The Man with the Iron Fists

Ort des Geschehens ist die Stadt Jungle Village. Hier gibt es einen Schmied (RZA) mit einer hübschen Frau (Jamie Chung), einen Cowboy (Russell Crowe) aus England, Banden, Nutten, übelste Spattereinlagen, dummes Geschwätz, grottigen Humor, fliegende Menschen, Blutföntänen, unangebrachte Rapmusik und Menschen mit Wolfskostümen. Dazu einen tätowierten Mann (Dave Batista), der gerne Kinder trägt und dann abwirft. Obendrein ist dieser eine Art Kopfgeldjäger, der sich bei Bedarf in eine Art unsympathischer Hulk mit Goldpanzer verwandelt. Während der Kämpfe, die es reichlich gibt, fliegen die Beteiligten wie Superhelden durch die Gegend. Doch damit nicht genug. Der fast rührende Rückblick des Schmieds, dem zwischenzeitlich vom goldenen Hulk die Unterarme abgeschlagen wurden, auf sein hartes Leben, gibt dem Film kurz vor dem Finale völlig unerwartet eine neue Richtung, macht ihn aber nicht besser. Nach dem Rückblick lässt der Schmied sich neue Arme basteln und ist danach so stark, dass alle Bösen schon bald vernichtet sind.
Die gut neunzig Minuten, in und um Jungle Village herum, machen einfach keinen Spaß. Egal, wie viel Blut auch spritzt. Russell Crowe, Lucy Liu und die vielen hübschen Frauen, können einfach nicht retten, was nicht zu retten ist.

Fazit: Wo Eisen ist, da ist auch Rost.


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