Filme D

Dahmer
Dark Touch
Das A-Team
Das Blutgericht der reitenden Leichen
Das Bourne Vermächtnis
Das brandneue Testament
Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen
Das Gesicht der Wahrheit
Das gibt Ärger
Das ist das Ende
Das Märchen der Märchen
Das Nest – Brutstätte des Grauens
Das Phantom
Das Vermächtnis der Tempelritter
Date Night – Gangster für eine Nacht
Dead men don’t die
Deadheads
Death Academy – Die Lehre vom Tod
Dellamorte Dellamore
Demonia
Der Babadook
Der blutige Pfad Gottes 2
Der Chaos-Dad
Der Dialog
Der Draufgänger von Boston
Der Eisbär
Der Gehetzte der Sierra Madre
Der Gigant
Der Glücksbringer
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Der Meister mit den gebrochenen Händen
Der Mörder Alligator
Der nächste, bitte!
Der Profi 2
Der Prozess
Der rasende Gockel
Der Tag an dem die Erde stillstand 2
Der Tiger hetzt die Meute
Der Typ mit dem irren Blick
Der weiße Büffel
Detective K: Im Auftrag des Königs
Dick und Doof erben eine Insel, Atoll K
Die drei Musketiere
Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen
Die Highligen drei Könige
Die Hochzeit unserer dicksten Freundin
Die Hochzeitsfalle
Die Königin der Verdammten
Die Miami Cops
Die Morde von Snowtown
Die Mörderbestien
Die Mumie
Die Nacht der reitenden Leichen
Die Rückkehr der reitenden Leichen
Die Rückkehr zu den 36 Kammern der Shaolin
Die Stadt der Blinden
Die Vermessung der Welt
Die Zeitfalle
Dinner für Spinner
Dinocroc
Dirty Cops: War on Everyone
Django – Nur der Colt war sein Freund
Doctor Detroit
Dog Soldiers
Don´t move – Halt still!
Double Team
Dragon Blade
Dream of a Warrior
Dschingis Khan – Die Legende der 10 Reiter
Du schon wieder

Dahmer

Erzählt wird die Geschichte von Jeffrey Dahmer (Jeremy Renner). Dieser gestand, die Körper von siebzehn jungen Männern auf bestialische Art und Weise, getötet, missbraucht, zerstückelt und verspeist zu haben. Zu sehen bekommt man, man wie er sich an die Männer ranmacht, sie betäubt, tötet und sich sexuell daran erregt.
Dahmer ist rasch als eine Billigproduktion entlarvt. Anfangs noch einigermaßen erträglich, wird es schon bald immer uninteressanter und langweiliger. Die Schauspieler können ebenso wenig gefallen, wie die unmotivierten Rückblicke, die wohl zeigen sollen, wie alles begann. Doch wirklich schlau wird man daraus nicht.

Fazit: Prädikat wertlos.


Dark Touch

Die elfjährige Neve (Missy Keating) hat Fähigkeiten, die Kinder in ihrem Alter nicht haben sollten. Erst recht nicht, wenn sie durch frühere Erlebnisse einen solchen Schaden haben. So bleibt die (spannende) Frage, was mit Neve passiert ist. Obwohl so wirklich spannend ist das auch wieder nicht, denn der ganze Ablauf ist so träge und distanziert, dass der berühmte Funke einfach nicht überspringen will. Die ganzen Personen gehen einem irgendwie am Arsch vorbei und man schafft es einfach nicht, Sympathien für irgendwen zu empfinden. Die Dialoge sind alles andere als annehmbar und eigentlich sollten alle Darsteller permanent Schlafmützen tragen.
Die Hoffnung auf ein irgendwie befriedigendes Ende ist unbegründet, da am Ende zwar vieles, möglicherweise alles, zerstört wurde, die Spannung aber komplett auf der Strecke blieb und das Ende obendrein so schwachsinnig ist, dass Dark Touch damit endgültig ruiniert ist und man sich fragt, was das denn nun wieder sollte.

Fazit: Für Cineasten ohne Ansprüche.


Das A-Team

Es vergehen nur wenige Minuten, da weiß man schon, dass man vom A-Team nichts erwarten kann und kann sich auf 118 Minuten primitive Unterhaltung einstellen. Die Story ist natürlich nebensächlich. Dafür gibt es ganz viele hirnlose und vollkommen überzogene Actionszenen. Leider ist es nur schwer möglich bei diesen Actionszenen den Überblick zu behalten. Die Krönung der Actionschwachsinnigkeit ist der fliegende, bzw. aus einem Transportflugzeug stürzende Panzer, in dem das A-Team sitzt. Während des Sturzfluges erledigt das Team zunächst die lästigen Verfolger und steuert den Panzer dann dadurch, dass es immer wieder Kanonen abfeuert, um die Flugbahn zu ändern und in einem See zu landen. Natürlich überstehen sie den Absturz unbeschadet, um dann weiteren Blödsinn anzurichten.
Der Humor der unlustigen Kerle ist ebenfalls unerträglich. Die coolen Sprüche sind alles andere als cool. Der einzige Pluspunkt, neben dem Abspann, ist die Tatsache, dass alles konsequent schlecht ist und so die Erwartungen, die man nach wenigen Minuten hat, erfüllt und man zu keinem Zeitpunkt positiv überrascht wird.

Fazit: Eine tote Stubenfliege ist unterhaltsamer und weniger nervig.


Das Blutgericht der reitenden Leichen

Jahr für Jahr erheben sich die reitenden Leichen, um sich eine Woche lang täglich eine Jungfrau zu holen. Diese Jungfrau wird ihnen von den Stadtbewohnern an den Strand gebracht, so dass sie dort problemlos abgeholt werden kann. Weil die Leichen blind sind, schreien die Frauen oder machen andere dämliche Geräusche, damit die Leichen sie problemlos finden und mitnehmen können. Als der neue Arzt (Víctor Petit) der Stadt etwas gegen dieses Ritual unternimmt, fliehen alle Bewohner der Stadt und die Leichen sind aus dem Häuschen. Trotz der Blindheit spüren sie den Arzt in seinem Haus auf. Um den Leichen die Orientierung zu erleichtern, schreien die Frauen, die mit dem Arzt in dem Haus sind, immer schön rum. Als der Arzt eine Leiche abfackelt, glaubt man für einen Moment, dass er es nun raus hat und die anderen Leichen ebenfalls abfackelt. Macht er aber nicht. Stattdessen hat er weiter Angst vor den blinden Zeitlupenleichen und flieht. Dummerweise auf den Pferden der Leichen. Und so landen die letzten beiden Überlebenden im Zentrum der Leichen. Dort überraschen sie die Leichen und den gelangweilten Zuschauer mit einer unglaublichen Tat. Sie zerstören den Götzen, der die Leichen am Leben hält. Schwupps fallen alle Leichen um und alles ist gut.

Fazit: So dämlich, dass man sterben möchte.


Das Bourne Vermächtnis

Superagent Aaron Cross (Jeremy Renner) soll eliminiert werden. Logischerweise hat er etwas dagegen und so beginnt seine Flucht vor seinen Verfolgern. Damit er nicht schwach und somit ein leichtes Opfer für seine Verfolger wird, muss er regelmäßig seine Pillen nehmen, denn diese machen ihn klug und stark.
Der vierte Teil der Bourne Reihe indes ist alles andere als stark. Er ist flach und irgendwie auch albern. Trotz vieler bekannter Schauspieler, u.a. Edward Norton, Albert Finney, Scott Glenn und Stacy Keach, wirkt das Bourne Vermächtnis lediglich bemüht, kann aber nie wirklich punkten. Teilweise ist dieses Vermächtnis einfach nur lächerlich. Aaron Cross ist ohne seine Pillen nur ein Durchschnittsbürger und somit quasi eine Art Genexperiment oder ein von der CIA entwickelter Mutant. Ein echtes Bonbon, welches aber nicht schmeckt, ist das Finale, in dem ein mit neuen Tabletten zu einem noch besseren Superagenten entwickelter Asiate Aaron und Marta (Rachel Weisz) verfolgt. Und obwohl dieser Superagent so super und stark und klug ist, lässt er sich nach einer absurden Motorradjagd einfach von Marta vom Motorrad treten und ist tot. Da fragt man sich ernsthaft, was sich die Produzenten dabei gedacht haben. Und während man sich das fragt, folgt tatsächlich der erste echte Höhepunkt. Der Song Extreme Ways von Moby untermalt den Abspann und das Bourne Vermächtnis ist überstanden. Doch es bleibt zu befürchten, dass es eine Fortsetzung geben wird. Bitte nicht.

Fazit: Enttäuschend und vollkommen überflüssig.


Das brandneue Testament

Gott (Benoît Poelvoorde) ist böse, lebt in Brüssel und sieht aus wie ein versoffener Penner. Seiner Tochter Ea (Pili Groyne) reicht das miese Verhalten ihres Vaters irgendwann, weshalb sie allen Menschen per SMS ihr Todesdatum zukommen lässt. Nebenbei beschließt sie, dass es Zeit für ein neues Testament wird und macht sich auf die Suche nach sechs weiteren Aposteln, die sie auch recht bald findet. Diese sechs sind etwas schräg und haben eigentlich nichts zu sagen, was sie aber nicht davon abhält, viel zu sagen. Zwei von ihnen, der Killer und die Schöne, verlieben sich auch noch ineinander, was aber keinem wirklich hilft. Martine (Catherine Deneuve) verliebt sich in einen Gorilla und verlässt ihren Mann. Auch diese Geste ist irgendwie bedeutungslos.
Das brandneue Testament ist durchaus schräg, aber in erster Linie gequirlte Kacke, die sterbenslangweilig vorgetragen wird. Es ist diese Art von Sterbenslangeweile, bei der man sich durchaus wünscht, dass man stirbt. Alternativ kann man das brandneue Testament aber auch abschalten oder im Klo runterspülen. Beides sicher hilfreich und absolut verständlich. Humor, sofern er tatsächlich da ist, war selten so humorlos. Ein besonderes Bonbon ist Gottes Sohn Jesus Christus (David Murgia), der, weil auch ihm Gott auf den Keks ging, auf einem Schrank steht. Das kunterbunte Happy End, welches von Gottes Frau (Yolande Moreau) kitschig garniert und serviert wird, rundet dieses selten öde Spektakel fachgerecht ab.

Fazit: Rote Grütze, die einen Berg hinab fließt, vermag jederzeit mehr zu gefallen.


Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen

Die ehemals reitenden Leichen habne ihre Pferde gegen ein Schiff eingetauscht. Auf diesem Schiff warten sie auf schreiende Opfer, die sie in aller Ruhe und Langsamkeit töten können. Wie es sich für einen ordentlichen Leichenfilm gehört, lassen die Opfer nicht lange auf sich warten und klettern nur allzu bereitwillig auf das alte Schiff. Und kaum stehen die Leichen auf, schreien die Opfer, was das Zeug hält, damit sie auch auf jeden Fall von den Leichen gepackt werden. Sollten die Opfer den Leichen doch mal entkommen, dann nur, um in der nächsten Ecke schreiend stehen zu bleiben. Manchmal entkommen sie auch zweimal aus einer Ecke, nur um in eine andere Ecke zu stürmen und dort schreiend zu verweilen bis die Leichen sie endlich töten können. Herrlich dämlich. Am Ende schaffen es ein paar der Opfer sogar, die Leichen ins Wasser zu werfen. Doch das macht den Leichen nichts aus und sie gelangen ebenso an Land, wie die letzten beiden Überlebenden. Diese schreien zur Abwechslung mal nicht, was daran liegt, dass sie irgendwie bewusstlos sind. Dennoch werden sie von den Leichen problemlos aufgespürt. Sehr merkwürdig. Doch das passt perfekt ins Gesamtbild.

Fazit: Ein toter Krake ist ähnlich prickelnd.


Das Gesicht der Wahrheit

Es geht um eine Mutter (Juliane Moore), die bei der Polizei vorgibt, dass ihr Sohn entführt wurde. Da der Sohn in einem hauptsächlich von der schwarzen Unterschicht bewohnten Viertel verschwunden ist, riegelt die Polizei das komplette Viertel ab und es kommt zu Unruhen. Da das Kind nicht aufzufinden ist und die Mutter sich äußerst merkwürdig verhält, fällt der Verdacht bald auf sie.
Das ist im Wesentlichen die Story dieses durch und durch langweiligen Films. Juliane Moore als Mutter nervt dermaßen, dass man es kaum aushält. Samuel L. Jackson liefert eine erschreckend durchschnittliche Leistung ab. Besonders schrecklich ist, dass der Film einfach nicht zu Ende gehen will. Er zieht sich wie ein Kaugummi und endet erst nach über hundert erschreckend langweiligen und deprimierenden Minuten.

Fazit: Eine tote Katze am Straßenrand hat einen höheren Unterhaltungswert.


Das gibt Ärger

Die beiden CIA-Agenten Tuck (Tom Hardy) und FDR (Chris Pine) versauen einen Auftrag und landen im Innendienst. Glücklicherweise lernen beide während der Innendienstzeit ihre Traumfrau kennen. Dumm nur, dass es bei beiden Lauren (Reese Witherspoon) ist. Und so entsteht ein aberwitziges Rennen um die Gunst der Auserwählten. Natürlich nutzen beide ihre CIA-Möglichkeiten, um den anderen auszustechen. Dabei gehen sie so weit, dass ihre Freundschaft sich auflöst. Und kaum steuert das Ganze dem erlösenden Ende entgegen, taucht der Top-Verbrecher Karl Heinrich (Til Schweiger) auf und die beiden müssen sich zusammenraufen, um ihn in einem albernen Finale zur Strecke zu bringen.
Klingt albern und ist es auch. Übertriebener Klamauk auf ganz seichtem Niveau. Gewürzt mit ultraflachen Witzchen, absurden Momenten, überflüssigen Dialogen und haarsträubenden Actionszenen. Größtenteils wirken die Darstellungen der Protagonisten arg gekünstelt. Und so bleibt der Spaß auf der Strecke, noch ehe er beginnt.

Fazit: Hirn aus, Film ab.


Das ist das Ende

Während im Haus von James Franco eine Party stattfindet, passieren draußen merkwürdige Dinge. Spontan rennen die Partygäste in Panik nach draußen und sterben fast alle. Nur ein kleiner Haufen Überlebender versteckt sich im Haus von James Franco. Und da sitzen nun James Franco, Seth Rogen, Jay Baruchel, Jonah Hill, Craig Robinson und Danny McBride und gehen sich immer mehr auf die Nerven. Sie reden Schwachsinn, verhalten sich wie Vollidioten, sind witzig wie Geistesgestörte und ratlos, wie es weitergeht. Das alles ist so unterhaltsam, dass man permanent kotzen könnte. Die Schauspieler, die sich alle selber spielen, sind einfach nur peinlich und verhaltensgestört. Sie blödeln blöd herum, nerven die Zuschauer und sich selbst und finden das alles scheinbar witzig. Dazu gibt es eine Story, die nebensächlich und unsinnig ist. Selbst in den Nebenrollen ist der Klamauk mit Schauspielern besetzt, die sich selbst spielen, alle nerven, aber zum Glück früh sterben. Besonders der Auftritt von Michael Cera bleibt in unschöner Erinnerung. Und weil der Schwachsinn immer weiter geht, sich bis zum Ende sogar noch steigert, stellt sich tatsächlich die Frage, ob die Schauspieler wirklich alle einen an der Waffel haben. Nicht nur hier, sondern auch im echten Leben. Humor jedenfalls geht anders. Das ganze Geschehen ist einfach krank und eine Dauerbelästigung, die erst nach über hundert Minuten genauso dämlich endet, wie es für so ein Machwerk angemessen ist.

Fazit: Da faltet man lieber zwei Stunden Handtücher.


Das Märchen der Märchen

Das Märchen der Märchen erzählt von drei Königen. Ein König (John C. Reilly) ist bereit alles zu tun, damit seine Königin (Selma Hayek) ein Kind bekommt. Als ein merkwürdiger Mann sagt, dass die Königin das Herz eines Seeungeheuers essen muss, macht er sich auf den Weg um ein solches Herz zu besorgen. Ein anderer König (Vincent Cassell) will alle Frauen ins Bett bekommen und landet mit der hässlichen Dora (Hayley Carmichael) im Bett, was ihn sehr schockiert als er sie im Licht sieht. Der dritte König (Toby Jones) verliebt sich in einen Floh und vernachlässigt seine Tochter Fenizia (Jessie Cave), was letztlich auch keine schönen Folgen hat.
Gelegentlich vermag das Märchen der Märchen zu unterhalten, aber es sind leider immer nur Momente, die Hoffnung aufkommen lassen. Insgesamt sind die drei Geschichten meist langweilig, belanglos und plätschern so vor sich hin. Sympathien für irgendwen zu empfinden ist eigentlich unmöglich. Ob jemand stirbt, lebt oder schläft, ist völlig nebensächlich. Besonders unsympathisch sind die blonden Buben, die vom Seeungeheuer abstammen. Zwischenzeitlich nervt das Märchen der Märchen sehr, was auch nicht gerade förderlich ist. Möglicherweise sind die Personen und Geschichten zu skurril, um zu gefallen. Obendrein ist das Märchen der Märchen zu lang und kommt einem noch länger vor.

Fazit: Da geht man besser mit einem Borkenkäfer zwei Stunden auf einem Parkplatz auf und ab.


Das Nest – Brutstätte des Grauens

Das Experiment einer Chemiefirma geht ein wenig schief und plötzlich hat eine kleine Stadt ein Problem mit Schaben. Diese fressen erst Tiere und mutieren dann irgendwie zu dem, was sie gefressen haben. Zunächst versucht der Bürgermeister (Robert Lansing) alles zu vertuschen, doch schon bald gerät die Sache völlig außer Kontrolle, weil die Schaben nun auch Menschen angreifen und töten. Der Sheriff (Franc Luz) versucht zu retten, was zu retten ist.
Leider gibt es an dem Film nichts zu retten, denn er ist weder spannend, noch hat er sonst irgendwas zu bieten. Mäßige Schauspieler, noch mäßigere Synchronisation. Dazu Schaben, die eher nerven als zu gruseln, und gelegentliche Versuche etwas Humor zu platzieren. Dieser Humor ist allerdings schlicht schlecht und die Effekte sind durchaus lächerlich. Bis zum vorhersehbaren Ende zieht sich dieser Möchtegernhorrorstreifen und scheint einfach nicht enden zu wollen. Das Finale ist ebenso belanglos, wie der ganze Rest.

Fazit: Da taucht man seine Hände besser 90 Minuten in eine Schüssel mit Spülmittel.


Das Phantom

Das Phantom (Billy Zane) muss gegen den Millionär Xander Drax (Treat Williams) kämpfen, um zu verhindern, dass dieser mit Hilfe von drei Totenschädeln die Weltherrschaft an sich reißt. Bis es soweit ist, läuft das Phantom in seinem lila Strampelanzug durch die Gegend, rettet seine Traumfrau und macht nie den Eindruck eines echten Superhelden. Er wirkt eher wie eine weichgespülte Schwuchtel, was aber durchaus an seinem Strampelanzug liegen kann.
Der Film ist einfach harmlos, die Darsteller ebenfalls. Alles ist Familienfreundlich unspektakulär. Selbst die Bösewichter wirken alles andere als böse. Im Gegenteil, sie wirken wie harmlose Hampelmänner. Die Szene in der das Phantom eine Frau rettet, mit einem Flugzeug flieht und dann vom Flugzeug auf ein Pferd springt, passt perfekt zu diesem belanglosen und unglaubwürdigen Wohlfühlfilm bei dem sich allerdings kaum jemand wohlfühlen wird.

Fazit: Taugt nicht einmal als Werbung für enganliegende, lilafarbene Strampelanzüge.


Das Vermächtnis der Tempelritter

Ben Gates (Nicholas Cage) auf den Spuren von Indiana Jones. Nur halt nicht so unterhaltsam. Auf der Suche nach einem Schatz geraten er und seine Begleiter in Schwierigkeiten, da sie sich nicht nur gegen den Schurken Ian Howe (Sean Bean), sondern auch noch gegen den FBI Agenten Sadusky (Harvey Keitel), behaupten müssen. Gejagt von den doofen Typen, stürzen sie durch dieses Abenteuer. Langweilige Dialoge, maue Actionszenen und ein Nicholas Cage, den man schon deutlich besser gesehen hat, machen das Vermächtnis der Tempelritter zu einem echten Langweiler. Spannung kommt nur selten, und wenn dann vermutlich aus Versehen, auf. Die Actionszenen sind auch nicht das gelbe vom Ei. Vielmehr langweilen auch sie einen. Und so plätschert das Vermächtnis der Tempelritter vor sich hin und als am Ende erwartungsgemäß alles gut ist, sind vermutlich die meisten Zuschauer längst eingeschlafen.

Fazit: Eine Stunde den Kopf gegen eine Wand schlagen ist in etwa genauso unterhaltsam.


Date Night – Gangster für eine Nacht

Phil (Steve Carell) und Claire Foster (Tina Fey) führen eine Ehe ohne große Überraschungen. Das ändert sich als die beiden sich als ein anderes Ehepaar ausgeben, um in einem angesagten Restaurant einen Tisch zu bekommen. Dumm nur, dass sie sich ausgerechnet für ein Paar ausgeben, dass von korrupten Polizisten verfolgt wird. Und so können die beiden ihr Essen nicht wirklich genießen und werden eine Nacht lang verfolgt, bedroht und lernen andere komische Menschen kennen.
Trotz vieler Bekannter Darsteller, u.a. Ray Liotta, James Franco, Mila Kunis, Mark Ruffalo, William Fichtner, Mark Wahlberg, ist Date Night zu schlecht, um gut zu sein. Bis zur Hälfte noch einigermaßen erträglich, wird es von da an immer lächerlicher und anstrengender. Ein dämlicher Dialog jagt den nächsten. Die Verfolgungsjagd mit zwei Fahrzeugen, die einfach nicht voneinander loskommen, ist dermaßen nervend, dass es kaum zu ertragen ist. Der Besuch bei Taste und Whippit ist an Schwachsinn kaum zu überbieten. Das Finale auf dem Dach ist die Krönung eines durch und durch schrecklichen Films.

Fazit: Für Leute, deren Hirn verloren gegangen ist.


Dead men don’t die

Nachrichtensprecher Barry Baron (Elliot Gould) entdeckt, dass im Sender mit Drogen gehandelt wird. Er wittert eine große Story, ist aber zu blöd, wird erwischt und erschossen. Die Voodoo Zauberin Chafuka (Mabel King) findet seine Leiche, nimmt sie mit und erweckt Barry wieder zum Leben. Und so wird Barry ihr Zombie, der tut, was Chafuka will. Während ein ziemlich dämlicher Polizist ermittelt und Barry durchs Gebäude geistert, sterben weitere Gangster, die Chafuka anschließend zu ihren Zombies macht.
Noch bevor Barry das erste Mal erschossen wird, ist klar, dass dieser Klamauk nur schwer zu ertragen ist. Der Humor ist auf der untersten Stufe angesiedelt und tut mitunter sehr weh. Alle auftretenden Personen haben einen Knall und sollen vermutlich auf irgendeine verschrobene Art und Weise witzig sein. Doch leider ist der Humor zu speziell, um Menschen, die nicht völlig den Verstand verloren haben, zu gefallen. Eine besondere Peinlichkeit ist die Verfolgungsjagd gegen Ende. Möglicherweise soll diese ‘Komödie’ eine Persiflage sein. Doch selbst wenn das der Fall ist, bleibt Dead men don’t die eine einzige Katastrophe. Besonders bei Elliot Gould fragt man sich, wieso er bei so einem Unsinn mitgemacht hat. Hat er eine Wette verloren oder schuldete er irgendwem einen Gefallen? Was auch immer seine Gründe waren, er hätte besser eine Ausrede gefunden, um es nicht zu tun.

Fazit: Wir sollten mit ihm reden, dann sehen wir, ob er tot ist.


Deadheads

Mike (Michael McKiddy) und Brent (Ross Kidder) sind außergewöhnliche Zombies, denn die beiden können sprechen und sind auf dem Weg zu Mikes Geliebter. Doch der Weg ist beschwerlich. Und so entkommen sie mehrmals nur knapp dem Zombietod, werden gelegentlich angeschossen und Mike verliert ständig seinen Arm. Begleitet werden die beiden von einem Zombie, der es Sprechens nicht mächtig ist, dafür aber gut hören kann und nützlich ist.
Klingt nach einer interessanten Geschichte, wird aber nach nettem Anfang von Minute zu Minute uninteressanter und grotesker. Irgendwann macht das Zuschauen keinen Spaß mehr. Kein Witz, keine Spannung. Folglich kein weiteres Interesse beim Zuschauer. Gegen Ende wird es dann sogar so unerträglich, dass es kaum noch zu ertragen ist. Fehlt eigentlich nur noch, dass alle am Ende zusammen ein Lied singen. Zum Glück bleibt dem Zuschauer das erspart.

Fazit: Nervig wie Kaugummi unter dem Schuh.


Death Academy – Die Lehre vom Tod | Death School

Ein Schulgebäude, ein paar Schüler und ein Killer. Fertig ist dieser Amateurfilm, der so schlecht und billig ist, dass selbst eine Folge Gute Zeiten, schlechte Zeiten tausendfach besser ist. Die Amateurschauspieler stümpern durch den Film als hätten sie gerade nichts Besseres zu tun. Dagegen sind die schauspielerischen Leistungen der Teletubbies echte Offenbarungen. Dazu kommt eine Synchronisation, die fast noch lustloser und stümperhafter ist. Die 89 Minuten kommen einem vor wie eine mehrjährige Haftstrafe. Wer es dennoch schafft bis zum Ende zu schauen, sollte dringend einen Facharzt zu Rate ziehen.

Fazit: Unzivilisiert und abgeschmackt. Eine Strafe für jedes Lebewesen auf diesem Planeten.


Dellamorte Dellamore

Der Totengräber Franceso Dellamore (Rupert Everett) hat es nicht leicht. Er muss die Toten nämlich immer zweimal begraben, weil sie nach der ersten Bestattung als Zombies wiederkehren. Zusammen mit dem zurückgebliebenen Gnaghi (François Hadji-Lazaro) wohnt er auf dem Friedhof und kümmert sich darum, dass die Zombies durch einen gezielten Kopfschuss erledigt werden. Und die beiden machen das recht gut. Zumindest so lange bis sie es nicht mehr gutmachen. Ab da steigt die Zahl der Zombies bedrohlich an.
Hört sich gut an, ist es aber nur bedingt. Ab der Häfte wird es nämlich immer nerviger und dämlicher, was sich auf und um den Friedhof herum abspielt. Der bekloppte Gnaghi stellt sich den abgetrennten Kopf seiner Lieblingsfrau in seinen kaputten Fernseher und turtelt mit dem Kopf, der natürlich äußerst lebendig ist, verliebt herum. Als sich jemand in das Kellergewölbe, in dem Gnaghi und der Kopf wohnen, begibt, springt dieser Kopf einen der Besucher an und beißt sich fest. Diese Szene ist nur ein Beispiel für viele Geschehnisse, die einen schier verzweifeln lassen. Und so kann man sich nur verzweifelt abwenden oder einen Spaziergang machen, wenn man sich den Tag nicht völlig versauen will.

Fazit: Unterhaltsam wie ein eitriger Pickel.


Demonia

Ein paar Nonnen haben nicht nur die Angewohnheit regelmäßig Sex zu haben, sie mögen es auch sehr, die Männer anschließend zu töten. Irgendwann werden sie deshalb von den Bewohnern des Ortes an Kreuze genagelt. Dummerweise kommt es durch unglückliche Umstände dazu, dass die toten Nonnen die Gelegenheit bekommen in ihrem toten Zustand erneut Menschen umzubringen. Als auch das den Bewohnern des Ortes zu blöd wird, verbrennen sie die Nonnen, die noch an ihren Kreuzen hängen, einfach und der Spuk ist endlich vorbei.
Es ist einfach langweilig, was hier geboten wird. Spannung und Gruselfaktor auf der untersten Stufe. Effekte, die einfach nur erbärmlich sind und Kameraeinstellungen, die fast schon weh tun, runden das Geschehen perfekt nach unten ab. Alleine die letzte Szene, in der die Nonnen brennen, besticht schon dadurch, dass die Bewohner, die eben noch alles in Brand gesetzt haben, scheinbar fasziniert und zugleich überrascht von dem sind, was da gerade passiert. Wieso brennt etwas, wenn man es ansteckt? Damit hätte man vorher kaum rechnen können. Und auf dem Niveau macht es selbstredend keinen Spaß auch nur eine Minute Zeit an diesen Unsinn zu verschwenden.

Fazit: Da setzt man sich besser 85 Minuten in den Keller und tut dann ganz überrascht, wie man das wohl hinbekommen hat.


Der Babadook

Amelia (Essie Davis) und ihr, vermutlich seit seiner Geburt, unerträglicher Sohn Samuel (Noah Wiseman) leben zusammmen in einem Haus und allein schon das ist gruselig. Den nervenden Sohn mag kaum jemand, was sehr gut nachvollziehbar ist, weil er, bestimmt ohne es zu wollen, gruselig und abstoßend ist. Als der kleine Nervsack, der Alpträume und Angst vor Monstern hat, ein Buch mit dem Titel “Mister Babadook” findet und sich daraus von seiner schrecklichen Mutter vorlesen lässt, wird alles noch bizarrer, aber zu keinem Zeitpunkt spannend. Dazu sind die Darbietungen aller auftretenden Personen zu dürftig und billig. Die Verarbeitung des Todes von Samuels Vater hat Amelia keineswegs verkraftet und der Babadook hat sich in ihrem kranken Hirn eingenistet und führt dazu, dass sie den Hund tötet, sich übergibt und am Ende den Babadook, oder das Monster aus ihrem Kopf, im Keller einsperrt und regelmäßig mit Maden und Würmern füttert. Das alles ist so langweilig, dass es kaum auszuhalten ist. Doch am unerträglichsten ist der Sohn.

Fazit: 90 Minuten am Marterpfahl sind definitiv erfrischender.


Der blutige Pfad Gottes 2

Die beiden MacManus-Brüder (Norman Reedus, Sean Patrick Flanery) kehren nach Boston zurück, um gewaltsam und blutig die Mörder eines Priesters zur Strecke zu bringen. Mit einem neuen Komplizen (Clifton Collins Jr.) und einer sexy FBI-Agentin (Julie Benz) nehmen sie die Verfolgung auf…
Ein schlechter Witz jagt von der ersten bis zur letzten Minute den nächsten. Krampfhaft wird versucht alles cool wirken zu lassen, doch leider ist das Gegenteil der Fall. Alles wirkt künstlich und erzwungen. Die Dialoge sind eher peinlich als unterhaltsam. Die Actionszenen wirken wie aus einem Billigfilm, die Darsteller wie Hampelmänner und die Sprüche könnten von geistig Zurückgebliebenen stammen. Nichts, aber auch gar nichts an diesem blutigen Pfad vermag zu gefallen. Erst mit dem Abspann kündigt sich die Erlösung an. Doch so weit sollte man es gar nicht erst kommen lassen, sondern schon vorher abschalten.

Fazit: Billig und unerträglich. Unterhaltsam wie eine Blechdose am Straßenrand.


Der Chaos-Dad

Kurz vor der Hochzeit von Todd (Andy Samberg), der eigentlich Han Solo heißt, und Jamie (Leighton Meester), taucht Donny (Adam Sandler) auf. Donny ist der Vater von Han Solo und ein total komischer Vogel. Da Han Solo jedoch allen erzählt hat, dass seine Eltern gestorben sind, hat er nun ein Problem. Denn nicht nur sein Vater lebt noch. Seine Mutter ist ebenfalls nicht verstorben, sondern sitzt seit Jahren im Gefängnis. Nun beginnen wirklich aufregende und chaotische Tage für alle Beteiligten.
Der kindlich naive und dabei stets irgendwie obszöne Humor für schlichte Gemüter, ist leider nur selten für einen Lacher gut. Ansonsten ist alles, was es zu sehen gibt, vorhersehbar und immer wieder einschläfernd. Zielgruppe sind definitiv Menschen, die nie über das Grundschulniveau hinausgewachsen sind. Für alle anderen wird es schwierig, dem Chaos-Dad über die gesamte Laufzeit zu folgen und dabei nicht zu verzweifeln. Sicherlich kann es vorkommen, dass man bei manchen Szenen tatsächlich lachen muss, aber insgesamt betrachtet ist dieser infantile Blödsinn dann doch nicht zu ertragen.

Fazit: Was geht ab?


Der Dialog

Abhörexperte Harry Caul (Gene Hackman) ist ein merkwürdiger Mann. Soziale Kontakte sind nicht seins und er scheint in einer sehr speziellen Welt zu leben. Bei seinem aktuellen Fall scheint etwas nicht zu stimmen und Harry versucht herauszufinden, was es ist. Doch irgendwie kommt er nicht weiter. Was hat der mysteriöse Direktor (Robert Duvall) mit all dem zu tun? Wieso wird er von Martin Stett (Harrison Ford), einem Mitarbeiter des Direktors verfolgt? Oder bildet es sich alles am Ende nur ein?
Die Geschichte ist durchaus spannend, aber leider so dermaßen ruhig und langweilig vorgetragen, dass es einfach keinen Spaß macht. Ermüdend, fast schon einschläfernd, wird das Geschehen vorgetragen, die Kameraführung ist passend dazu ebenso ermüdend. Es ist anstrengend konzentriert zu bleiben, um dem Geschehen zu folgen. Im Laufe der Zeit, die einem schier unendlich vorkommt, nervt Harry nur noch mit seiner Art. Und als es endlich vorbei zu sein scheint, wird Harry vollends verrückt, was perfekt passt, doch leider auch langweilig ist. Der Dialog ist schwer verdauliche Kost, die sicher nicht jedem schmecken wird.

Fazit: Langweilig. Langweiliger. Tödlich langweilig.


Der Draufgänger von Boston

Der Apotheker Tom Craig (John Wayne) will in Kalifornien eine Apotheke eröffnen. Britt Dawson (Albert Dekker), ein einflussreicher und nicht ganz sauberer Geschäftsmann, hat allerdings etwas dagegen, nicht nur, weil seine Freundin Gefallen an Tom gefunden zu haben scheint. Deshalb sorgt er dafür, dass Tom wegen Mordes gehängt werden soll. Doch dann kommt alles anders.
Beim Draufgänger von Boston kommt tatsächlich immer wieder alles anders als man es zunächst glaubt. Leider ist das in dem Fall aber selten spannend, sondern meistens irgendwie blödsinnig. Der Humor ist unfassbar flach, fast schon dämlich. Und so gibt es statt Spannung immer wieder so banale Szenen, dass der Film einfach nicht gefallen kann. Da hilft auch kein John Wayne. Und auch die Beziehung von Tom zu den beiden Frauen wirkt lediglich konstruiert und nötigt dem Zuschauer höchstens ein Kopfschütteln ab. So machen Western definitiv keinen Spaß.

Fazit: Zu seicht und durcheinander, um zu gefallen.


Der Eisbär

Killer “Eisbär” Leo (Til Schweiger) hat Mist gebaut und verliebt sie in Nico (Karina Krawczyk), die ebenfalls Mist gebaut hat. Dann gibt es irgendwann einen Showdown und Menschen sterben.
Manchmal können 85 Minuten verdammt lang sein. Zum Beispiel, wenn man sich diesen sogenannten Thriller, dem man nicht anmerkt, dass er ein solcher ist, anschaut. Stattdessen sieht man einen typisch deutschen Film, der weder spannend noch witzig oder gar unterhaltend ist. Eine echte Qual sind auch die lahmen Dialoge. Gegen all das sind Schlafmittel richtige Aufputschmittel. Man kann schon sagen, dass das, was präsentiert wird, mächtig in die Hose ging. Dennoch muss erwähnt werden, dass nicht alles schlecht ist. Die Autos, die es zu sehen gibt, sind nämlich wirklich schön und die Musik ist auch ganz nett. Das alleine reicht aber nicht, wenn alles andere einfach ein dilettantisch zusammengeschustertes Machwerk ist.

Fazit: Aus dem Fenster schauen ist aufregender.


Der Gehetzte der Sierra Madre

Der Kopfgeldjäger Corbett (Lee van Cleef) jagt in diesem Western einen Mexikaner (Tomas Milian), der angeblich ein Mädchen vergewaltigt und getötet hat. Bei der Jagd stellt sich der ansonsten recht coole Kopfgeldjäger leicht dämlich an. Noch dämlicher aber ist der gehetzte Mexikaner. Er zieht Fratzen, wirkt leicht behindert und ist ein ziemlicher Trottel. Er wird gefangen genommen, entkommt, wirft mit dem Messer und hält sich für klug.
Spannung kommt bei Gehetzten der Sierra Madre nie auf und es dauert nicht lange bis man sich nichts sehnlicher wünscht als das Ende dieses völlig miserablen Westerns.

Fazit: Unfassbar schlecht.


Der Gigant

Als sein Kollege Dave im Einsatz getötet wird, quittiert Sean (Chuck Norris) den Dienst und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach den Mördern. Hilfe bekommt er dabei von James (Mako) und der Fernsehreporterin Linda (Rosalind Chao), deren Chef Morgan Canfield (Christopher Lee) sich bald als Chef der gesuchten Drogenbande zu erkennen gibt.
Schauspierlisch gibt es wenig bis gar nichts, was einem gefallen könnte. Die Story ist gewöhnlich, die Umsetzung billig und fast schon demotivierend. Spannung ist nicht wirklich erkennbar und die Suche nach etwas, was für diesen Streifen sprechen könnte, ist mehr als schwierig. So gehören am Ende lediglich Seans Hund und Seans roter Pontiac Firebird zu den einzig nennenswerten Dingen auf der positiven Seite. Alles andere kann man getrost vergessen.

Fazit: Belanglos und unspektakulär wie eine vollgeschissene Windel.


Der Glücksbringer

Zahnarzt Charlie Logan (Dane Cook) wird mit einem Fluch belegt. Jede Frau, mit der er Sex hat, begegnet danach ihrer wahren Liebe. Da es sich rumspricht wollen alle Frauen mit ihm schlafen. Zunächst findet er das super, doch als er sich in Cam (Jessice Alba) verliebt hat er ein Problem. Er muss verhindern, dass sie einen anderen Mann trifft oder irgendwie den Fluch loswerden.
Bis Charlie und Cam zusammen im Bett landen, ist diese sogenannte Komödie noch irgendwie erträglich, aber was danach passiert ist einfach nicht auszuhalten. Charlie führt sich auf wie der größte Vollidiot der Welt auf und nervt so nicht nur Cam, sondern quält die Zuschauer auf eine Art und Weise, die kaum zu ertragen ist. Das Dargebotene ist fortan nur noch peinlich. Der infantile Humor ist unerträglich und macht mitunter sogar aggressiv. Und so ist man nach dieser Komödie nicht entspannt, sondern genervt, weil man sich 95 Minuten ärgern lassen hat.

Fazit: Peinlich und nicht wirklich zu ertragen.


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Die Geschichte des Hundertjährigen (Robert Gustafsson ) ist durchaus interessant, es gibt auch witzige Momente und viele skurrile Figuren. Dummerweise macht der Hundertjährige dennoch nur selten Spaß. Und das liegt nicht nur daran, dass der Hundertjährige gar nicht aussieht wie ein Hundertjähriger. Besonders negativ fallen die teilweise unfassbar dummen Menschen auf, die völlig albern durch die Gegend stolpern, Müll reden und sich wie geistig Zurückgebliebene benehmen. Ob es am Drehbuch liegt oder daran, dass die Schauspieler es nicht besser können, ist unwesentlich, weil es regelmäßig so nervig und auch irgendwie peinlich ist, dass man es kaum ertragen kann. Ein weiteres Problem ist, dass einem keine der Personen wirklich sympathisch ist. Oberflächlich werkeln die Protagonisten sich durch das Geschehen und versauen selbst die besten Gags. Und so wird aus einer guten Möglichkeit schlichte Unterhaltung für schlichte Gemüter und solche, die es werden wollen. Wirklich schade.

Fazit: Da topft man besser zwei Stunden lang Pflanzen um.


Der Meister mit den gebrochenen Händen

Erzählt wird die Geschichte von Jackie Chan, der bei einem Meister trainiert, um den Mord an seinem Vater zu rächen. Bevor er jedoch seinen Plan erfüllen kann, muss er sich noch mit einigen selten blöden und tollpatschigen Gestalten rumprügeln. In einem fulminanten Endkampf, in etwa so beeindruckend wie ein tropfender Wasserhahn, besiegt er den Mörder seines Vaters und es ist endlich vorbei. Der Meister mit den gebrochenen Händen bleibt übrigens während des gesamten Films unentdeckt.
Der Meister mit den gebrochenen Händen ist dermaßen schlecht, dass man sich fragt, warum er veröffentlicht werden musste. Die deutsche Synchronisation macht alles vermutlich noch unerträglicher, denn die Dialoge sind unfassbar dämlich, doch leider niemals witzig. Wer bei all den belanglosen Dialogen und verteufelt schlechten Kampfeinlagen nicht wenigstens einmal kurz das Bewusstsein verliert, und bis zum bitteren Ende durchhält, ist wahrlich ein tapferer Mensch.

Fazit: Total bescheuert.


Der Mörder Alligator

Durch Giftmüll wird aus einem durchschnittlichen Alligator ein riesiger und durchaus gefährlicher Alligator, der einen beträchtlichen Schaden anrichtet. Weil er es mit Menschen zu tun hat, die allesamt etwas dämlich sind, fällt es dem Alligator, der irgendwie albern daherkommt, nicht schwer, diese zu töten. Eine Gruppe von Umweltschützern hat zwischenzeitlich sogar die grandiose Idee diesen Alligator nicht zu töten, weil er der einzige seiner Art ist. Dass er vorher eine Frau aus dieser Gruppe getötet hat, scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen. Erst als er einen weiteren Umweltschützer tötet, ändern sie ihre Meinung und mögen den Alligator fortan nicht mehr. Dabei kann der Alligator fast gar nichts dafür, dass die Menschen sterben. Sie bieten sich ihm quasi an, weil sie sich ständig dicht am Wasser aufhalten, ins Wasser springen oder fallen. Sicherlich kann man sich erschrecken, wenn so ein riesiger Plastikalligator plötzlich auftaucht, aber ob man direkt vom Boot ins Wasser fallen muss, sei mal dahingestellt. Auch ist es etwas lächerlich und unangebracht, einfach auf den Alligator zu springen und dann auf ihm stehend unterzugehen. Allerdings ist so vieles, was passiert, lächerlich, dass es darauf vermutlich auch nicht ankommt. Wichtig scheint nur zu sein, dass immer wieder Menschen ins Wasser gelangen, um dem Alligator eine Freude zu machen. Und das gelingt durchaus. Dass der Alligator am Ende explodiert und abbrennt ist fast schon tragisch. Wie einem so etwas gefallen soll, bleibt allerdings ein Rätsel. Und so ist es wenig verwunderlich, dass keine wirkliche Freude aufkommt und die Langeweile einen in den Schlaf trägt.

Fazit: 80 Minuten mit einem Plastikalligator in einem Tümpel zu sitzen kann definitiv nicht schlechter sein.


Der nächste, bitte!

In der Familie von Isabel (Diane Kruger) scheint es so zu sein, dass die erste Ehe nie hält. Da Isabel aber unbedingt möchte, dass die Ehe mit ihrer großen Liebe hält, beschließt sie, einfach zuerst irgendwen zu heiraten, sich dann scheiden zu lassen, um dann ihren Verlobten heiraten zu können. Der zufällig Auserwählte für ihren Hochzeitsplan ist Jean-Yves Berthier (Dany Boon).
Leider ist diese Liebeskomödie wenig witzig und noch weniger romantisch. Sicherlich gibt es einige witzige Momente, insgesamt jedoch vermag das, was es zu sehen gibt, nicht zu überzeugen. Belanglos plätschert die Story vor sich hin und ist dabei teilweise so unnatürlich, dass es nervt. So ist es wenig verwunderlich, dass man sich schon bald das baldige Ende herbeisehnt, weil das ja alles nichts mehr bringt und man erkennt, dass auch keine Hoffnung auf Besserung besteht. Das kitschige, unglaubwürdige und dennoch vorhersehbare Ende ist passend dazu irgendwie peinlich und macht alles nur noch schlimmer.

Fazit: Nur zu empfehlen, wenn man keine Alternativen hat.


Der Profi 2

Kommissar Jalard (Jean-Paul Belmondo) jagt den Gangster Charly Schneider (Jean-Pierre Malo), der vor einiger Zeit Jalards Kollegen umgebracht hat. Zwischendurch kümmert er sich noch um den Sohn des ermordeten Kollegen, trifft sich mit Frauen und macht andere Dinge, die eher nix zur Sache tun und den ohnehin schon langweiligen Streifen noch mehr in die Länge ziehen. Spannung oder sonst irgendwas, was Freude bereiten könnte, gibt es nicht. Und so ist es wenig verwunderlich, dass einem die neunzig Minuten wie eine Ewigkeit vorkommen. Es gibt einfach nichts, was gefallen könnte. Selbst die Musik ist fruchtbar und lullt höchstens ein. Und es ist auch alles andere als cool, wenn Autos, die beschossen werden, sofort brennen.

Fazit: Da pflückt man besser ein paar Gänseblümchen.


Der Prozess

Josef K. (Anthony Perkins) wird eines Morgens ohne Angabe von Gründen unter Arrest gestellt. Sein Anwalt Hastler (Orson Wells) ist keine wirkliche Hilfe. Während Josef herauszufinden versucht, was ihm eigentlich vorgeworfen wird, lässt er sich mehr oder weniger mit Leni (Romy Schneider), der Geliebten von Hastler ein. Auch andere Frauen haben es ihm angetan, doch weiter hilft ihm das nicht wirklich. So irrt er durch das Gerichtsgebäude, trifft auf äußerst merkwürdige Menschen und findet doch nicht raus, weshalb er eigentlich angeklagt wurde.
Bis zum durchaus bitteren Ende zieht sich dieser Prozess. Auf der einen Seite faszinierend, auf der anderen verwirrend, gar verstörend, ist die Geschichte von Josef. Leider aber auch sehr zäh, mitunter erschreckend langweilig und vermutlich auch unlogisch. Wer sich nicht wirklich auf diese bizarre Geschichte einlassen kann, wird kaum viel Freude daran haben.

Fazit: Erschreckend wirr und einschläfernd.


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