Filme V

Vampires: Los Muertos

Eine mexikanische Vampirfürstin möchte die für Vampire tödliche Sonnenlichtallergie überwinden, doch muss sie sich zuvor noch mit dem US-Ghostbuster Derek Bliss und seiner schrillen Amateurtruppe auseindersetzen. Das ist die unsinnige Geschichte dieses Films, der eigentlich gar nichts mit John Carpenter´s: Vampire zu tun hat. Außer, dass die Geschichte irgendwie ähnlich ist und als Fortsetzung bezeichnet wird. Aber diesem Anspruch wird der Film in keinster Weise gerecht. Er ist nämlich ein noch schlechter gemachter Vampirfilm, der mit vielen aus anderen Vampirfilme/filme-n abgekupferten Szenen gespickt ist. Leider wurden nur solche Szenen verwendet, die auch in anderen filme/filme-n schon enttäuschten. Man langweilt sich von der ersten bis zur letzten Minute und fragt sich warum solche filme/filme- überhaupt gedreht werden. Das Fazit bezieht sich auf eine Szene des Films, die seinen Anspruch auf dieser Seite erwähnt zu werden unterstreicht.

Fazit: Das Seil darf nicht wieder verhaken.


Van Helsing

filme/filme- mit Vampirjäger Van Helsing hat es schon viele gegeben, aber dieser übertrifft sie alle. In dieser fragwürdigen Verfilmung hat es Van Helsing (Hugh Jackman) nämlich nicht nur mit Dracula (Richard Roxburgh) und seinen drei Gespielinnen zu tun, er muss auch mit Werwölfen kämpfen und Dr. Jekyll/Mr. Hyde (Stephen J. Fisher) besiegen. Sogar Frankenstein (Samuel West) lässt es sich nicht nehmen und kreuzt in dieser actionüberladenen Verfilmung Van Helsings Weg. Dass die Story bei so vielen Figuren nebensächlich ist, kann einen sicher nicht überraschen, dennoch wird man von diesem Film enttäuscht sein, denn er ist so vollgepackt mit Actionszenen, dass man kaum noch folgen kann und die Dialoge sind auf einem unglaublich schwachen Niveau. Spätestens zur Hälfte dieses Actiongehampels hat man genug von all dem Blödsinn und wünscht sich nichts sehnlicher als den Beginn des Abspanns und dass es keine Fortsetzung dieses geistlosen Quatsches geben wird.

Fazit: Schrecklich, einfach nur schrecklich.


Vendetta

Nachdem seine Eltern brutal ermordet wurden, nimmt Jimmy Vickers (Danny Dyer) Rache an den Tätern. Er ist dabei gnadenlos und lässt sich nicht aufhalten. Selbst die Polizei kann ihm nichts anhaben, weil er mächtige Freunde hat. So viel zur Story, die nicht neu ist und durchaus für einen guten Film gereicht hätte. Doch bei Vendetta funktioniert das nicht wirklich. Besonders die Dialoge rauben immer wieder die Spannung. Die Optik wirkt teilweise billig und versprüht, zusammen mit den belanglosen Dialogen, gepflegte Langeweile. Die Akteure wirken manchmal etwas deplaziert und Danny Dyer als gnadenloser Rächer ist arg gewöhnungsbedürftig. Allerdings gewöhnt man sich nie wirklich daran. Der Polizist, der ihn jagt, ist auch nur schwer zu ertragen. Hölzern wirkt das, was da vorgetragen wird und kitschig zugleich. Es gibt sicherlich schlechtere filme/filme-, aber das macht Vendetta auch nicht zu einem Erlebnis.

Fazit: Da schläft man besser 90 Minuten auf einer grünen Wiese.


Verrückt nach Barry

Nur wer verrückt ist, kann verrückt nach Barry (Tyler Labine) sein. Und das erkennt man, sobald Barry seinen ersten Auftritt hat. Barry nervt nicht nur ein bisschen, er ist vollkommen unerträglich und treibt seine Freunde Desmond (Damon Wayans Jr.), Rafe (Hayes MacArthur) und Kurt (Thomas Middleditch) fast in den Wahnsinn, weshalb selbst sie ihn loswerden wollen. Und wenn man Barry so betrachtet, kann man die drei sehr gut verstehen. Barry ist eine Plage und Plagen müssen weg. Doch statt ihn einfach zu überfahren oder in die Luft zu sprengen, beschließen die drei, dass eine Frau Barry guttun und ihn zu einem besseren Menschen machen würde. Wie es sich für einen verrückten Film gehört, lernt Barry schon bald eine Frau nach seinem Geschmack kennen. Melanie (Lucy Punch), die eine ebensolche Plage wie Barry ist. Und so benehmen sich die beiden gemeinsam wie die letzten Idioten, furzen mit großem Vergnügen, saufen und übergeben sich und brennen am Ende eine Hütte ab. Zur Belohnung werden sie von den Freunden verstoßen. Doch später tut es denen wieder Leid und die filmische Katastrophe schlittert ihrem katastrophalen Happy End entgegen.

Fazit: Ein Film zum verrückt werden.


Verrückt nach Steve

Mary (Sandra Bullock) entwirft Kreuzworträtsel, wohnt bei ihren Eltern, sieht gut aus und ist eine unerträgliche Nervensäge, die ununterbrochen plappert.
Ihre Eltern besorgen ihr hin und wieder Blind Dates. Das neue Blind Date heißt Steve (Bradley Cooper). Von ihm ist Mary dermaßen angetan, dass sie beschließt, dass er ihr Mann sein soll. Steve sieht das natürlich anders. Mary ist ihm eindeutig zu hohl und er ergreift die Flucht. Doch Mary lässt sich so leicht nicht anbschütteln und folgt Steve, der als Kamermann arbeitet, durchs ganze Land.
Während des ganzen Films geht Mary nicht nur Steve auf die Nerven. Selbst als Zuschauer findet man Mary einfach unerträglich mit ihrem blöden Gequatsche und ihrer grenzenlosen Naivität. Alle Dialoge und Witze sind dermaßen flach und teilweise so peinlich, dass man sich beim Zuschauen fast schämen muss. Den Höhepunkt an Unsinnigkeit erreicht der Film als Mary in ein Loch fällt und am Ende einem kleinen Mädchen das Leben redet und so zur Heldin wird.
Sandra Bullock war nie schrecklicher. Bei so viel Blödheit ist selbst ihr Anblick nicht mehr ausreichend, um den Film zu ertragen. Es ist erstaunlich, dass es einige wenige witzige Szenen in dem Film gibt. Diese sind vermutlich nur aus Versehen witzig geworden.

Fazit: Unerträglicher Klamauk, der Übelkeit hervorruft.


Verwegene Hunde | Bohrinsel des Grauens | Ozean in Flammen | Prisoner of Death | Schwarzes Gold

Der Taucher Ben Laforche (Gregory Harrison) sucht Helfer, die eine Pipeline an eine Bohrinsel anschließen. Weil der Job sehr gefährlich ist und niemand für ihn arbeiten will, muss er sein Team aus Straftätern zusammenstellen. Durch den rücksichtslosen Chef J. C. Bush (David Carradine) gibt es schon bald weitere Probleme und den ersten Toten. Und dann bricht auch noch ein Feuer aus.
Der Unterhaltungswert ist von Beginn an so niedrig, dass man sich kaum wachhalten kann. Spannung gibt es nicht und die Schauspieler scheinen auch keinen großen Spaß an dem zu haben, was sie da abliefern. Die Dialoge sind flach und die Szenen unter Wasser furchtbar. Die hohe Anzahl an Alternativtiteln hilft dem Film auch nicht weiter. Er ist und bleibt ein unfassbar langweiliger Film dessen Unterhaltungswert vor Drehbeginn im Meer versunken sein muss.

Fazit: 90 Minuten die Füße ins Klo halten ist bedeutend spannender.


© 02.2001 – 06.2016

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