Filme D

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Dahmer

Erzählt wird die Geschichte von Jeffrey Dahmer (Jeremy Renner). Dieser gestand, die Körper von siebzehn jungen Männern auf bestialische Art und Weise, getötet, missbraucht, zerstückelt und verspeist zu haben. Zu sehen bekommt man, man wie er sich an die Männer ranmacht, sie betäubt, tötet und sich sexuell daran erregt.
Dahmer ist rasch als eine Billigproduktion entlarvt. Anfangs noch einigermaßen erträglich, wird es schon bald immer uninteressanter und langweiliger. Die Schauspieler können ebenso wenig gefallen, wie die unmotivierten Rückblicke, die wohl zeigen sollen, wie alles begann. Doch wirklich schlau wird man daraus nicht.

Fazit: Prädikat wertlos.


Dark Touch

Die elfjährige Neve (Missy Keating) hat Fähigkeiten, die Kinder in ihrem Alter nicht haben sollten. Erst recht nicht, wenn sie durch frühere Erlebnisse einen solchen Schaden haben. So bleibt die (spannende) Frage, was mit Neve passiert ist. Obwohl so wirklich spannend ist das auch wieder nicht, denn der ganze Ablauf ist so träge und distanziert, dass der berühmte Funke einfach nicht überspringen will. Die ganzen Personen gehen einem irgendwie am Arsch vorbei und man schafft es einfach nicht, Sympathien für irgendwen zu empfinden. Die Dialoge sind alles andere als annehmbar und eigentlich sollten alle Darsteller permanent Schlafmützen tragen.
Die Hoffnung auf ein irgendwie befriedigendes Ende ist unbegründet, da am Ende zwar vieles, möglicherweise alles, zerstört wurde, die Spannung aber komplett auf der Strecke blieb und das Ende obendrein so schwachsinnig ist, dass Dark Touch damit endgültig ruiniert ist und man sich fragt, was das denn nun wieder sollte.

Fazit: Für Cineasten ohne Ansprüche.


Das A-Team

Es vergehen nur wenige Minuten, da weiß man schon, dass man vom A-Team nichts erwarten kann und kann sich auf 118 Minuten primitive Unterhaltung einstellen. Die Story ist natürlich nebensächlich. Dafür gibt es ganz viele hirnlose und vollkommen überzogene Actionszenen. Leider ist es nur schwer möglich bei diesen Actionszenen den Überblick zu behalten. Die Krönung der Actionschwachsinnigkeit ist der fliegende, bzw. aus einem Transportflugzeug stürzende Panzer, in dem das A-Team sitzt. Während des Sturzfluges erledigt das Team zunächst die lästigen Verfolger und steuert den Panzer dann dadurch, dass es immer wieder Kanonen abfeuert, um die Flugbahn zu ändern und in einem See zu landen. Natürlich überstehen sie den Absturz unbeschadet, um dann weiteren Blödsinn anzurichten.
Der Humor der unlustigen Kerle ist ebenfalls unerträglich. Die coolen Sprüche sind alles andere als cool. Der einzige Pluspunkt, neben dem Abspann, ist die Tatsache, dass alles konsequent schlecht ist und so die Erwartungen, die man nach wenigen Minuten hat, erfüllt und man zu keinem Zeitpunkt positiv überrascht wird.

Fazit: Eine tote Stubenfliege ist unterhaltsamer und weniger nervig.


Das Blutgericht der reitenden Leichen

Jahr für Jahr erheben sich die reitenden Leichen, um sich eine Woche lang täglich eine Jungfrau zu holen. Diese Jungfrau wird ihnen von den Stadtbewohnern an den Strand gebracht, so dass sie dort problemlos abgeholt werden kann. Weil die Leichen blind sind, schreien die Frauen oder machen andere dämliche Geräusche, damit die Leichen sie problemlos finden und mitnehmen können. Als der neue Arzt (Víctor Petit) der Stadt etwas gegen dieses Ritual unternimmt, fliehen alle Bewohner der Stadt und die Leichen sind aus dem Häuschen. Trotz der Blindheit spüren sie den Arzt in seinem Haus auf. Um den Leichen die Orientierung zu erleichtern, schreien die Frauen, die mit dem Arzt in dem Haus sind, immer schön rum. Als der Arzt eine Leiche abfackelt, glaubt man für einen Moment, dass er es nun raus hat und die anderen Leichen ebenfalls abfackelt. Macht er aber nicht. Stattdessen hat er weiter Angst vor den blinden Zeitlupenleichen und flieht. Dummerweise auf den Pferden der Leichen. Und so landen die letzten beiden Überlebenden im Zentrum der Leichen. Dort überraschen sie die Leichen und den gelangweilten Zuschauer mit einer unglaublichen Tat. Sie zerstören den Götzen, der die Leichen am Leben hält. Schwupps fallen alle Leichen um und alles ist gut.

Fazit: So dämlich, dass man sterben möchte.


Das Bourne Vermächtnis

Superagent Aaron Cross (Jeremy Renner) soll eliminiert werden. Logischerweise hat er etwas dagegen und so beginnt seine Flucht vor seinen Verfolgern. Damit er nicht schwach und somit ein leichtes Opfer für seine Verfolger wird, muss er regelmäßig seine Pillen nehmen, denn diese machen ihn klug und stark.
Der vierte Teil der Bourne Reihe indes ist alles andere als stark. Er ist flach und irgendwie auch albern. Trotz vieler bekannter Schauspieler, u.a. Edward Norton, Albert Finney, Scott Glenn und Stacy Keach, wirkt das Bourne Vermächtnis lediglich bemüht, kann aber nie wirklich punkten. Teilweise ist dieses Vermächtnis einfach nur lächerlich. Aaron Cross ist ohne seine Pillen nur ein Durchschnittsbürger und somit quasi eine Art Genexperiment oder ein von der CIA entwickelter Mutant. Ein echtes Bonbon, welches aber nicht schmeckt, ist das Finale, in dem ein mit neuen Tabletten zu einem noch besseren Superagenten entwickelter Asiate Aaron und Marta (Rachel Weisz) verfolgt. Und obwohl dieser Superagent so super und stark und klug ist, lässt er sich nach einer absurden Motorradjagd einfach von Marta vom Motorrad treten und ist tot. Da fragt man sich ernsthaft, was sich die Produzenten dabei gedacht haben. Und während man sich das fragt, folgt tatsächlich der erste echte Höhepunkt. Der Song Extreme Ways von Moby untermalt den Abspann und das Bourne Vermächtnis ist überstanden. Doch es bleibt zu befürchten, dass es eine Fortsetzung geben wird. Bitte nicht.

Fazit: Enttäuschend und vollkommen überflüssig.


Das brandneue Testament

Gott (Benoît Poelvoorde) ist böse, lebt in Brüssel und sieht aus wie ein versoffener Penner. Seiner Tochter Ea (Pili Groyne) reicht das miese Verhalten ihres Vaters irgendwann, weshalb sie allen Menschen per SMS ihr Todesdatum zukommen lässt. Nebenbei beschließt sie, dass es Zeit für ein neues Testament wird und macht sich auf die Suche nach sechs weiteren Aposteln, die sie auch recht bald findet. Diese sechs sind etwas schräg und haben eigentlich nichts zu sagen, was sie aber nicht davon abhält, viel zu sagen. Zwei von ihnen, der Killer und die Schöne, verlieben sich auch noch ineinander, was aber keinem wirklich hilft. Martine (Catherine Deneuve) verliebt sich in einen Gorilla und verlässt ihren Mann. Auch diese Geste ist irgendwie bedeutungslos.
Das brandneue Testament ist durchaus schräg, aber in erster Linie gequirlte Kacke, die sterbenslangweilig vorgetragen wird. Es ist diese Art von Sterbenslangeweile, bei der man sich durchaus wünscht, dass man stirbt. Alternativ kann man das brandneue Testament aber auch abschalten oder im Klo runterspülen. Beides sicher hilfreich und absolut verständlich. Humor, sofern er tatsächlich da ist, war selten so humorlos. Ein besonderes Bonbon ist Gottes Sohn Jesus Christus (David Murgia), der, weil auch ihm Gott auf den Keks ging, auf einem Schrank steht. Das kunterbunte Happy End, welches von Gottes Frau (Yolande Moreau) kitschig garniert und serviert wird, rundet dieses selten öde Spektakel fachgerecht ab.

Fazit: Rote Grütze, die einen Berg hinab fließt, vermag jederzeit mehr zu gefallen.


Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen

Die ehemals reitenden Leichen habne ihre Pferde gegen ein Schiff eingetauscht. Auf diesem Schiff warten sie auf schreiende Opfer, die sie in aller Ruhe und Langsamkeit töten können. Wie es sich für einen ordentlichen Leichenfilm gehört, lassen die Opfer nicht lange auf sich warten und klettern nur allzu bereitwillig auf das alte Schiff. Und kaum stehen die Leichen auf, schreien die Opfer, was das Zeug hält, damit sie auch auf jeden Fall von den Leichen gepackt werden. Sollten die Opfer den Leichen doch mal entkommen, dann nur, um in der nächsten Ecke schreiend stehen zu bleiben. Manchmal entkommen sie auch zweimal aus einer Ecke, nur um in eine andere Ecke zu stürmen und dort schreiend zu verweilen bis die Leichen sie endlich töten können. Herrlich dämlich. Am Ende schaffen es ein paar der Opfer sogar, die Leichen ins Wasser zu werfen. Doch das macht den Leichen nichts aus und sie gelangen ebenso an Land, wie die letzten beiden Überlebenden. Diese schreien zur Abwechslung mal nicht, was daran liegt, dass sie irgendwie bewusstlos sind. Dennoch werden sie von den Leichen problemlos aufgespürt. Sehr merkwürdig. Doch das passt perfekt ins Gesamtbild.

Fazit: Ein toter Krake ist ähnlich prickelnd.


Das Gesicht der Wahrheit

Es geht um eine Mutter (Juliane Moore), die bei der Polizei vorgibt, dass ihr Sohn entführt wurde. Da der Sohn in einem hauptsächlich von der schwarzen Unterschicht bewohnten Viertel verschwunden ist, riegelt die Polizei das komplette Viertel ab und es kommt zu Unruhen. Da das Kind nicht aufzufinden ist und die Mutter sich äußerst merkwürdig verhält, fällt der Verdacht bald auf sie.
Das ist im Wesentlichen die Story dieses durch und durch langweiligen Films. Juliane Moore als Mutter nervt dermaßen, dass man es kaum aushält. Samuel L. Jackson liefert eine erschreckend durchschnittliche Leistung ab. Besonders schrecklich ist, dass der Film einfach nicht zu Ende gehen will. Er zieht sich wie ein Kaugummi und endet erst nach über hundert erschreckend langweiligen und deprimierenden Minuten.

Fazit: Eine tote Katze am Straßenrand hat einen höheren Unterhaltungswert.


Das gibt Ärger

Die beiden CIA-Agenten Tuck (Tom Hardy) und FDR (Chris Pine) versauen einen Auftrag und landen im Innendienst. Glücklicherweise lernen beide während der Innendienstzeit ihre Traumfrau kennen. Dumm nur, dass es bei beiden Lauren (Reese Witherspoon) ist. Und so entsteht ein aberwitziges Rennen um die Gunst der Auserwählten. Natürlich nutzen beide ihre CIA-Möglichkeiten, um den anderen auszustechen. Dabei gehen sie so weit, dass ihre Freundschaft sich auflöst. Und kaum steuert das Ganze dem erlösenden Ende entgegen, taucht der Top-Verbrecher Karl Heinrich (Til Schweiger) auf und die beiden müssen sich zusammenraufen, um ihn in einem albernen Finale zur Strecke zu bringen.
Klingt albern und ist es auch. Übertriebener Klamauk auf ganz seichtem Niveau. Gewürzt mit ultraflachen Witzchen, absurden Momenten, überflüssigen Dialogen und haarsträubenden Actionszenen. Größtenteils wirken die Darstellungen der Protagonisten arg gekünstelt. Und so bleibt der Spaß auf der Strecke, noch ehe er beginnt.

Fazit: Hirn aus, Film ab.


Das ist das Ende

Während im Haus von James Franco eine Party stattfindet, passieren draußen merkwürdige Dinge. Spontan rennen die Partygäste in Panik nach draußen und sterben fast alle. Nur ein kleiner Haufen Überlebender versteckt sich im Haus von James Franco. Und da sitzen nun James Franco, Seth Rogen, Jay Baruchel, Jonah Hill, Craig Robinson und Danny McBride und gehen sich immer mehr auf die Nerven. Sie reden Schwachsinn, verhalten sich wie Vollidioten, sind witzig wie Geistesgestörte und ratlos, wie es weitergeht. Das alles ist so unterhaltsam, dass man permanent kotzen könnte. Die Schauspieler, die sich alle selber spielen, sind einfach nur peinlich und verhaltensgestört. Sie blödeln blöd herum, nerven die Zuschauer und sich selbst und finden das alles scheinbar witzig. Dazu gibt es eine Story, die nebensächlich und unsinnig ist. Selbst in den Nebenrollen ist der Klamauk mit Schauspielern besetzt, die sich selbst spielen, alle nerven, aber zum Glück früh sterben. Besonders der Auftritt von Michael Cera bleibt in unschöner Erinnerung. Und weil der Schwachsinn immer weiter geht, sich bis zum Ende sogar noch steigert, stellt sich tatsächlich die Frage, ob die Schauspieler wirklich alle einen an der Waffel haben. Nicht nur hier, sondern auch im echten Leben. Humor jedenfalls geht anders. Das ganze Geschehen ist einfach krank und eine Dauerbelästigung, die erst nach über hundert Minuten genauso dämlich endet, wie es für so ein Machwerk angemessen ist.

Fazit: Da faltet man lieber zwei Stunden Handtücher.


Das Märchen der Märchen

Das Märchen der Märchen erzählt von drei Königen. Ein König (John C. Reilly) ist bereit alles zu tun, damit seine Königin (Selma Hayek) ein Kind bekommt. Als ein merkwürdiger Mann sagt, dass die Königin das Herz eines Seeungeheuers essen muss, macht er sich auf den Weg um ein solches Herz zu besorgen. Ein anderer König (Vincent Cassell) will alle Frauen ins Bett bekommen und landet mit der hässlichen Dora (Hayley Carmichael) im Bett, was ihn sehr schockiert als er sie im Licht sieht. Der dritte König (Toby Jones) verliebt sich in einen Floh und vernachlässigt seine Tochter Fenizia (Jessie Cave), was letztlich auch keine schönen Folgen hat.
Gelegentlich vermag das Märchen der Märchen zu unterhalten, aber es sind leider immer nur Momente, die Hoffnung aufkommen lassen. Insgesamt sind die drei Geschichten meist langweilig, belanglos und plätschern so vor sich hin. Sympathien für irgendwen zu empfinden ist eigentlich unmöglich. Ob jemand stirbt, lebt oder schläft, ist völlig nebensächlich. Besonders unsympathisch sind die blonden Buben, die vom Seeungeheuer abstammen. Zwischenzeitlich nervt das Märchen der Märchen sehr, was auch nicht gerade förderlich ist. Möglicherweise sind die Personen und Geschichten zu skurril, um zu gefallen. Obendrein ist das Märchen der Märchen zu lang und kommt einem noch länger vor.

Fazit: Da geht man besser mit einem Borkenkäfer zwei Stunden auf einem Parkplatz auf und ab.


Das Nest – Brutstätte des Grauens

Das Experiment einer Chemiefirma geht ein wenig schief und plötzlich hat eine kleine Stadt ein Problem mit Schaben. Diese fressen erst Tiere und mutieren dann irgendwie zu dem, was sie gefressen haben. Zunächst versucht der Bürgermeister (Robert Lansing) alles zu vertuschen, doch schon bald gerät die Sache völlig außer Kontrolle, weil die Schaben nun auch Menschen angreifen und töten. Der Sheriff (Franc Luz) versucht zu retten, was zu retten ist.
Leider gibt es an dem Film nichts zu retten, denn er ist weder spannend, noch hat er sonst irgendwas zu bieten. Mäßige Schauspieler, noch mäßigere Synchronisation. Dazu Schaben, die eher nerven als zu gruseln, und gelegentliche Versuche etwas Humor zu platzieren. Dieser Humor ist allerdings schlicht schlecht und die Effekte sind durchaus lächerlich. Bis zum vorhersehbaren Ende zieht sich dieser Möchtegernhorrorstreifen und scheint einfach nicht enden zu wollen. Das Finale ist ebenso belanglos, wie der ganze Rest.

Fazit: Da taucht man seine Hände besser 90 Minuten in eine Schüssel mit Spülmittel.


Das Phantom

Das Phantom (Billy Zane) muss gegen den Millionär Xander Drax (Treat Williams) kämpfen, um zu verhindern, dass dieser mit Hilfe von drei Totenschädeln die Weltherrschaft an sich reißt. Bis es soweit ist, läuft das Phantom in seinem lila Strampelanzug durch die Gegend, rettet seine Traumfrau und macht nie den Eindruck eines echten Superhelden. Er wirkt eher wie eine weichgespülte Schwuchtel, was aber durchaus an seinem Strampelanzug liegen kann.
Der Film ist einfach harmlos, die Darsteller ebenfalls. Alles ist Familienfreundlich unspektakulär. Selbst die Bösewichter wirken alles andere als böse. Im Gegenteil, sie wirken wie harmlose Hampelmänner. Die Szene in der das Phantom eine Frau rettet, mit einem Flugzeug flieht und dann vom Flugzeug auf ein Pferd springt, passt perfekt zu diesem belanglosen und unglaubwürdigen Wohlfühlfilm bei dem sich allerdings kaum jemand wohlfühlen wird.

Fazit: Taugt nicht einmal als Werbung für enganliegende, lilafarbene Strampelanzüge.


Das Vermächtnis der Tempelritter

Ben Gates (Nicholas Cage) auf den Spuren von Indiana Jones. Nur halt nicht so unterhaltsam. Auf der Suche nach einem Schatz geraten er und seine Begleiter in Schwierigkeiten, da sie sich nicht nur gegen den Schurken Ian Howe (Sean Bean), sondern auch noch gegen den FBI Agenten Sadusky (Harvey Keitel), behaupten müssen. Gejagt von den doofen Typen, stürzen sie durch dieses Abenteuer. Langweilige Dialoge, maue Actionszenen und ein Nicholas Cage, den man schon deutlich besser gesehen hat, machen das Vermächtnis der Tempelritter zu einem echten Langweiler. Spannung kommt nur selten, und wenn dann vermutlich aus Versehen, auf. Die Actionszenen sind auch nicht das gelbe vom Ei. Vielmehr langweilen auch sie einen. Und so plätschert das Vermächtnis der Tempelritter vor sich hin und als am Ende erwartungsgemäß alles gut ist, sind vermutlich die meisten Zuschauer längst eingeschlafen.

Fazit: Eine Stunde den Kopf gegen eine Wand schlagen ist in etwa genauso unterhaltsam.


Date Night – Gangster für eine Nacht

Phil (Steve Carell) und Claire Foster (Tina Fey) führen eine Ehe ohne große Überraschungen. Das ändert sich als die beiden sich als ein anderes Ehepaar ausgeben, um in einem angesagten Restaurant einen Tisch zu bekommen. Dumm nur, dass sie sich ausgerechnet für ein Paar ausgeben, dass von korrupten Polizisten verfolgt wird. Und so können die beiden ihr Essen nicht wirklich genießen und werden eine Nacht lang verfolgt, bedroht und lernen andere komische Menschen kennen.
Trotz vieler Bekannter Darsteller, u.a. Ray Liotta, James Franco, Mila Kunis, Mark Ruffalo, William Fichtner, Mark Wahlberg, ist Date Night zu schlecht, um gut zu sein. Bis zur Hälfte noch einigermaßen erträglich, wird es von da an immer lächerlicher und anstrengender. Ein dämlicher Dialog jagt den nächsten. Die Verfolgungsjagd mit zwei Fahrzeugen, die einfach nicht voneinander loskommen, ist dermaßen nervend, dass es kaum zu ertragen ist. Der Besuch bei Taste und Whippit ist an Schwachsinn kaum zu überbieten. Das Finale auf dem Dach ist die Krönung eines durch und durch schrecklichen Films.

Fazit: Für Leute, deren Hirn verloren gegangen ist.


Dead men don’t die

Nachrichtensprecher Barry Baron (Elliot Gould) entdeckt, dass im Sender mit Drogen gehandelt wird. Er wittert eine große Story, ist aber zu blöd, wird erwischt und erschossen. Die Voodoo Zauberin Chafuka (Mabel King) findet seine Leiche, nimmt sie mit und erweckt Barry wieder zum Leben. Und so wird Barry ihr Zombie, der tut, was Chafuka will. Während ein ziemlich dämlicher Polizist ermittelt und Barry durchs Gebäude geistert, sterben weitere Gangster, die Chafuka anschließend zu ihren Zombies macht.
Noch bevor Barry das erste Mal erschossen wird, ist klar, dass dieser Klamauk nur schwer zu ertragen ist. Der Humor ist auf der untersten Stufe angesiedelt und tut mitunter sehr weh. Alle auftretenden Personen haben einen Knall und sollen vermutlich auf irgendeine verschrobene Art und Weise witzig sein. Doch leider ist der Humor zu speziell, um Menschen, die nicht völlig den Verstand verloren haben, zu gefallen. Eine besondere Peinlichkeit ist die Verfolgungsjagd gegen Ende. Möglicherweise soll diese ‘Komödie’ eine Persiflage sein. Doch selbst wenn das der Fall ist, bleibt Dead men don’t die eine einzige Katastrophe. Besonders bei Elliot Gould fragt man sich, wieso er bei so einem Unsinn mitgemacht hat. Hat er eine Wette verloren oder schuldete er irgendwem einen Gefallen? Was auch immer seine Gründe waren, er hätte besser eine Ausrede gefunden, um es nicht zu tun.

Fazit: Wir sollten mit ihm reden, dann sehen wir, ob er tot ist.


Deadheads

Mike (Michael McKiddy) und Brent (Ross Kidder) sind außergewöhnliche Zombies, denn die beiden können sprechen und sind auf dem Weg zu Mikes Geliebter. Doch der Weg ist beschwerlich. Und so entkommen sie mehrmals nur knapp dem Zombietod, werden gelegentlich angeschossen und Mike verliert ständig seinen Arm. Begleitet werden die beiden von einem Zombie, der es Sprechens nicht mächtig ist, dafür aber gut hören kann und nützlich ist.
Klingt nach einer interessanten Geschichte, wird aber nach nettem Anfang von Minute zu Minute uninteressanter und grotesker. Irgendwann macht das Zuschauen keinen Spaß mehr. Kein Witz, keine Spannung. Folglich kein weiteres Interesse beim Zuschauer. Gegen Ende wird es dann sogar so unerträglich, dass es kaum noch zu ertragen ist. Fehlt eigentlich nur noch, dass alle am Ende zusammen ein Lied singen. Zum Glück bleibt dem Zuschauer das erspart.

Fazit: Nervig wie Kaugummi unter dem Schuh.


Death Academy – Die Lehre vom Tod | Death School

Ein Schulgebäude, ein paar Schüler und ein Killer. Fertig ist dieser Amateurfilm, der so schlecht und billig ist, dass selbst eine Folge Gute Zeiten, schlechte Zeiten tausendfach besser ist. Die Amateurschauspieler stümpern durch den Film als hätten sie gerade nichts Besseres zu tun. Dagegen sind die schauspielerischen Leistungen der Teletubbies echte Offenbarungen. Dazu kommt eine Synchronisation, die fast noch lustloser und stümperhafter ist. Die 89 Minuten kommen einem vor wie eine mehrjährige Haftstrafe. Wer es dennoch schafft bis zum Ende zu schauen, sollte dringend einen Facharzt zu Rate ziehen.

Fazit: Unzivilisiert und abgeschmackt. Eine Strafe für jedes Lebewesen auf diesem Planeten.


Dellamorte Dellamore

Der Totengräber Franceso Dellamore (Rupert Everett) hat es nicht leicht. Er muss die Toten nämlich immer zweimal begraben, weil sie nach der ersten Bestattung als Zombies wiederkehren. Zusammen mit dem zurückgebliebenen Gnaghi (François Hadji-Lazaro) wohnt er auf dem Friedhof und kümmert sich darum, dass die Zombies durch einen gezielten Kopfschuss erledigt werden. Und die beiden machen das recht gut. Zumindest so lange bis sie es nicht mehr gutmachen. Ab da steigt die Zahl der Zombies bedrohlich an.
Hört sich gut an, ist es aber nur bedingt. Ab der Häfte wird es nämlich immer nerviger und dämlicher, was sich auf und um den Friedhof herum abspielt. Der bekloppte Gnaghi stellt sich den abgetrennten Kopf seiner Lieblingsfrau in seinen kaputten Fernseher und turtelt mit dem Kopf, der natürlich äußerst lebendig ist, verliebt herum. Als sich jemand in das Kellergewölbe, in dem Gnaghi und der Kopf wohnen, begibt, springt dieser Kopf einen der Besucher an und beißt sich fest. Diese Szene ist nur ein Beispiel für viele Geschehnisse, die einen schier verzweifeln lassen. Und so kann man sich nur verzweifelt abwenden oder einen Spaziergang machen, wenn man sich den Tag nicht völlig versauen will.

Fazit: Unterhaltsam wie ein eitriger Pickel.


Demonia

Ein paar Nonnen haben nicht nur die Angewohnheit regelmäßig Sex zu haben, sie mögen es auch sehr, die Männer anschließend zu töten. Irgendwann werden sie deshalb von den Bewohnern des Ortes an Kreuze genagelt. Dummerweise kommt es durch unglückliche Umstände dazu, dass die toten Nonnen die Gelegenheit bekommen in ihrem toten Zustand erneut Menschen umzubringen. Als auch das den Bewohnern des Ortes zu blöd wird, verbrennen sie die Nonnen, die noch an ihren Kreuzen hängen, einfach und der Spuk ist endlich vorbei.
Es ist einfach langweilig, was hier geboten wird. Spannung und Gruselfaktor auf der untersten Stufe. Effekte, die einfach nur erbärmlich sind und Kameraeinstellungen, die fast schon weh tun, runden das Geschehen perfekt nach unten ab. Alleine die letzte Szene, in der die Nonnen brennen, besticht schon dadurch, dass die Bewohner, die eben noch alles in Brand gesetzt haben, scheinbar fasziniert und zugleich überrascht von dem sind, was da gerade passiert. Wieso brennt etwas, wenn man es ansteckt? Damit hätte man vorher kaum rechnen können. Und auf dem Niveau macht es selbstredend keinen Spaß auch nur eine Minute Zeit an diesen Unsinn zu verschwenden.

Fazit: Da setzt man sich besser 85 Minuten in den Keller und tut dann ganz überrascht, wie man das wohl hinbekommen hat.


Der Babadook

Amelia (Essie Davis) und ihr, vermutlich seit seiner Geburt, unerträglicher Sohn Samuel (Noah Wiseman) leben zusammmen in einem Haus und allein schon das ist gruselig. Den nervenden Sohn mag kaum jemand, was sehr gut nachvollziehbar ist, weil er, bestimmt ohne es zu wollen, gruselig und abstoßend ist. Als der kleine Nervsack, der Alpträume und Angst vor Monstern hat, ein Buch mit dem Titel “Mister Babadook” findet und sich daraus von seiner schrecklichen Mutter vorlesen lässt, wird alles noch bizarrer, aber zu keinem Zeitpunkt spannend. Dazu sind die Darbietungen aller auftretenden Personen zu dürftig und billig. Die Verarbeitung des Todes von Samuels Vater hat Amelia keineswegs verkraftet und der Babadook hat sich in ihrem kranken Hirn eingenistet und führt dazu, dass sie den Hund tötet, sich übergibt und am Ende den Babadook, oder das Monster aus ihrem Kopf, im Keller einsperrt und regelmäßig mit Maden und Würmern füttert. Das alles ist so langweilig, dass es kaum auszuhalten ist. Doch am unerträglichsten ist der Sohn.

Fazit: 90 Minuten am Marterpfahl sind definitiv erfrischender.


Der blutige Pfad Gottes 2

Die beiden MacManus-Brüder (Norman Reedus, Sean Patrick Flanery) kehren nach Boston zurück, um gewaltsam und blutig die Mörder eines Priesters zur Strecke zu bringen. Mit einem neuen Komplizen (Clifton Collins Jr.) und einer sexy FBI-Agentin (Julie Benz) nehmen sie die Verfolgung auf…
Ein schlechter Witz jagt von der ersten bis zur letzten Minute den nächsten. Krampfhaft wird versucht alles cool wirken zu lassen, doch leider ist das Gegenteil der Fall. Alles wirkt künstlich und erzwungen. Die Dialoge sind eher peinlich als unterhaltsam. Die Actionszenen wirken wie aus einem Billigfilm, die Darsteller wie Hampelmänner und die Sprüche könnten von geistig Zurückgebliebenen stammen. Nichts, aber auch gar nichts an diesem blutigen Pfad vermag zu gefallen. Erst mit dem Abspann kündigt sich die Erlösung an. Doch so weit sollte man es gar nicht erst kommen lassen, sondern schon vorher abschalten.

Fazit: Billig und unerträglich. Unterhaltsam wie eine Blechdose am Straßenrand.


Der Chaos-Dad

Kurz vor der Hochzeit von Todd (Andy Samberg), der eigentlich Han Solo heißt, und Jamie (Leighton Meester), taucht Donny (Adam Sandler) auf. Donny ist der Vater von Han Solo und ein total komischer Vogel. Da Han Solo jedoch allen erzählt hat, dass seine Eltern gestorben sind, hat er nun ein Problem. Denn nicht nur sein Vater lebt noch. Seine Mutter ist ebenfalls nicht verstorben, sondern sitzt seit Jahren im Gefängnis. Nun beginnen wirklich aufregende und chaotische Tage für alle Beteiligten.
Der kindlich naive und dabei stets irgendwie obszöne Humor für schlichte Gemüter, ist leider nur selten für einen Lacher gut. Ansonsten ist alles, was es zu sehen gibt, vorhersehbar und immer wieder einschläfernd. Zielgruppe sind definitiv Menschen, die nie über das Grundschulniveau hinausgewachsen sind. Für alle anderen wird es schwierig, dem Chaos-Dad über die gesamte Laufzeit zu folgen und dabei nicht zu verzweifeln. Sicherlich kann es vorkommen, dass man bei manchen Szenen tatsächlich lachen muss, aber insgesamt betrachtet ist dieser infantile Blödsinn dann doch nicht zu ertragen.

Fazit: Was geht ab?


Der Dialog

Abhörexperte Harry Caul (Gene Hackman) ist ein merkwürdiger Mann. Soziale Kontakte sind nicht seins und er scheint in einer sehr speziellen Welt zu leben. Bei seinem aktuellen Fall scheint etwas nicht zu stimmen und Harry versucht herauszufinden, was es ist. Doch irgendwie kommt er nicht weiter. Was hat der mysteriöse Direktor (Robert Duvall) mit all dem zu tun? Wieso wird er von Martin Stett (Harrison Ford), einem Mitarbeiter des Direktors verfolgt? Oder bildet es sich alles am Ende nur ein?
Die Geschichte ist durchaus spannend, aber leider so dermaßen ruhig und langweilig vorgetragen, dass es einfach keinen Spaß macht. Ermüdend, fast schon einschläfernd, wird das Geschehen vorgetragen, die Kameraführung ist passend dazu ebenso ermüdend. Es ist anstrengend konzentriert zu bleiben, um dem Geschehen zu folgen. Im Laufe der Zeit, die einem schier unendlich vorkommt, nervt Harry nur noch mit seiner Art. Und als es endlich vorbei zu sein scheint, wird Harry vollends verrückt, was perfekt passt, doch leider auch langweilig ist. Der Dialog ist schwer verdauliche Kost, die sicher nicht jedem schmecken wird.

Fazit: Langweilig. Langweiliger. Tödlich langweilig.


Der Draufgänger von Boston

Der Apotheker Tom Craig (John Wayne) will in Kalifornien eine Apotheke eröffnen. Britt Dawson (Albert Dekker), ein einflussreicher und nicht ganz sauberer Geschäftsmann, hat allerdings etwas dagegen, nicht nur, weil seine Freundin Gefallen an Tom gefunden zu haben scheint. Deshalb sorgt er dafür, dass Tom wegen Mordes gehängt werden soll. Doch dann kommt alles anders.
Beim Draufgänger von Boston kommt tatsächlich immer wieder alles anders als man es zunächst glaubt. Leider ist das in dem Fall aber selten spannend, sondern meistens irgendwie blödsinnig. Der Humor ist unfassbar flach, fast schon dämlich. Und so gibt es statt Spannung immer wieder so banale Szenen, dass der Film einfach nicht gefallen kann. Da hilft auch kein John Wayne. Und auch die Beziehung von Tom zu den beiden Frauen wirkt lediglich konstruiert und nötigt dem Zuschauer höchstens ein Kopfschütteln ab. So machen Western definitiv keinen Spaß.

Fazit: Zu seicht und durcheinander, um zu gefallen.


Der Eisbär

Killer “Eisbär” Leo (Til Schweiger) hat Mist gebaut und verliebt sie in Nico (Karina Krawczyk), die ebenfalls Mist gebaut hat. Dann gibt es irgendwann einen Showdown und Menschen sterben.
Manchmal können 85 Minuten verdammt lang sein. Zum Beispiel, wenn man sich diesen sogenannten Thriller, dem man nicht anmerkt, dass er ein solcher ist, anschaut. Stattdessen sieht man einen typisch deutschen Film, der weder spannend noch witzig oder gar unterhaltend ist. Eine echte Qual sind auch die lahmen Dialoge. Gegen all das sind Schlafmittel richtige Aufputschmittel. Man kann schon sagen, dass das, was präsentiert wird, mächtig in die Hose ging. Dennoch muss erwähnt werden, dass nicht alles schlecht ist. Die Autos, die es zu sehen gibt, sind nämlich wirklich schön und die Musik ist auch ganz nett. Das alleine reicht aber nicht, wenn alles andere einfach ein dilettantisch zusammengeschustertes Machwerk ist.

Fazit: Aus dem Fenster schauen ist aufregender.


Der Gehetzte der Sierra Madre

Der Kopfgeldjäger Corbett (Lee van Cleef) jagt in diesem Western einen Mexikaner (Tomas Milian), der angeblich ein Mädchen vergewaltigt und getötet hat. Bei der Jagd stellt sich der ansonsten recht coole Kopfgeldjäger leicht dämlich an. Noch dämlicher aber ist der gehetzte Mexikaner. Er zieht Fratzen, wirkt leicht behindert und ist ein ziemlicher Trottel. Er wird gefangen genommen, entkommt, wirft mit dem Messer und hält sich für klug.
Spannung kommt bei Gehetzten der Sierra Madre nie auf und es dauert nicht lange bis man sich nichts sehnlicher wünscht als das Ende dieses völlig miserablen Westerns.

Fazit: Unfassbar schlecht.


Der Gigant

Als sein Kollege Dave im Einsatz getötet wird, quittiert Sean (Chuck Norris) den Dienst und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach den Mördern. Hilfe bekommt er dabei von James (Mako) und der Fernsehreporterin Linda (Rosalind Chao), deren Chef Morgan Canfield (Christopher Lee) sich bald als Chef der gesuchten Drogenbande zu erkennen gibt.
Schauspierlisch gibt es wenig bis gar nichts, was einem gefallen könnte. Die Story ist gewöhnlich, die Umsetzung billig und fast schon demotivierend. Spannung ist nicht wirklich erkennbar und die Suche nach etwas, was für diesen Streifen sprechen könnte, ist mehr als schwierig. So gehören am Ende lediglich Seans Hund und Seans roter Pontiac Firebird zu den einzig nennenswerten Dingen auf der positiven Seite. Alles andere kann man getrost vergessen.

Fazit: Belanglos und unspektakulär wie eine vollgeschissene Windel.


Der Glücksbringer

Zahnarzt Charlie Logan (Dane Cook) wird mit einem Fluch belegt. Jede Frau, mit der er Sex hat, begegnet danach ihrer wahren Liebe. Da es sich rumspricht wollen alle Frauen mit ihm schlafen. Zunächst findet er das super, doch als er sich in Cam (Jessice Alba) verliebt hat er ein Problem. Er muss verhindern, dass sie einen anderen Mann trifft oder irgendwie den Fluch loswerden.
Bis Charlie und Cam zusammen im Bett landen, ist diese sogenannte Komödie noch irgendwie erträglich, aber was danach passiert ist einfach nicht auszuhalten. Charlie führt sich auf wie der größte Vollidiot der Welt auf und nervt so nicht nur Cam, sondern quält die Zuschauer auf eine Art und Weise, die kaum zu ertragen ist. Das Dargebotene ist fortan nur noch peinlich. Der infantile Humor ist unerträglich und macht mitunter sogar aggressiv. Und so ist man nach dieser Komödie nicht entspannt, sondern genervt, weil man sich 95 Minuten ärgern lassen hat.

Fazit: Peinlich und nicht wirklich zu ertragen.


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Die Geschichte des Hundertjährigen (Robert Gustafsson ) ist durchaus interessant, es gibt auch witzige Momente und viele skurrile Figuren. Dummerweise macht der Hundertjährige dennoch nur selten Spaß. Und das liegt nicht nur daran, dass der Hundertjährige gar nicht aussieht wie ein Hundertjähriger. Besonders negativ fallen die teilweise unfassbar dummen Menschen auf, die völlig albern durch die Gegend stolpern, Müll reden und sich wie geistig Zurückgebliebene benehmen. Ob es am Drehbuch liegt oder daran, dass die Schauspieler es nicht besser können, ist unwesentlich, weil es regelmäßig so nervig und auch irgendwie peinlich ist, dass man es kaum ertragen kann. Ein weiteres Problem ist, dass einem keine der Personen wirklich sympathisch ist. Oberflächlich werkeln die Protagonisten sich durch das Geschehen und versauen selbst die besten Gags. Und so wird aus einer guten Möglichkeit schlichte Unterhaltung für schlichte Gemüter und solche, die es werden wollen. Wirklich schade.

Fazit: Da topft man besser zwei Stunden lang Pflanzen um.


Der Meister mit den gebrochenen Händen

Erzählt wird die Geschichte von Jackie Chan, der bei einem Meister trainiert, um den Mord an seinem Vater zu rächen. Bevor er jedoch seinen Plan erfüllen kann, muss er sich noch mit einigen selten blöden und tollpatschigen Gestalten rumprügeln. In einem fulminanten Endkampf, in etwa so beeindruckend wie ein tropfender Wasserhahn, besiegt er den Mörder seines Vaters und es ist endlich vorbei. Der Meister mit den gebrochenen Händen bleibt übrigens während des gesamten Films unentdeckt.
Der Meister mit den gebrochenen Händen ist dermaßen schlecht, dass man sich fragt, warum er veröffentlicht werden musste. Die deutsche Synchronisation macht alles vermutlich noch unerträglicher, denn die Dialoge sind unfassbar dämlich, doch leider niemals witzig. Wer bei all den belanglosen Dialogen und verteufelt schlechten Kampfeinlagen nicht wenigstens einmal kurz das Bewusstsein verliert, und bis zum bitteren Ende durchhält, ist wahrlich ein tapferer Mensch.

Fazit: Total bescheuert.


Der Mörder Alligator

Durch Giftmüll wird aus einem durchschnittlichen Alligator ein riesiger und durchaus gefährlicher Alligator, der einen beträchtlichen Schaden anrichtet. Weil er es mit Menschen zu tun hat, die allesamt etwas dämlich sind, fällt es dem Alligator, der irgendwie albern daherkommt, nicht schwer, diese zu töten. Eine Gruppe von Umweltschützern hat zwischenzeitlich sogar die grandiose Idee diesen Alligator nicht zu töten, weil er der einzige seiner Art ist. Dass er vorher eine Frau aus dieser Gruppe getötet hat, scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen. Erst als er einen weiteren Umweltschützer tötet, ändern sie ihre Meinung und mögen den Alligator fortan nicht mehr. Dabei kann der Alligator fast gar nichts dafür, dass die Menschen sterben. Sie bieten sich ihm quasi an, weil sie sich ständig dicht am Wasser aufhalten, ins Wasser springen oder fallen. Sicherlich kann man sich erschrecken, wenn so ein riesiger Plastikalligator plötzlich auftaucht, aber ob man direkt vom Boot ins Wasser fallen muss, sei mal dahingestellt. Auch ist es etwas lächerlich und unangebracht, einfach auf den Alligator zu springen und dann auf ihm stehend unterzugehen. Allerdings ist so vieles, was passiert, lächerlich, dass es darauf vermutlich auch nicht ankommt. Wichtig scheint nur zu sein, dass immer wieder Menschen ins Wasser gelangen, um dem Alligator eine Freude zu machen. Und das gelingt durchaus. Dass der Alligator am Ende explodiert und abbrennt ist fast schon tragisch. Wie einem so etwas gefallen soll, bleibt allerdings ein Rätsel. Und so ist es wenig verwunderlich, dass keine wirkliche Freude aufkommt und die Langeweile einen in den Schlaf trägt.

Fazit: 80 Minuten mit einem Plastikalligator in einem Tümpel zu sitzen kann definitiv nicht schlechter sein.


Der nächste, bitte!

In der Familie von Isabel (Diane Kruger) scheint es so zu sein, dass die erste Ehe nie hält. Da Isabel aber unbedingt möchte, dass die Ehe mit ihrer großen Liebe hält, beschließt sie, einfach zuerst irgendwen zu heiraten, sich dann scheiden zu lassen, um dann ihren Verlobten heiraten zu können. Der zufällig Auserwählte für ihren Hochzeitsplan ist Jean-Yves Berthier (Dany Boon).
Leider ist diese Liebeskomödie wenig witzig und noch weniger romantisch. Sicherlich gibt es einige witzige Momente, insgesamt jedoch vermag das, was es zu sehen gibt, nicht zu überzeugen. Belanglos plätschert die Story vor sich hin und ist dabei teilweise so unnatürlich, dass es nervt. So ist es wenig verwunderlich, dass man sich schon bald das baldige Ende herbeisehnt, weil das ja alles nichts mehr bringt und man erkennt, dass auch keine Hoffnung auf Besserung besteht. Das kitschige, unglaubwürdige und dennoch vorhersehbare Ende ist passend dazu irgendwie peinlich und macht alles nur noch schlimmer.

Fazit: Nur zu empfehlen, wenn man keine Alternativen hat.


Der Profi 2

Kommissar Jalard (Jean-Paul Belmondo) jagt den Gangster Charly Schneider (Jean-Pierre Malo), der vor einiger Zeit Jalards Kollegen umgebracht hat. Zwischendurch kümmert er sich noch um den Sohn des ermordeten Kollegen, trifft sich mit Frauen und macht andere Dinge, die eher nix zur Sache tun und den ohnehin schon langweiligen Streifen noch mehr in die Länge ziehen. Spannung oder sonst irgendwas, was Freude bereiten könnte, gibt es nicht. Und so ist es wenig verwunderlich, dass einem die neunzig Minuten wie eine Ewigkeit vorkommen. Es gibt einfach nichts, was gefallen könnte. Selbst die Musik ist fruchtbar und lullt höchstens ein. Und es ist auch alles andere als cool, wenn Autos, die beschossen werden, sofort brennen.

Fazit: Da pflückt man besser ein paar Gänseblümchen.


Der Prozess

Josef K. (Anthony Perkins) wird eines Morgens ohne Angabe von Gründen unter Arrest gestellt. Sein Anwalt Hastler (Orson Wells) ist keine wirkliche Hilfe. Während Josef herauszufinden versucht, was ihm eigentlich vorgeworfen wird, lässt er sich mehr oder weniger mit Leni (Romy Schneider), der Geliebten von Hastler ein. Auch andere Frauen haben es ihm angetan, doch weiter hilft ihm das nicht wirklich. So irrt er durch das Gerichtsgebäude, trifft auf äußerst merkwürdige Menschen und findet doch nicht raus, weshalb er eigentlich angeklagt wurde.
Bis zum durchaus bitteren Ende zieht sich dieser Prozess. Auf der einen Seite faszinierend, auf der anderen verwirrend, gar verstörend, ist die Geschichte von Josef. Leider aber auch sehr zäh, mitunter erschreckend langweilig und vermutlich auch unlogisch. Wer sich nicht wirklich auf diese bizarre Geschichte einlassen kann, wird kaum viel Freude daran haben.

Fazit: Erschreckend wirr und einschläfernd.


Der Tag an dem die Erde stillstand 2 – Angriff der Roboter

Hunderte von riesigen Robotern landen in allen Hauptstädten der Welt. Zwei als Menschen getarnte Lebewesen stellen erneut ein Ultimatum: Beweist, dass die menschliche Rasse es wert ist, zu überleben, oder werdet vernichtet! Dummerweise sind die Menschen zu blöd, um wirklich zu beweisen, dass die menschliche Rasse es wert ist. Noch blöder, dass sich die beiden Lebewesen dennoch überzeugen lassen und die Menschheit verschonen. Und noch viel blöder ist es, dass bis dahin fast neunzig quälende Minuten vergehen, während denen man sich permanent wünscht, dass zumindest ein Teil der Menschheit, nämlich der Teil, der für solche filme/filme- verantwortlich ist, unverzüglich vernichtet wird, damit so etwas nicht wieder vorkommt. Passend dazu sind die wenigen Actionszenen dermaßen billig, dass man kotzen möchte.
Es hilft auch nicht, dass einige der Darsteller vor langer Zeit mal irgendwie interessante filme/filme- gemacht haben. C. Thomas Howell zum Beispiel. Oder auch Judd Nelson. Es wäre echt nicht nötig gewesen, dass sie in diesem Werk gemeinsam mitspielen. All das hätte man der Menschheit ersparen sollen.

Fazit: Neunzig Minuten ein leeres Glas beobachten ist bedeutend unterhaltsamer als dieser lächerliche Unsinn.


Der Tiger hetzt die Meute

Nachdem sein Bruder umgebracht wurde, darf der inhaftierte Schmuggler Gator Mc Klusky (Burt Reynolds) das Gefängnis verlassen, um als Spitzel zu arbeiten und den Mörder seines Bruders zu finden. Schnell ist klar, dass der korrupte Sheriff J.C. Connors (Ned Beatty) verantwortlich für den Tod des Bruders ist. Und so setzt Gator alles daran, um diesem das Handwerk zu legen.
Bis es endlich soweit ist, gibt es viele Verfolgungsjagden, maue Sprüche, dämliche Gespräche und einen gelegentlich debil lachenden Gator, der gerne Grimassen zieht, wenn er Auto fährt. Gewürzt wird alles mit einer Note Langeweile und stetig wachsendem Desinteresse. So plätschert die Rachestory vor sich hin, ohne fesseln zu können oder wenigstens einen Hauch von Interesse zu wecken. Nach einer ziemlich dämlichen und teils nervenden letzten Verfolgungsjagd fliegt der Sheriff in einen See und ertrinkt. Gator freut sich und es ist vorbei.

Fazit: Zwei Stunden auf der Carrera Bahn sind weitaus unterhaltsamer und spannender.


Der Typ mit dem irren Blick

Nach einem Chemieunfall kann Barney (Scott Baio) nur durch seine Gedanken Dinge bewegen. Sein Kumpel Peyton (Willie Aames) findet das natürlich ganz toll und so kommt er mit Hilfe von Barney Jane (Heather Thomas) näher. Barney indes verliebt sich in Bernadette (Felice Schachter) und Barneys Mutter glaubt ihr Sohn sei vom Teufel besessen.
Das klingt nicht nur alles relativ harmlos und unbedeutend, sondern ist es auch. Der Typ mit dem irren Blick kann weder durch besonderen Humor noch durch gute Darsteller überzeugen. Der Humor ist eher schmerzhaft und die Darsteller eher nervig. Die Story ist passend dazu herrlich belanglos vorgetragen und die Langeweile greift mehr und mehr um sich. Dazu wirkt das meiste arg billig und so wirklich weiß man eigentlich auch nicht, was das alles soll. So bleibt am Ende ein völlig belangloser Teeniefilm übrig, bei dem der Titel noch das Beste ist.

Fazit: Nicht einmal annähernd so unterhaltsam wie ein alter Gummiknochen.


Detective K: Im Auftrag des Königs

Detektiv K soll herausfinden, wer hinter diversen Morden steckt. Kurioserweise wird er aber zunächst für den Mörder gehalten und eingesperrt. Mit Hilfe von Seo Phil, der Hunde mag und sich aus dem Gefängnis buddelt, bricht er aus und gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg, um den Fall zu lösen.
Dummerweise trägt der unfassbar dämliche und unnötige Humor schon rasch dazu bei, dass man sich irgendwie veralbert vorkommt. Außerdem zerstört der Humor jeden guten Ansatz. Ohne diese Dämlichkeiten und manch merkwürdige Kämpfe wäre das, was es zu sehen gibt, nämlich ganz okay. Doch immer wieder zerstören unsinnige Einlagen das Wohlbefinden. Und ob zwei riesige Hunde wirklich sinnvoll sind und der Story helfen, darf tatsächlich hinterfragt werden. So ist “Detective K: Im Auftrag des Königs” nichts weiter als ein spannungsarmes und durchaus enttäuschendes Werk mit gelegentlichen guten Ansätzen.

Fazit: Da nimmt man besser ein duftendes Vollbad.


Dick und Doof erben eine Insel, Atoll K

Stan erbt eine Insel. Doch auf dem Weg dorthin landen Stan und Olli dummerweise auf einem Atoll. Zusammen mit ihrem Koch, einem blinden Passagier und einem Mädchen, leben sie dort als wäre es das normalste der Welt. Doch dann wird alles anders.
Dem Film fehlt so ziemlich alles, was man von Dick und Doof eigentlich erwartet. Der typische Humor hält sich zurück, dafür ist die Geschichte dermaßen flach, dass es fast weh tut. Gähnende Langeweile macht diesen Streifen zu einer echten Quälerei und vermittelt das Gefühl, als würde er nie enden. Und nachdem der unspaßige Unsinn irgendwann doch zu Ende ist, findet man es tatsächlich gut, dass es der letzte Film war, in dem die beiden gemeinsam auftraten.

Fazit: Trauriges und unwürdiges Ende von Dick und Doof.


Die drei Musketiere

Eine weitere Verfilmung über die drei Musketiere, die man sich hätte sparen können. Denn außer schöner Optik hat diese Verfilmung nicht wirklich etwas zu bieten. Unglaublich flache Dialoge und schauspielerische Durchschnittsleistungen untermalen das Werk, welches höchstens einen Preis für Belanglosigkeit gewinnen kann. Die Schauspieler, allen voran Mads Mikkelsen und Orlando Bloom, bleiben weit unter ihren Möglichkeiten. Lediglich Milla Jovovich kann überzeugen, denn von ihr erwartet man nichts und bekommt genau das geliefert. Wie es sich gehört, zeigt sie ihre gute Figur und fliegt herrlich übertrieben durch die Kulisse. Großes Kino zum abgewöhnen. Die Schlacht mit den Luftschiffen am Ende des flachen Streifens funktioniert leider auch nicht. Zu viel gewollt und versagt. Und so sind die drei Musketiere am Ende nur eines. Vollkommen überflüssig.

Fazit: Flacher als eine Briefmarke.


Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen

Der Autor Jack (Simon Pegg) ist nicht nur ein wenig gestört, er hat auch ständig Angst. Angst vor allem, was passieren könnte. Angst begleitet ihn selbst im Schlaf und ist möglicherweise die Ursache für sein merkwürdiges Verhalten. Weil er natürlich auch Angst hat, dass er ermordet wird, hat er stets ein Messer dabei und verhält sich wie ein Vollpfosten, der dabei natürlich absolut jedem auf die Nerven geht.
Jack ist ein unerträglicher Mensch und alles, was er treibt ist nicht nur äußerst krank, es ist auch unfassbar langweilig ihm dabei zuzusehen. Der Humor, so man es Humor nennen kann, ist alles andere als belustigend, sondern bereitet eher ständigen Brechreiz. So wünscht man sich, dass Jack tatsächlich getötet wird, was aber leider nicht passiert. Stattdessen wird er nur zusammen mit Sangeet (Amara Karan) in einen Keller gesperrt, was keinem hilft. Das Rumgehampel von Jack nervt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Story ist eine einzige Farce und am Ende ist das furchtbare Schauspiel nichts weiter als fürchterliche Zeitverschwendung.

Fazit: Furchtbar.


Die Highligen drei Könige

Die Freunde Ethan (Joseph Gordon-Levitt), Isaac (Seth Rogen) und Chris (Anthony Mackie) treffen sich seit Jahren jedes Jahr zu Heiligabend, um zusammen Spaß zu haben. Doch weil die drei nicht jünger werden und sich alles ändert, soll dieses Jahr ihr letztes gemeinsames Partyjahr sein, weshalb sie es noch einmal richtig krachen lassen wollen. Während Isaac sich genüsslich den Drogen hingibt und sich dementsprechend benimmt, verliebt sich Ethan wieder in seine Ex-Freundin Diana (Lizzy Caplan). Doch bevor es das erwartete Happy End gibt, passieren einige ziemlich abgefahrene Dinge.
Leider ist es auch hier der Humor, der vieles unerträglich macht. Isaacs Drogenrausch ist einfach zu viel des Guten und die Witze sind maximal Spätpubertär. Das Niveau ist dementsprechend zu niedrig, um wirklich überzeugen zu können. Man muss entweder selbst gerade tierisch unter Drogen stehen oder ein zerkochtes Gehirn haben, um wirklich gut unterhalten zu werden. Auch die irgendwie romantisch angehauchten Szenen sind zu abgeschmackt, um wirklich ans Herz zu gehen. Eigentlich ist alles nur eine lose Aneinanderreihung von Szenen, die man sich hätte sparen können.

Fazit: Da strickt man sich besser einen geschmacklosen Pulli.


Die Hochzeit unserer dicksten Freundin

Regan (Kirsten Dunst), Gena (Lizzy Caplan) und Katie (Isla Fisher) versauen den Junggesellinnenabschied ihrer dicken Freundin Becky (Rebel Wilson) und haben nun eine Nacht Zeit, das Chaos, welches sie angerichtet haben, zu beseitigen. In dieser turbulenten Nacht erleben die drei zugekoksten Damen, die nebenbei auch zu laut sind und zu oft kreischen, eine Menge und richten fast noch mehr Schaden an, bevor es zum erwarteten Happy End kommt.
Es ist erschreckend nervig und unwitzig, was die Freundinnen, die beteiligten Männer und die Braut einem zumuten. Grausiger Humor, nervende Frauen und ein fast unmerklicher Unterhaltungswert schaffen es, diese Nacht vor der Hochzeit für den Zuschauer zu einer echten Quälerei werden zu lassen. Teilweise glaubt man eine beliebige Ansammlung dummer Menschen zu beobachten. Besonders unerträglich sind die Frauen, wenn sie zusammen irgendwo vorkommen. Erst wenn sie getrennt werden, sind sie manchmal erträglich, was aber letztlich auch nicht wirklich hilft. Der Humor bewegt sich stets an der Grenze zur Debilität und tut mitunter arg weh. Möglicherweise handelt es sich auch gar nicht um Humor, sondern um eine Art Körperverletzung.

Fazit: Da läuft man besser neunzig Minuten Barfuß über einen matschigen Acker.


Die Hochzeitsfalle

Sarah (Bridgette Wilson) möchte ihren Freund David (Jerry O’Connell) heiraten und setzt ihm ein Ultimatum. Das gefällt David nicht und er zieht mit seinen Freunden los, um herauszufinden, ob es nicht noch eine geeignetere Frau als Sarah für ihn gibt. Leider ist alles, was David und seine Freunde erleben, alles andere als witzig. Sein Freund Mike (Ryan Reynolds) verbringt eine Nacht mit einer Frau, ist aber zu betrunken sich daran zu erinnern. Als ihn morgens der schwule Freund seines One Night Stands weckt, glaubt er, dass er Sex mit ihm hatte und dass er nun schwul ist. Das ist leider gar nicht witzig, sondern nur dämlich. Und so glaubt er tatsächlich bis zum Ende des Films, dass er schwul ist. Erst Amy (Alyssa Milano) kann seinen irren Irrtum klären und ihn überzeugen, dass er gar nicht schwul ist. Das ist weder witzig noch romantisch. In der Zwischenzeit blamiert sich David immer wieder aufs Neue, bis auch er am Ende sein Happy End erlebt und seine Traumfrau findet. Die Geschichte ist so schlecht, dass es sich nicht lohnt, weiter darauf einzugehen.

Fazit: Ein Haufen Müll, der einen Berg hinabrollt, ist dieser Hochzeitsfalle jederzeit vorzuziehen.


Die Königin der Verdammten

Der Vampir Lestat (Stuart Townsend) schläft genauso lange wie Schneewittchen und entscheidet sich dann ein Rockstar zu werden. Und so albern dies auch erscheint, er wird tatsächlich zum Rockstar. Und spätestens hier ist der Film durchgefallen. Denn ein Vampir, der in einer Rockband singt und allen erzählt, dass er ein Vampir ist, kann nicht wirklich unterhalten. Als Krönung des Ganzen gibt es den Auftritt der Mutter aller Vampire bei einem Konzert des “Rock-Vampirs”. Ganz cool läßt sie alle Vampire, die ihr nicht gefallen, verbrennen. Was soll denn so was? Kurz vorher noch kämpfen diese merkwürdigen Vampire miteinander. Besser gesagt, sie fliegen aneinander vorbei. Das Ganze wirkt so billig und albern, dass es einen fast aus den Schuhen haut. Und als die Mutter der Vampire dann mit dem “Rock-Vampir” durch die Lüfte fliegt, kann man es kaum erwarten, dass dieser Schwachsinn endlich vorbei ist. Die Schauspieler sind ausnahmslos schlecht und die Vampire sehen aus wie bleiche Schwuchteln.

Fazit: Wer mal einen richtig schlechten Vampirfilm sehen will, der sollte diesen gucken.


Die Morde von Snowtown

Die Morde von Snowtown beruht auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte von kaputten und gestörten Mördern, die ihre Opfer auf grausame Art und Weise töten und anschließend in Fässern lagern. Von Beginn an ist die Atmosphäre des filme/filme-s deprimierend, trostlos und langweilig. Nie kommt Spannung auf und es entsteht sehr schnell ein Desinteresse an dem, was gezeigt wird. Zu keinem Zeitpunkt vermag das Vorgetragene zu unterhalten. Vielleicht soll es auch nicht unterhalten. Insgesamt ist der Film nur schwer zugänglich und absolut ungeeignet für einen unterhaltsamen Filmabend. Mag sein, dass die Realität so ausgesehen hat, dann aber hätte eine Dokumentation mehr erreicht. So ziehen sich die zwei Stunden und fühlen sich fast unendlich an. Der Film kann maximal als Mittel gegen gute Laune eingesetzt werden.

Fazit: Durch und durch träge und deprimierend.


Die Mörderbestien

1906 erweckt ein Mann seine verstorbene Schwester Greta (Ewa Aulin) mit Hilfe einer alten Inka Formel, die auf einem Amulett steht, zum Leben. Als Dank wirft sie ihm eine Katze ins Gesicht, welche ihn tötet. 1909 hat Greta einen Unfall mit einer Kutsche, landet in einem Schloss und wohnt dann einfach dort. Währenddessen forscht Dr. Sturges (Klaus Kinski) ebenfalls nach einer Möglichkeit, die Toten wieder lebendig zu machen. Kaum schafft er es, wird er umgebracht. Währenddessen hat Greta ein Verhältnis mit Walter von Ravensbrück (Sergio Doria), was seine Frau Eva (Angela Bo) nicht gut findet. Spontan mauert sie Greta ein, doch diese taucht schon wenige Wochen später wieder auf, um Rache zu nehmen.
Das Geschehen ist dermaßen lahmarschig vorgetragen, dass es einfach nur müde macht. Untermalt wird alles mit Musik, die zwar schön anzuhören ist, aber irgendwie nicht passt. Der größte Witz ist die Maske, die Greta trägt, wenn sie nicht mehr schön, sondern als Leiche präsentiert wird. Doch wirklich kaputt macht diese Maske nichts, weil der Film zu schlecht ist, um unter einer lächerlichen Maske zu leiden.

Fazit: Aufregend und angenehm wie ein Fußbad in einer Pfütze auf einer matschigen Wiese.


Die Mumie

Die Mumie ist zurück und es gibt wenig zu sehen, was einen begeistern kann. Gewürzt wird alles mit ganz einfachem Humor und einer Prise unnützer Gestalten. So ist der Auftritt von Dr. Jekyll / Mr.Hyde (Russel Crowe) schon arg gewöhnungsbedürftig. Dass Nick Morten (Tom Cruise) einen Flugzeugabsturz unbeschadet überlebt ist fast schon logisch und dass er in einem bunten Finale, welches konsequenterweise nicht überzeugen kann, Ahmanet (Sofia Boutella) besiegt, hilft auch nicht wirklich weiter. Somit ist Die Mumie ein maximal mittelmäßiger bis verkorkster Film, der obendrein mindestens eine Fortsetzung befürchten lässt. Und das ist wahrlich nichts, worauf man sich freuen kann.

Fazit: Diese Mumie braucht kein Mensch.


Die Nacht der reitenden Leichen

Jede Nacht steigen die reitenden Leichen aus ihren Gräbern, um nach Opfern zu suchen. Weil sie blind sind, müssen sie sich auf ihr Gehör verlassen. Da trifft es sich natürlich prima, dass Frauen, sobald sie die reitenden Leichen erblicken, zu schreien beginnen und erst damit aufhören, wenn sie von den reitenden Leichen getötet wurden. Ohne Pferde sind diese Leichen nicht nur blind, sondern auch noch besonders langsam. So kommt es ihnen natürlich gelegen, dass ihre Opfer nicht nur permanent schreien, sondern sich obendrein so dämlich anstellen, dass sie auf jeden Fall zu Opfern werden. Dieses dämliche Verhalten ist einfach nur ermüdend und macht keinen Spaß. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Frau, die es am Ende fast geschafft hat, den Leichen zu entkommen, spontan unsinnigerwiese laut nach Hilfe schreit, hinfällt, natürlich nicht mehr aufstehen kann und sich wie eine steife, unbewegliche Puppe auf einen Zug ziehen lässt. Anschließend können die Leichen die Frau und alle Passagiere des Zuges, die natürlich auch permanent schreien, in aller Ruhe töten.

Fazit: So schlecht, dass man schreien möchte.


Die Rückkehr der reitenden Leichen

Passend zum jährlichen Fest, bei dem die Hinrichtung der Templer gefeiert wird, kommen eben diese als reitende Leichen aus ihren Gräbern, um die Stadt aufzusuchen. Wie es sich gehört, schreien die zukünftigen Opfer, so lange und so laut, dass die blinden Leichen sie problemlos finden können. Trotz ihrer Blindheit sind die Leichen in diesem Teil zielstrebiger als gewohnt und finden und töten auch Menschen, die nicht wie verrückt schreien. In der Stadt kämpfen sie sogar mit einigen Bürgern, die sich zur Wehr setzen. Darauf, wie behindert diese Kämpfe dargestellt werden, muss an dieser Stelle nicht eingegangen werden.
Nur wenige Bürger schaffen es, sich in eine Kirche zu flüchten. Dort verhalten sie sich wie die letzten Trottel. Was sich in der Kirche abspielt ist noch blöder und banaler als die Geschehnisse außerhalb der Kirche. Billiger und unspannender geht es kaum. Und so wird die komische Geschichte der Menschen im Haus für eine Weile zum Mittelpunkt, während die Leichen nicht mehr zu tun haben als vor der Kirche rumzustehen. Nur manchmal dürfen sie jemandem, der die Kirche verlässt, in ihrer ganzen Trägheit folgen und sogar töten. Unerklärlicherweise bleibt das lärmende Kind, welches vor der Kirche nach seinem Vater sucht, von den Leichen verschont. Noch weniger lässt sich das Ende erklären. Nachdem die Leichen die ganze Nacht vor der Kirche rumstanden, haben sie am nächsten Morgen nichts Besseres zu tun als einfach umzufallen. Man sind die blöd.

Fazit: Nie waren die reitenden Leichen dämlicher.


Die Rückkehr zu den 36 Kammern der Shaolin

Die Tribune des Kaisers quälen die Arbeiter der alten Mühle. Chou behauptet ein Shaolin zu sein und zettelt eine Revolte an. Doch der Bluff fliegt auf und Chou sucht Zuflucht bei den gütigen Shaolin Mönchen. Dort darf er dann jahrelang leben und ein Gerüst bauen. Dabei erlernt er irgendwie die Kampfkunst der Shaolin, kehrt zurück zur alten Mühle und besiegt die bösen Tribune des Kaisers.
Alberne Dialoge, schreckliche Gesten der Darsteller und ein Depp mit Riesenzähnen, das alles und noch viel mehr, machen diesen lächerlichen und nur schwer zu ertragenden Film aus. Es lohnt sich schon nicht, mehr über diesen Film zu berichten, ihn anzugucken lohnt noch viel weniger.

Fazit: Gelobt sei Buddha.


Die Stadt der Blinden

Aus unerklärlichen Gründen werden plötzlich Menschen blind. Zunächst werden diese Menschen wegen Ansteckungsgefahr eingesperrt und sich selbst überlassen. Mit den Blinden wird auch eine Nichtblinde (Juliane Moore) eingesperrt. Und je mehr blinde Leute eingesperrt werden, desto alberner und abstruser wird der Film. Es bildet sich eine Blindengang, die die anderen terrorisiert, ihnen das Essen wegnimmt und es nur gegen Bezahlung abgibt. Als die anderen nichts mehr haben, müssen die Frauen mit den Gangmitgliedern schlafen, damit die Gruppe Nahrung bekommt. Selbst die Nichtblinde lässt sich vögeln, anstatt sich zu wehren. Natürlich eskaliert die Situation irgendwann, was dem Film aber auch nicht hilft. Später sind auch alle nicht inhaftierten blind und die Inhaftierten können plötzlich ihr Gefängnis verlassen, da wohl jemand die Türen geöffnet hat. Dann laufen die Blinden durch die Gegend wie Zombies und plötzlich können alle wieder sehen und der Schwachsinn ist vorbei.
Die Stadt der Blinden ist maximal dreißig Minuten erträglich, dann wird alles immer sinnloser, langweiliger und ärgerlicher, weshalb Die Stadt der Blinden nichts weiter als eine Qual und pure Zeitverschwendung ist.

Fazit: Sieben Stunden eine tote Ratte beobachten ist interessanter.


Die Vermessung der Welt

Die Leben von Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) und Alexander von Humboldt (Albrecht Schuch) werden im Wechsel gezeigt. Mal geht es um die Erlebnisse von Carl Friedrich Gauß, dann wieder um Alexander von Humboldt. Schon allein der Wechsel von der einen zur anderen Person sorgt für Unbehagen. Dazu kommt, dass alles irgendwie wahllos wirkt. Es scheint der Zusammenhang zu fehlen und so ist schon nach wenigen Minuten jegliches Interesse an dem Geschehen minimiert. Dazu kommt dieser merkwürdige, aber stets fragwürdige deutsche Humor, der nie witzig, sondern andauernd dümmlich daherkommt. Möglicherweise sollen manche Szenen und Auftritte auch gar nicht witzig sein. Dann stellt sich allerdings die Frage, was sie stattdessen sein sollen. Erschreckenderweise wirken diese klugen Köpfe öfter recht dümmlich. Manchmal kommt es einem gar so vor als wären alle etwas beschränkt oder auf ihre ganz spezielle Art zurückgeblieben. Auch das Fehlen jeglicher Spannung tut dem Dargebotenem nicht gut. Ebenfalls völlig unpassend ist der Erzähler, dessen Stimme alles von Beginn an abwertet. Und so ist es wenig verwunderlich, wenn man während der zwei Stunden jegliches Interesse an dem Werk verliert.

Fazit: Aufregend wie ein zu Boden gefallener Waschlappen.


Die Zeitfalle

Professor Scott McKenzie (William Devane) ist erfreut und erstaunt zugleich, als er die Zeitreisende Georgia Crawford (Lauren Hutton) kennenlernt. Sie ist auf der Suche nach Dr. Joseph Cole (Klaus Kinski), der ebenfalls durch die Zeit reist, um im Jahr 1886 den Lauf der Geschichte zu ändern. Gemeinsam versuchen die beiden dies zu verhindern.
Klingt vielleicht nicht unspannend, ist es aber. Denn dieser Zeitreisefilm kommt einfach nicht in Fahrt. Zeitsprünge allein machen halt keinen guten Film, wenn der Rest eher peinlich und banal ist. Die Darsteller langweilen mit ihren mäßigen Darstellungen, die Effekte sind grottig und das Zuschauen bereitet mit jeder weiteren Minute stärkere Schmerzen. Der Hauptdarsteller versprüht den Charme einer zertretenen Eidechse und nervt dabei auch noch so richtig. Ein typisches B- oder C- oder D-Movie aus den späten Achtzigern, das auf jegliche Höhepunkte verzichtet.

Fazit: Man sollte in der Zeit zurück reisen, um diesen Film zu verhindern.


Dinner für Spinner

Um Karriere zu machen, erklärt sich Manager Tim (Paul Rudd) bereit, am “Dinner für Spinner” teilzunehmen. Nun muss er nur noch einen Begleiter finden, der so bescheuert ist, dass er am Ende des Festes zum Spinner der Abends gekürt wird. Tims Freundin Julie (Stephanie Szostak) findet die Idee völlig daneben. Als Tim auf Barry (Steve Carell) trifft, hat er den geeigneten Begleiter gefunden. Und so nimmt ein unglaubliches Chaos seinen Lauf.
Leider ist das Chaos, welches Barry anrichtet, alles andere als witzig. Und so ist Dinner für Spinner dann auch absolut nicht witzig. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Moment, der für Freude sorgt, aber insgesamt ist das Gagfeuerwerk zu flach und unlustig, um Menschen, die keine Spinner sind, zu unterhalten. Je länger das Dinner für Spinner andauert, desto unerträglicher wird es. Das alles andere als unterhaltsame, dafür aber unglaublich nervende, Finale lässt den armen Zuschauer völlig verzweifeln. Dinner für Spinner ist alles andere als eine Freude. Wenn man unbedingt etwas finden will, was an dem Ganzen positv ist, dann kann es nur der Anblick von Julie sein. Den Rest kann man getrost in die Tonne kloppen.

Fazit: Ein Film voller Spinner für Spinner.


Dinocroc

Aus einem Labor entkommt ein geklonter Dinosaurier. Dieser Dinosaurier, der irgendwie auch was von einem Krokodil hat, beginnt sofort damit, die Bewohner der umliegenden Umgebung zu fressen bzw. zu zerfetzen. Ein Krokodiljäger (Costas Mandylor) wird beauftragt, um den Krokosaurier zu erlegen. Zusammen mit Tom Banning (Matt Borlenghi), dessen Bruder von dem Krokosaurier zerfetzt wurde, Dr. Campbell (Bruce Weitz), Diane (Jane Longenecker) und dem Sheriff (Charles Napier) macht er sich auf die Suche nach dem Krokosaurier, welcher mittlerweile verdammt groß geworden ist. Am Ende gelingt es Tom und Diane den Krokosaurier von einem Zug überfahren zu lassen. Dumm nur, dass die beiden sich darüber freuen und ihren nächsten Urlaub planen, der Krokosaurier aber gar nicht tot ist.
Dinocroc bietet alles, was man für einen schlechten Film braucht. Schauspieler, die agieren als wären sie anders beschäftigt, eine Story, die gekonnt enttäuscht, einen Krokosaurier, der auch nicht wirklich motiviert wirkt und ein paar Effekte, die durchaus nerven. Der Spannungsfaktor ist äußerst gering und der Unterhaltungswert lässt mehr als zu wünschen übrig. Dinocroc wirkt billig und verzichtet dabei auf jeglichen Charme, so dass man zu keinem Zeitpunkt etwas geboten bekommt, was einem Freude bereitet. Alles in allem ist Dinocroc so schlicht, dass vermutlich auch nur ganz schlichte Gemüter einen Hauch von Gefallen daran finden können.

Fazit: Ähnlich begeisternd, wie eine langsam verwesende Bisamratte.


Dirty Cops: War on Everyone

Terry (Alexander Skarsgard) und Bob (Michael Pena) sind zwei komplett durchgeknallte Cops, die saufen, koksen und absolut nicht vertrauenswürdig sind. Um sich selbst zu bereichern jagen sie James Mangan (Theo James), einen Kriminellen, der nichts gegen Brutalität hat und mit Birdwell (Caleb Landry Jones), einem vollkommen verrückten und zugleich lächerlichem Typen, zusammenarbeitet. Bis es endlich zum erlösenden Finale kommt, nerven die Cops mit künstlerisch wertloser Performance, dämlichen Sprüchen und Handlungen, die keinen Spaß machen.
Insgesamt ist Dirty Cops nichts weiter als eine Aneinanderreihung von irgendwelchen Geschehnissen, die am Ende möglicherweise in irgendeiner Form dazu beitragen, dass es zu genau dem oben erwähnten Finale kommt. Aber das ist weder unterhaltsam, noch cool oder auf irgendeine Weise spannend. Oft fragt man sich, ob es überhaupt ein Drehbuch gab oder alle einfach nur machen, was ihnen gerade eingefallen ist. Falls es ein Drehbuch gab, dann war es definitiv kein gutes. Wenn man unbedingt etwas finden will, was für Dirty Cops spricht, dann fällt einem vermutlich nur der blaue Wagen ein, der von Terry ständig irgendwo gegen gefahren wird, aber am Ende doch fast wie neu aussieht. Manche mögen sich auch an der Musik erfreuen. Highlight bleibt aber definitiv der Abspann, weil das Elend in dem Moment endlich vorbei ist.

Fazit: Abartiger Klamauk, der in etwa so aufregend und humorvoll wie eine verfaulte Tomate ist.


Django – Nur der Colt war sein Freund

Django (Glenn Saxson) tötet den Kopfgeldjäger, der seinen Vater erschossen hat. In Silver Creek findet er zufällig heraus, dass Cluster (Nando Gazzolo) für den Tod seines Vaters verantwortlich ist. Weil Cluster Geschäfte mit Djangos Vater gemacht hat, fordert Django nun den Anteil seines Vaters. Doch Cluster hat andere Pläne und setzt alles daran, Django aus dem Weg zu räumen.
Durchaus hätte aus dieser Geschichte ein solider Western entstehen können, doch leider entstand ein Western mit Dialogen, die für Bud Spencer und Terence Hill filme/filme- gemacht wurden. Der Film hört sich ständig wie eine Spencer/Hill Komödie an. Die Ähnlichkeit zu den beiden ist aber auch optisch unverkennbar. Besser wird es dadurch allerdings nicht. Zu vorhersehbar und teilweise auch lächerlich ist das, was sie zeitweise abspielt. Wenn die Musik nicht wäre, hätte dieser Django einfach gar nichts. Unterhaltungstechnisch spielt sich jedenfalls alles auf sehr niedrigem Niveau ab. Sofort am Anfang, als Django seinen toten Vater vollquatscht, lässt sich schon erkennen, dass der Film ein Griff ins Klo ist.

Fazit: Da spielt man lieber neunzig Minuten mit einer Fusselrolle.


Dog Soldiers

In den schottischen Highlands wird ein Trupp Soldaten von einem Werwolfrudel angegriffen. Die Soldaten verschanzen sich in einem Farmhaus und kämpfen um ihr Überleben.
Dog Soldiers bietet sehr viel, was nicht gefällt und auch nicht gefallen kann. Zum einen die irgendwie unsympathischen Soldaten, zum anderen die oft sehr merkwürdig aussehenden und ebenso merkwürdig agierenden Werwölfe. Mindestens ebenso ärgerlich sind die gruseligen Dialoge. Da bekommt man schon beim Zuhören eine Gänsehaut. Dog Soldiers wirkt oft nicht nur billig, Dog Soldiers ist es auch. Zwar nicht durchgehend schlecht, aber zu schlecht, um gut zu sein. So geht das nicht und so macht das auch keinen Spaß.

Fazit: Eine Dose Hundefutter macht mehr Spaß.


Double Team

Terroristenjäger Quinn (Jean-Claude van Damme) und Waffennarr Yaz (Dennis Rodman) jagen zusammen den Auftragskiller Stavros (Mickey Rourke). Dabei wird viel Unsinn geredet, es explodiert eine Menge und dazu gibt es Kämpfe, die keiner ertragen kann, weil sie einfach nur peinlich sind. Überhaupt ist irgendwie alles eine einzige Katastrophe. Unbedingt erwähnenswert ist eine Szene kurz vor Ende, welche die fragwürdige Qualität des Films untermauert. Mehrere Explosionen zerstören ein Gebäude, Colautomaten werden durch die Luft geschleudert, es scheint für die Hauptdarsteller kein Entkommen zu geben. Doch dann hat Yaz die rettende Idee. Er stemmt sich gegen einen Colautomaten und die drei Männer und ein Baby verstecken sich einfach dahinter bis alles vorbei ist. Das ist wirklich nicht zu glauben und noch weniger zu ertragen.
Aber was kann man von Jean-Claude Van Damme und seinen anderthalb Gesichtsausdrücken und dem Möchtegernschauspieler Dennis Rodman schon erwarten? Nichts. Und genau das bekommt man auch geboten. So steckt man in einem Actionfilm, der einfach nur lächerlich ist. Dialoge jenseits der Schmerzgrenze, Humor, der trotz zweifelhafter Bemühungen einfach nicht vorhanden ist und Actionszenen, die einen kopfschüttelnd verzweifeln lassen, runden das Spektakel ab. Obwohl der Film aus dem Jahr 1997 ist, wirkt er wie ein Billigfilm aus den Achtzigern.

Fazit: 90 Minuten im Kinderkarussel sind aufregender.


Dragon Blade

Auf der Flucht vor Tiberius (Adrien Brody) trifft Lucius (John Cusack) mit seiner Legion auf Huo An (Jackie Chan), der ihnen Schutz gewährt. Wenig später treffen auch Tiberius und seine Armee ein und es kommt zu einer letzten großen Schlacht.
Während Dragon Blade ständig langweiliger und uninteressanter, teilweise auch lächerlich wird, befällt einen schon das Gefühl, dass man sich die Zeit hätte anders vertreiben sollen. Ein ganz besonderer Nervfaktor ist das Kind, welches nicht nur eine alberne Frisur hat, sondern irgendwann auch singen will. Und spätestens als dieser Gesang das ohnehin dürftige Niveau noch einmal absinken lässt, ist ein guter Zeitpunkt sich nach einem anderen Zeitvertreib umzusehen. Macht man dies nicht, wird man bis zu dem wenig begeisternden Finale gequält. Mit einer Laufzeit von gut zwei Stunden ist Dragon Blade nicht wirklich lang, vermittelt aber dennoch den Eindruck, dass er viel zu lang ist, was absolut nicht für die Qualität dieses Werks spricht.

Fazit: Da läuft man besser zwei Stunden rückwärts im Kreis.


Dream of a Warrior

Dean (Leon Lai) träumt schlecht und wird von Dr. Jang per Zeitmaschine in eine andere Dimension geschickt, um dort die Tochter von Dr. Jang zu retten und wieder zurück zu bringen. Kaum kommt Dean dort an, ist er schon fester Bestandteil der Menschen, die dort leben. Dass er ein Zeit- bzw. Dimensionenreisender ist, scheint irgendwie keine Rolle zu spielen.
Eigentlich spielt in dem merkwürdigen Streifen gar nichts eine Rolle, denn die Geschichte ist zu wirr und schlecht umgesetzt, um irgendwie Interesse zu wecken. Die Mischung aus Science Fiction, Action und Liebesfilm ist wirklich nur schwer zu ertragen und wird, selbst wenn man sie sehr wohlwollend betrachtet, nicht besser. Vieles wirkt wie ein zufällig zusammengeklatschtes Werk und so wirklich weiß man auch nie, was man davon halten soll. Gähnende Langeweile und übersteigertes Desinteresse begleiten einen durchgehend und wer es tatsächlich schafft, diesem Werk seine volle Aufmerksamkeit zu widmen, hat einen wirklich sonderbaren Geschmack.

Fazit: Da legt man sich besser 80 Minuten unter einen tropfenden Wasserhahn.


Dschingis Khan – Die Legende der 10 Reiter

Auf Befehl von Dschingis Khan machen sich zehn Reiter auf den Weg, um einen Arzt abzuholen. Auf dem Weg zu dem Arzt finden sie ein Baby und nehmen es mit. Nun werden sie vom Vater des Babys gejagt, was sie aber nicht wirklich beunruhigt. Und so plaudern die Reiter gerne gemütlich am Feuer, reiten gemächlich vor sich hin und reden dabei viel zu viel. Durch die Synchronisation wirkt manches Gespräch durchaus lächerlich und ist alles andere als erbaulich. Gelegentlich passiert dann aber doch noch was und die zehn Reiter müssen kämpfen und reißen so den Zuschauer für einen Moment fast aus der Lethargie. Doch weil auch die Kämpfe wenig begeisternd sind, bringt das alles nichts. Und so setzt sich die gepflegte Langeweile bis zum Schluss fort. Lediglich die Kostüme, die Landschaft und die Musik sorgen für ein wenig Freude. Wirklich bemerkenswert ist, dass sich Dschingis Khan in dem ganzen Film nicht ein einziges Mal sehen lässt.

Fazit: Nichts sagend und absolut nicht zu empfehlen.


Du schon wieder

Marni (Kristen Bell) wurde auf der Highschool besonders gerne von Cheerleader-Königin Joanna (Odette Yustman) verarscht und vorgeführt. Jahre später, Marnie ist natürlich längst eine hübsche und erfolgreiche Frau geworden, kehrt sie zur Hochzeitsfeier ihres Bruders in ihre Heimatstadt zurück. Als sie erfährt, dass ihr Bruder ausgerechnet Joanna heiraten will, ist sie alles andere als erfreut. Und so dauert es nicht lange bis die zwei ihren Zickenkrieg fortsetzen. Marnies Mutter (Jamie Lee Curtis) und Joannas Tante (Sigourney Weaver) haben ebenfalls noch eine Highschoolrechnung offen. Und so driftet die Geschichte immer weiter in die furchtbare Welt der Peinlichkeiten ab.
Es dauert nur wenige Augenblicke bis man weiß, dass dieser Film vermutlich keine Freude bereiten wird. Spätestens nach dem peinlichen Auftritt von Marnie im Flugzeug, der von einem herrlich flachen Kurzauftritt von Dwayne Jonhnson als Air Marshall gewürzt wird, weiß man, dass es keine Hoffnung gibt. Der Filmabend ist ruiniert, wenn man nicht unverzüglich etwas anderes schaut. Wer nichts anderes macht, weil er glaubt, dass es nicht schlimmer kommen kann, der wird mehrfach eines besseren belehrt. Als Sigourney Waever und Jamie Lee Curtis im Pool landen, wünscht man sich als genervter Zuschauer, in eben diesem Pool zu ertrinken, um nicht weiter leiden zu müssen.

Fazit: Peinlicher Klamauk für Menschen mit einem IQ unter 25.


© 02.2001 – 06.2017

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