Die Nacht der reitenden Leichen

Jede Nacht steigen die reitenden Leichen aus ihren Gräbern, um nach Opfern zu suchen. Weil sie blind sind, müssen sie sich auf ihr Gehör verlassen. Da trifft es sich natürlich prima, dass Frauen, sobald sie die reitenden Leichen erblicken, zu schreien beginnen und erst damit aufhören, wenn sie von den reitenden Leichen getötet wurden. Ohne Pferde sind diese Leichen nicht nur blind, sondern auch noch besonders langsam. So kommt es ihnen natürlich gelegen, dass ihre Opfer nicht nur permanent schreien, sondern sich obendrein so dämlich anstellen, dass sie auf jeden Fall zu Opfern werden. Dieses dämliche Verhalten ist einfach nur ermüdend und macht keinen Spaß. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Frau, die es am Ende fast geschafft hat, den Leichen zu entkommen, spontan unsinnigerwiese laut nach Hilfe schreit, hinfällt, natürlich nicht mehr aufstehen kann und sich wie eine steife, unbewegliche Puppe auf einen Zug ziehen lässt. Anschließend können die Leichen die Frau und alle Passagiere des Zuges, die natürlich auch permanent schreien, in aller Ruhe töten.

Fazit: So schlecht, dass man schreien möchte.


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