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La Linea – The Line

Drogen und andere Verbrechen in Mexiko. Der Boss des Drogenkartells (Andy Garcia) scheint sehr krank zu sein. Die Geschäfte hat er dem Psycho Pelon (Esai Morales ) übertragen. Dieser versucht mit Hilfe von Terroristen Drogen zu schmuggeln. Der Sohn des Bosses findet es gar nicht gut, dass Pelon die Geschäfte weiterführt und plant selber an die Macht zu kommen. Verständlicherweise findet die CIA das alles ebenfalls nicht gut und schickt ein paar Leute nach Mexiko, die für Ordnung sorgen sollen. Und dann gibt es da noch den Auftragskiller Shields (Ray Liotta), der ebenfalls mitmischt.
Aus der Geschichte hätte man durchaus einen spannenden Film machen können. Dummerweise hat man darauf verzichtet. Stattdessen liegt oder sitzt der Boss der Drogenkartells immer kränkelnd irgendwo herum, der Auftragskiller leidet unter Schuldgefühlen und kriegt meist auch nichts auf die Reihe und die Handlung ist dermaßen schleppend vorgetragen, dass man recht bald nur noch müde ist und sich fragt, wieso Ray Liotta und Andy Garcia bei so einem spannungsarmen Film mitmachen und wann es endlich vorbei ist.

Fazit: Spannend wie ein Marmeladenglas.


Labyrinth – Liebe ohne Ausweg

Der Autor David (Judd Nelson) veröffentlicht unter einem Pseudonym seinen zweiten Roman, da sein erster Roman von der Kritik verrissen wurde. Außerdem findet er, dass er nicht gut genug für seine Freundin Annabelle (Laurence Treil), die als Fotomodell arbeitet, ist. Dazu kommt, dass er Eifersüchtig ist und Annabelle ihm offensichtlich etwas verschweigt. David findet heraus, wo Annabelle viel Zeit verbringt, fährt dorthin und erschießt, irgendwie aus Versehen, Mark (Lorenzo Caccialanza), den er für ihren Liebhaber hält, was aber nicht stimmt. Im weiteren Verlauf der Geschichte kommt es zu einem Unfall bei dem er schwer verletzt wird und Annabelle stirbt. Und dann gibt es da noch Patrick (Pierce Brosnan), der sich an David rächen will.
Eigentlich eine recht interessante Geschichte, die mit zunehmender Dauer immer langweiliger wird. Das liegt nicht nur daran, dass das Vorgetragene oft irgendwie billig und unbeholfen wirkt, sondern auch an den mäßigen schauspielerischen Leistungen. Optisch bietet Labyrinth ebenfalls nichts, was irgendwie zu gefallen mag. So ist es letztlich wenig verwunderlich, wenn man schnell das Interesse verliert und der Film nebenher dem Ende entgegen plätschert.

Fazit: Eine Gummiente auf einem kleinen See ist nicht weniger unterhaltsam.


Lady Vegas

Lady Vegas erzählt die Geschichte von Beth (Rebecca Hall), die zunächst als Stripperin arbeitet, Cocktailkellnerin werden will und am Ende für den Buchmacher Dink (Bruce Willis) tätig ist. Da sie nicht nur erfolgreich ist, sondern auch noch Dink anbaggert, ist dessen Ehefrau (Catherine Zeta Jones) wenig begeistert und sorgt dafür, dass Beth entlassen wird. Beth heuert beim Buchmacher Rosie (Vince Vaughn) an und schon gibt es neue Schwierigkeiten und sie ist auf die Hilfe von Dink angewiesen.
Lady Vegas ist trotz der namhaften Hauptdarsteller wenig interessant. Fast gleichgültig betrachtet man das Geschehen auf dem Bildschirm und stellt sich zwischendurch die Frage, wen das alles interessieren soll. Der Humor ist sehr dünn gesät. Insgesamt bleibt Lady Vegas belanglos, ohne dabei wirklich schlecht zu sein. So plätschert alles bis zum Ende einfach so vor sich hin und es wird sicher nicht lange dauern bis man Lady Vegas wieder vergessen hat.

Fazit: Spektakulär wie ein weggeworfenes Papiertaschentuch.


Ladykillers

Professor Goldthwait Higginson Dorr (Tom Hanks) und seine Komplizen Garth (J.K. Simmons), Gawain (Marlon Wayans), Lump (Ryan Hurst), und der General (Tzi Ma), ziehen bei einer alten Lady (Irma P. Hall) ein, um durch ihren Keller einen Tunnel zu einem Casinotresor zu graben und diesen auszuplündern. Leider sind die fünf etwas zu tollpatschig und die alte Dame kommt ihnen auf die Schliche. Nun gilt es die alte Dame zu killen.
Wer hier einen unterhaltsamen oder gar witzigen Film erwartet wird bitter enttäuscht. Lediglich die Katze sorgt für kurze Lichtblicke. Die fünf Ganoven sind einfach nur dumm, die Dialoge entweder einschläfernd langweilig oder ordinär. Tom Hanks nervt als selbsternannter Professor mit nie enden wollenden Dialogen ohne Unterhaltungswert. Seine Komplizen sind so unerträglich, dass man schreien möchte. Nicht ein Gag zündet und erst als die Ganoven sich am Ende gegenseitig umgebracht haben und der Abspann läuft kommt zum ersten mal Freude auf.

Fazit: Dieses Remake ist einfach nur enttäuschend.


Lake Mungo

Alice Palmer (Talia Zucker) ist ertrunken. Bald darauf passieren im Hause Parker merkwürdige Dinge. Gefälschte Filmaufnahmen und Geistersichtungen sorgen für eine bedrohliche Stimmung. Die Spur führt zum Lake Mungo.
Klingt wie ein normaler Film, ist aber eine Art Doku, die in etwa so unterhaltsam ist, wie ein zertretener Käfer. Zwar gibt es keine Wackelkameras, aber die Spannung bleibt bei dieser Art Dokufilm dennoch auf der Strecke. Völlig belanglose Interviews ziehen sich durch den ganzen Film, der eigentlich auch gar kein Film ist. Das Beste, was man während der knapp neunzig Minuten machen kann, ist ein Nickerchen.

Fazit: Spannend wie ein zu Boden gefallener Popel.


Land of the Blind

Gefängniswärter Joe (Ralpf Fiennes) nimmt Kontakt zu dem inhaftierten Thorne (Donald Sutherland) auf, entwickelt Sympathie für ihn und hilft ihm, nach dessen Haftentlassung, den Präsidenten auf Lebenszeit zu töten. Er erhofft sich davon ein besseres Leben für die Menschen und dass Mord und Unterdrückung aufhören. Doch unter Thornes Herrschaft wird alles noch schlimmer und so stellt er sich gegen Thorne und wird am Ende selbst inhaftiert. In Gefangenschaft schreibt er über die Ereignisse.
Die Story ist zwar recht interessant, doch je länger der Film dauert, desto langweiliger und konfuser wird es. Am Ende blickt man nicht mehr wirklich durch, ist enttäuscht, genervt und wünscht sich, dass es Land of the Blind nie gegeben hätte.

Fazit: Ein weiterer Film, den die Welt nicht braucht.


Lass ihn nicht rein!

Paige (Sophie Linfield), Calvin (Rhys Meredith), Mandy (Gemma Harvey) und Tristan (Gordon Alexander) fahren aufs Land, um dort ihr Wochenende zu verbringen. In dem Ort, in dem die vier ihre Zeit verbringen, werden regelmäßig Leute umgebracht und zerstückelt. In der ersten Nacht nehmen die vier einen Verletzten auf, der auf den ersten Blick übel zugerichtet ist. Da eine der Frauen Krankenschwester ist, flickt sie ihn kurzerhand zusammen und schon am nächsten Tag ist er fast wieder komplett hergestellt. Dumm nur, dass er der gesuchte Metzelmörder ist. Noch dümmer, dass die vier trotz der besorgniserregenden Zwischenfälle einfach weiter in dem Ort bleiben, gemütlich Kochen oder gar Angeln gehen. Und weil alles so schön unglaubwürdig und vorhersehbar ist, bringt einer der vier nun zwei seiner Mitreisenden um, bevor der kranke Metzelmörder sich zu erkennen gibt und ebenfalls loslegt.
Zu der vorhersehbaren Story kommt eine unfassbar schlechte Synchronisation und auch die Schauspieler hinterlassen keinen besonders guten Eindruck. Die Dialoge sind so unfassbar dämlich, dass es kaum auszuhalten ist. Die Blondine ist dermaßen unerträglich, dass man sich wünscht, sie möge als erste sterben. Die Mordszenen sind recht brutal, helfen dem Film aber auch nicht weiter. Das einzige, was an diesem Film positiv ist, wenn auch nur in geringem Maße, ist die Laufzeit von 77 Minuten. Länger hätte der Mist auch wirklich nicht sein dürfen.

Fazit: Schau ihn nicht an!


Le Mac – Doppelt knallt’s besser

Ace (José Garcia) ist ein kriminelles Großmaul und Polizeispitzel. Doch da er auch ein Feigling ist, flüchtet er eines Tages und die Polizei steht ohne Spitzel da. Da ist es praktisch, dass Ace noch einen Zwillingsbruder hat, der zufällig in die Hände der Polizei gerät. Kurzerhand wird dieser ausgebildet, um die Rolle von Ace einzunehmen.
Dummerweise ist die Inszenierung nur manchmal witzig, dafür aber meist infantil und zum davonlaufen. Gelegentlich zündet zwar mal einer der Gags, was aber durchaus purer Zufall sein kann. Die Dummheit der Protagonisten ist oft nur schwer zu ertragen und die Dämlichkeit der Gangster macht einen teilweise fassungslos. Zu viel Blödheit garantiert nicht zwangsläufig viel Spaß. Und so ist Le Mac recht uninteressant und löst das eine oder andere Kopfschütteln aus. Es wäre sicher mehr möglich gewesen. Doch davon wird Le Mac auch nicht zu einem Spaß.

Fazit: Zu dämlich und flach, um überzeugen zu können.


Le Passage – Reise in die Unendlichkeit

Der Zeichner Diaz (Alain Delon) will zusammen mit seinem Sohn in die Ferien fahren. Da der Tod sich langweilt, beschließt er, sich Diaz zu holen und zu seinen Zwecken zu missbrauchen. Mehr muss man nicht wissen. Denn nicht nur die Story ist ziemlich schwach, die schauspielerische Leistung von Alain Delon setzt dem ganzen die Krönung auf. Was er hier abliefert ist schlechter als die Leistung so mancher Laiendarsteller. Der Film und die Darbietungen der Schauspieler lassen einen schon nach wenigen Minuten das Interesse komplett verlieren. Grausige Dialoge runden das Desaster ab.

Fazit: Schlechter als schlecht.


Legion of the dead

Hier stellt sich eingangs die Frage, ob man diese Horrorkomödie überhaupt Film nennen kann. Zur Story dieses Films kann man lediglich anmerken, dass es eine solche nicht wirklich gibt. Außer ein paar netter Splattereffekte hat der Film gar nichts zu bieten. Wahrscheinlich gibt es nur ganz wenige, die sich diesen "Rotz" überhaupt ansehen. Stellt sich abschließend die Frage, wie krank im Kopf man eigentlich sein muss, um so einen Schwachsinn zu verzapfen.

Fazit: Unwürdig und hirnverbrannt. Ein Albtraum primitivster Art.


License to kill

Ein betrunkener Fahrer verursacht einen Unfall, bei dem eine junge Frau ums Leben kommt. Während der Vater (James Farentino) des Mädchens alles dafür tut, dass der Unfallfahrer verurteilt will, zerbricht die Familie fast an dem Schicksal. Währenddessen lebt der Unfallfahrer weiter als wäre nichts geschehen.
Zunächst überfällt einen der Film mit furchtbarer Klaviermusik, dann folgt die Synchronisation, die so schlecht ist, dass man es kaum glauben kann. Durch diese Synchronisation wirkt der Film lächerlich und dumm. Die Synchronisation ist so furchtbar, dass der Film dadurch vollkommen unbrauchbar wird. Es wirkt, als wäre die Synchronisation in einer Hobbywerkstatt zusammen gebastelt worden. Jenseits des Erträglichen sind die knapp 96 Minuten die totale Folter für den Zuschauer. Man möchte nur schreiend davonlaufen oder sich übergeben. Der kleine Auftritt von Denzel Washington hilft dem Film selbstverständlich auch nicht weiter. Er ist und bleibt eine einzige Katastrophe.

Fazit: Da hört man sich besser eine Stunde die Sirenen eines Polizeiautos an.


Life of Pi

Pi (Suraj Sharma) und seine Familie sind zusammen mit den Tieren ihres Zoos auf einem Schiff unterwegs. Als dieses spontan untergeht, können sich lediglich Pi, ein Tiger, ein Affe, ein Zebra, eine Ratte und eine Hyäne auf ein Rettungsboot retten. Es dauert nicht lange bis nur noch Pi und der Tiger am Leben sind. Und so treiben die beiden gemeinsam übers Meer.
Anfangs ist der Film ganz okay, doch mit dem Untergang des Schiffes geht auch er völlig unter. Denn was sich auf dem kleinen Rettungsboot abspielt ist mehr als lächerlich. Zum Beispiel springen zwischendurch ein paar hundert Fische ins Boot, damit die beiden nicht verhungern. Später landen Pi und der Tiger auf einer schwimmenden Insel, die allerdings eine fleischfressende Insel ist, weshalb sie nicht lange bleiben können. Life of Pi gibt sich wirklich alle Mühe einen einzuschläfern. Je länger er dauert, desto müder wird man. Auf Spannnung wird selbstverständlich verzichtet. Und selbst als er eigentlich zu Ende sein könnte, geht er noch weiter und wird immer abstruser.

Fazit: Eines der besten Schlafmittel der Welt.


Lila & Eve – Blinde Rache

Nachdem der Sohn von Lila (Viola Davis) erschossen wurde, lernt sie in einer Selbsthilfegruppe Eve (Jennifer Lopez) kennen. Gemeinsam planen die beiden den Mord aufzuklären und setzen diesen Plan schon bald um. Natürlich bleiben die Schuldigen dabei auf der Strecke, doch dann stellt sich heraus, dass die Dinge ganz anders sind als zunächst angenommen.
Eigentlich keine schlechte Geschichte, die Lila & Eve zu erzählen hat. Doch irgendwie bleibt alles bei einem guten Ansatz. Wirklich spannend oder mitreißend ist das alles nicht. Die Dinge passieren, nehmen einfach ihren Lauf, ohne dass dabei wirklich irgendwelche Emotionen aufkommen. Früher oder später ahnt man, was mit Eve nicht stimmt, doch irgendiwe lässt es einen auch kalt. So plätschert Lila & Eve bis zum Ende einfach so vor sich hin und als es vorbei ist, weiß man, dass der Film nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Und vermutlich ist einem das auch völlig egal.

Fazit: Eher einschläfernd als spannend.


Little Fish | Kleine Fische

Tracey Heart (Cate Blanchett) war heroinabhängig und arbeitet in einer Videothek. Außer ihr und ihrer Mutter sind alle in ihrem Umfeld Drogenabhängig. Und so wandelt sie täglich zwischen all den Abhängigen umher und fragt sich, ob sie nicht auch wieder Drogen nehmen sollte. Würde sicher niemanden interessieren, weil Little Fish vermutlich auch niemanden interessiert. Es passiert nie wirklich was, alles ist sterbenslangweilig und schon fast deprimierender als das reale Leben. Passend dazu ist die Synchronisation einfach nur furchtbar. Selbst im Schnellvorlauf nicht zu ertragen.

Fazit: Der Höhepunkt der Langeweile.


Living & Dying

Drei Männer und eine Frau überfallen ein Lohnbüro. Die Polizei ist sehr schnell da und es kommt zu einer Schießerei. Dabei wird sehr viel geschossen und wenig getroffen. Dennoch stirbt einer der Räuber und Frau Räuberin wird angeschossen. Die drei fliehen in ein Cafe. Dort werden sie von zwei Psychos entwaffnet und zusammen mit den Gästen als Geiseln gehalten. Und fortan wird es immer alberner. Mal verhandelt einer der Räuber (Edward Furlong) mit der Polizei, dann einer der Psychos. Ein Vollidiot mit Hut (Michael Madsen) kommt dazu, um mit den Geiselnehmern zu verhandeln. Er ist so dämlich und tut so cool, dass es schon fast weh tut. Sätze wie “Ich denke eine Meile in der Minute” unterstreichen seine abartige Coolness. Zwischendurch unterhalten sich die Geiseln über Kinder und schlechte Mütter und es entsteht der Eindruck als wären sie auf einer Kaffeefahrt oder einem Sonntagsausflug. Die Dialoge sind alles andere als brauchbar. Die Story wird von Minute zu Minute blöder. Wer sich durch den Film quält wird mit einem besonders blöden Ende belohnt. Das muss wirklich nicht sein.

Fazit: Eine Tube Zahnpasta ausdrücken macht mehr Spaß.


Lone Ranger

Latham Cole (Tom Wilkinson) arbeitet mit Butch Cavendish (William Fichtner) zusammen, um seine Macht auszudehnen. Der Anwalt John Reid (Armie Hammer) wird mehr durch Zufall zum Lone Ranger und kämpft zusammen mit Tonto (Johnny Depp) gegen die Gesetzlosen. So viel zur Geschichte, die weder besonders gut noch besonders schlecht ist. Schlecht ist lediglich dass, was daraus entstanden ist. Eine Art Action-Humor-Orgie, die weder besonders unterhaltsam noch besonders witzig ist. Dafür ist sie lang und über weite Strecken langweilig. Vieles wirkt gestellt, einiges erweckt den Eindruck, dass es nicht zusammen passt und wenn mal ein Witz zündet, dann fragt man sich, ob das nun Zufall war oder nicht. Wobei es letztlich keine Rolle spielt, weil es den Film nicht retten kann. Der Lone Ranger ist irgendwie peinlich und damit ist er nicht alleine. So ist es wenig verwunderlich, wenn man zwischenzeitlich das Interesse verliert und möglicherweise ins Koma fällt. Zum Glück macht das nichts, weil man nicht wirklich etwas verpasst. Höchstens einen flachen Witz, einen abgeschmackten Dialog oder irgendwas anderes, was keinen Spaß macht. Der Humor ist maximal für Vorschulkinder, die in ihrer Entwicklung etwas zurück sind, zu gebrauchen. Für alle anderen ist er nur schwer erträglich und mit Vorsicht zu genießen. Und so vergehen zweieinhalb Stunden, in denen man sich des Öfteren fragt, was das alles soll und wann es endlich vorüber ist.

Fazit: Unterhaltung der ganz schlichten Art.


Lone Survivor

Die vier Navy Seals Marcus Luttrell (Mark Wahlberg), Mike Murphy (Taylor Kitsch), Danny Dietz (Emile Hirsch) und Matt Axelson (Ben Foster) sollen einen Terrorristenanführer töten. Doch dann treffen sie eine fragwürdige Entscheidung, werden von Taliban angegriffen und die erhoffte Hilfe kommt durch unglückliche Umstände einfach nicht an.
Es dauert eigentlich eine Stunde bis wirklich etwas passiert. Vorher sind die Geschehnisse von großer Bedeutungslosigkeit und spannungsarm vorgetragen. Zwischendurch wird Lone Survivor mal etwas spannend, dann aber ist es schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit und die Gleichgültigkeit ist zurück. Die Story fesselt nicht, weil sie vermutlich schlecht umgesetzt wurde. Die Akteure gehen einem ziemlich am Arsch vorbei und gegen Ende wird es dann irgendwie absurd. Erstmals richtig gut wird es ganz zum Schluss als endlich vorbei ist. Überzeugend an dem Film ist maximal der Abspann, den Rest kann man getrost vergessen.

Fazit: Da schält man besser zwei Stunden Kartoffeln.


Lost River

Lost River gehört zweifellos zu den filme/filme-n, die einen zum nachdenken bringen. Schon nach wenigen Minuten denkt man darüber nach, was man nicht alles tun könnte, anstatt seine Zeit mit diesem deprimierenden Werk, welches keinen erkennbaren Wert zu haben scheint, zu vergeuden. Die Ursachen, warum alles, was passiert, so passiert, bleiben irgendwie unklar. Warum Menschen in einer derart trostlosen Stadt leben ist eine weitere Frage, die sich einem stellt. Vielleicht ist Lost River doch nicht nur deprimierend. Vielleicht regt er ja irgendwie zum nachdenken an. Andererseits stellt sich die Frage, wieso man über die Menschen in Lost River nachdenken soll, wenn sie einem doch völlig egal sind. Das Regiedebüt von Ryan Golsing mag vieles sein, doch eins ist es ganz gewiss nicht, ein gelungener Einstieg in die Regiearbeit.

Fazit: Da steckt man besser 90 Minuten in einem Gulli fest.


Love Vegas

Wieder eine Komödie in der Cameron Diaz nur nervt und den Zuschauer durch ihr hektisches umherwirbeln, ihre dämlichen Grimassen und ihren knochigen Körper, nicht für einen einzigen Augenblick unterhalten kann. Da kann selbst Ashton Kutcher nichts retten.
Die Hochzeit in Las Vegas, der Gewinn von 3 Millionen Dollar, der Krieg um das Geld und das folgende Happy-End, nichts davon ist überraschend oder unterhaltsam. Alles ist vorhersehbar, die Witze sind natürlich nicht witzig und wenn Miss Diaz aufdreht, dann sollte man besser abdrehen, und zwar dem Film den Saft. Ein durch und durch unakzeptabler Film. Und Cameron Diaz trägt daran die meiste Schuld.

Fazit: Nervender Humor für Vollidioten.


Loverboys – Callboys im Einsatz | Desperate Wives | Mother´s little Helpers

Als die Mutter von Sam (Kyle Gallner) seine schulische Ausbildung nicht mehr bezahlen kann, wird er mehr oder weniger durch Zufall zum Callboy für frustrierte Hausfrauen. Immerhin sehen die frustrierten Hausfrauen alle erstaunlich gut aus. Sam und seine Freunde, die auch spontan zu Callboys werden, hingegen sehen allerdings alles andere als gut aus. Sie sind nicht einmal sympathisch. Somit passen sie perfekt zu diesem Film, der einen völlig gleichgültig und desinteressiert einschlafen lässt. Warum James Belushi und Denise Richards bei dem Film mitmachen, lässt sich nicht erklären. Den Film bringen sie jedenfalls nicht nach vorne.
Wenn ein Film so viele Alternativtitel hat, dann gibt das schon zu denken. Und egal, welchen Titel man betrachtet, es bleibt ein Trauerspiel, weil der Film nichts weiter als ein Trauerspiel ist.

Fazit: Erotisch und witzig wie eine verrostete Coladose.


Lucky Luke

Lucky Luke (Jean Dujardin) sieht zwar irgendwie lustig aus, aber er nervt. Als er feststellt, dass sein Pferd sprechen kann, sorgt er mit seiner Reaktion für Kopfschütteln und nicht für Unterhaltung. Es passt einfach nichts zusammen in diesem Film. Ein weiteres Beispiel: Hundert Mann können eine Frau nicht erschießen, weil …, ja, warum eigentlich? Man weiß es nicht. Der Film ist ein einziger Witz. Aber keiner über den man lachen kann.
Eine weitere Realverfilmung, die weder Sinn noch Spaß macht. Und selbst wenn man den Film nur mit sehr geringen Erwartungen anschaut, wird man enttäuscht. Es gibt einfach nichts, was diese Verfilmung rechtfertigt. Die Dialoge sind furchtbar, Humor ist nicht vorhanden und die Story macht auch keinen Sinn.

Fazit: Selbst ein vertrocknetes Stück Kuchen ist unterhaltsamer.


Lucy

Lucy (Scarlett Johansson) wird von Richard (Pilou Asbaek) dazu genötigt einen Koffer an Mr. Chang (Choi Min-sik) zu übergeben. In dem Koffer befindet sich eine außergewöhnliche Droge, die Lucy in ihrem Bauch schmuggeln soll. Doch dummerweise geht der Beutel mit der Droge in Lucys Bauch kaputt und so gelangt die Droge in Lucys Blutkreislauf. Dort richtet die Droge unvorstellbare Dinge an und Lucy wird nicht nur viel klüger, sie entwickelt gar unmenschliche Fähigkeiten und kann plötzlich Dinge, die sonst keiner kann. Dummerweise ist ihre Lebenszeit aber deshalb arg begrenzt.
Es dauert nur wenige Minuten, da ist Lucy in der Lage Dinge zu tun, die sonst nur Mutanten können. Das blöde ist nur, dass man bei Mutantenfilme/filme-n solche Dinge erwartet und es irgendwie auch passt. Bei Lucy passt das alles eher nicht. Und es macht auch keinen Spaß, dass Lucy Gedanken lesen und Krankheiten erkennen kann. Es mutet irgendwie lächerlich an, wenn Lucy Menschen schweben lässt. Superkräfte sollte man besser Superhelden überlassen. Von Minute zu Minute wird alles abstruser und so ist es wenig verwunderlich, dass Lucy auch Zeitreisen machen kann, irgendwie durchs All schwebt und am Ende eins mit einem oder mehreren Computern wird, bevor sie am Ende ihr ganzes Wissen auf einen USB-Stick auslagert und quasi überall existent ist. Es ist schon erstaunlicher Schwachsinn, der hier fast neunzig Minuten präsentiert wird. Wenn man so unvernünftig ist, auch nur eine Sekunde über all das nachzudenken, dann kann man es wahrlich nicht ertragen.

Fazit: Eine vibrierende Sektflasche ist ähnlich überzeugend.


© 02.2001 – 08.2018

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