bitch Slap

Eine heruntergekommene Stripperin (Julia Voth), eine Drogen schmuggelnde Killerin (America Olivo) und eine Börsenmaklerin (Erin Cummings) kommen in der Wüste zusammen, um dort von einem Unterweltboss (Michael Hurst) Diamanten zu stehlen. Doch die drei Frauen sind sich alles andere als einig und so wird ihr Handeln rasch zu einem Chaos, was durch weitere merkwürdige Gestalten noch verstärkt wird.
Insgesamt kann die Story nicht fesseln. Lediglich die Körper der Frauen sind manchmal recht nett anzuschauen. Die Dialoge und die Handlung können niemanden begeistern. Der Humor des Films ist eher merkwürdig als witzig, was zu dem schlechten Gesamteindruck passt. Je länger man zuschaut, desto langweiliger und uninteressanter wird es. Und so ist der Abspann eine echte Erlösung.

Fazit: Ein paar nette Körper ergeben noch keinen guten Film.


Blackthorn

Butch Cassidy (Sam Shepard) wurde nicht, wie von den meisten geglaubt, bei einem Feuergefecht getötet, sondern lebt unter dem Namen Blackthorn in Bolivien. Durch Zufall lernt er dort Eduardo (Eduardo Noeriega) kennen und gemeinsam fliehen die beiden vor den Leuten, die Eduardo beraubt hat. Blackthorn glaubt einen neuen Partner gefunden zu haben, bis sich herausstellt, dass Eduardo andere Leute bestohlen hat, als er es gesagt hat. Nun ist Blackthorn enttäuscht und will Eduardo die Beute abnehmen, um sie zurückzugeben.
Während der Film sich immer weiter in Belanglosigkeiten verliert und die Langeweile einen völlig übermannt, guckt man ständig auf die Uhr, weil man einfach nicht glauben kann, dass erst so wenig Zeit vergangen ist. Die Geschichte ist gar nicht mal so schlecht, aber die Dialoge sind schon sehr mäßig und das Tempo schleppend. Als Blackthorn lauthals singend durch die Gegend reitet, wird einem nicht gerade wohl ums Herz. Nachdem er gesungen hat, baut der Film immer weiter ab. Der merkwürdige und unnötige Auftritt von McKinley (Stephen Rea) stürzt den Film endgültig in die totale Belanglosigkeit. Nein, so machen Western nicht wirklich Spaß.

Fazit: Gähn.


Blade Trinity

Blade (Wesley Snipes) jagt wieder Vampire. Doch diesmal jagt er nicht allein. Zur Seite stehen ihm die Nightstalker Abigail Whistler(Jessica Biel), die, neben dem Mantel von Blade, zu den spärlich gesäten Lichtblicken in diesem Film gehört, und Hannibal King (Ryan Reynolds). Dieser ist die absolute Plage und regt einen mit seinem dummen Geschwätz tierisch auf. Dummerweise bringt es bis zum Ende des Films gar niemand fertig diesen Schwachkopf abzustellen. Bis zum Finale gegen Dracula Drake (Dominic Purcell) passiert zwar immer irgendwas, doch ist das alles völlig langweilig und unspannend. Und so gibt es nicht wirklich einen Grund dieses langweilige Geschehen, an dem man verdammt schnell das Interesse verliert, bis zum Ende über sich ergehen zu lassen. Schlimmer geht es kaum.

Fazit: Zwei Stunden in einem Wandschrank können nicht langweiliger sein.


Blair Witch 2

Drei Frauen und zwei Männer haben Blair Witch Project gesehen und besuchen nun die Originalschauplätze des Films. Erica (Erica Leerhsen) glaubt, selbst eine Hexe zu sein und möchte an dem Ort Kontakt aufnehmen. Kim (Kim Director) sieht irgendwelche Dinge, Tristen (Tristen Skyler) ist schwanger und einer der Männer ziemlich gestört. Diese fünf erleben nun einen ähnlichen Albtraum, wie die Personen im ersten Teil. Den größten Albtraum erleben jedoch die Zuschauer, denn die Handlung und die Personen sind einfach unerträglich. Es gibt zwar einige spannende Momente, aber diese fünf Nervensägen und die irgendwie unsinnige Story bereiten einem alles andere als gute Unterhaltung. Blair Witch 2 ist dermaßen nervig und überflüssig, dass man es nicht beschreiben kann und eine Fortsetzung auf die man getrost hätte verzichten können.

Fazit: Kalt duschen ist aufregender.


Blind Wedding

Als Twen Anderson (Jason Biggs) seiner Freundin einen durchaus peinlichen Heiratsantrag macht, stirbt diese spontan. Ein Jahr später fragt Twen Kellnerin Katie (Isla Fisher), die er nie zuvor gesehen hat, ob sie seine Frau werden möchte. Zu seiner Überraschung sagt sie ja. Kurze danach zieht sie auch schon bei ihm ein und noch bevor die beiden sich kennenlernen, stellen sie ihre neuen Partner den Eltern vor.
Eigentlich hätte Blind Wedding durchaus witzig werden können. Daraus wurde aber nichts. Stattdessen folgt ein flacher Witz dem nächsten. Die Dialoge sind unlustig und höchstens peinlich. Alle anderen Personen, die im Laufe des Films auftauchen sind ebenfalls maximal peinlich. Selbst eigentlich gute Gags funktionieren nicht. Es hapert irgendwie am richtigen Timing. Kitschig und unrealistisch quält sich der Film dem großen Finale entgegen. Dieses findet im Gefängnis statt und ist so dämlich, dass man sich wünscht, dass alle Anwesenden auf der Stelle tot umfallen würden.

Fazit: Absurder Klamauk bei dem einem das Lachen im Hals stecken bleibt.


Blueberry und der Fluch der Dämonen

Ebenso blödsinnig wie der Titel ist der ganze Film. In diesem Western, wenn man es so nennen mag, geht es um den Titelhelden Blueberry (Vincent Cassel) der völlig albern durch die Gegend wandert und versucht mit seinem beschissenen Leben klarzukommen. Vielleicht geht es auch noch um etwas anderes, aber das spielt keine Rolle, denn dieser konfuse und stets langweilige Film ist so unerträglich schlecht, dass man zwei Stunden seines Lebens auf keinen Fall damit vergeuden sollte. Die schrecklichen Computereffekte, die immer dann eingesetzt werden, wenn die Akteure mal wieder in irgendeinem Drogen-Rausch sind, runden das rundum misslungene Filmvergnügen ab.

Fazit: Wohl nur zu ertragen, wenn man völlig besoffen oder zugedröhnt ist.


Blut, Blei, Bullen & Benzin

Die Gebrauchtwagenhändler Sid (Joe Carnahan) und Bob (Dan Leis), die verschuldet sind und von ihrem Ex-Boss ein verlockendes Angebot bekommen, müssen für ein paar Tage einen alten Pontiac auf ihrem Parkplatz parken lassen. Doch leider ist die Sache nicht wirklich so einfach wie gehofft, denn die beiden sind nicht die hellsten und vermasseln den scheinbar einfachen Job gründlich. Fortan müssen sie um ihr Leben fürchten.
Was zunächst nach einer interessanten Story klingt, entpuppt sich schon nach wenigen Minuten als Billigfilm mit furchtbaren Dialogen und zwei Hauptdarstellern, die einen unglaublich nerven. Die hektischen Unterhaltungen der beiden, die weder witzig noch ansatzweise zumutbar sind, lassen schnell erahnen in welche Richtung es geht. Und so hat der Zuschauer nicht viele Möglichkeiten. Entweder den Film ausschalten oder sich fast neunzig Minuten quälen lassen. Wer nicht abschaltet, sollte sich allerdings ernsthaft fragen, was mit ihm nicht stimmt.

Fazit: Einem Baum beim wachsen zusehen ist interessanter.


Blood Angel II

Ein paar Dilettanten, oder Komiker, beschließen, möglicherweise aus einer Bierlaune heraus, dass sie einen Film drehen. Dummerweise setzen sie ihren Plan tatsächlich um und es entsteht Blood Angel II. Ein Film, der eigentlich nicht einmal als solcher bezeichnet werden darf. Selten gab es so einen miesen Film und es muss sich die Frage stellen, wie sich dafür ein Verleih finden konnte und wieso eine solch stümperhafte Amateurproduktion überhaupt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Das grenzt schon an Körperverletzung, was da so etwa 70 Minuten lang präsentiert wird. Selbst wenn dieses Werk als Scherz gedacht war, hätte es niemals der Allgemeinheit präsentiert werden dürfen. Eine derart talentfreie Darstellung überschreitet definitiv die Grenzen zur Körperverletzung und hätte von der FSK unbedingt verboten werden müssen, weil Folgeschäden mehr als wahrscheinlich sind.

Fazit: Da kann man ebenso gut in seinem eigenen Erbrochenen baden.


Blood River

Summer (Tess Panzer) und Clark (Ian Duncan) treffen bei ihrer Reise durch die Wüste auf einen Cowboy (Andrew Howard), der allerdings mehr ist als ein Cowboy. Er ist ein gefallener Engel, der die beiden durch die letzten Stunden ihres Lebens begleitet.
Nur sehr selten kommt etwas Spannung auf. Meistens langweilt Blood River den Zuschauer mit dämlichen Dialogen und uninteressanten Aktionen. Die teilweise furchtbaren Synchronsprecher runden das furchtbare Gesamtwerk ab. Blood River ist stellenweise sogar so langweilig, dass man einschläft. Insgesamt ist der Film einfach nur belanglos und der gefallene Cowboy geht einem tierisch auf die Nerven.

Fazit: Der abgetrennte Schwanz einer Bisamrate ist unterhaltsamer.


Born to race

Weil Danny Krueger (Joseph Cross) ständig Ärger macht, schickt seine Mutter ihn zu seinem leiblichen Vater. Doch das ändert nichts daran, dass Danny ein komisches Kind, bzw. ein halb fertiger, komischer Erwachsener, ist. Da er nicht wirklich viel kann, will er beim nationalen High-School-Rennen mit seinem Subaru gewinnen. Und weil die Geschichte damit zu flach wäre, werden weitere flache Handlungsstränge eingeführt. So hat man etwa hundert Minuten Zeit, Danny dabei zuzusehen, wie er sich bis ins Finale des Rennens kämpft, welches konsequenterweise ähnlich unbedeutend, wie der Weg dorthin, ist.
Es ist wahrlich keine Freude, Danny dabei zuzusehen, wie er sich seinen Traum erfüllt. Danny selbst ist auch alles andere als eine Freude. Das lustige Bubigesicht passt einfach nicht. Ohne sein Bubigesicht wäre der Film zwar nicht besser, aber vielleicht um drei Prozent besser zu ertragen. So ist Born to race, egal ob mit oder auch ohne Bubigesicht Danny, ein einziger Reinfall.

Fazit: Da sitzt man besser zwei Stunden in einem alten Reifenstapel und guckt oben raus.


Boston Streets

Der Film erzählt die Geschichte von Paulie (Ethan Hawke) und Brian (Mark Ruffalo), die seit ihrer Kindheit kriminell sind. Erst erledigen sie kleine Jobs, später immer größere und irgendwann landen sie zwangsläufig im Knast. Während Brian danach sein Leben ändern will, will Paulie noch ein großes Ding durchziehen, bevor er aussteigt. Brian muss sich nun entscheiden. Hilft er seinem alten Kumpel oder versucht er ein anständiger Mensch zu sein.
Leider ist Boston Streets durchgehend unspannend. Die Schauspieler langweilen einen zu Tode und man interessiert sich auch nicht wirklich für sie oder ihre Taten. Und obwohl der Film nur ca. 96 Minuten geht hat man das Gefühl, dass er mindestens vier Stunden dauert. Langweiliger und uninteressanter geht es kaum und so ist auch hier der Abspann eine Erlösung.

Fazit: Garantiert langweiliger als 12 Stunden gefesselt in der Badewanne liegen.


Brain Dead Zombies

Ein brasilianischer Zombiefilm, der nicht zu ertragen ist. Schon nach wenigen Minuten erkennt man, dass es sich hier um einen stümperhaften Amateurfilm mit unglaublich schlechten Schauspielern handelt. Die Handlung, sofern es sie gibt, spielt keine Rolle. Noch schlechter als die Schauspieler ist vermutlich nur die deutsche Synchronisation. Selbst dazu wurden scheinbar Amateure genommen.
Der Film schafft es weder in die Kategorie B, noch in die Kategorie C. Der Film taugt einfach gar nichts. Man kann ihn höchstens dazu nutzen jemanden zu bestrafen, indem man ihn zwingt, Brain Dead Zombies bis zum Ende zu gucken. So könnte der Film wenigstens in die Kategoerie F (filme/filme- zum Foltern) eingestuft werden, was ihn aber auch nicht erträglicher macht.

Fazit: Absolut unerträglich.


Bronson

Erzählt wird die Geschichte des Psychopathen Michael Peterson (Tom Hardy), der sich Charles Bronson nennt. Es ist die Geschichte eines vollkommen verrückten Mannes, der den größten Teil seines Lebens im Gefängnis verbracht und einen furchtbaren Schnauzbart hat.
Die Art des Films, der Erzählstil, der Hauptdarsteller und die wirren Schnitte machen Bronson zu einem Erlebnis der besonderen Art. Einer besonders schlechten Art wohlgemerkt. Die Bronson Geschichte ist nicht wirklich zu ertragen und so gibt es vermutlich nur wenige, die bis zum Ende durchhalten. All diejenigen, die auf das schnauzbärtige Disaster verzichten, haben alles richtig gemacht.

Fazit: Unerträglich und vollkommen überflüssig.


© 02.2001 – 08.2018

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