Lone Ranger

Latham Cole (Tom Wilkinson) arbeitet mit Butch Cavendish (William Fichtner) zusammen, um seine Macht auszudehnen. Der Anwalt John Reid (Armie Hammer) wird mehr durch Zufall zum Lone Ranger und kämpft zusammen mit Tonto (Johnny Depp) gegen die Gesetzlosen. So viel zur Geschichte, die weder besonders gut noch besonders schlecht ist. Schlecht ist lediglich dass, was daraus entstanden ist. Eine Art Action-Humor-Orgie, die weder besonders unterhaltsam noch besonders witzig ist. Dafür ist sie lang und über weite Strecken langweilig. Vieles wirkt gestellt, einiges erweckt den Eindruck, dass es nicht zusammen passt und wenn mal ein Witz zündet, dann fragt man sich, ob das nun Zufall war oder nicht. Wobei es letztlich keine Rolle spielt, weil es den Film nicht retten kann. Der Lone Ranger ist irgendwie peinlich und damit ist er nicht alleine. So ist es wenig verwunderlich, wenn man zwischenzeitlich das Interesse verliert und möglicherweise ins Koma fällt. Zum Glück macht das nichts, weil man nicht wirklich etwas verpasst. Höchstens einen flachen Witz, einen abgeschmackten Dialog oder irgendwas anderes, was keinen Spaß macht. Der Humor ist maximal für Vorschulkinder, die in ihrer Entwicklung etwas zurück sind, zu gebrauchen. Für alle anderen ist er nur schwer erträglich und mit Vorsicht zu genießen. Und so vergehen zweieinhalb Stunden, in denen man sich des Öfteren fragt, was das alles soll und wann es endlich vorüber ist.

Fazit: Unterhaltung der ganz schlichten Art.


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