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Jack & Jill

Einmal im Jahr bekommen Jack (Adam Sandler) und seine Familie Besuch von Jacks Zwillingsschwester Jill (Adam Sandler). Diese bringt sofort alles durcheinander und nervt alle mit ihrer unerträglichen Art.
Die Geschichte funktioniert so lange einigermaßen bis Jill auftaucht. Also etwa fünf Minuten. Von dem Moment an ist Jack & Jill eine einzige Katastrophe und eine Strafe für jeden, der sich das Übel anschaut. Adam Sandler spielt die Rolle von Jill dermaßen scheußlich, dass man ihn ohrfeigen möchte. Story und Dialoge sind so schlecht, dass es weh tut. Der Auftritt von Al Pacino als Al Pacino setzt dem furchtbaren Film die Krone auf. Und als Al Pacino kurz singt, wird einem als Zuschauer vollends übel. Es erscheint unerklärlich warum jemand in so einem primitiven Film, der sicher zu den schlechtesten filme/filme-n aller Zeiten gehört, mitmacht. Der Film ist eine Zumutung und gehört eigentlich auf den Index für menschengefährdende filme/filme-.

Fazit: Peinlich, dämlich, niveaulos.


Jack Brooks: Monster Slayer

Jack Brooks (Trevor Matthews) musste als Kind dabei zusehen, wie seine Eltern und seine kleine Schwester von einem Monster getötet wurden. Seitdem ist er irgendwie merkwürdig. Als Professor Crowley (Robert Englund) eines Tages zum Monster wird und Jacks Mitschüler gefangen nimmt, zu einer Art Zombies macht oder einfach auffrisst, wird Jack plötzlich zum Monsterkiller.
Der Film nervt durchgehend mit belanglosen Dialogen und versäumt es Spannung aufzubauen. Robert Englund ist vor und besonders nach seiner Verwandlung zum Monster einfach schrecklich. Besonders hervorzuheben ist die Szene als er an die Tafel kotzt und die Kotze dann verschmiert. Das Monster zu dem er wird, sieht albern und billig aus. Die stets schreienden Opfer des Monsters treiben einen in den Wahnsinn. Der angedeutete Humor ist mehr als fragwürdig und will einfach nicht zünden. Und so schafft es Jack Brooks bis zum Ende nicht, die Zuschauer zu begeistern oder wenigstens gut zu unterhalten.

Fazit: Genauso überflüssig und abstoßend wie Kotze an der Tafel.


James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag

Erneut muss James Bond (Pierce Brosnan) die Welt retten, was ihm selbstverständlich auch ganz locker gelingt. Und das, obwohl seine Gegner unglaublicher als je zuvor sind. Eine Art Metallkopf und ein durch Gentechnik optisch total veränderter Oberbösewicht (Will Yun Lee / Toby Stephens) wollen mit einer unglaublichen Waffe alles kaputt machen.
Weitere unerträgliche Zutaten sind völlig übertriebene Actionszenen, die mitunter äußerst lächerlich wirken, eine mehr als dürftige Handlung, ein unsichtbares Auto usw. All dies verursacht mindestens heftiges Kopfschütteln, manchmal sogar tierischen Brechreiz. Das einzige was James Bond in diesem Film nicht kann, ist fliegen, ansonsten ist er einfach besser und übermenschlicher als je zuvor. Seine Gegenspieler sind mehr als nur unglaubwürdig und man fragt sich, wie es zu einem solch miserablen Film kommen konnte. Selbst der Titelsong ist völlig unwürdig. Insgesamt ist der Unterhaltungswert gleich Null und wer diesen Bond verpasst hat, dem kann man nur gratulieren.

Fazit: Banaler Actionschwachsinn.


Jason X

Diese banale Fortsetzung hat eigentlich gar nichts mehr mit den früheren ‘Freitag der 13-filme/filme-n’ zu tun. Außer das auch hier reihenweise Leute umgebracht werden und der Mörder Jason Voorhees (Kane Hodder) ist. Die Schwachsinnsstory beginnt Anfang des 21. Jahrhunderts und verschlägt einen dann ins Jahr 2455. Dort erwacht der schon mehrfach getötete Jason ohne ersichtlichen Grund auf einem Forschungsschiff zu neuem Leben und beginnt sofort damit, die an Bord befindlichen Menschen auf mehr oder weniger interessante Weise zu töten. Kugeln können ihm genauso wenig anhaben wie dem Terminator und seine Selbstheilungskräfte sind in etwa so ausgeprägt wie die von Wolverine(X-Men). Trotzdem gelingt es den Crewmitgliedern irgendwann doch Jason zu töten. Aber ein Computerprogramm erweckt den zerfetzten Jason tragischerweise nochmal zu neuem Leben. Von nun an sieht er irgendwie aus wie Robocop und ist noch unkaputtbarer und stärker als je zuvor. Und so mordet er weiter bis er letztendlich doch überlistet und ins All gesprengt wird und von dort zurück auf die Erde (Erde 2, weil die erste kaputtgegangen ist, woran aber Jason nicht Schuld war.) gelangt, wo er, wie kann es anders sein, in einem See landet.

Fazit: Filme wie ‘Freitag der 13, Alien, Terminator, Rocketeer, Robocop, X-Men’ zu vermischen ist Scheiße!


Jeepers Creepers 3

Der dritte Teil von Jeepers Creepers, der irgendwo zwischen dem ersten und zweiten Teil spielt, hebt sich deutlich von den anderen Teilen ab. Nämlich in der Qualität. Denn von Qualität kann man bei diesem Teil nun wirklich nicht sprechen. Maximal von einem missglückten Versuch ein anständiges B-Movie zu drehen. Die Darsteller bieten fast schon schaurige Leistungen und die Geschichte führt maximal zu enttäuschtem Kopfschütteln. Der Spaßfaktor geht kurz nach Beginn des Films verloren und bleibt verschwunden. Gruselig ist der Film durchaus, aber ganz sicher nicht auf die Art und Weise, wie man es hätte erwarten können. Daher kann, nein muss, Jeepers Creepers 3 als der Flop des Monats bezeichnen werden.

Fazit: Da mäht man besser nachts den Rasen eines Nachbarn.


Jericho Mansions

In einem Appartementgebäude wird ein Mieter getötet. Der Hausmeister (James Caan) versucht herauszufinden, wer der Mörder ist und macht sich auf die Suche. Rätselhafte Alpträume verwirren ihn und den Zuschauer bei der Suche nach dem Mörder. Ist am Ende sogar er der Mörder?
Klingt vielleicht nicht wirklich schlecht, ist aber viel schlechter. Das liegt unter anderem daran, dass die Schauspieler, allen voran James Caan, weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Spannung hat der Film nicht zu bieten, dafür aber schwache, gar dumme Dialoge, eine Story, die einen nie begeistern kann und Akteure, die höchstens als Zombies in einem billigen Zombiefilm taugen würden. Jericho Mansions ist so belanglos und unsehenswert, dass man keine weiteren Worte darüber verlieren muss.

Fazit: Stümperhafter Wohnhausthriller.


John dies at the End

Dank der Soy Sauce, gerät das Leben von John (Rob Mayes) und Dave (Chase Williamson) völlig aus den Fugen und die beiden befinden sich plötzlich auf einem Trip durch Raum und Zeit. Sie begegnen Monstern, merkwürdigen Menschen, erleben die abgefahrensten Dinge und keiner weiß, was real ist und was nicht. Ist überhaupt irgendwas real?
Der Film ist wie ein einziger Rausch. Und vermutlich nur zu ertragen, wenn man berauscht oder anderweitig verpeilt ist. Denn so schön manche Szenen auch anmuten, so wirr und unsinnig und auch irgendwie zusammenhangslos ist das, was geschieht. Das muss nicht immer schlecht sein, in diesem Fall scheint es aber nur dann nicht schlecht zu sein, wenn man selbst irgendwie schräg ist, oder, wie bereits erwähnt, irgendetwas eingenommen hat, was man besser nicht genommen hätte. Der nüchterne Zuschauer wird vermutlich, sollte er noch alle Tassen im Schrank haben, mit diesem Werk nicht viel bis gar nichts anfangen können.

Fazit: Ein Film für Menschen, die gerne mit verbotenen Substanzen experimentieren.


John Wick 2

Schon der Beginn lässt Schlimmes befürchten, denn da macht sich John auf den Weg, um seinen Wagen zurückzuholen, fährt ihn aber sofort kaputt, weil er ja Leute töten muss. Obwohl der Wagen anschließend wie ein Haufen Schrott aussieht, gibt er ihn zur Reparatur, bevor sich die Ereignisse überschlagen und eine Actionszene der nächsten folgt. Dazwischen gibt es kurze Dialoge, die man sich auch hätte sparen können und John Wick lässt sich niemals davon beirren, wenn ein Auto ihn anfährt, da läuft er im Gegenteil eher zur Höchstform auf. All diese Schießereien und Prügeleien sind irgendwann nur noch anstrengend und uninteressant. Das ist alles viel zu viel, zu hohl und scheint nie enden zu wollen. In der Stadt gibt es eine scheinbar unendliche Anzahl von Killern und alle wollen John Wick töten. Kurz danach sind sie dann selber tot und es geht immer so weiter. Untermalt wird alles mit Musik, die ebenso nervig ist und durchaus Ohren zum bluten bringen kann. Ermüdend bis zum bitteren Ende, welches noch ein wenig lächerlicher daherkommt als der ganze andere Müll, quält John Wick den strapazierten Zuschauer und ist nichts weiter als eine einzige Enttäuschung, die mitunter sehr weh tut und absolut keinen Spaß macht.

Fazit: Eine grausame Fortsetzung, die dem Zuschauer einiges abverlangt.


Juan of the dead

Auf Kuba geschehen merkwürdige Dinge. Menschen werden bestialisch getötet. Der leicht bis vollständig beschränkte Juan (Alexis Díaz de Villegas) erkennt irgendwann, dass es sich um eine Zombieplage handelt und nimmt zusammen mit Lazaro (Jorge Molina), Camila (Andrea Duro) und Vladi California (Andros Perugorría) den Kampf gegen die Untoten auf.
Juan of the dead soll wohl eine Art Komödie sein, verzichtet aber darauf, witzig zu sein. Stattdessen präsentieren die grausigen Darsteller Humor, den selbst Hirntote zum kotzen finden werden. Die Darbietungen der Protagonisten sind ebenfalls eine Katastrophe und erinnern mehr an Improvisationstheater von sehr schlechten Laiendarstellern als an echte Schauspielerei. Unterhaltsam, witzig oder gar spannend ist nichts an diesem schrecklichen Machwerk. Der Schwachmatenhumor zieht sich konsequent bis zum Ende, welches selbstverständlich auch vollkommen lächerlich ist.

Fazit: Katastrophales Zombietheater gewürzt mit einer großen Portion Schwachsinn.


Julia X

Die Geschichte der Schwestern Julia (Valerie Azlynn) und Jessica (Alicia Leigh Willis), die sich im Internet Männer suchen, um diese dann zu töten und dem Killer (Kevin Sorbo), der sich im Internet Frauen sucht, um diese zu töten, fängt nicht nur mäßig an, sie lässt auch stark nach. Ist es Anfangs, als der Killer und Julia sich gegenseitig versuchen umzubringen noch okay, so wird es nachdem Jessica auftaucht von Minute zu Minute lächerlicher und zum Schluss irgendwie unerträglich. Die Kämpfe der beiden Schwestern gegen den Killer sind einfach ermüdend und dämlich. Die Dialoge nerven, besonders dank Jessica, sehr und das Finale ist ein einziges Trauerspiel.
Ob gegen Ende versucht wird aus dem Film eine Komödie zu machen oder wenigstens den Zuschauer zum Lachen zu bringen, weiß vermutlich nur der Regisseur. Vielleicht ist der Pseudo-Humor auch ein Versehen. Sinn macht der kleine Ausflug auf eine andere Unterhaltungsebene, ob gewollt oder nicht, jedenfalls keinen. Auf das Nachspiel, in dem Ving Rhames einen Kurzauftritt hat, hätte man besser auch verzichtet.

Fazit: Da bügelt man besser Socken oder Stofftaschentücher.


Julia’s Eyes

Die blinde Sara (Belén Rueda) wird erhängt aufgefunden und die meisten gehen von Selbstmord aus. Nur ihre Zwillingsschwester Julia (Belén Rueda), die ebenfalls zu erblinden droht, glaubt das nicht. Deshalb versucht sie mehr über den Tod ihrer Schwester herauszufinden. Doch bevor sie wirklich etwas erreicht, erblindet sie ebenfalls und wird nun von dem Verrückten, der ihre Schwester getötet hat, als Ersatz für die Schwester genommen und gequält.
Julia’s Eyes ist unglaublich vorhersehbar, leidet an Spannungsarmut und kann zu keinem Zeitpunkt gefallen. Die Aktionen der blinden Frau sind so lächerlich, vorhersehbar und dumm, dass einem fast die Augen vor Entsetzen ausfallen.

Fazit: Selbst für Blinde unerträglich.


© 02.2001 – 05.2018

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