Dezember 1999

Drittes Treffen mit Sarah
Unser nächstes Treffen findet leider nicht alleine statt. Dieses Mal treffen wir uns in Siegen und sie bringt ein befreundetes Pärchen mit. Wozu wir das Pärchen brauchen, ist mir nicht klar. Hat vermutlich etwas damit zu tun, dass ihr Mann so keinen Verdacht schöpft.
Wir landen zunächst bei McDonalds, weil alle außer mir Hunger haben. Danach gehen wir irgendwo Billard spielen. Beim Billard werde ich dermaßen geil auf Sarah, dass ich ihr ständig an den Arsch und zwischen die Beine fasse. Wir sind die einzigen Gäste hier. Je länger das Spiel dauert, desto mehr fummel ich an Sarah rum. Ich fasse ihr zwischen die Beine, sie fasst mir zwischen die Beine. Unsere Begleiter wollen das irgendwann nicht mehr sehen und gehen runter zur Bar. Wir bleiben zurück und liegen kurz danach auf dem Billardtisch. Scheinbar schreckt Sarah vor nix zurück. Ich dummerweise schon und bevor es hier richtig zur Sache geht, beschließe ich, dass wir gehen. Ich habe echt einen an der Waffel.
Wir gehen zum Auto. Sarah und ich setzen uns in meinen Wagen. Die beiden anderen gehen zu ihrem Wagen. Im Wagen machen wir da weiter, wo wir bei unserem letzten Treffen aufgehört haben. Es ist wild, es ist lang und es bleibt beim Küssen und der Handarbeit. Irgendwann ist wieder alles nass und ich hatte noch immer keinen wirklichen Sex. Und dafür fahre ich ständig über 100 Kilometer. Ich bin schon ein komischer Freak.


Fünf im Alex und das vierte Treffen mit Sarah
Zwischenzeitlich haben Heiko und ich uns mit ein paar Teilnehmern der Maßnahme irgendwie angefreundet. Vermutlich ist angefreundet nicht das richtige Wort, denn wahrscheinlich ist die Zeit, die wir gemeinsam ausgehen begrenzt. Andererseits sind wir bereits einige Male zusammen unterwegs gewesen und es spielt vermutlich auch keine Rolle, wie man die Verbindung auf Zeit, die wir eingegangen sind, am Ende nennt. Meist sind wir mindestens zu fünft unterwegs. Die lustigen fünf auf Achse, oder so. Auffälligster unserer kleinen Gemeinschaft ist Badehose oder Bademeister, wie wir ihn nennen, der stets glückliche Typ, der lustige Frauengeschichten erlebt hat und scheinbar immer lacht. Für ihn scheint das Leben eine amüsante Angelegenheit zu sein. Auch fast immer dabei ts Ken, der Große und zu guter letzt gibt es nich Bert, den Mann mit der roten Jacke. Oft verbringen wir unsere Zeit im Alex in Dortmund. So auch heute.
Während wir fröhlich rumblödeln, kündigt Sarah ihr Kommen an. Und fast zwei Stunden später ist sie tatsächlich auch schon da. Heiko mag sie nicht, er hält sie für eine kleine Schlampe, die nicht gut für mich ist. Mir ist das egal, denn schließlich ist sie die einzige Frau, Schlampe hin oder her, die sich von mir küssen lässt und meine Hose öffnet, um mit meinem Kleinen zu spielen. Da kann ich wirklich keine Rücksicht darauf nehmen, ob sie eine Schlampe ist oder nicht.
Dummerweise hat sie auch heute wieder das Pärchen dabei. Die Namen der beiden habe ich längst vergessen und danach fragen möchte ich nicht. Die beiden sind nicht wichtig genug, dass ich ihre Namen wissen muss. Sie interessieren mich auch nicht weiter, weshalb ich ihnen keine Beachtung schenke. Sie sind halt da und ich will endlich mit Sarah schlafen.
Wir reden nicht lange, sondern fangen direkt im Alex an uns zu küssen und zu befummeln. Da meine Begleiter das nicht so prickelnd finden, verabschieden wir uns nach einer Weile von ihnen. Knutschend wandern wir durch Dortmund, landen am Ende bei mir im Auto und machen das, was wir immer machen. Dann ist wieder alles nass, und sie muss sich von mir verabschieden. Werde ich nie mehr als Petting mit einer Frau machen? Das macht mir echt Angst.

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