White Fire – Der Todesdiamant

Der Anfang lässt keinen Zweifel, dass hier ein Low-Budget-Film präsentiert wird. Somit gibt der Beginn einen Einblick, was einen erwartet und gleichzeitig auch die Möglichkeit, direkt aufzuhören und seine Zeit besser zu verbringen. Tut man dies nicht, bekommt man 100 Minuten lang wenig geboten, was einem gefallen könnte.

White Fire, der weiße Feuerdiamant, den man besser nicht anfasst und der seit Millionen von Jahren existiert und natürlich magische Kräfte hat, ist das Objekt der Begierde. Auch Bo (Robert Ginty) und seine Schwester Ingrid (Belinda Mayne) wollen diesen Diamanten stehlen. Bo würde allerdings noch lieber seine nackte Schwester nach dem Schwimmen vernaschen, was aber nicht geht, weil sie seine Schwester ist. Darum guckt Bo ganz traurig. Wenig später ist die Schwester tot und Bo noch trauriger. Zum Glück lernt er dann eine Frau, Olga, kennen, die seiner Schwester ähnlich sieht und die dann quasi so tut als wäre sie seine Schwester, um den unglaublichen Diamanten zu stehlen. Vorher wird sie noch umoperiert, um auch auszusehen wie Ingrid. Somit kann Bo quasi Sex mit seiner Schwester haben, ohne dass es seine Schwester ist. Dann kommt auch noch Noah (Fred Williamson) ins Spiel und alles wird immer alberner und alberner. Am Ende hat selbst der Diamant genug von dem furchtbaren Film, weshalb er einfach explodiert.

Schauspielerisch ist das Dargebotene von Anfang an ein Trauerspiel und die Dialoge sind auf einem wirklich gruseligen Niveau und bei Robert Ginty fragt man sich, was schlechter ist, sein Schauspiel oder seine Frisur. Untermalt wird das filmische Meisterwerk von Musik, die tatsächlich das Beste an dem Film ist, aber irgendwie nicht wirklich zu dem Film passt.

Fazit: Da liegt man besser 100 Minuten neben einer viel befahrenen Autobahn.

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