Saiten des Lebens

Der Celist Peter (Christopher Walken) erfährt, dass er an Parkinson leidet und berichtet seinen Freunden, mit denen er gemeinsam ein Streichquartett bildet, davon. Außerdem sagt er, dass er daran denkt, das Quartett zu verlassen. Die Reaktionen, die er damit auslöst, stellen die Zukunft des Quartetts ebenso auf eine harte Probe, wie die anderen Geschehnisse, um das Quartett herum. Violinist Robert (Philip Seymour Hoffman) möchte in Zukunft öfter die erste Geige spielen. Seine Frau Jules (Catherine Keener) findet heraus, dass er sie betrogen hat. Und der Violinist Daniel (Mark Ivanir) schläft mit der Tochter der beiden. Kann das Streichquartett trotzdem weiter bestehen?
Gute Schauspieler, eine interessante Geschichte und doch fehlt dem Film etwas. Spannung. Es kommt viel zu schnell Langeweile auf, das Interesse an den Geschehnissen sinkt auf ein niedriges Niveau und so sehr der Film auch bemüht ist, die Zuschauer zu unterhalten, gelingt es nur bedingt. Es ist schwer auszumachen, woran Saiten des Lebens letztlich wirklich krankt. Es ist aber unschwer zu erkennen, dass die Geschichte nicht durchweg unterhalten kann. Immer wieder fragt man sich, ob es nicht besser wäre, ein paar Minuten zu schlafen. Die Frage stellt man sich natürlich deshalb, weil der Film gelegentlich einfach nur einschläfernd ist. Und sollte man tatsächlich einschlafen, hat man auch nicht wirklich was verpasst.

Fazit: Zu ermüdend, um wach zu halten.


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