Mein Weihnachten

Es gibt viele Möglichkeiten den ersten
Weihnachtsfeiertag zu verbringen. Ich entscheide mich für die naheliegendste
Möglichkeit und setze mich vor den Fernseher. Zu weihnachtlicher Beleuchtung
läuft „Der kleine Lord“, den ich schon lange nicht gesehen habe, der aber
perfekt zur Weihnachtszeit passt und durchaus Potenzial hat, jedes Jahr von mir
geschaut zu werden. Kaum ist der Film vorbei startet im ZDF das Traumschiff. Es
ist eine Ewigkeit her, dass ich mir das Traumschiff angeschaut habe. Eigentlich
wollte ich das auch nie wieder tun, doch heute habe ich das Gefühl, dass es
prima zum Tag passt und schaue es mir an. Es ist fast wie damals. Die
Geschichten spielten sich in ähnlicher Form auch früher immer so ab. Manche Dinge
ändern sich einfach nie. In dieser Stimmung ist es wenig verwunderlich, dass
ich mir als nächstes „Die Brücken am Fluss“ anschaue. Romantik pur.
Anschließend ist es endlich soweit und ich schaue mir „Ist das Leben nicht
schön?“ an. Mein Weihnachtsklassiker, den ich nun zum ersten Mal auf Blu-ray
schaue, weil mir die Abhängigkeit von den Fernsehsendezeiten schon immer ein
Dorn im Auge war. Da es auf der Blu-ray die colorierte Fassung des Films gibt,
gibt es den Klassiker heute in Farbe. Alles andere wäre albern und würde der
Weihnachtszeit nicht gerecht werden. Mit dem Klassiker endet pünktlich gegen
Mitternacht der Weihnachtstagfilmmarathon und ich kann in dieser wundervollen
Festtagsstimmung zu Bett gehen.
Es ist wirklich bedauerlich, dass ich
zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten muss, sonst würde ich vermutlich
jeden Tag vier Filme gucken. Denn das ist es, was ich am allerbesten kann.

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