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Wald des Grauens

Feuerwehrmann Alex (DJ Perry) trinkt. Und nicht nur dann, wenn er es nicht geschafft hat, ein Leben zu retten. Seine Frau Helen züchtet Hamster und findet es gar nicht gut, dass ihr Mann trinkt. Eines Tages entdecken Alex und sein Kumpel Larry ein Grab im Wald. Und weil die beiden neugierig sind, schauen sie nach, was sich wohl in dem Grab befindet. Sie entdecken ein Monster, welches nun zum Leben erweckt ist und Opfer sucht.
Der Film ist direkt von der ersten Minute an schlecht. Die Darsteller sind ein einziger schlechter Witz. Und weil man auf einem Bein nicht gut stehen kann, taucht sogar ein zweites Gummimonster auf. Menschen werden von den Monstern getötet, Blut spritzt, doch Freude will einfach nicht aufkommen. Dazu ist alles, was passiert einfach zu schlecht. Schlechte Schauspieler, armselige Dialoge und lächerliche Gummimonster in einer Story, die einfach nur dämlich ist. Fertig ist ein weiterer vollkommen überflüssiger Film, bei dem man sich fragt, ob Schauspieler oder Gummimonster weniger schauspielerisches Talent haben.

Fazit: Zwei Plastikenten in einem Planschbecken haben einen größeren Unterhaltungswert.


Wanderlust – Der Trip ihres Lebens

George (Paul Rudd) und Linda (Jennifer Aniston) sind ein gewöhnliches, durchaus frustriertes, Ehepaar. Weil beide beruflich scheitern, beschließen sie notgedrungen, zu Georges Bruder zu ziehen. Doch weil das Leben meist anders läuft als geplant, landen die beiden in einer Kommune, wo sie tatsächlich eine Weile wohnen bleiben und sehr merkwürdige Dinge erleben.
Leider bestätigt sich, was direkt zu Beginn zu vermuten ist. Dieser Trip macht keine Freude. Der Beginn ist nämlich keine schlechte Ausnahme, sondern mehr als ein Hinweis darauf, dass hier äußerst flache Unterhaltung im Vordergrund steht. Und so können weder Jennifer Aniston, noch die wenigen gelungenen Gags, dafür sorgen, den Film erträglicher zu machen. Zu banal und unwitzig ist das restliche Geschehen. Die Story wirkt konstruiert, der Humor erzwungen und das Finale ist passend dazu eine peinliche Katastrophe. Wobei man anmerken muss, dass eigentlich der ganze Film irgendwie eine Katastrophe ist. Katastrophal flach, vorhersehbar und unlustig. Man könnte geneigt sein, sich während des Films für den Film zu schämen. Und so etwas kann und darf einfach nicht Sinn und Zweck eines Films sein.

Fazit: Wanderlust = Zuschauerfrust.


Wanted

Der Durchschnittstyp Wesley (James McAvoy) hasst seinen Job und sein Leben. Sein bester Freund vögelt seine Freundin und seine Chefin versaut ihm jeden Arbeitstag. Er ist ein echter Verlierer. Bis zu dem Tag an dem die Bruderschaft bei ihm auftaucht, um mit ihm eine Probefahrt zu machen. Danach ist alles anders. Er schmeißt seinen Job hin und wird mehr und mehr zum Superkiller, der sogar um die Kurve schießen kann. Als er Cross (Thomas Kretschmann), der gegen die Bruderschaft kämpft, tötet, erfährt er von diesem, kurz bevor er stirbt, dass er in Wahrheit sein Vater ist und die Bruderschaft ihn nur belügt. Das macht Wesley so wütend, dass er beschließt, den Chef der Bruderschaft (Morgan Freeman) zu erledigen. Bevor es dazu kommt erschießt Fox (Angelina Jolie) alle anderen Killer der Bruderschaft und sich selbst mit nur einer einzigen Kugel. Doch damit ist es noch nicht vorbei.
Der Film ist alles andere als unterhaltsam, weil sein Unterhaltungswert etwa fünf Meter unter der Erde begraben liegt. Da helfen auch die zahllosen, kaum übertriebenen Actionszenen, in denen Mitglieder der Bruderschaft ganz locker von einem Haus ins andere springen und schneller laufen können als so manches Auto fahren kann, nicht. Und Kugeln, die im Kreis fliegen können, sind sowieso mehr als daneben. Schwachsinniger geht es kaum.

Fazit: Maßlos übertrieben und mehr als nur schlecht.


Wasting away

Menschen werden durch ein schwachsinniges Missgeschick zu Zombies, glauben aber, als sie merken, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, dass sie Supersoldaten sind. Wenn sie nicht infizierte Menschen sehen, bewegen sich diese aus ihrer Sicht total schnell und unkoordiniert. Sehen die nicht infizierten Menschen die Zombies, bewegen sich die Zombies langsam, können natürlich nicht sprechen und ziehen Grimassen. Dazu sieht man den Film in Schwarzweiß. Sind die Zombies unter sich, sehen sie fast normal aus, abgesehen von diversen tödlichen Verletzungen und ihrer Lust auf Menschenfleisch. Dazu läuft der Film in Farbe weiter. Dumm sind sowohl die Zombies als auch die Menschen. Garniert wird alles mit einer abgetrennten Hand, die sehr aktiv ist und einem abgetrennten Kopf, der am Ende sehr hilfreich ist. Humor soll es auch geben. Merkt man aber nicht wirklich. Wasting away ist unfassbar schwachsinnig und selbst Zombies, wenn es sie wirklich gäbe, würden Wasting away Scheiße finden.

Fazit: Da hat selbst eine defekte Dachrinne einen höheren Unterhaltungswert.


Wächter der Nacht – Nochnoi Dozor

Seit Jahrhunderten herrscht zwischen den Wächtern der Nacht und den Wächtern des Lichts Frieden. Der hellseherisch begabte Anton, ein Wächter der Nacht, erhält eines Tages den Auftrag, einen Jungen vor ein paar Vampiren zu retten. Dabei tötet er einen der Vampire und wird fortan von den Wächtern des Tages gejagt. Nebenbei gilt es noch eine Frau ausfindig zu machen, die von einem Wirbel umkreist wird, denn dieser Wirbel des Bösen könnte die Menschheit vernichten.
Die Story klingt spannend und nach guter Unterhaltung. Doch leider ist der Unterhaltungswert gering und die Spannungsarmut kaum zu ertragen. Schreckliche Schnitte und teilweise armselige Tricks untermauern den schlechten Eindruck immer wiedder. Man ist ständig geneigt zur Uhr zu blicken, um dabei festzustellen, dass die Zeit scheinbar gar nicht vergeht. Wächter der Nacht ist einfach nur langweilig, eine Belästigung und absolut nicht empfehlenswert. Das Fazit bezieht sich auf eine Szene des Films, welche man als Krönung des Lächerlichen bezeichnen kann.

Fazit: Sie hat sich selbst verflucht. Der Fluch ist aufgehoben.


Wächter des Tages – Dnevnoi Dozor

Eine Frau fährt von einer Straße an ein Hochhaus, fährt an der Häuserwand weiter und springt dann mit ihrem Fahrzeug direkt ins Gebäude, wo sie natürlich ganz entspannt weiter fährt. Sie erledigt, was sie zu erledigen hat und verlässt das Hochhaus wieder. Die ist nur ein Beispiel dafür, wie Schwachsinnig Wächter des Tages ist. Die gewohnt blassen Schauspieler, die permanente Spannungsarmut und die furchtbaren Schnitte bringen den Zuschauer permanent zum verzweifeln. Man muss ein echter Masochist sein, um diesen Schwachsinn bis zum Ende durchzuhalten.
Die Fortsetzung von Wächter der Nacht übertrifft den Vorgänger in allen Punkten. Dazu kommen eine unfassbar wirre Story und unglaublich dämliche Dialoge. Ein echter Griff ins Klo.

Fazit: Bewusstlos im Schnee liegen ist unterhaltsamer.


We are still here – Haus des Grauens

Paul (Andrew Sensening) und Anne (Barbara Crampton), zwei völlig langweilige und obendrein verheiratete Menschen, ziehen nach dem Tod ihres Sohnes in ein viel zu großes Haus. Dieses steht etwas abseits in einer trostlosen Stadt mit komischen Leuten. In dem Haus gibt es Geister, ein benachbartes Ehepaar benimmt sich merkwürdig und als ein befreundetes Ehepaar vorbei kommt, um dem Spuk ein Ende zu bereiten, geht es ab. Wobei nicht wirklich etwas abgeht.
Ein Film mit einer Geschichte, die es schon tausendfach so oder ähnlich gibt, muss nicht grundsätzlich schlecht sein. Und We are still here hat tatsächlich manchmal kurze (kaum greifbare) Momente, die so etwas wie Spannung aufkommen lassen. Doch zumeist überzeugt We are still here mit gepflegter Langeweile, die mit herrlich belanglosen Dialogen gewürzt wird. Garniert wird alles mit einer irgendwie dummen Story und Darstellern, die man besser gegen Holzpuppen ausgetauscht hätte. Das sinnlos blutige, aber wenig erfrischende Finale, passt sich der durchaus konfusen Geschichte erstaunlich gut an. Untermalt werden die Geschehnisse mit wirklich nervender Musik, die den miesen Gesamteindruck hervorragend unterstreicht.

Fazit: Auf einer alten Schuhsohle kauen ist eindeutig spannender und unterhaltsamer.


Westbrick Murders – Ihr werdet sühnen

In diesem kranken Psychofilm geht es um ein durchgeknalltes Killerpärchen (Sami Darr, Anna Bård) und einen Polizisten (Daniell Edwards), der diese beiden Kranken irgendwie jagt und töten will, weil sie seine Frau gequält und getötet haben. Vermutlich soll es auch noch um mehr gehen, doch das weiß man nicht genau. Westbrick Murders ist von der ersten Minute an unerträglich. Nicht ein Dialog ist auch nur annähernd auszuhalten, die Story ist wirr, die Darsteller eine Katastrophe und die Filmmusik furchtbar. Ständig wird mit Farbfiltern das Bild zerstört. Vermutlich soll das cool wirken, doch es ist einfach nur lächerlich und lästig. Die Bildschnitte sorgen für Augenschmerzen, die Dialoge für Kopfschmerzen. Das Gesamtwerk bereitet dem Zuschauer übelste Qualen und ist in etwa so unterhaltsam wie eine vollgekotzte Schuhsohle.

Fazit: Ein Film, der Augen und Ohren zum bluten bringt.


Wilde Hunde – Rabid Dogs

Vincent (François Arnaud), Sabre (Guillaume Gouix) und Manu (Franck Gastambide) überfallen eine Bank und nehmen anschließend eine Frau und einen Mann (Lambert Wilson), der mit seiner Tochter auf dem Weg zur Organtransplantation ist, als Geiseln. Zusammen fahren sie durch die Gegend und anstatt, dass es spannend wird, nerven alle mit furchtbaren Dialogen und merkwürdigem Verhalten. Dazu wird es immer langweiliger und auch abstruser. Das Finale ist dann durchaus überraschend und gelungen, doch weil alles, was bis dahin passiert ist einfach ermüdend und enttäuschend war, hilft das Finale leider nicht wirklich. So ist man letztlich einfach nur froh, dass es endlich überstanden ist. Irgendwie schade.

Fazit: Da rollt man sich besser in einen Teppich ein und schläft.


Wrong Trail – Tour in den Tod

Während Joe (Bryce Draper) und seine Freundin Stephanie (Natalie Burn) in Chile eine Strecke per Rad testen, finden sie einen Verletzten. Als der bestellte Krankenwagen eintrifft werden sie plötzlich von merkwürdigen Typen beschossen und gejagt. Der Verletzte scheint mit irgendwas infiziert zu sein und die Chancen, dass die Gejagten lebend aus der Nummer rauskommen ist mehr als gering.
Noch geringer als die Chancen der Gejagten ist der Unterhaltungsfaktor, denn Wrong Trail kann mit gar nichts überzeugen. Es beginnt mit hölzernen Dialogen und grenzwertiger Synchronisation, bietet dazu alles, was einem beim Zusehen Schmerzen bereitet und endet in einem Finale, welches noch schlechter ist als alles, was man bis dahin ertragen musste. So weiß man am Ende tatsächlich nicht, um was es eigentlich ging und was mit den Leuten nicht stimmte.

Fazit: Unsinnig, billig und vollkommen sinnlos.


Wrong Turn 2: Dead End

Sechs Teilnehmer einer Reality-Show werden in einem weit von der Zivilisation abgelegenen Wald abgesetzt, um dort sechs Tage zu verweilen. Dummerweise lebt ganz in der Nähe eine wunderschöne Mutantenfamilie, welche es liebt Leute zu töten und zu verspeisen. Und so kommt es wie es kommen muss. Einer nach dem anderen wird auf bestialische Weise abgeschlachtet und die Mutantenfamilie hat ein grandioses Festmahl nach dem anderen. Zumindest so lange bis die “Opfer” zurückschlagen.
Klingt soweit ganz gut. Ist es aber nicht. Schon alleine wegen der Schauspieler und der unfassbar blöden Dialoge hält man es kaum aus. Es entsteht nicht für eine Minute Spannung. Die degenerierten Mutanten regen einen tierisch auf und sind einfach nur doof. Der Film ist echt primitiv und eine vollkommen überflüssige Fortsetzung.

Fazit: Primitivster Dumpfbackenhorror.


© 06.2006 – 07.2017

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